ASS-VERLAG

  • Leistungen
  • Mediengestaltung
  • Bildgalerie
  • Bücher
  • ASS-News
  • ASS-Archiv
  • Veranstaltungen Vereine
  • Veranstaltungen / Anzeigen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

B 42: Restarbeiten am Europakreisel

Kurzzeitige Straßensperrungen im Oktober und November

Hessen Mobil führt im Oktober und November Restarbeiten am Europakreisel in Rüdesheim (Bundesstraße 42) durch.

Mehr lesen...

Kurzzeitige Straßensperrungen im Oktober und November

Hessen Mobil führt im Oktober und November Restarbeiten am Europakreisel in Rüdesheim (Bundesstraße 42) durch. Hierfür kommt zu einigen kurzzeitigen Teilsperrungen an den einzelnen Ein- und Ausfahrten des Kreisels. Die Sperrungen sind notwendig für Pflasterarbeiten an mehreren Gehwegen sowie um eine feste Beschilderung zu montieren.

Restarbeiten im Überblick:


Rüdesheimer Straße:
Die Restarbeiten beginnen an der Rüdesheimer Straße (K 630). Diese wird vom 5. Oktober bis zum 16. Oktober voll gesperrt. Die Sperrung beginnt nahe der Kreisverwaltung des Rheingau-Taunusskreises (Hausnummer 77) und erstreckt sich bis zum Europakreisel. Die Kreisverwaltung bleibt während der Arbeiten erreichbar. Die Umleitung wird ausgeschildert und führt über die B 42 Richtung Wiesbaden auf die Rüdesheimer Straße.

B 42 Ost:
Am Montag, den 26.10 folgt eine Tagesbaustelle östlich des Europakreisels auf der B 42 in Fahrtrichtung Wiesbaden. Die gegenüberliegende Fahrspur von Wiesbaden kommend kann weiterhin genutzt werden. Gesperrt wird zwischen Ortsausgang Rüdesheim und Europakreisel. Die Umleitung erfolgt über die Geisenheimer Straße (K 630). 

B 42 West:
Von Mittwoch, dem 28.10 bis 30.10.2026 folgt der nächste Abschnitt auf der B 42 westlich des Europakreisels. Sowohl die direkte Verbindung vom Europakreisel nach Rüdesheim sowie umgekehrt werden für drei Tage voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt in beide Richtungen über die Europastraße und Wiesbadener Straße. 

Europastraße:
Am Montag, den 02.11 wird die direkte Verbindung zwischen Europastraße und Europakreisel gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die B 42 Richtung Rüdesheim und der Wiesbadener Straße sowie umgekehrt.

B 42 Hindenburgbrücke:
In der zweiten Novemberhälfte folgt der letzte Bauabschnitt, der voraussichtlich einige Tage dauert. Auf Höhe der Hindenburgbrücke sperrt Hessen Mobil die B 42 halbseitig. Eine Ampel regelt den Verkehr, sodass er während der Arbeiten weiterhin in beide Richtungen fließen kann. Sobald das genaue Startdatum feststeht, informiert Hessen Mobil in einer gesonderten Mitteilung.

Auswirkungen für
Fußgängerinnen und Fußgänger:

Während des gesamten Oktobers werden ebenfalls einzelne Abschnitte des Kreisels für Fußgängerinnen und Fußgänger gesperrt. Umgeleitet werden diese jeweils auf den umliegenden Gehwegen des Kreisels, sodass alle Ziele weiterhin erreichbar bleiben.

Artikel vom 29-09-2026


Schließen...

Rohrbrüche erfordern eine Erneuerung

Neue die Hausanschlüsse und neue Wasserzähler


Für den Durchgangsverkehr gesperrt ist die Niederwaldstraße in Assmannshausen. Hier werden der Wasserkanal und die Hausanschlüsse neu verlegt.

Mehr lesen...

Neue die Hausanschlüsse und neue Wasserzähler


Für den Durchgangsverkehr gesperrt ist die Niederwaldstraße in Assmannshausen. Hier werden der Wasserkanal und die Hausanschlüsse neu verlegt. In den zurückliegenden Monaten war es mehrfach zu Kanalbrüchen gekommen und wertvolles Trinkwasser war verloren gegangen. Die Wasserversorgung der Stadt Rüdesheim am Rhein besteht aus mehreren Druckzonen. Jede Druckzone hat ihren eigenen Hochbehälter. Der Versorgungsdruck im Rohrnetz ist immer abhängig von der jeweiligen Lage des dazugehörigen Hochbehälters in der jeweiligen Druckzone. Liegt der Hochbehälter zu hoch, muss der Druck gesenkt werden; liegt er zu niedrig, muss der Druck durch eine Druckerhöhungsanlage wieder erhöht werden. In jedem Hochbehälter befindet sich ein Durchflussmesser, der kontinuierlich die Wassermenge, die in den einzelnen Druckzonen verbraucht wird, registriert und in die Zentrale überträgt. Dadurch wird die kleinste Unregelmäßigkeit, zum Beispiel ein Rohrbruch, in kürzester Zeit erkannt. Wie der technische Betriebsleiter Johann Neumer betonte, werden auch gleichzeitig die Wasserzähler der anliegenden Gebäude durch Digitalzähler ersetzt.

 

Bild: Die Niederwaldstraße ist für den Durchgangsverkehr gesperrt.


Fotos: Pressefoto: © ASS-verlag
Artikel vom 17-09-2026


Schließen...

BUGA-Roadshow 2025: Das BUGA Mobil auf Tour

„Begeisterung und Akzeptanz schaffen“, sagt BUGA29-Geschäftsführer Sven Stimac


Die Bundesgartenschau 2029 (BUGA29) geht auf Tour: Vom 29. September bis 7. Oktober 2025 ist das BUGA Mobil, ein Tiny House aus Holz, als mobiler Showroom unterwegs.

Mehr lesen...

„Begeisterung und Akzeptanz schaffen“, sagt BUGA29-Geschäftsführer Sven Stimac


Die Bundesgartenschau 2029 (BUGA29) geht auf Tour: Vom 29. September bis 7. Oktober 2025 ist das BUGA Mobil, ein Tiny House aus Holz, als mobiler Showroom unterwegs. Am Mittwoch vergangener Woche war das BUGA-Mobil auf dem Platz von Julienas in Assmannshausen.

Das Team der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) entscheidet über die Austragungsorte von Bundesgartenschauen (BUGA) und Internationalen Gartenausstellungen (IGA). Sie vergeben die Lizenzen zur Durchführung und gründen in Zusammenarbeit mit Kommunen die Durchführungsgesellschaften, um gemeinsam erfolgreiche Gartenschauen zu organisieren. Bürgerinnen und Bürger können mit dem BUGA29-Team ins Gespräch kommen und Ideen austauschen.

 

Das BUGA Mobil ist mehr als ein Informationsstand: Es wird zum lebendigen Treffpunkt in den Städten. Mit Liegestühlen, Gartenflair, Getränken und Musik entsteht eine einladende Atmosphäre, die Lust auf die kommenden Jahre macht. „Wir möchten Begeisterung und Akzeptanz schaffen“, sagt BUGA29-Geschäftsführer Sven Stimac. „Die Menschen sollen spüren, dass die BUGA29 eine einmalige Chance für sie und ihre Stadt ist – ein Projekt, das nachhaltig wirkt und Lebensqualität schafft.“ Mit der Roadshow wird sichtbar, was die Menschen in den sechs Städten erwartet: neu gestaltete Parks, mehr Grünflächen und Orte, die verbinden. Die BUGA29 soll nicht nur Gäste ins Welterbe Oberes Mittelrheintal locken, sondern vor allem für die Bürgerinnen und Bürgern einen Mehrwert schaffen, sagt der BUGA29-Geschäftsführer. Zwar hatten die interessierten Besucherinnen und Besucher auf eine Planung zum Vorhaben der Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH gehofft, doch dies war dem plötzlichen Wechsel des Planers geschuldet. Neu im Geschäft ist jetzt die DLA Landschaftsarchitekten Bittkau-Bartfelder-PartGmbH. Sven Stimac spricht in Assmannshausen von einem Bürgerpark mit Wegeführung, der 2028 bereits fertiggestellt werden soll. Zweck des Vorhabens ist nicht allein eine positive Darstellung für die Rotweingemeinde, sondern die Erneuerung der Infrastruktur, die nachhaltig den Tourismus und den Weinbau fördern und stärken soll. Eine zentrale Erkenntnis des Austauschs: Ein lebendiger Ortskern entsteht nicht allein durch ein gutes Einzelhandelsangebot. Entscheidend ist das Zusammenspiel unterschiedlicher Nutzungen und Akteure. Handel und Gastronomie gehören ebenso dazu wie Begegnungsorte, Kultur, Wohnen und attraktive öffentliche Räume. Damit neue Ideen entstehen können, braucht es die Zusammenarbeit von Kommunen, Eigentümerinnen und Eigentümern, Gewerbetreibenden, Initiativen und Bürgerschaft. Genau diese unterschiedlichen Perspektiven brachte der BUGA-Dialog zusammen.

 

Und so hofft der BUGA29-Geschäftsführer auf die Mitwirkung von Hotel und Gastronomie, Unternehmen und der öffentlichen Hand. Zusammen mit der Gestaltung der kompletten Rheinfront vor Assmannshausen entstehe ein einzigartiges Einzugsgebiet, so Stimak. Mit der Bundesgartenschau 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal, von April bis Oktober 2029, erwacht über 67 Rheinkilometer hinweg ein Gartenfestival, das die Sinne verzaubert. Unter dem Leitthema „Was uns bewegt“ entstehen magische Momente zwischen Tradition und Zukunft – Inspiration, Poesie, Gesundheit und Zukunft warten auf die Besucher. Die BUGA29 schafft poetische Räume, die durch kunstvolle Gestaltung und entspannende Atmosphären ein entschleunigtes Besuchserlebnis ermöglichen. Orte der Ruhe und Besinnung, die Vergangenheit und Gegenwart der unvergleichlichen Kulturlandschaft miteinander verbinden. Und sie schafft grüne Erholungsoasen mit Sport, Bewegung und Entspannung sowie Lernorten, die den Fokus auf physische und mentale Gesundheit legen. Acht einzigartige BUGA-Parks wird es geben.

 

Bürgermeister Dirk Stuckert, die Erste Stadträtin Manuela Bosch, Ortsvorsteher Torsten Schambach und die Vorsitzende der Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen (W.T.F.), Astrid Climenti, waren gekommen. Vertreten waren der Vorstand der Rheingau-Taunus Kultur- und Tourismus GmbH und der Welterbeführer Wolfgang Blum. Man wünscht sich, dass der Betrieb der Niederwaldseilbahn wieder aufgenommen werden kann. Nach einem Betriebsausfall wegen Ausfall der Steuertechnik hat eine Grunderneuerung begonnen. Denn das vom Tourismus angebotene Ringticket habe sich in der Vergangenheit sehr bewährt.

 

Wir sprachen mit Hansjörg Bathke: Er ist Regionalbeauftragter der BUGA gGmbH für das Land Hessen. Er nahm an vielen Terminen und Besprechungen in Vorbereitung für die BUGA29 teil. „Wichtige Fragen wurden diskutiert – um hier nur einige zu nennen: Wo werden die Parks etabliert? Wer bekommt einen eintrittspflichtigen Bereich? Wohin gehen die 6,3 Millionen Euro der Landesförderung Hessen? Warum beteiligt sich Hessen nicht an den Planungskosten? Schließlich erhöhte die Landesregierung Hessen die Förderung um weitere 4,2 Millionen Euro und setzte damit ein deutliches Zeichen zur Verbesserung der lokalen Infrastruktur“, sagte Bathke. Rüdesheim mit einem der fünf BUGA Parks werde das südliche Eingangstor zur BUGA29, der Grünstreifen in Assmannshausen entlang der B42 werde mit Fördermitteln aufgewertet und Lorch wird mit einem Bürgerprojekt sowohl finanziell als auch beratend unterstützt. Bathkes Aufgaben als Regionalbeauftragter der BUGA GmbH werden sich auf alle Themen zur Realisierung der Daueranlagen und Maßnahmen der BUGA29 in Hessen (Rüdesheim, Assmannshausen, Lorch) erstrecken. Dies sind insbesondere Kontaktpflegen zu Vertretern der Kommunen, Ministerien und der Wirtschaft. Unterstützung bei Schnittstellenthemen im Bereich von Kunst und Kultur. Mitwirkung an der Akquise von Kooperationspartnern. Unterstützung in Angelegenheiten Ehrenamt und BUGA Freundeskreis. Mitwirkung bei BUGA Vermarktungsthemen. Unterstützung in den Themenfeldern Sicherheit, Verkehr und Barrierefreiheit. Übergreifend über alle Themen: Teilnahme an Terminen der BUGA gGmbH im Rahmen der genannten Themenbereiche.

 

„Jetzt – weniger als 33 Monate bis zur Eröffnung der BUGA29 am 19. April 2029 – stehen in der Endphase der Planungen weitere wichtige Entscheidungen an“, so Hansjörg Bahtke weiter. „Ich möchte mich für eine erfolgreiche BUGA29 einsetzen und ich bin überzeugt, dass mit dem Bugapark in Rüdesheim im Schatten der alten Bäume und mit Blick auf den Rhein und dem neu gestalteten Grünstreifen entlang der B 42 in Assmannshausen unsere Stadt eine deutliche Aufwertung erfährt, die nachhaltig bestehen bleibt“, sagte Bathke.

 

Bilder: 1) Zusammen mit der Gestaltung der kompletten Rheinfront vor Assmannshausen entstehe ein einzigartiges Einzugsgebiet, so Sven Stimac. 2) Welterbegästeführer Wolfgang Blum (3. v. l.) im Gespräch mit interessierten Besuchern. 3) Noch bis 7. Oktober 2025 ist das BUGA Mobil, ein Tiny House aus Holz, als mobiler Showroom unterwegs. 4) Bürgermeister Dirk Stucktert und die Erste Stadträtin Manuela Bosch standen für Fragen zur Verfügung.


Fotos: Pressefotos: © ASS-verlag
Artikel vom 17-09-2026


Schließen...

Turmsanierung an der Kirche Assmanshausen

Neue Balken im Dachbereich, einsturzgefährdete Leitern werden ersetzt


Mit der Hilfe einer Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Rüdesheim hatte ein beauftragtes Architekturbüro vor längerer Zeit den Kirchturm der Pfarrkirche Hl.

Mehr lesen...

Neue Balken im Dachbereich, einsturzgefährdete Leitern werden ersetzt


Mit der Hilfe einer Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Rüdesheim hatte ein beauftragtes Architekturbüro vor längerer Zeit den Kirchturm der Pfarrkirche Hl. Kreuz befahren um dabei aktuelle Schäden zu erfassen. Festgestellt wurde, dass die aus Sandstein erstellte Eckquaderung und auch der Mittelstab des westlichen Maßwerkfensters massive Schäden aufweisen, welche sich in den letzten Jahren noch wesentlich verstärkt haben. Viele der zu erkennenden Auflagerungen liegen hohl und sind teilweise absturzgefährdet. Neben den Fassadenflächen wurde auch die Dacheindeckung des Turms begutachtet. Hierbei waren zahlreiche Fehlstellen in der Schieferdeckung und Schäden an den Verblechungen erkennbar. Um Schaden durch herabfallendes Gestein zu vermeiden, wurde der Turm mit Netzen gesichert. Wann es zu einer Sanierung des Kirchturms kommen würde, war zu dieser Zeit noch völlig offen. Einsturzgefährdet ist der Treppenaufgang im Turm, der zunächst vorrangig ersetzt werden soll. Da im Turm ein Turmfalke sein Quartier bezogen hatte, blieb das Netz in einem Fensterbereich geöffnet, damit der Vogel auch weiterhin ein- und ausfliegen kann.

 

Zwar ist einer Sanierung des Kirchturms nicht anzusehen, in seinem Inneren hat sich jedoch schon einiges getan, was von außen nicht sichtbar ist. Es wurden einige der dachstützenden Balken ausgetauscht und zwei neue Laufstege im oberen Dachbereich eingesetzt. Ein neuer Treppenaufgang führt vom Dach zum Turmeingang, wo nunmehr weitere Arbeiten anstehen. Auch hier wird, bevor der Schmutz verschwindet, ein neuer Turmaufgang gezimmert. Es wird bereits als gefährlich erachtet, den alten Aufstieg zu benutzen. Um den Schmutz, überwiegend bestehend aus Vogelkot, aus dem Turm zu befördern, wird ein Stück des Kirchendaches geöffnet, um diesen über ein Fallrohr in einen Container zu schaffen, der im Pfarrgarten aufgestellt wird. Spätestens dann wird für alle auch der Fortgang einer Turmsanierung erkennbar. Nächster Schritt wird die Ausführung der Arbeiten an der Turmfassade sein.

 

Bilder: 1) Einige der Dachbalken mussten ausgetauscht und eingesetzt werden. 2) Neuer Treppenaufgang vom Dachboden hinauf zum Eingang in den Turmbereich. 3) Im Innern des Kirchturms, hier gibt es noch einiges zu tun. 4) Schutt und Vogelkot müssen beseitigt werden. 

 

Fotos: Pressfotos © ASS Verlag
Artikel vom 20-07-2026


Schließen...

Nahmobilitätscheck: Fußgängerverkehr verbessern

Mobilitätsfreundliche Ortsteilverbindung zwischen Assmannshausen und Aulhausen


Zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Solarpark Assmannshausen“ hat das zuständige Planungsbüro „Hendel + Partner“ die eingegangenen Stellungnahmen der Träger ...

Mehr lesen...

Mobilitätsfreundliche Ortsteilverbindung zwischen Assmannshausen und Aulhausen


Zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Solarpark Assmannshausen“ hat das zuständige Planungsbüro „Hendel + Partner“ die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange ausgewertet und hierzu Entscheidungsvorschläge erarbeitet. Hierüber muss die Stadtverordnetenversammlung entscheiden. Zuvor war der Vorschlagsbeschluss auch Gegenstand der Beratung im Ortsbeirat Assmannshausen, der dem Beschlussvorschlag einstimmig zustimmte.

 

Wie bekannt, plant die Advise2energy GmbH die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage auf einer derzeit landwirtschaftlich genutzten Fläche im Stadtteil Assmannshausen. Die Anlage soll innerhalb eines rund 3,9 Hektar großen Plangebietes entstehen und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und klimafreundlichen Energiegewinnung leisten. Das Vorhaben erfolgt im Rahmen der nationalen und internationalen Klimaschutzziele, die einen umfassenden Ausbau erneuerbarer Energien vorsehen, um bis spätestens 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Mit dem Solarpark unterstützt die Stadt Rüdesheim am Rhein aktiv die Energiewende und trägt zur Umsetzung der energiepolitischen Vorgaben auf Bundes- und Landesebene bei. Neben der Senkung von CO₂-Emissionen soll das Projekt den Anteil regenerativer Energien im regionalen Strommix erhöhen und eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung fördern. Auch die regionale Wertschöpfung und die Versorgungssicherheit mit erneuerbarer Energie werden gestärkt, so die Stadt Rüdesheim am Rhein zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Solarpark Assmannshausen“. Das Plangebiet befindet sich am nordöstlichen Rand des Stadtteils Assmannshausen und liegt vollständig im Außenbereich gemäß § 35 BauGB und ist über angrenzende Wirtschaftswege gut erschlossen. Das Plangebiet, so das zuständige Planungsbüro, „ist unter den gegebenen Rahmenbedingungen für die Realisierung des Vorhabens geeignet“. Es handelt sich um eine größere, zusammenhängende und verkehrlich erschlossene Fläche außerhalb der Ortslage, die nicht an eine zusammenhängende Wohnbebauung Dritter angrenzt und für das konkrete Vorhaben zur Verfügung steht.

 

Ortsgerichtsschöffe

Nach der Wahl des ehemaligen Ortsgerichtsschöffen, Helmut Petry, zum Ortsgerichtsvorsteher im Ortsgericht Rüdesheim II (Presberg/Aulhausen/Assmannshausen) war dessen vormalige Stelle als Ortsgerichtsschöffe nachzubesetzen. Hierzu lag der Stadtverwaltung bereits eine Interessensbekundung von Prof. Dr. Frank Will vor. Der Ortsbeirat beschließt per Akklamation, Prof. Dr. Frank Will als Ortsgerichtsschöffe im Ortsgericht II vorzuschlagen.

 

Nahmobilitätsplan

Im Haushalt 2022 wurde das Projekt Nahmobilitätscheck für die Stadtteile Aulhausen und Assmannshausen aufgenommen. Mit dem Nahmobilitätscheck wurde die Bestandssituation des Fußgängerverkehrs und/oder Radverkehrs analysiert. Nach der Analyse wurde nach einem vom Land Hessen vorgegebenen Verfahren mit Vorschlägen zur Verbesserung des Fußgängerverkehrs, was bei dem Nahmobilitätscheck Aulhausen und Assmannshausen der Schwerpunkt war, entwickelt. Aulhausen und Assmannshausen weisen – trotz der hügeligen Topografie – einen hohen Fußgängerverkehr auf. Und die Hauptachsen sind sehr schmal und weisen geeignete Gehwege auf. Zwischen den beiden Stadtteilen gibt es keine sichere Fußverbindung. Die Ergebnisse des Mobilitätschecks sind in einzelne Teilprojekte aufgeteilt, von denen zunächst ein Projekt nach Zustimmung des Ortsbeirates umgesetzt werden soll. Es ist die Herstellung einer mobilitätsfreundlichen Ortsteilverbindung zwischen Assmannshausen und Aulhausen im Rahmen der Erneuerung der Landesstraße 3034. Hessen Mobil plant derzeit die grundhafte Erneuerung der L 3034 zwischen Höllenbergparkplatz und Ortseingang Aulhausen von Assmannshausen kommend. Ab Ortseingang Aulhausen bis zum Jagdschloss Niederwald ist eine Deckensanierung vorgesehen. Die grundhafte Erneuerung bis zum Ortseingang Aulhausen soll bis Dezember 2028 abgeschlossen werden. Die Deckensanierung auf dem restlichen Abschnitt soll nach der Bundesgartenschau in Angriff genommen werden, da es während der Bundesgartenschau 2029 keine Vollsperrung der L 3034 geben soll. In der Vergangenheit ist über die Anlegung eines Fußgängerweges entlang der Straße diskutiert worden. Hessen Mobil hat gegenüber der Stadt Rüdesheim am Rhein mitgeteilt, dass es nur eine Bestandssanierung innerhalb des Verkehrsbereiches gibt. Ein Gehweg kann mit ausgeschrieben werden, wenn die Stadt Rüdesheim diesen plant und das notwendige Baurecht dafür schafft. Dann werde man ihn bauen, allerdings müsse hierfür die Stadt die Kosten tragen. Dies wird aufgrund des Zeitfensters als unrealistisch angesehen. Denn für die Schaffung eines Baurechtes – sei es über ein Planfeststellungsverfahren, einen Bebauungsplan oder den Entfall der Planfeststellung – würde man auf jeden Fall einen Zeitraum von zwei bis vier Jahren brauchen.

 

Schnellladeinfrastruktur

Zur Beschlussfassung der Schaffung einer örtlichen Schnellladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge hat die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag vorgelegt. Die Stadtverwaltung solle beauftragt werden, die Voraussetzungen für eine leistungsfähige öffentliche Schnellladeinfrastruktur (Hyper-Charger mit einer Ladeleistung von mindestens 200 kW, vorzugsweise 300 bis 400 kW) zu schaffen. Ziel ist die Errichtung von zwei Schnellladepunkten in Rüdesheim, in Assmannshausen, in Aulhausen ein Schnellladepunkt und in Presberg ebenfalls ein Schnellladepunkt. Auch soll eine Übersicht über geeignete Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene und auf EU-Ebene geprüft werden.

 

Neue Wasserleitung

Die Niederwaldstraße ist wegen der Erneuerung der Wasserleitung einschließlich neuer Hausanschlüsse für den Durchgangsverkehr gesperrt. Zusätzlich ist ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Durch die Vollsperrung kann es vorkommen, dass die Müllabfuhr die Grundstücke nicht direkt anfahren kann. Die mit Hausnummer gekennzeichneten Müllbehälter werden von der bauausführenden Firma zu einem Sammelplatz gebracht. Nach ihrer Leerung werden sie an die Grundstücke zurückgebracht. Bevor die eigentliche Erneuerung der Wasserleitung beginnt, hat die Baufirma Leitungen verlegt, die der Wasserbereitstellung zu den anliegenden Gebäuden und der Wasserversorgung im unteren Ortsbereich dienen. Moniert wurde im Ortsbeirat, dass diese an bestimmten Stellen nicht ausreichend abgedeckt sind und dass sich so Matten und Bretter  verschieben, wenn Fahrzeuge sie überfahren. Anwohner würden sich selbst darum kümmern und Matten und Bretter wieder zurechtrichten. Hier müsse schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden.

 

Bild: Wegen der Erneuerung der Wasserleitung einschließlich neuer Hausanschlüsse ist die Niederwaldstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Pressefoto © ASS-verlag
Artikel vom 18-08-2025


Schließen...

Fahrkartenverkauf während der Generalsanierung

Bürger müssen nicht ohne Fahrschein reisen


Im Zusammenhang mit der Generalsanierung der rechten Bahn-Rheinstrecke erreichen die Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.

Mehr lesen...

Bürger müssen nicht ohne Fahrschein reisen


Im Zusammenhang mit der Generalsanierung der rechten Bahn-Rheinstrecke erreichen die Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V. zahlreiche Hinweise von Fahrgästen, die Schwierigkeiten beim Fahrkartenkauf haben. Besonders ältere Menschen berichten, dass sie vor Problemen stehen, weil an einigen Haltepunkten keine Fahrkartenautomaten mehr vorhanden sind und nicht alle Fahrgäste über die Möglichkeit oder die Kenntnis verfügen, Fahrkarten online über das Internet oder das Smartphone zu erwerben.

 

Die Bürgerinitiative hat diese Problematik an die Deutsche Bahn herangetragen und um eine bürgerfreundliche Lösung gebeten. Das Problem der Generalsanierung „Rechter Rhein“ hat sehr schnell reagiert und über alternative Möglichkeiten informiert. Nach Angaben der Deutschen Bahn gilt während der baubedingten Sondersituation: Sollte ein Online-Fahrkartenkauf vor Fahrantritt nicht möglich sein, kann die Fahrkarte auch während der Reise beim Kontrollpersonal oder bei der nächsten Kaufmöglichkeit am Umstiegs- oder Zielort erworben werden. Die besonderen Umstände der Generalsanierung werden berücksichtigt. Das Kontrollpersonal sei entsprechend sensibilisiert, sodass Fahrgäste nicht automatisch als „Schwarzfahrer“ behandelt würden.

 

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Fahrkarten in den örtlichen Vertriebsstellen der Verkehrsverbünde zu erwerben. Entlang der rechten Rheinstrecke stehen Verkaufsstellen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) in Eltville, Geisenheim und Tüdesheim zur Verfügung.

 

Die Bürgerinitiative begrüßt, dass die Deutsche Bahn die Hinweise aus der Bevölkerung aufgenommen und eine praktikable Lösung für die Übergangszeit geschaffen hat. Wichtig ist, dass insbesondere ältere Menschen und Fahrgäste ohne Smartphone nicht vom öffentlichen Nahverkehr ausgeschlossen werden. Gerade während einer so umfangreichen Baumaßnahme müssen einfache und verständliche Lösungen angeboten werden, erklärt Willi Pusch, Vorsitzender der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V. 

 

Atikel vom 20-07-2029


Schließen...

Der Mittelrhein braucht einen Zukunftsplan

Eine Investition in die wirtschaftliche Zukunft, Versorgungssicherheit und Krisenfestigkeit


Niedrigwasser, überlastete Bahnstrecken und fehlende Rheinquerungen zeigen: „Der Mittelrhein braucht endlich eine langfristige Infrastrukturstrategie“, sagt der Vorsitzende...

Mehr lesen...

Eine Investition in die wirtschaftliche Zukunft, Versorgungssicherheit und Krisenfestigkeit


Niedrigwasser, überlastete Bahnstrecken und fehlende Rheinquerungen zeigen: „Der Mittelrhein braucht endlich eine langfristige Infrastrukturstrategie“, sagt der Vorsitzende der Bürgerinitiative der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V., Willi Pusch.

 

Das historische Niedrigwasser des Rheins führt uns gerade eindrucksvoll vor Augen, wie verletzlich unsere Verkehrsinfrastruktur geworden ist, so Pusch. Am Pegel Kaub entscheidet sich, ob Europas wichtigste Wasserstraße noch durchgehend befahrbar bleibt. Gleichzeitig sei die Bahn im Mittelrheintal seit Jahren an ihrer Kapazitätsgrenze und die Menschen entlang der Strecken würden unter einer immer stärkeren Belastung durch den Güterverkehr leiden. „Wir dürfen diese Probleme nicht länger einzeln betrachten. Der Mittelrhein braucht einen großen Zukunftsplan. Warum sollte man nicht prüfen, ob ein modernes wasserbauliches Bauwerk – beispielsweise eine Staustufe – gleichzeitig mit einer leistungsfähigen Rheinquerung verbunden werden könnte?“ Eine solche Verbindung könnte, abhängig von einer seriösen technischen und ökologischen Prüfung, mehrere Aufgaben miteinander verbinden: eine bessere Planbarkeit für die Schifffahrt, eine zusätzliche Rheinquerung und neue Möglichkeiten für die regionale Verkehrsinfrastruktur.

 

Damit dürfe eine solche Planung aber nicht enden. Gleichzeitig müsse die bestehende Bahnstrecke grundlegend modernisiert und eine echte Alternativtrasse für den Güterverkehr geplant und gebaut werden. Denn die aktuelle Krise zeigt: „Es ist gefährlich, wenn große Teile des europäischen Güterverkehrs von wenigen Verkehrswegen und einzelnen Engpässen abhängig sind. Fällt der Rhein wegen Niedrigwasser aus, kann die Straße die Gütermengen nicht annähernd übernehmen. Auch die vorhandenen Bahnstrecken können kurzfristig nur einen Teil der zusätzlichen Transporte aufnehmen“, so Willi Pusch. Deshalb brauche man mehr Resilienz statt immer neuer Reparaturen am bestehenden System.

 

Zukunftsprojekt für das Mittelrhein

Die Bürgerinitiative schlägt vor, langfristig über ein integriertes Mittelrhein-Infrastrukturprojekt nachzudenken:
Schifffahrt: Untersuchung neuer Möglichkeiten, die Befahrbarkeit des Rheins auch bei extremen Wasserständen zuverlässiger zu machen.
Rheinquerung: Prüfung einer zusätzlichen Querungsmöglichkeit, gegebenenfalls verbunden mit einem wasserbaulichen Bauwerk.
Bahn: Modernisierung und Digitalisierung der bestehenden Strecken einschließlich eines zeitgemäßen Lärm- und Erschütterungsschutzes.
Alternativplanung: Planung und Bau einer leistungsfähigen neuen Güterverkehrsstrecke, damit der Güterverkehr nicht dauerhaft durch das enge Mittelrheintal geführt werden muss.
Wirtschaft: Schaffung eines robusten Verkehrssystems, das auch bei Niedrigwasser, Hochwasser, Baustellen oder anderen Störungen funktionsfähig bleibt.
Lebensqualität: Entlastung der Menschen im Welterbetal von den stetig zunehmenden Belastungen durch den Schienengüterverkehr.

 

Eine solche Gesamtplanung wäre kein kleines Bauprojekt, sie wäre eine Investition in die wirtschaftliche Zukunft, Versorgungssicherheit und Krisenfestigkeit Deutschlands und Europas, sagt Willi Pusch. Natürlich müsse jede Staustufe oder jedes wasserbauliche Bauwerk umfassend auf ökologische, hydraulische, technische und wirtschaftliche Folgen geprüft werden. Es gehe nicht darum, heute schon eine bestimmte technische Lösung festzuschreiben. Es gehe darum, endlich auch über große Lösungen nachzudenken. Denn eines dürfe nicht passieren: dass Deutschland wieder jahrzehntelang Einzelmaßnahmen plant, während sich die Probleme verschärfen.

 

Abgeordneten schweigen


Besonders auffällig sei derzeit das Schweigen vieler Bundes- und Landtagsabgeordneter, so die Bürgerinitiative. Während die Wirtschaft wegen des extremen Niedrigwassers Alarm schlägt, die Binnenschifffahrt um ihre Existenzgrundlage fürchtet und gleichzeitig die Bahn nur begrenzt zusätzliche Gütermengen übernehmen kann, höre man aus der regionalen Politik erstaunlich wenig, bis nichts. Dabei betreffe diese Entwicklung den Mittelrhein unmittelbar. Schifffahrt, Bahn, Straßenverkehr, Industrie, Arbeitsplätze und nicht zuletzt die Lebensqualität der Menschen im Welterbetal hingen miteinander zusammen. So fragt man sich: „Wo sind die Forderungen unserer Abgeordneten nach einer langfristigen Lösung? Warum gibt es nicht längst eine gemeinsame Initiative von Bundestags- und Landtagsabgeordneten, Kommunen, Wirtschaft und Bürgerinitiativen, um Bund und Länder zu einer umfassenden Zukunftsplanung für den Mittelrhein zu bewegen? Wir erwarten von den Abgeordneten nicht, dass sie morgen eine fertige Staustufe beschließen.“

 

Aber man erwarte, dass sie übermorgen hinausdenken. Sie sollten gemeinsam mit Fachleuten prüfen lassen, welche Infrastruktur der Mittelrhein in den kommenden Jahrzehnten tatsächlich braucht. Der Mittelrhein dürfe nicht zum Nadelöhr Europas werden. Der aktuelle Blick auf den Pegel Kaub dürfe deshalb nicht nur eine kurzfristige Diskussion über Regen, Fahrrinnenvertiefung oder zusätzliche Lkw-Fahrten auslösen. Er sollte eine grundsätzliche Frage aufwerfen: „Wie wollen wir den Güterverkehr in Deutschland im Jahr 2040, 2050 oder 2075 sicher, umweltverträglich und krisenfest organisieren?“ Die Antwort der Bürgerinitiative lautet: „Nicht Wasser gegen Schiene. Nicht Straße gegen Bahn. Nicht Rhein gegen Mittelrheintal. Wir brauchen ein Verkehrssystem, in dem Wasserstraße, Schiene und Straße sich ergänzen, statt bei jeder Krise gegeneinander ausgespielt zu werden.“ Der Mittelrhein könnte dabei vom Problemfall zum Modell für eine neue, integrierte Verkehrsinfrastruktur werden.

 

Was heute als visionär erscheine, könne morgen dringend notwendig sein, so die Bürgerinitiative abschließend. Sie fordert von Bund und Ländern: Nicht länger nur verwalten und reparieren, endlich eine Zukunftsplanung für den Mittelrhein beginnen. Und sie fordert die Bundestags- und Landtagsabgeordneten der Region auf, dazu öffentlich Stellung zu beziehen. Welche Vorstellungen haben sie für den Mittelrhein im Jahr 2040, 2050 oder 2075?

 

Fazit:

„Die Bürger der Region haben ein Recht darauf, es zu erfahren. Der Rhein braucht eine Zukunft. Die Bahn braucht eine Zukunft. Die Wirtschaft braucht eine sichere Infrastruktur. Und die Menschen im Mittelrheintal brauchen endlich eine Zukunft ohne ständig wachsenden Güterverkehr vor ihrer Haustür.“

 

Bilder: 1) Der Rhein verschwindet an der Pfalz-Grafenstein bei Kaub in seinem Flussbett.. 2) So gut wie nichts mehr geht: Die Fähre Kaub bleibt vorerst an der Brücke. 3) Der Rhein bei Lorch. Die Boote der Mitglieder im Wassersportverein Lorch e.V. bleiben an den Stegen.

 

Pressefotos: © ASS-verlag
Artikel vom 17-08-2026


Schließen...

Korridorsanierung Rechter Rhein

Am Bahnhof Assmannshausen wird vieles erneuert


Im hessischen Teil der Bahnstrecke zwischen Wiesbaden und Lorchhausen gehen die Bauarbeiten zur „Korridorsanierung Rechter Rhein“ voran.

Mehr lesen...

Am Bahnhof Assmannshausen wird vieles erneuert


Im hessischen Teil der Bahnstrecke zwischen Wiesbaden und Lorchhausen gehen die Bauarbeiten zur „Korridorsanierung Rechter Rhein“ voran. Durch die Korridorsanierung der viel befahrenen Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden profitiert die Region nicht nur vom modernsten Ausrüstungsstandard bei Gleisen und Weichen. Vielmehr können die Züge dank neuer elektronischer Stellwerkstechnik flexibler gesteuert werden und verlässlicher über die Rheinstrecke fahren. Für Kundinnen und Kunden im Personen- und Güterverkehr wird ein deutlicher Mehrwert erreicht: Die Korridorsanierung sorgt für pünktlichere Züge und eine bessere Betriebsqualität. In Absprache mit den Kommunen plant die DB, zum Beispiel Personenunterführungen zu erneuern, Bahnsteige zu verlängern und für eine neue, attraktive Gestaltung, Beleuchtung und Möblierung an den Verkehrsstationen zu sorgen, so die Deutsche Bahn AG. Allerdings nimmt damit der dauerhafte Güterverkehr mit großem Lärmaufkommen nicht ab. Bürgerinitiativen versuchen immer wieder, dies anzuprangern, und fordern eine Entlastung des Güterverkehrs bzw. eine Ersatzstrecke.

 

Entlang der gesamten Strecke sieht man oder kommt man an Baustellen vorbei, so auch in Assmannshausen. Hier ist die Bedachung der Bahnsteige vollkommen abgerissen. Auch in den Unterführungen tut sich etwas. Vieles wird erneuert, allerdings ohne Barrierefreiheit zu schaffen. Dies, so die DB AG, sei nicht möglich. Im Bahnhof Assmannshausen liegen nämlich drei Gleisanschlüsse. Ein Gleis gilt als Nebengleis, damit Züge überholt werden können und abgestellte Personenzüge von Assmannshausen aus eingesetzt werden können. Zudem müssten zu den zwei Hauptgleisen Treppenauf- und -abgänge genutzt werden.

 

Was passiert am Bahnhof: das sind die Erneuerung von Außen- und Mittelbahnsteig, die Dachmodernisierung an Außen- und Mittelbahnsteig sowie die Erneuerung der Zuwegung. Es wird eine taktile Wegeleitung und Beschilderung für die Fahrgäste eingerichtet. Erneuert werden die Personenunterführung sowie die Treppenanlage am Mittelbahnsteig. Die Treppenanlagen am Außenbahnsteig und am ehemaligen Empfangsgebäude werden saniert, die Beleuchtungsanlage komplett erneuert. Sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen, dann werden die Fahrgäste neues Wartemobiliar auf den Bahnsteigen und eine digitale Fahrplananzeige antreffen.

 

Erneuert wird die Oberleitung auf einer Länge von ca. drei Kilometern, davon sind ein Kilometer im Stadtgebiet Rüdesheim, der Rest zwischen Rüdesheim und Assmannshausen. Die Schienen werden im Bereich des bisherigen Bahnhofs Rüdesheim sowie im weiteren Streckenverlauf bis zur Ortsgrenze Assmannshausen/Lorch auf einer Länge von neun Kilometern erneuert. Ebenso drei Weichen im Bereich der Brömserburg, zwei Weichen zwischen Rüdesheim und Assmannshausen sowie sechs Weichen in Assmannshausen zwischen Bahnhof und Niederwaldstraße. In Rüdesheim wird ein elektronische Stellwerk gebaut.

 

Für die Zeit der Bauarbeiten hat die DB bekanntlich einen Schienenersatzverkehr eingerichtet.

 

Der Bahnübergang an der L3034 (Am Alten Bahnhof) in Assmannshausen bleibt entgegen der ursprünglichen Planung aktuell weiterhin geöffnet. Die dort vorgesehenen Arbeiten finden wegen Änderungen im Bauablauf nun zu einem späteren Zeitpunkt statt. Die einwöchige Sperrung des Bahnübergangs verschiebt sich entsprechend – den genauen Termin dafür wird die DB AG veröffentlichen, sobald möglich.

Bilder: 1) Die Bedachung der Bahnsteige ist vollkommen abgerissen. Auch in den Unterführungen tut sich etwas. 2) Für die Zeit der Bauarbeiten hat die DB bekanntlich einen Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Pressefotos: © ASS-verlag
Artikel vom 13-08-2026


Schließen...

Vor 120 Jahren: Gemeinde hat ein Elektrizitätswerk

1953 wurde das gemeindeigene Werk eingestellt

Im Dezember 1906 war die von der Gemeindevertretung beschlossene Errichtung eines Elektrizitätswerkes durch Siemens und Schuckert abgeschlossen.
Mehr lesen...

1953 wurde das gemeindeigene Werk eingestellt

Im Dezember 1906 war die von der Gemeindevertretung beschlossene Errichtung eines Elektrizitätswerkes durch Siemens und Schuckert abgeschlossen. Die Elektrifizierung der Gemeinde war in Gange und die Kosten wurden mit 72 325 Mark berechnet. Weitere 26 709 Mark waren bis zum Abschluss der Arbeiten erforderlich. Das war vor 120 Jahren.

1953 wurde die eigene Stromversorgung eingestellt. Die Gemeindekörperschaften beschlossen einstimmig, das gemeindeeigene E-Werk (Gleichstrombetrieb) einzustellen. Die Stromversorgung wurde auf Wechselstrom von den Rheingauwerken umgestellt und die Stromverteilung weiterhin in eigener Regie durchgeführt. Für diese bedeutende Umstellung bzw. Modernisierung waren rund 180 000 DM erforderlich.

 

Die Maschinenhalle wurde danach komplett geräumt. Der örtliche, im Jahre 1899 gegründete Turnverein, sollte davon profitieren. Bisher bildeten junge Männer die erste Turnriege, die im Hof des Schulgebäudes (späteres Vereinshaus) an den vorhandenen Geräten – Querbalken und hölzernem Barren – trainierten.

 

1953 konnte die ehemalige Maschinenhalle des Elektrizitätswerks für den Turnbetrieb umfunktioniert werden. Dabei hatten Vereinsmitglieder einen erheblichen Arbeitseinsatz erbracht, bis die schwer armierten Betonfundamente der Dynamomaschinen mit Hammer und Meißel ab- und ausgestemmt waren. Mit dem Anbau von Umkleideräumen sowie Toiletten, Duschen und Waschgelegenheiten wurde die Turmhalle 1955 komplettiert.

 

Im Zuge der Gebietsreform 1977 wurde Assmannshausen ein Ortsteil von Rüdesheim am Rhein, und die Turnhalle ging in städtischen Besitz über. Zusammen mit dem Verkauf des benachbarten Rathauses wurde später auch die Turnhalle verkauft. Mit dem Bau eines neuen Vereinshauses in der Rheinallee hatte der Turnverein eine neue Sporthalle bekommen.

Bild: Erinnerung an das Elektrizitätswerk Bad Assmannshausen im Jahre 1906.
Foto: © Archiv ASS Verlag.

Artikel vom 11-08-2025


Schließen...

Saisonende im Asbach-Bad

Das Team des Asbach-Bads blickt auf einen ereignisreichen Sommer zurück und kann sich kräftig auf die Schultern klopfen: Vom Saisonstart am 1.

Mehr lesen...

Das Team des Asbach-Bads blickt auf einen ereignisreichen Sommer zurück und kann sich kräftig auf die Schultern klopfen: Vom Saisonstart am 1. Mai, über jede Menge Spiel- und Spaßveranstaltungen für Groß und Klein zu den erfolgreichen langen Schwimmnächten und dem Vollmondschwimmen, dem diesjährigen Benefizschwimmen und den erstmalig im Asbach-Bad stattfindenden Alexander-Fleschner-Pokal, hat das Team rund um Liza Holtey, die Rüdesheimer Badleitung, jede Menge Schweiß und Herzblut in die Saison gesteckt.

 

Um den letzten Badetag dieses Jahres Sonntag, den 13.09.2026 zu gewährleisten, wird am Montag den 07.09 ein Schließtag eingelegt werden. Am 14.09.2026 findet dann das beliebte Hundeschwimmen statt, bei welchem sich die Vierbeiner im chlorfreien Wasser austoben dürfen. Um Einlass zu erhalten, muss eine gültige Tollwutimpfung sowie der Nachweis einer Haftpflichtversicherung erbracht werden.

 

Das Team des Asbach-Bades freut sich in den letzten Wochen der Badesaison 2026 nochmals zahlreiche Besucherinnen und Besucher begrüßen zu dürfen und bedankt sich bei den Gästen recht herzlich.

 

Artikel vom 07-08-2026


Schließen...

Erneuerung der Wasserleitung

Auch Hausanschlüsse werden erneuert


In Assmannshausen ist die Niederwaldstraße wegen Erneuerung der Wasserleitung von Haus 16 bis 31 gesperrt.

Mehr lesen...

Auch Hausanschlüsse werden erneuert


In Assmannshausen ist die Niederwaldstraße wegen Erneuerung der Wasserleitung von Haus 16 bis 31 gesperrt. Die Bauarbeiten haben am Montag begonnen und sollen laut bauausführender Firma voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Im Zuge der Baumaßnahme werden auch die Hausanschlüsse an die Trinkwasserleitung erneuert. Hierfür ist es erforderlich, dass die Baufirma zeitweise Zugang zu den betroffenen Grundstücken sowie zu den Hausanschlüssen benötigt. Für die Ausführung der Arbeiten wird es mehrfach erforderlich sein, die Wasserversorgung vorübergehend zu unterbrechen. Über die jeweiligen Termine informiert die Baufirma rechtzeitig durch einen separaten Einwurfzettel. Sollten eine Möbelanlieferung, ein Krankenhaustransport oder eine vergleichbare Situation nötig sein, soll man die Baufirma informieren, man werde eine Lösung finden. Wenn die Müllabfuhr ein entsprechendes Grundstück nicht anfahren kann, steht die Baufirma hilfreich zur Seite. Hierüber wurden die betroffenen Straßenanlieger bereits informiert.

Artikel vom 03-08-2026


Schließen...