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ASS-News |
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Hier finden Sie die Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und sonst noch wissenswertes aus der Rotweingemeinde Assmannshausen, dem Sitz des ASS-Verlag. |
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| Gesangverein wählte neuen Vorstand |
| Artikel vom 29.01.2012 |
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| Harmonische Jahreshauptversammlung mit einstimmigen Ergebnissen
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Der Gesangverein „Cäcilia“ Assmannshausen hat einen neuen Vorstand gewählt. Nach 27-jähriger Amtszeit bleibt der Erste Vorsitzende, Reinhold Forschner, auch weiterhin an der Vereinsspitze. Neuer zweiter Vorsitzender und Nachfolger von Herbert Kaiser wurde Eugen Altenkirch. Schriftführerin Angelika Kilian und Kassenwartin Silke Schuster-Ohlemacher wurden im Amt bestätigt. Ebenso Rudolf Ließ als Beisitzer, die Nachfolge von Günther Petry hat Friedrich Bauer angetreten. Reinhold Forschner dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, die nicht mehr für ihr Amt kandidierten, für die geleistete Arbeit in den zurückliegenden Jahren.
Um die Chornoten werden sich Gretel Forschner und Angelika Kilian als Notenwartinnen kümmern. Kassenprüfer wurden Irmgard Petry (passiv) und Annerose Trapp (aktiv). Alle Wahlen waren einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen.
In seinem Rechenschaftsbericht sprach der Erste Vorsitzende von einem aktiven Sängerjahr 2011 und bat darum, im neuen Vereinsjahr die Chorproben regelmäßig zu besuchen und den beschlossenen Terminplan zu beachten. Er bedauerte, dass im zurückliegenden Vereinsjahr die Teilnahme am Festkommers anlässlich des Jubiläums des Gesangvereins Lorchhausen abgesagt werden musste. Ansonsten sang der Chor unter der Leitung von Dirigentin Britta Jobst zu zahlreichen weltlichen und kirchlichen Anlässen. Eine Tagesfahrt führte die Sängerinnen und Sänger im Mai 2011 zur Bundesgartenschau nach Koblenz. Ebenfalls im Mai beteiligte sich der Verein an der Großveranstaltung „Assmannshausen in ROT“ mit einem Stand. Das Sängerjahr war geprägt vom Umzug in den neuen Probenraum im Vereinshaus Assmannshausen. Hier hatten einige Mitglieder bei der Ausstattung des Raumes mit Hand angelegt und der Verein Eigenmittel investiert. Weil man während der Zeit der Schließung des alten Vereinshauses bis zum Einzug in das neue Vereinshaus in der Rheinallee den Saal des Thomas-Morus-Hauses für die Probestunden nutzen durfte, bedankte sich der Chor im September dort mit einem kleinen Kaffeekonzert. Beim Ehrungsabend des Rheingauer Chorverbandes wurden Gertrud Kilian und Gretel Forschner für 40 Jahre aktives Singen geehrt, Maria Bauer für 25 Jahre. Sie erhielten die Ehrenurkunde mit Ehrennadel, während der Jahreshauptversammlung gab es den Blumenstrauß vom Verein. Mitgestaltet hatte der gemischte Chor die Einweihung des neuen Vereinshauses am 5. November. Als Höhepunkt des Vereinsjahres 2011 bezeichnete Reinhold Forschner das Adventskonzert in der Pfarrkirche. Mitgewirkt hatten außerdem das Rheinhessische Salonorchester Oppenheim, Robert Schütz (Orgel) und Johannes Hock (Trompete). Für eine besondere Beleuchtung des gesamten Kirchenraums sorgte die Firma ShowTec Bernhard Jung aus Rüdesheim. Beim Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde konnte der Verein eine Spende von 400 Euro an Pfarrer Franz Grote für die Sanierung der Kirche übergeben. Eine Weihnachtsfeier im Hotel-Restaurant „Rheinstein-Boppestübchen“ beendete das Vereinsjahr.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde der Vereinsplan 2012 verabschiedet. Das Jahr hat bereits mit einem Chorprojekt begonnen. Einstudiert wird die Deutsche Messe von Franz Schubert, die zu Ostern im Festgottesdienst in der Kirche Assmannshausen aufgeführt wird. An dem Projekt nehmen auch Nicht-Mitglieder teil. Noch besteht die Möglichkeit für Interessierte einzusteigen, die Proben sind jeden Donnerstag um 20 Uhr im Vereinshaus, Rheinallee. Statt der Straußwirtschaft im September wird der Verein an Pfingst-Samstag in den „Weingarten“ am Vereinshaus einladen. Beteiligen wird man sich bei „Assmannshausen in ROT“. Der Tagesausflug findet am Sonntag, 24. Juni statt und führt in den Odenwald mit Besuch der Tropfsteinhöhle in Buchen und einer Führung in der Abteikirche Amorbach. Am 25. August besucht der Chor das Sängerjubiläum in Hattenheim. Hinzu kommen zahlreiche weltliche und kirchliche Auftritte in 2012.
In der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung verlasen Schriftführerin Angelika Kilian das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2011 und Kassenwartin Silke Schuster-Ohlemacher den Kassenbericht. Von Seiten der Kassenprüfer hatte es keine Beanstandung gegeben, damit konnte der alte Vorstand einstimmig entlastet werden.
Zum Bild:
Der neue Vorstand und die geehrten Sängerinnen: Hintere Reihe Eugen Altenkirch, Friedrich Bauer, Reinhold Forschner, Silke Schuster-Ohlemacher, Angelika Kilian und Friedrich Bauer (v.l.). Vorne Maria Bauer, Gretel Forschner und Gertrud Kilian (v.l.). (Foto: Ivetta Altenkirch) |
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| Das Aus für den Rüdesheimer Bahntunnel? |
| Artikel vom 22.01.2012 |
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| Maßnahme in der vorliegenden Form nicht wirtschaftlich
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Die Kosten für den Bau eines Bahntunnels in Rüdesheim haben sich nach erheblicher Kostensteigerung seit Planungsbeginn etwa verdoppelt und sind aktuell mit rund 250 Millionen Euro zu veranschlagen. Die hessische Straßenbauverwaltung und die DB AG haben in der zurückliegenden Zeit die Projektunterlagen für die Straßen- und Bahnverlegung in enger Abstimmung erstellt und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zur Zustimmung (Erteilung des Gesehen-Vermerks) vorgelegt. Aufgrund der hohen projektkosten und der erheblichen Kostensteigerung hat das BMVBS nach Ankündigung von Minister Peter Ramsauer eine Nutzen-Kosten-Analyse entsprechend der bei Aufstellung des Bundesverkehrswegeplanes 2003 angewendeten Methodik veranlasst. „Dies hat bei den Straßenprojekten zu erfolgen, bei denen sich im Planungsverlauf deutliche Kostensteigerungen ergeben, um die haushaltsrechtlich erforderliche Wirtschaftlichkeit der Vorhaben zu prüfen und nachzuweisen, so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Jan Mücke, in einem Brief an den Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch, der am 20. Januar einging. Die Bauwürdigkeit ist noch gegeben, wenn das erreichte Nutzen-Kosten-Verhältnis 1 ist.
Die Neubewertung des Projektes hat aber ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von nur 0,2 ergeben. „Damit ist die Maßnahme in der vorliegenden Form nicht wirtschaftlich. Eine Zustimmung des BMVBS zu der vorliegenden Planung ist daher nicht möglich“, so das Ministerium. „Die Verlegung der Bahnlinie in einen Tunnel mit anschließender Verlegung der B 42 auf die damit freiwerdende Bahntrasse kann daher nicht weiter verfolgt werden. Künftige Überlegungen müssen daher auf eine deutlich kostengünstigere und damit wirtschaftliche Lösung des Verkehrsproblems auf der B 42 im Raum Rüdesheim erzielen.“
„Das ist mehr als bedauerlich, für die unerträgliche Verkehrssituation in Rüdesheim nicht akzeptabel und vom Verfahren her völlig unverständlich“, reagierte Klaus-Peter Willsch auf das Schreiben aus dem Ministerium. Die Pläne, die Bahnlinie in einen Tunnel zu verlegen, gebe es bereits seit 1913. „Ihr Haus gibt selbst an, dass die Schranken des am westlichen Stadtrand gelegenen Bahnübergangs täglich über acht Stunden geschlossen sind. Jeden Tag fahren etwa 250 Züge – darunter fast 200 Güterzüge – durch die Stadt. Ein schon heute untragbarer Zustand, der sich mit Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels 2016/17 drastisch verschlimmern werden wird“, schrieb Willsch umgehend zurück. Es handele sich bei Rüdesheim auch nicht um irgendeine Ortschaft, sondern um eine der touristisch bedeutungsvollsten Städte des Landes. Millionen Touristen aus aller Welt kämen nach Rüdesheim, dem Tor zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal.
Obwohl sich die Gesamtkosten mit aktuell ca. 252 Mio. Euro gegenüber der Kostenschätzung von 114 Mio. Euro im Jahr 1998 drastisch erhöht haben, seien die Kostenbeteiligten, Bund, Land, Bahn, Kreis und Stadt von dem Projekt bislang nie abgerückt, rief Willsch in Erinnerung. „Dies war der Erkenntnis geschuldet, dass nach Abwägung aller Möglichkeiten das Modell, Bahn weicht Straße’ und damit der Tunnel als einzige Lösungsvariante übrig geblieben. Seitens der Planungsbeteiligten sei bisher immer der Eindruck erweckt worden, dass es nicht einfach werde, man wohl aber nah dran sei. „Wir wussten, dass ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von mindestens 1,0 erreicht werden muss, hatten aber gute Hoffnung“. „Diese Hoffnung hat ihr Minister Dr. Peter Ramsauer auch mit seinem Besuch im März 2011 genährt und selbst gesagt: ,Wir müssen den großen Nutzen für die Region herausstellen und die Planungen so weit optimieren, bis wir die Kosten entsprechend reduziert haben’. Es könne nicht sein, dass jetzt alles zurück auf Los gehe. Die Vertragspartner hätten immer wieder großes Interesse an dem Jahrhundertprojekt bekundet. „Jeder wusste, dass es nicht billig werden wird“, so Klaus-Peter Willsch.
Im September 1998 hätten sich der Bund und die Deutsche Bahn AG mit dem Land Hessen, dem Rheingau-Taunus-Kreis und der Stadt Rüdesheim am Rhein auf eine Finanzierungsvereinbarung zum Bau des Eisenbahntunnels geeinigt, rief Klaus-Peter Willsch in Erinnerung. „Diese einzigartige Vereinbarung wurde doch gerade deshalb geschlossen, weil man genau wusste, dass es sich um ein sehr teures, aber eben für die Region unerlässliches Projekt von herausragender Bedeutung handelt“, schrieb Willsch. Er rief in Erinnerung: „In einem Spitzengespräch am 20. Dezember 2007 in Rüdesheim haben wir noch den Durchbruch für die Finanzierung gefeiert. Neben mir waren Staatssekretär Hennerkes (Bund), Staatssekretär Güttler (Land), Bahnbevollmächtigter Vornhusen und Landrat Albers (Kreis) gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Grün vor Ort. Die seinerzeit ermittelten Kosten für den Tunnel beliefen sich 234 Millionen Euro. (Verteilung der Kosten: Bund: 102,4 Mio. Euro; Land: 61,5 Mio. Euro; RÜD: 27 Mio. Euro, RTK 17,2 Mio. Euro, DB 25,6 Mio. Euro). Jetzt stellt sich bei mir der Eindruck ein, schon lange auf einem ,toten Pferd’ gesessen zu haben. Der von Ihnen ermittelte Nutzen-Kosten-Faktor von 0,2 ist nämlich ein Nackenschlag. Denn auch bei Beibehaltung der ursprünglich geschätzten Kosten von etwa der Hälfte wäre man damit nicht über einen Faktor von 0,4 hinaus gekommen, also weit von der Realisierungsmöglichkeit (1,0) entfernt geblieben. Mir stellt sich deshalb natürlich die Frage, wieso aus dem Ministerium heraus nicht früher Warnsignale gegeben wurden“, so Willsch verärgert. „Alle Verfahrensbeteiligten müssen jetzt an einen Tisch geholt werden“ fordert der Bundestagsabgeordnete. Vom zuständigen Ministerium erwartet Willsch dabei zunächst eine verständliche Darlegung der vorgenommenen Bewertung des Nutzens der Maßnahme und der entsprechenden Bestimmungsfaktoren. Zugleich erwartet er Auskunft darüber, weshalb das Ministerium nicht früher erkennen konnte, dass die in der Region dringend ersehnte Maßnahme – nach Ihrer Mitteilung von heute – „so meilenweit von einer Realisierungsmöglichkeit entfernt sein soll“.
Zum Bild: Die Bahn hat weiter Vorfahrt und der Rüdesheimer Bahnübergang bleibt viele Stunden am Tag geschlossen, Fahrzeugstaus sind die Folge, vom Bahnlärm einmal ganz abgesehen.
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| Parkpflegewerk in Auftrag gegeben |
| Artikel vom 21.01.2012 |
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| Abschluss zum 250. Jahrestag des Osteinschen Parks
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Die Restaurierungsarbeiten am Niederwalddenkmal gehen zügig voran und die Gestaltung des Besucher-Parkplatzes hinter dem Denkmal hat Form angenommen. Nun hat die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen für einen der frühesten landschaftlichen Gärten Deutschlands, den denkmalgeschützten Osteinschen Park, die Erarbeitung eines Parkpflegewerks in Auftrag gegeben.
Das gartendenkmalpflegerische Entwicklungskonzept wird im Rahmen der Wiederentdeckung und Revitalisierung des Osteinschen Parks als herausragendes kultur- und landesgeschichtliches Zeugnis der Gartenkunst des 18. Jahrhunderts erstellt. Der Niederwald markiert den Auftakt zum UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Bei dem Projekt handelt es sich um ein von Bund und Land Hessen gefördertes Maßnahmenpaket im Rahmen des Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten, das 2014 – zum 250. Jahrestag des Osteinschen Parks – abgeschlossen wird.
Mit der Erstellung des Parkpflegewerks wurden nach einem überregionalen Auswahlverfahren DIE LANDSCHAFTSARCHITEKTEN Bittkau Bartfelder+Ingenieure aus Wiesbaden beauftragt, die auch die Anlage am Niederwalddenkmal selbst planten und die Widerherstellung nach früherem Vorbild betreuten. Das Parkpflegewerk, das die historische Entwicklung und den jetzigen Bestand dokumentiert und darauf aufbauend ein langfristiges gartendenkmalgerechtes Entwicklungs- und Pflegekonzept darstellt, dient als Handlungsanweisung für die zukünftige Unterhaltung und Entwicklung des Osteinschen Parks.
Vor knapp 250 Jahren zog der Osteinsche Park zahlreiche Besucher aus allen Regionen an, besonders während der „Rheinromantik“. Gelockt wurden sie von den im Park befindlichen Parkstaffagen, die teilweise noch heute erhalten sind, wie Zauberhöhle, Rittersaal oder Rossel, eine der frühesten künstlichen Ruinen im Landschaftspark in Deutschland. Diese sind durch ein Wegenetz verbunden, das an Aussichtspunkten in die Landschaft, zu den sanften Hügeln des Rheingaus oder zu dem engen, eher schroffen Felsental des „Binger Lochs“, vorbei führt und so dem Besucher gegensätzliche Eindrücke bietet. Von der Existenz des Parks ahnen bisher nur wenige Besucher, die jährlich millionenfach zu dem im Osteinschen Park befindlichen Niederwalddenkmal reisen.
Oberes Bild: „Die Rossel“ im Osteinschen Park gelegen.
Unteres Bild: Der Gang durch die „Zauberhöhle“ ist zunächst dunkel, dann öffnet sich der Blick hinab in das Rheintal.
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| Einziger Eiswein geerntet |
| Artikel vom 19.01.2012 |
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| Minus 7,3 Grad im Assmannshsäuser Höllenberg machten es möglich
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Eigentlich hatte der Winzer Peter König garnicht mehr an eine Eisweinlese geglaubt, plötzliche Minusgrade im Assmannshäuser Höllenberg haben es ihm aber doch noch ermöglicht. Damit ist Peter König nicht nur der einzige Assmannshäuser Winzer, der einen 2011er Assmannshäuser Höllenberg Eiswein in seinem Weinkeller hat, er war auch der erste Winzer im Rheingau, der laut Weinbauamt einen 2011er Eiswein gelesen hat.
Zusammen mit fleißigen Helferinnen und Helfern machte sich König am frühen Montag- und Dienstagmorgen auf, um die Trauben abzuschneiden. Während beim Riesling die Beeren zum größten Teil schon in der Folie liegen, hing der Spätburgunder noch immer verstärkt am Stock. Allerdings seien die Beeren wegen ihrer frühen Reife im letzten Sommer und Herbst bei weitem nicht mehr so saftig gewesen wie sonst üblich, sagte Peter König, der im letzten Herbst bereits eine Blauer Spätburgunder Auslese mit 118 Grad Öchsle in den Keller brachte.
Für König war es bereits die achte Eisweinernte in seinem Weingut, das er während seiner Berufsjahre im Nebenerwerb betrieb. Jetzt, im Ruhestand, kann König seiner Liebe zum Wein und zu den Weinbergen so richtig nachkommen. Insgesamt 18 mal war er schon bei der Eisweinlese dabei, früher in der Assmannshäuser Staatsdomäne, für die es einst Tradition war. einen Eiswein im Erntejahr zu lesen und in die Schatzkammer zu legen. Heute ist dies nicht mehr der Fall.
Königs Eiswein hat 156 Grad Öchsle, die vom staatlich anerkannten Weinfachlabor B. Höfner in Oestrich-Winkel bestätigt wurden. Er wurde auf einer Fläche von 700 Quadratmetern geerntet. Von der eigentlichen Erntemenge, die bei der Normallese erzeugt wird, sind die 70 Liter Eiswein ca. zehn Prozent. |
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| Lärm von täglich 550 Zügen |
| Artikel vom 19.01.2012 |
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| Propst Sigurd Rink informiert sich über Bahnlärm |
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Über gesundheitsschädigenden Bahnlärm im Rheintal haben sich der Propst in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Sigurd Rink und der Umweltpfarrer der Landeskirche, Dr. Hubert Meisinger, in Assmannshausen informiert. Vertreter der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ beschrieben dem Mitglied der Kirchenleitung der EKHN die Lärm- und Erschütterungssituation vor Ort. Tag und Nacht seien Anwohner einem Schallpegel von bis zu 104 Dezibel ausgesetzt. Von den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz eingerichtete Lärmmessstationen gibt es in Assmannshausen und Oberwesel.
Die Messungen würden fortgeführt, sagte Erster Stadtrat Wolfgang Weinem. Rüdesheim wolle eine zusätzliche Station für eine Geräusch- und Geschwindigkeitsüberprüfung der Züge errichten. „Wir brauchen verlässliche Zahlen“, erläuterte er das Vorhaben gegenüber dem Propst für Süd-Nassau.
Nach Angaben der Bürgerinitiative passieren täglich 550 Züge die Bahnstrecken rechts- und linksrheinisch, davon etwa 400 Güterzüge. Auf die Nacht zwischen 22 und 6 Uhr entfielen allein rechtsrheinisch bis zu 130 Zugdurchfahrten, da die rechte Rheinseite durch Güterverkehr weit mehr belastet werde. Sobald die Strecke Rotterdam-Genua durch den neuen Sankt Gotthardtunnel in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts in Betrieb gehe, müsse man mit einer noch höherer Belastung durch Güterzüge von bis zu 1,5 Kilometer Länge und mit engerer Zugtaktung rechnen.
Willi Pusch (Kamp-Bornhofen), Vorsitzende der BI, bat den Propst, die Kirche solle eine Resolution zum Bahnlärm unterstützen. „Wir wollen ein breites gesellschaftliches Bündnis im Rheintal aufbauen“, beschrieb er das Anliegen, bei dem auch die katholische Kirche angefragt worden sei.
Mit ihrer Kritik fordert die BI vor allem eine technische Ertüchtigung der Strecke mit Lärmschutzwänden, Geschwindigkeitsreduzierungen, lärmarmen Waggondrehgestellen und langfristig eine Neubautrasse an der Autobahn A3 im Rahmen des neuen Bundesverkehrswegeplans ab dem Jahr 2015.
Propst Rink konnte den ohrenbetäubenden Lärm beim Passieren mehrerer Güterzüge selbst erleben. Eine Verständigung war dann kaum mehr möglich, da die Geleise direkt zwischen den Wohnhäusern und an Straßen vorbeiführen. „Für mich grenzt das „krass gesprochen“ an Körperverletzung“, urteilte Erster Stadtrat Wolfgang Weinem.
Der Kreisbeigeordnete des Rheingau-Taunus-Kreises, Karl Ottes, der zugleich Welterbedezernent des Kreises ist, meinte, es müsse unbedingt Abhilfe geschaffen werden, ansonsten werde das Tal mit jährlichen 300.000 Hotelübernachtungen zusehends unbewohnbar.
Rink sagte seine Unterstützung zu und fragte nach Perspektiven für die Bewohner. Er plädierte für einen „Stufenplan“ zur Reduzierung des Lärms. Beim Flughafen Frankfurt setze die Politik ebenso auf ein Bündel von Maßnahmen zur Verringerung der Belästigungen von Anrainern.
Zum Bild:
Ohrenbetäubender Lärm beim Passieren des Güterzuges: Erster Stadtrat Wolfgang Weinem, Kreisbeigeordneter Karl Ottes, Propst Sigurd Rink, BI Vorsitzender Willi Pusch und Umweltpfarrer Hubert Meisinger. |
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| Neujahrsempfang im Pfarrhaus |
| Artikel vom 01.01.2012 |
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| Gesangverein übergab Spende für Kirchensanierung
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Mit einem Adventskonzert hat der Gesangverein „Cäcilia“ Assmannshausen am 4. Adventsonntag 2011 in der Pfarrkirche Heilig Kreuz Assmannshausen zahlreiche Zuhörer erfreut und auf Weihnachten eingestimmt. Mitgestaltet wurde das Konzert unter der Leitung von Chorleiterin Britta Jobst weiterhin vom Rheinhessischen Salonorchester Oppenheim, Robert Schütz (Orgel) und Johanns Hock (Trompete) sowie der Fa. ShowTec Bernhard Jung (Beleuchtung des gesamten Kirchenraumes). Es war ein gelungener Abschluss des Vereinsjahres 2011 für den Assmannshäuser Chor, der sich innerhalb eines Jahres mit seinem Chorgesang in das Gemeinde- und kirchliche Leben einbringt. Wie der Erste Vorsitzende des Vereins, Reinhold Forschner, betonte, wurde die Veranstaltung durch Sponsoren unterstützt, so dass der Chor im Rahmen des Neujahrsempfangs von Pfarrer Franz Grote im Pfarrhaus am Neujahrstag eine Spende in Höhe von 400 Euro für die Sanierung der Pfarrkirche überreichen konnte.
Die Kirche in Assmannshausen ist seit Monaten eingerüstet und wird wegen des Befalls von Hausschwamm umfangreich saniert. Zimmer- und Steinmetzarbeiten im Dachbereich und eine Eindeckung des Kirchendaches mit neuem Schiefer sorgen für die Schadensbehebung, die finanziell vom Bistum Limburg und der Kirchengemeinde Assmannshausen getragen wird. Die Kosten liegen bei 570.000 bis 600.000 Euro, von denen die Kirchengemeinde über 70.000 Euro zu tragen hat. Es ist bereits die zweite Spende, die der Gesangverein „Cäcilia“ hierfür überreichte. Viele kleine „Steine“, so der Erste Vorsitzende des Chores, könnten eine große Unterstützung sein, was Pfarrer Grote dankend bestätigte.
Im Rahmen des Neujahrsempfangs, an dem auch Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler teilnahm, dankte Pfarrer Franz Grote den Anwesenden dafür, dass sie sich in die Arbeit einer aktiven Kirchengemeinde einbringen. So dem Pfarrgemeinderat und Pfarrverwaltungsrat, die eine gute Arbeit leisteten. Gerade der Pfarrverwaltungsrat befasse sich derzeit mit der Zukunft des Alten- und Pflegeheims Thomas-Morus-Haus Assmannshausen, das sich im Eigentum der Kirchengemeinde befindet. Diese sei jedoch nicht mehr finanziell in der Lage die Trägerschaft der Einrichtung auf Dauer fortzusetzen. So denke man zum Beispiel über einen neuen Träger für die Senioreneinrichtung nach, das Haus selbst solle aber Eigentum der Kirchengemeinde bleiben, so der Pfarrer.
Worte des Dankes galten auch der Küsterin Irmgard Petry, die ihr Amt sein zehn Jahren ausführt. Auch weiteren Gemeindemitgliedern, die sich persönlich in die Gemeindearbeit einbringen.
Die Sanierung
Als Hausschwamm wird der Pilz „Serpula lacrymans“ bezeichnet, der in Gebäuden insbesondere trockenes Holz befällt und sich als rostbrauner Fruchtkörper mit einem weißlichen Zuwachsrand ausbildet. Bei fortgeschrittenem Befall, so wie er am Kirchendach deutlich zu erkennen war, wird das Holz würfelartig gebrochen und lässt sich sogar mit der Hand eindrücken. Würde das Dach der Kirche nicht grundlegend saniert, war schlimmstenfalls mit einer Kirchenschließung aus Sicherheitsgründen zu rechnen. Gerade das alte Eichenholz des Daches bot dem Hausschwamm ausreichende Grundlage sich stark zu verbreiten. Seine Fruchtkörper findet der Pilz typischerweise an Balken, die auf dem Mauerwerk liegen. Die befallenen Balken müssen dann ersetzt und die Feuchtstellen beseitigt werden. Pfarrer Franz Grote rechnet zu Ostern mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten, die mit einem neuen Farbanstrich für das Kirchenschiff abgeschlossen sind. Ob der Außenputz des Kirchturms saniert wird und dieser dann ebenfalls einen neuen Farbanstrich erhält, das liegt in den Händen der Stadt Rüdesheim am Rhein, die dafür weitere 150.000 Euro aufbringen müsste. Der Turm ist zwar in Besitz der Kirchengemeinde Assmannshausen, laut Vertrag ist aber die Stadt in der Unterhaltspflicht. Die Stadt könnte schließlich zum Abschluss der Sanierungsarbeiten für ein ordentliches Gesamtbild des Gotteshauses im Stadtteil Assmannshausen beitragen, wenn denn die Verantwortlichen die Turmsanierung beschließen. |
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| Johanniswein gesegnet |
| Artikel vom 30.12.2011 |
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| Weinprinzessinnen assistierten dem Pfarrer
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Während eines feierlichen Gottesdienstes hatte Pfarrer Franz Grote in der katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz Assmannshausen den Johanniswein gesegnet und zusammen mit den Rüdesheimer Weinprinzessinnen Franziska, Martha und Julienne den Gottesdienstbesuchern gereicht. Eine lange Tradition in der Pfarrgemeinde, wie Pfarrer Grote betonte. So hatten in früheren Jahren die Winzer auch den gesegneten Wein mit in die heimischen Weinkeller genommen, diesen den gefüllten Fässern beigegeben und somit die Fürsprache des heiligen Johannes bei Gott um einen guten Wein erbeten. Auch heute noch bringen die Gläubigen eigenen Wein zur Segnung in die Kirche, um ihn anschließend Zuhause zu trinken. Der Winzer Peter König stiftete einen 2008 Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder zur Segnung und Verteilung unter den Kirchenbesuchern. Pfarrer Grote reichte ihn mit den Worten: „Trinke die Liebe des heiligen Johannes, im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes Amen.”
Dies geschieht zum Andenken an den Seeleneifer des heiligen Apostels, der, um einen Götzdiener zu bekehren, einen vergifteten Becher Weines getrunken hatte, dessen Gift aber, nachdem der Heilige das Kreuzzeichen über den Becher gemacht, in die Gestalt einer Natter zum größten Schrecken der Ungläubigen verwandelt wurde, so dass ihm der Wein nicht schadete. Daher wird der heilige Apostel auch oft mit einem Kelch in der Hand abgebildet, aus dem sich eine Natter emporwindet.
Der festliche und gut besuchte Gottesdienst wurde mitgestaltet von Christoph Ahlbach (Orgel) und Egon Mai (Trompete), denen Pfarrer Grote für ihr Mitwirken und den Weinprinzessinnen für den Gottesdienstbesuch herzlich dankte. |
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| Singfreude beim Adventskonzert in der Kirche |
| Artikel vom 21.12.2011 |
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| Gemischter Chor, Orchester, Trompete und Orgel begleiteten in die Weihnachtszeit |
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In der festlich illuminierten Pfarrkirche Hl. Kreuz Assmannshausen durften die vielen Besucher einen besinnlichen 4. Adventssonntag erleben. Dazu hatte der Gesangverein „Cäcilia“ Assmannshausen eingeladen, der unter der musikalischen Leitung der Dirigentin Britta Jobst steht. Sie leitet auch das Rheinhessische Salonorchester, das sich der Chor zusammen mit Johannes Hock (Trompete) und Robert Schütz (Orgel) zur Mitgestaltung einlud. Alles zusammen war eine perfekte Zusammenstellung und ließ ein musikalisches Gespür der Chorleiterin erkennen.
„Das Jahr will bald sich wenden, es zeigt schon hin zum End, will seinen Lauf beenden, es ist Advent“, so ein Textbaustein aus „Advent der Christenheit“ von Lorenz Maierhofer, den der Erste Vorsitzende der „Cäcilia“ Assmannshausen, Reinhold Forschner, als Leitfaden in seinen Begrüßungsworten verwendete. Schnell sei wieder ein Jahr vergangen und die Zeit der Besinnung sei gekommen. Es stellten sich die Fragen des menschlichen Miteinanders, des Umgangs mit dem Nachbarn. Warum vertragen wir uns nicht in den Familien, hetzen wir Politiker bis zum Rücktritt und warum machen wir Menschen uns krank durch Lärm auf der Schiene und in der Luft? Wir sollten uns besinnen, ob nicht ein friedvolles Miteinander und Verständnis für den Nächsten zur besseren Welt führten. Auf diesem Weg in eine bessere Welt wollten die Aktiven des Konzertes die Zuhörerinnen und Zuhörer ein kleines Stück mit dem Adventskonzert begleiten. „Ich wünsche Ihnen eine gute Besinnung mit unserem Gesang und mit unserer Musik“, sagte Reinhold Forschner, der unter den vielen Gästen Pfarrer Franz Grote, den Landtagsabgeordneten Peter Seyffahrdt, Bürgermeister Volker Mosler, den Kreisbeigeordneten Karl Ottes und den Ehrendirigenten des Chores, Dr. Friedemann Mosler, begrüßte.
Erhaben klang die Trompete mit „Trumpet Tune“ von Jeremiah Clarke, die Johannes Hock (Rüdesheim) spielte. Clarke schrieb mehrere Messen und andere geistliche Vokalmusik. Gerne gespielt werden die beiden Bearbeitungen für Trompete und Orgel, zu denen auch das dargebotene Stück aus der Semi-Oper The Island Princess zählt. Es folgten „Chaconne“ aus „The Fairy Queen“ von Henry Purcell und „Canon in D“ von Johann Pachelbel. Henry Purcell ist eine einzigartige Gestalt in der englischen Musikgeschichte. Sein Schaffen war einerseits von der Achtung vor überlieferten Formen und gleichzeitig von der lebendigen Anteilnahme an Neuentwicklungen geprägt, und er erzielte in Melodik, Harmonik und Rhythmik eine ihm ganz eigene Verfeinerung, die auch vom Rheinhessischen Salonorchester (Oppenheim) ausging. Johann Pachelbels Musik genoss enorme Popularität zu Lebzeiten, sein „Canon in D” erfreut sich auch in heutiger Zeit großer Beliebtheit.
Jetzt war der Gastgeber gefordert, der gemischte Chor, dem eine Verstärkung in Bass und Tenor gut stehen würde, er sang „O komm`, o komm` Du Morgenstern“, ein Weihnachtslied aus Frankreich. Die gute Akustik der Kirche spürte man auch beim nachfolgenden Stück „Wir sagen Euch an den lieben Advent“. Erst recht dann, wenn der Chor und das Orchester zusammen auftraten. „Magnificat“, bei dem sich Bass, Sopran, Alt, und Tenor in den Canon einbringen, hatte ein Hauch des Gebetes, der Besinnung und Orientierung. Die Chorleiterin hatte gut daran getan, die Konzertbesucher in das Programm mit einzubinden, wie zum Beispiel bei „In dulci jubilo“ von Michael Praetorius. Hier sangen Chor und Publikum mit Orgelbegleitung im Wechsel. Und die Zuhörerinnen und Zuhörer wurden zu aktiven Programmgestaltern.
„Da draußen im Stalle“ und „Ich sah drei Schiffe“, eine englische Weise, gesungen vom gemischten Chor, folgte Felix Mendelssohn-Bartholdys „Hört der Engel große Freud`“, bei dem das Publikum sich erneut in den erhabenen Chorklang einbringen konnte. Die Freude über die Ankunft des Gottessohnes war zu spüren. Den Sängerinnen und Sängern muss man in diesem Zusammenhang zugestehen, dass sie mit Freude und Begeisterung sangen.
Die Grundstruktur von „Pastorale“ aus dem Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli, gespielt vom Orchester, entspricht mit seinen alternierend langsamen und schnellen Sätzen der Form der Kirchensonate und passte sich in das Gesamtprogramm ein, ebenso „A Holst Christmas“ nach Themen von Gustav Theodore Holst, der nach Zwischenspielen in seinem Werk Weihnachtslieder einblendet.
Georg Friedrichs „Tochter Zion“ folgte als Programmpunkt für die Konzertbesucher. Publikum, Orchester und Chor füllten den Kirchenraum mit festlichem Klang, bevor Orchester, Chor und Trompete die drei letzten Stücke darboten: „Transeamus uspue Bethlehem“, von Joseph Ignaz Schnabel, „Christmas Lullaby“, von John Rutter, und „O Herr, mein Gott jetzt vor der Nacht“, von Thomas Tallis. Schnabels wohl bekanntestes Werk ist seine Bearbeitung einer im Archiv des Breslauer Doms gefundenen Weihnachtspastorale eines unbekannten Komponisten aus dem frühen 18. Jahrhundert, „Transeamus usque Bethlehem“, die heute zum Standardrepertoire vieler Kirchenchöre gezählt wird. John Rutter gilt gegenwärtig als einer der bedeutendsten und populärsten Komponisten von Chor- und Kirchenmusik, dessen Komposition Orchester und Chor im harmonischen Einklang darboten. Dann schließlich das Schlussstück des Konzerts unter Einbezug aller auftretenden Musiker, „O Herr, mein Gott, jetzt vor der Nacht“ von Bischof T. Ken und Thomas Tallis. Das Stück endete in einem gewaltigen, mit wunderschönen Klangfarben durchzogenen Finale. Hier bestätigte sich schließlich die sorgfältige Probenarbeit, die Chorleiterin Britta Jobst geleistet hatte, denn die verschiedenen Einsätze bereiteten den Mitwirkenden keinerlei Probleme. Reinhold Forschner dankte mit Blumen im Namen aller Mitwirkenden.
Jetzt darf man sich auf den zweiten Weihnachtsfeiertag freuen. Hier gestaltet der Chor die Weihnachtsmesse, die um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Assmannshausen gefeiert wird. Hier werden sicherlich einige Chöre aus dem Adventskonzert wieder zu hören sein.
In das neue Jahr startet die „Cäcilia“ Assmannshausen mit dem Chorprojekt „Assmannshausen ist CHOR“. Die Proben stehen für alle Chorinteressierten offen, bis es am Ostersonntag zur Aufführung der Deutschen Messe von Franz Schubert kommt. Chorinteressierte werden auch von außerhalb gerne aufgenommen.
Fotos: Karlheinz Walter |

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| Verehrung des Nikolaus |
| Artikel vom 06.12.2011 |
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| Bitte um Schutz für die Binnenschiffer |
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Mit einem Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz am Vormittag und mit einer Schiffsprozession zum Binger Riff haben Fahrensleute und Gläubige den St. Nikolaus Schiffertag begangen.
Den Gottesdienst, der vom gemischten Chor des Gesangvereins „Cäcilia“ mitgestaltet wurde, zelebrierten Ortspfarrer Franz Grote, der Präses des St. Nikolaus Schiffervereins Assmannshausen, Pfarrer Hans Jörg (Winkel), der Generalpräses des St. Nikolaus Schifferverbandes, Pastor Werner Paquet (Duisburg) und der Binnenschifferseelsorger, Diakon Günter Johannes Barth aus Mannheim. In seiner Predigt bezeichnete Pfarrer Hans Jörg den heiligen Nikolaus als ein Vorbild für uns Menschen. Die Mitglieder des Schifferstandes und Gläubigen baten um Fürsprache bei Gott, der die Binnenschiffer auf den Wasserstraßen beschützen möge. Die Bitte wird auch in dem Nikolauslied zum Ausdruck gebracht, das traditionell am Ende des Festgottesdienstes gemeinsam gesungen wird: „Wir Fahrensleut schau`n auf zu Gott und preisen ihn aus Herzensgrund, der allzeit Hilfe uns erbot: Er führet uns zu jeder Stund. Sankt Nikolaus vor Gottes Thron, du deiner Schiffer Schutzpatron, vertrauensvoll, o heil`ger Mann, wir rufen deine Fürbitt an.
Nach der Landprozession von der Nikolauskapelle in der Rheinuferstraße aus geht man zu den am Ufer liegenden Schiffen. Mit ihnen fährt man zum Binger Riff, wo sich eine zweite Nikolauskapelle befindet, dort werden die Wasserstraßen gesegnet. Unter den Geistlichen und Vertretern der Schiffervereine benachbarter Gemeinden befand sich auch Weihbischof Otto Georgens aus Speyer, der ein Verehrer des heiligen Nikolaus ist. |
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| Große Tombola fördert Jugendarbeit |
| Artikel vom 05.12.2011 |
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| Weihnachtsmarkt in der Assmannshäuser Rheinuferstraße |
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Er ist klein und gemütlich – der Weihnachtsmarkt in der Rheinuferstraße in Assmannshausen. Zwei Tage dauerte er und bot die Möglichkeit zum kleinen Weihnachtseinkauf und Erwerb weihnachtlicher Dekorationen. Die Stände boten warme Getränke, Glühwein, Kaffee, Kuchen und Speisen, von der deftigen Erbsensuppe bis zum gebeizten Lachs mit Reibekuchen wurde so manches Leckere angeboten. Alles hat einmal klein angefangen, und so wird der Weihnachtsmarkt in Assmannshausen sicherlich auch noch in den nächsten Jahren veranstaltet und vom Umfang her größer werden. Schade, dass es in diesem Jahr wieder einmal geregnet hat, Unterstellmöglichkeiten gab es jedoch ausreichend.
Die Interessengemeinschaft Weihnachtsmarkt Assmannshausen konnte sich auch in diesem Jahr wieder bei zahlreichen Spendern und Helfern bedanken. Allen voran bei Bärbel Wahlen und Nicole Süper, den beiden Initiatorinnen für die Veranstaltung. Der Künstler Jochen Harms malte ein Bild für die Verlosung, der CDU Ortsverband und die OGL Assmannshausen zeigten sich ebenso wohlwollend wie Axa-Versicherungen Mohr, der Katholische Frauenbund und die Grundschule von Assmannshausen. Die Grundschüler erfreuten die Weihnachtsmarktbesucher mit Liedern und Gedichten. Für ausreichend Strom sorgten Elektro Kastenholz und Waldemar Schmitt.
Zur Freude der Kinder hatte sich auch der Nikolaus für den Weihnachtsmarkt einige Stunden Zeit genommen. Er machte es sich im großen Sessel in der „Winzerschänke“ bequem, wo auch die zahlreichen von ihm (Hans Jürgen Schmalfeld) gebauten Weihnachtskrippen ausgestellt waren. Aus seinem Buch las Nikolaus „Die Geschichte des Nikolaus“, während die Kinder sich um ihn versammelten und gespannt seinen Worten lauschten. Dann wartete die große Hüpfburg auf die kleinen Weihnachtsmarktbesucher.
Eine große Tombola wartete ebenfalls auf die Gewinner, auch hier war die Zahl der Sponsoren groß, die auf einem Plakat aufgelistet waren und denen man herzlichst dankte. Der Erlös aus der Tombola und der Versteigerung eines geschmückten Weihnachtsbaumes erbrachte 1.410 Euro, die in die Jugendarbeit in Assmannshausen eingebracht werden. So freuten sich der Club der Carnevalfreunde Assmannshausen, der Turnverein Assmannshausen, die AWO Jugendarbeit / Katholische Jugend und die Grundschule Assmannshausen über jeweils 352,50 Euro. |
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| Feier für Senioren |
| Artikel vom 04.12.2011 |
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| Vorweihnachtszeit im Saal des Thomas-Morus-Hauses
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Die Bewohner des Alten- und Pflegeheims St. Thomas-Morus-Haus und die Ortsbewohner über 70 Jahre feiern in der Vorweihnachtszeit gemeinsam. Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler und Ortsvorsteher Helmut Petry hatten zahlreiche Gäste im Saal begrüßen können, der weihnachtlich geschmückt war. Der Ortsbeirat und die Katholische Kirchengemeinde sind die Organisatoren für den unterhaltsamen Nachmittag.
Pfarrerin Christina Roepke-Keidel von der evangelischen Kirche Rüdesheim sprach zum Advent und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Hl. Kreuz Assmannshausen, Friedrich Bauer, wünschte eine geruhsame Adventszeit. Lieder des Advents und der Weihnachtszeit sang der Gesangverein „Cäcilia“ Assmannshausen unter der Chorleitung von Britta Jobst.
Die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden mit leckerem Kuchen und Weihnachtsgebäck verwöhnt. |

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| 3-Gänge-Menü zum Abschluss im Hotel Rheinstein-Boppestübchen |
| Artikel vom 01.12.2011 |
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| Zugang zum Arbeitsleben in der Küche erlernt |
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Christine Dauer, Florian Peringer und Benjamin Schmitt haben ein Zertifikat in den Händen, das ihnen den Weg ins Arbeitsleben erleichtert. Alle drei leben im betreuten Wohnen des St. Vincenzstiftes Aulhausen oder in ihren Familien. Im Sinne von gleichberechtigtem Zugang zum Arbeitsleben, gesetzlich verbrieft u.a. im 9. Gesetzbuch und der UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderung, hält die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) des St. Vincenzstiftes Aulhausen ein breites Repertoire an Unterstützung bereit. Christine Dauer, Florian Peringer und Benjamin Schmitt waren für zwei Jahre in der Küche des Stiftes in Aulhausen und erlernten dort die Zuarbeit bei der Bereitung von Speisen, Kenntnisse in der Unfallverhütung und Arbeitsschritte im beruflichen Alltag. Abschluss des Lehrgangs bildete die Zubereitung eines 3-Gänge-Menüs in der Küche des Hotels „Rheinstein-Boppestübchen“ bei Familie Zalberg. Adolf Waldmann (Leiter Berufsbildung), Peter Sehr (Küchenchef im St. Vincenzstift und SCIVIAS Krankenhaus Rüdesheim), Manuela Sontowski (Berufliche Bildungsbegleiterin) und Jürgen Sommer (Fachkraft für berufliche Integration) waren überrascht und voll des Lobes. Ihnen wurde gebeizter Lachs an Senf-Dillsauce und Reibekuchen, Geschnetzeltes vom Schwein mit hausgemachten Nudeln und Feldsalat sowie ein Obstsalat an Eis serviert.
Bereits vor der Aufnahme in den Lehrbereich an der WfbM wird mit den Klienten, deren Eltern und Betreuern sowie den bisherigen Unterstützern in Schule etc. die geeignete Form der Teilhabe am Arbeitsleben besprochen. Seit etwa einem Jahr ist es auch konzeptionell geregelt, dass der direkte Weg aus der Schule auf einen Arbeitsplatz des allgemeinen Arbeitsmarktes oder innerhalb der vielfältigen Arbeitsbereiche des St. Vincenzstiftes möglich ist. Dazu müssen die Klienten gewisse Mindestvoraussetzungen erfüllen und ein zu ihnen passendes Angebot gefunden werden. „Unsere erfahrenen Fachkräfte in der Beruflichen Bildung gewährleisten die Vermittlung und die zweijährige Betreuung in den kooperierenden Bereichen“, sagte Adolf Waldmann. Parallel besuchten die Beschäftigten in der Regel die Berufsschule. Außerdem erfolgten regelmäßig Schwerpunktkurse in der WfbM zur Förderung der sozialen Qualifikationen, wie etwa der Umgang mit Geld, zeitliche und räumliche Orientierung oder Mobilität.
Küchenchef Uwe Zalberg vom Hotel „Rheinstein-Boppestübchen“ sprach von einer angenehmen Zusammenarbeit mit Christine Dauer, Florian Peringer und Benjamin Schmitt und versprach der Köchin und den zwei Köchen, dass sie gerne für alle Fragen in der Küche auch in Zukunft zu ihm kommen dürfen. „Unsere Küche steht Euch hierfür offen“, sagten Katja und Uwe Zalberg, die zum Zertifikat gratulierten. |
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| Gastronomiepreis Hessen |
| Artikel vom 30.11.2011 |
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| Engagement für den Gast wird ausgezeichnet
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Der Gastronomiepreis Hessen ist bereits zu einer beliebten Auszeichnung geworden. Die Auszeichnungen wurden für 2010 in 31 Kategorien an teilnehmende Hotels, Gastronomiebetriebe oder Weinschänken vergeben. Sie werden von Testern besucht, getestet und bewertet. Im kaiserlichen Ambiente des Schlosshotels Kronberg ist jetzt der Hessische Gastronomiepreis 2011 vergeben worden. In den Kategorien, die von „Deutsche Küche, kreativ“ über „Italien“ bis hin zur „Erlebnisgastronomie“ und „Ausflugslokalen“ reichen, wurden die Plätze eins bis drei vergeben. Des weiteren wurden Hotels der Kategorien „Garni“, „Drei bis fünf Sterne“, „Tagungshotel“ und „Wellnesshotel“ ausgelobt. Der Preis, der zum achten Mal von Hans Jürgen Hautmann und seinem Team vergeben wurde, ist mittlerweile eine feste Größe in der gastronomischen Landschaft.
150 geladene Gäste und Preisträger erlebten einen schönen Abend im Schlossrestaurant von Oliver Preding. Was sie nicht wussten, war, dass sie an diesem Abend nicht nur Gäster, sondern auch Preisträger sein würden.
Vier Auszeichnungen waren in diesem Jahr nach Rüdesheim und Assmannshausen gegangen. Den 1. Platz Hotel 3 Sterne Superior erhielt das Hotel „Zum Bären“ in Rüdesheim. Das Restaurant Rosenberger bekam den 1. Platz Internationale Küche und Fischspezialitäten. Ein 2. Platz Wellnesshotel ging an Berg`s Auszeit in Assmannshausen. Hinzu kam auch noch der 3. Platz Erlebnisgastronomie für Berg`s Alte Bauernschänke.
Weitere Auszeichnungen für den Rheingau waren: 2. Platz Weinlokal für das Alte Rathaus Weinbistro in Oestrich-Winkel und 3. Platz Gehoben, klein und fein, an das Restaurant Jesuitengarten in Oestrich-Winkel.
Zum Bild:
Urkundenübergabe an die Inhaber des Hotels Zum Bären sowie Berg`s Auszeit und Berg`s Alte Bauernschänke Assmannshausen. Foto: Gastronomiepreis Hessen. |
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| Felsen steigen aus dem Rhein |
| Artikel vom 27.11.2011 |
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| Der Rhein hat einen extrem niedrigen Wasserstand |
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Im gesamten Mittelrheintal steigen wegen des niedrigen Pegelstandes die Felsen aus dem Rhein. Die Schiffe sind nur halb beladen und müssen sich durch eine schmale Fahrrinne zwängen. Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Schiffsführung im Bereich des Binger Riffs nahe dem Mäuseturm. Wo sonst der Rhein in Strömen fließt, trifft man zurzeit auf ein Meer von Steinen. Unsere Bilder vermitteln einen Eindruck davon. Sie sind auf der rechten Rheinseite in Richtung Bingen aufgenommen. |

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| Turnschau in der neuen Halle |
| Artikel vom 27.11.2011 |
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| Geschenke für die Kinder in der Vorweihnachtszeit
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In der Adventszeit zeigen die Kinder des Turnvereins Assmannshausen während eines Schauturnens ihre erlernten Übungen des zurückliegenden Turnerjahres. Anschließend werden sie vom Verein beschenkt, weil sie regelmäßig an den Übungsstunden teilnehmen, so auch in diesem Jahr. Zuschauer sind dabei die Eltern der Kinder, die der Erste Vorsitzende, Heinz Fischer, begrüßte. Die Veranstaltung hatte zum ersten Mal in der Turnhalle des neuen Vereinshauses stattgefunden. Wie Heinz Fischer betonte, freue man sich darüber, in einer großen und hellen Halle die wöchentlichen Turn- und Übungsstunden abhalten zu dürfen. Dies gelte nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Erwachsenen in den einzelnen Abteilungen.
Nach den gelungenen Vorführungen, unterstützt durch die Übungsleiterinnen des Vereins, saß man in geselliger Runde beisammen. Im Angebot waren Glühwein und Grillwurst, wovon man regen Gebrauch machte. |

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| Präsentation des Spätburgunders |
| Artikel vom 24.11.2011 |
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| Fasskapazität wird in Assmannshausen mit einem Kellerbau erweitert |
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Die traditionelle Verkostung roter Weine hat wieder zahlreiche Weinkenner in den historischen Fasskeller der Domäne Assmannshausen gelockt. Gerade mal eine Woche nach der „Rubinroten Symphonie“, bei der Erzeuger von Assmannshäuser Spätburgundern ihre Weine an gleicher Stelle präsentierten, stand der Assmannshäuser Höllenberg der Jahrgänge 2009 und 2010 der Staatsweingüter Kloster Eberbach im Mittelpunkt. Alle trocken ausgebauten Spätburgunder haben ihre eigene Note und den ortsüblichen Charakter. Nicht ohne Grund kamen Interessierte aus dem Rheingau und allen Teilen des Landes während der zwei Probetage in die Domäne am Höllenberg. Zu verkosten gab es aber auch den Kloster Eberbach Spätburgunder Rosé, einen 2010er Eberbach Spätburgunder und Rotweine aus dem Staatsweingut Bergstraße. Raritäten stellten der 2007 Pinot Noir Edition, ein 2007er Assmannshäuser Höllenberg Spätlese, ein Kloster Eberbach Pinot Noir aus dem Cabinettkeller und ein 1989 Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder Auslese Weißherbst dar. Sekte und Spirituosen ergänzten das Probeangebot.
Wie Ralf Bengel, Oenologe der Hessischen Staatsweingüter, betonte, werden alle Spätburgunder aus Assmannshäuser und Rüdesheimer Lagen in Assmannshausen vergoren. Nach der Kelter gelangt der Wein dort in Eichenfässer. Derzeit werden die Kapazitäten in der Domäne Assmannshausen erweitert, die Fasskapazität soll um 100.000 Liter erhöht werden, die neuen Fässer warten bereits auf die Fertigstellung des erweiterten Kelleranbaus. Die in den Eichenfässern ausgebauten Spätburgunder kommen noch vor Ort auf die Flasche und dann zum Verkauf nach Kloster Eberbach. Hier sind alle Weine der Staatsweingüter Hessen zu erhalten. Ein Teil wird auch über Internet vermarktet. Veranstaltungen wie Weinproben finden nach wie vor in Assmannshausen statt.
Welcher Wein passt zu welcher Speise? Auch diese Frage konnte mit dem Speisenangebot der „Alten Bauernschänke“ Assmannshausen beantwortet werden.
Begleitend zur Weinpräsentation stellen in der Domäne Assmannshausen auch Künstler ihre Werke aus. Bei der jetzigen Präsentation zeigte Detlef Kleinen aus St. Goarshausen seine hochinteressante „Pflastertechnik in Miniatur“ aus, wie er seine Werke selbst nannte. (Siehe auch www.detlefkleinen.de). Kleinen begibt sich an Rhein, Nahe oder Mosel auf die Suche nach kleinen Kieselsteinen und lässt in Verbindung mit gestrandeten Holzstückchen oder Teilen von Weinreben Bilder auf Schiefertafeln entstehen. „Jeder Fluss hat seine eigenen Steinfarben“, so Kleinen, dessen größtes Bild im historischen Fasskeller des Staatsweingutes aus rund 10.000 Fluss-Kieselsteinen entstand.
Zuden Bildern:
Weinkenner im historischen Fasskeller.
Detlef Kleinen zeigte „Pflastertechnik in Miniatur“. |
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| SPD für soziale Gerechtigkeit |
| Artikel vom 23.11.2011 |
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| Willy-Brandt-Medaille für Hans Wolfgang Eulberg |
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„Leider haben wir es nicht geschafft, ein Wahlergebnis zu erreichen, das über dem Landesdurchschnitt lag und uns wieder zur zweitstärksten Partei im Stadtparlament gemacht hätte“, so die SPD Rüdesheim in ihrer Mitgliederversammlung, die im neuen Vereinshaus Assmannshausen stattfand. In ihren Berichten gingen der Vorsitzende, Peter Jäger, und der Fraktionsvorsitzende, Hans-Jürgen König, noch einmal auf die Kommunalwahlergebnisse sowie die konstituierende Sitzung der Fraktion ein. Erfreulich sei es allerdings gewesen, dass man mit Wolfgang Weinem den Ersten Stadtrat stellen konnte, was mit Unterstützung der anderen Fraktionen möglich gewesen sei.
Zwischen den Fraktionen des sogenannten „Bunten Bündnisses“ gebe es keine festen Absprachen. „Wir werden uns daher für unsere politischen Ziele Mehrheiten suchen“, so Pressesprecher Richard Fischer. Als Nahziel wünschten die SPD-Mitglieder im Rahmen der anstehenden Beratungen des Haushalts 2012 die Wahrung der sozialen Gerechtigkeit in der Stadt. Dies halte man gerade jetzt für wichtig, da in der Vergangenheit für zahlreiche Projekte, wie Ankauf von Immobilien wie Opel-Gelände, Post, Asbach-Gelände und Verschönerungsmaßnahmen in der Rhein- und Grabenstraße viel Geld ausgegeben worden sei. Es könne nicht sein, dass – wie im Haushaltsentwurf vorgesehen – in den Bereichen Kinderbetreuung, Jugend- und Vereinsarbeit durch Beitragserhöhungen bzw. Mehrbeteiligung an den Betriebskosten in den Vereinshäusern oder aber bei den jährlichen Weihnachtsfeiern (Seniorenarbeit) die finanzielle Kompensation gesucht werde.
Einen breiten Raum nahmen auch die Ehrungen von verdienten Mitgliedern durch den Unterbezirksvorsitzenden Rabanus in Anspruch. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Dr. Otfried Liebscher geehrt; Günther Schwarz für 40 und Wolfgang Weinem für 25 Jahre. Für besondere Leistungen nach Beendigung seiner aktiven politischen Laufbahn wurde Hans Wolfgang Eulberg mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Er hatte in der Vergangenheit viele Ämter und Mandate zum Wohle der Stadt ausgeübt. |
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| Weltklassik am Klavier |
| Artikel vom 21.11.2011 |
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| Eindrucksvoller Abend mit Gabriele Leporatti
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„Weltklassik am Klavier“ ist eine Veranstaltungsreihe, die am 19. November im Hotel Krone Assmannshausen begann und die das ganze Jahr 2012 begleiten wird. Damit trägt man dazu bei, die klassische Musikkultur dauerhaft zu erhalten. Unter der Schirmherrschaft von Professoren der Hochschule für Musik in Hannover und der Juilliard School New York finden sich in ganz Deutschland Orte, an denen begnadete junge internationale Ausnahmepianisten ihren Auftritt haben. Die historische Krone Assmannshausen ist dankbar, dazu zugehören.
Den Anfang der Konzerte machte Gabriele Leporatti mit Werken von Mozart, Janácek, Liszt und Schumann. Leporatti gilt als Meister der Romantik. Höchst sensibles Einfühlungsvermögen, gepaart mit einem nuancierten feinen Anschlag und technischer Brillanz vereinten sich in seinen Interpretationen und lassen sie so zu einem unvergesslichen Hörgenuss werden. Der Italiener führte seine Zuhörerinnen und Zuhörer im „Künstlersaal“ der Krone in ein Reich der Fantasien. Dort wo bereits berühmte Künstler vor vielen Jahren ihre großen Konzerte gaben, ließ nun Gabriele Leporatti mit Gefühl seine Hände über die Tasten des Flügels gleiten. Den Anfang machte Mozarts Fantasie d-Moll KV 397, gefolgt von einer Reihe, die Leos Janácek komponierte: aus „Auf verwachsenem Pfade“, „Unsere Abende“, „Die Friedecker Mutter Gottes“ oder „Sie schwatzten wie die Schwalben“ – von getragen bis heiter unterhaltend. Es folgte „Vallée d’Obermann“ von Franz Liszt und nach einer Pause Schumanns „Fantasie C-Dur op. 17.
Gabriele Leporatti begeisterte sich bereits im frühen Kindesalter für klassische Musik und das Klavierspiel. Inzwischen ist er Preisträger bei mehreren internationalen Wettbewerben.
Am 10. Dezember, um 17 Uhr an gleicher Stelle, darf man sich auf Aleksandra Mikulska freuen. Werke von Frédéric Chopin stehen auf dem Programm. Der Eintritt kostet 25 Euro, Studenten 15 Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. |
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| Trockene Spätburgunder im Trend |
| Artikel vom 14.11.2011 |
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| Rubinrote Symphonie Assmannshäuser Rotweinerzeuger
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Bei der „Rubinroten Symphonie“ im Rahmen der „Glorreichen Rheingau Tage“ zeigten die Erzeuger der Assmannshäuser Spätburgunderweine ein breites Qualitätsspektrum. Im historischen Fasskeller des Staatsweingutes und im Proberaum reichten die teilnehmenden Weingüter Hans Günther Altenkirch, Walter Altenkirch, Chat Sauvage, Klaus König, P. & P. König, Robert König, Weingut Krone, die Hessischen Staatsweingüter, G. H. v. Mumm und Thilo Strieth Weine aller Qualitätsstufen. Besonderes Interesse galt den Weinjahrgängen 2009 und 2010 sowie dem in diesem Jahr in den Keller gebrachten 2011er, was wird aus ihm?
Unter den Besuchern war der frühere Leiter der Domäne Assmannshausen, Walter Mengel. Der bei Ingelheim lebende Weinexperte sprach von sorgsamer Pflege der Weinberge in den Steillagen und der Behandlung des Weines in den Kellern der Winzer, die zu ausgezeichneten Produkten führten. „Ich bin erstaunt von den Qualitäten, die ich hier verkosten darf“, sagte Mengel.
Am Stand des Weinbauvereinsvorsitzenden von Assmannshausen, Robert König, wurde ständig nach der 2009 Spätburgunder Spätlese trocken gefragt. Man durfte ihn noch probieren, aber er war ausverkauft, der letzte Bestand wanderte in den bekannten Bremer Ratskeller. Wie Robert König betonte, setze sich der Trend bei trockenen Rotweinen immer mehr durch.
„Ich muss die Augen schließen und ihn genießen“, sagte der Weinfreund Günther Müller, der in seinem Haus in Bad Camberg eine Auswahl guter Weine vorzeigen könne. Da dürfe natürlich der Assmannshäuser Spätburgunder nicht fehlen. Seit 1969 kauft der Weinliebhaber seine Bestände auf Weinmessen und er war von den Weinen des Weinguts Peter König angetan.
Der Winzer Klaus König bestätigte, dass die Nachfrage nach trockenen Spätburgundern ständig ansteigt. Habe er vor Jahren fast die Hälfte seiner Rotweine halbtrocken ausgebaut, seien es jetzt nur noch 25 Prozent für langjährige Kunden. Auch an seinem Stand wurde nach trockenen Spätlesen gefragt. 2006er und 2009 standen ganz oben an.
Der Winzer Thilo Strieth präsentierte den Weinfreunden Weine, die zum Essen passen. Die Kunden lehnten eine Überalkoholisierung ab, wie Strieth betonte, hier war sein Spätburgunder aus der Weinlage „Frankenthal“ der richtige Vertreter.
Gerd Ritter, Kellermeister bei Mumm, ließ einen 2009er Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder Rotwein Erstes Gewächs probieren. Ein kraftvoller, gut strukturierter Spätburgunder mit feinem Tannin. Mumm in Johannisberg bewirtschaftet 65 Hektar Rebflächen in Rheingauer Spitzenlagen. Dazu zählt auch der Assmannshäuser Höllenberg. Der „Assmannshäuser“ hat einen hohen Stellenwert bei den Mumm`schen Weinkunden, sagte Ritter.
Auch bei den Hessischen Staatsweingütern stecken die Weinnasen tief im Glas. 2009er und 2010er würden in den Vergleich genommen, letzterer ist allerdings in der Domäne Assmannshausen noch nicht auf die Flasche gefüllt. Gregor Vollmer ließ den Weinfreund wissen, dass die Hessischen Staatsweingüter ausschließlich trockene Spätburgunder produzieren. Auf die Frage, wie der Jahrgang 2011 sei, sagte Vollmer, dass man ausschließlich Prädikatsweine gelesen habe. Sie lagen bei über 110 Grad Öchsle. Auch mit der Erntemenge sei man zufrieden. Hier darf man sich schon auf die „Rubinrote Symphonie“ im nächsten Jahr freuen.
Auch die übrigen, hier nicht einzeln aufgezählten Winzer zogen eine positive Bilanz am Ende der sehr gut besuchten Veranstaltung. Die Nachfrage nach den Assmannshäuser Spätburgundern sei weiterhin gut.
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| Närrisch auf allen Seiten |
| Artikel vom 14.11.2011 |
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| Walter Hell und sein Rheingauer Fassenachtsbuch |
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Die Fassenacht ist in der Region zwischen Lorch und Walluf seit über 200 Jahren eine der schönsten Jahreszeiten. Walter Hell zeichnet in seinem am 11.11. im Sutton Verlag erschienenen Bildband „Helau! – Ein Rheingauer Fassenachtsbuch“ anhand von 194 bisher weitgehend unveröffentlichten Fotografien und Dokumenten die Geschichte der Fassenacht im 20. Jahrhundert nach. Aus den Beständen der heute 16 Fastnachtsvereine im Rheingau, aber auch aus privaten Fotoalben von Bürgern und Narren hat er die schönsten Aufnahmen von Kappensitzungen und Bällen, Büttenrednern, Umzügen und närrischem Treiben ausgewählt. Die wichtigsten Vereine porträtiert Walter Hell darüber hinaus mit einem kurzen Abriss ihrer Geschichte und Gegenwart. Pünktlich zum Beginn der Kampagne 2011/2012 lädt dieses Buch nicht nur zum Erinnern und Wiederentdecken, es stimmt den Leser auch schon bestens auf die neue Fastnachtssaison ein.
Die Idee zum Buch sei im „auf der ebsch Seit“ gekommen, sagte Hell, in Bingen habe er ein Buch des dortigen Karnevalvereins in den Händen gehabt und gedacht, dass ein solches Werk auch für den Rheingau von Interesse sein könnte. Also nahm er mit den 16 Rheingauer Karnevalvereinen Kontakt auf, „manche haben schnell reagiert, andere bis heute nicht geantwortet“, sagte Hell. Und dennoch darf von einem gelungenen Werk die Rede sein, dass nach über zwei Jahren Arbeit in den Druck gelangte und jetzt im Saale von Schorch Egers Weinstadl in Winkel zum Fastnachtsauftakt des 88 Jahre jungen Carneval Vereins „Narrhalla“ Winkel (CVW) präsentiert wurde.
Prägnant und unterhaltsam ruft Walter Hell die lange Geschichte der Rheingauer Fastnacht ins Gedächtnis, von den Anfängen im Mittelalter über die zahlreichen Wandlungen bis in heutige Tage. Er betont die aufmüpfige und jeweiligen Obrigkeiten stets verdächtige politische Tradition der Fassenacht im Rheingau, beleuchtet die Einflüsse aus Mainz und Köln und verschweigt auch schwierige Phasen nicht.
Im Mittelpunkt stehen jedoch die Bilder: Elferräte, Prinzenpaare und Funkenmariechen bei Kappensitzungen und Saalfastnachten, die Erstürmung der Rathäuser und die fantasievollsten Motivwagen bei den Umzügen des vergangenen Jahrhunderts. Der Leser entdeckt unvergessene Büttenredner, Musik- und Tanzgruppen.
Zahlreiche Fotografien von der Straßenfastnacht in Rüdesheim und Winkel, Assmannshausen oder Geisenheim spiegeln nicht nur die ausgelassene Stimmung und die Fantasie bei der Kostümgestaltung wider, alteingesessene Rheingauer werden auch so manches bekannte Gesicht entdecken. Zum Abschluss stellt Walter Hell die 13 wichtigsten Karnevalvereine der Region mit einem kurzen historischen Abriss, Plakaten und Ordenszeichen vor.
Übersichtlich und sorgsam geordnet hat der Autor ein Stück Fastnachtsgeschichte aufgelegt, die Spaß macht sie zu betrachten und darin zu stöbern. Man kann sich gut vorstellen, dass die Erstauflage von 1.000 Exemplaren schnell in Narrenhand gelangt.
Helau!
Ein Rheingauer Fassenachtsbuch
Erschienen im Sutton Verlag
Format: 23,5 x 16,5 cm Klebebindung
126 Seiten Inhalt
ISBN 978–3–86680–683–2
Preis: 18,95 Euro
Im Rheingauer Buchhandel oder beim Verlag erhältlich
Zum Bild:
Walter Hell bei der Präsentation seines neuen Buches, die Vorsitzenden Dietmar Schneider (Carneval Verein „Narrhalla“ Winkel) und Dieter Klassen (Lorcher Carneval Verein „Die Raupen“), rechts, waren die ersten Käufer. |
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| Maria Eger wurde 90 |
| Artikel vom 14.11.2011 |
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| Zahlreiche Gratulanten in der Höllenbergstraße |
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Zahlreiche Gratulanten stellten sich zum 90. Geburtstag von Maria Eger in Assmannshausen ein. Sie wünschten Gesundheit und weiterhin alles Gute für die kommenden Jahre, sicherlich werde man sich beim nächsten runden Fest wiedersehen. Unter den Gratulanten Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler, der die Grüße der Stadt und des Landkreises überbrachte.
Maria Eger wurde am 12. November 1921 in Assmannshausen geboren. Sie ist die älteste von fünf Töchtern des Zimmermeisters Arz und sie gönnt sich nach einem arbeitsreichen Leben einen ruhigen Lebensabend. Kleine Spaziergänge, Lösen von Kreuzworträtseln und Stöbern in Büchern und Zeitschriften hält die rüstige Dame fit.
Im Jahre 1936 beendete Maria Eger ihre Schulzeit mit dem Schulabschluss in der Volksschule und begann eine Ausbildung im Hotelfach in der historischen Krone Assmannshausen. Danach wechselte die Jubilarin nach Wiesbaden, wo sie eine Anstellung bei Oberstabsarzt Dr. Bruhn annahm. Als dessen Ehefrau verstarb und Dr. Bruhn in den Kriegsdienst musste, zog sie dessen zwei kleine Töchter groß. Nach der Bombardierung Wiesbadens im Jahre 1944 kehrte Maria Eger nach Assmannshausen zurück. Am 8. Januar 1946 heiratete sie den Koch Christoph Eger. Beide fanden eine Anstellung im Hotel „Rheinstein“ in „Racke`s Küche“, wo sie während der Zeit der amerikanischen Besatzung für Soldaten kochten. 1947 kam Sohn Christoph, 1952 Tochter Gabriele zur Welt und 1951 begann man in Selbstständigkeit mit dem Aufbau des Gasthauses „Eger“ in der Lorcher Straße, das man von Vater Gottlieb Eger übernahm. Neben dem gastronomischen Bereich hatte man drei Gästezimmer. Während man in den Sommermonaten die Gäste bediente, wurde in den Wintermonaten der Betrieb systematisch erweitert. „Ich danke noch heute meinen Schwestern, die uns große Unterstützung gaben“, sagte Maria Eger. Sohn und Tochter stiegen nach dem Schulabschluss in den elterlichen Betrieb mit ein und so wurde das Hotel „Eger“ zu einem beliebten Treffpunkt nicht nur für Gäste von überall her, sondern auch für die Assmannshäuser. Als Maria und Christoph Eger in wohlverdienten Ruhestand gingen und ihr Sohn aus gesundheitlichen Gründen den Hotelbetrieb nicht übernehmen konnte, übernahm die Familie Lichtenberg das Hotel.
Gerne erinnerte sich Maria Eger an die Zeit zurück, auch wenn sie nicht immer einfach gewesen sei. Arbeit habe ihr ganzes Leben geprägt, sagt sie. Sicherlich berichtet sie ihren sechs Enkeln und vier Urenkeln davon, wenn diese Oma Maria in Assmannshausen besuchen. |
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| Ehrungen beim CCA |
| Artikel vom 13.11.2011 |
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| Start in die Kampagne mit einem närrischen Eid
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Mit einem gelungenen Kampagnenauftakt ist der Club der Carnevalfreunde Assmannshausen in sein 25. Jubiläumsjahr gestartet. Im Gasthof Schuster haben Sitzungspräsident Tobias Forschner den Elferrat für die Kampagne 2010/11 in die Pflicht genommen und die Erste Vorsitzende, Inge Diehl, und deren Stellvertreterin, Bärbel Wahlen, zahlreiche Mitglieder geehrt, die den Verein gründeten oder ihm seit dem ersten Jahr des Bestehens die Treue halten.
Beste Stimmung herrschte, als der Elferrat beim „Schuster“ einmarschierte. „Alles jubelt, alles lacht, es ist schon widder Fassenacht, setzt uff die Schwellköpp und die Kappe, holt aus dem Schrank die Fastnachts-Lappe, ab heute – ich sag es ganz frei, herrscht hier bei uns die Narretei“, so der Sitzungspräsident, der seit der letzten Kampagne nichts an Stimmgewalt verloren hat. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit habe man das „Rote Oos“ (Fassenachtsbopp) zu nächtlicher Stunde ausgegraben und zur Proklamation der neuen Kampagne mitgebracht. Vor ihm gelobten die Ratsmitglieder in ihren rot-weißen Uniformen, den Büttenrednern und Tänzerinnen bei den CCA-Sitzungen reichlich Applaus zu spenden und der Ersten Vorsitzenden die Augen so zu verdrehen, bis sie nicht mehr weiß, ob sie „Prinz, Bauer oder Jungfrau“ ist. Ehrensache für alle ist es, das närrische Brauchtum bis zum Aschermittwoch zu pflegen.
Auch das närrische Publikum wurde in die Pflicht genommen und gelobte, den Elferrat zu achten und auf öffentlichen Plätzen stets freundlich zu grüßen. Selbst beim Einkauf in den Geschäften wolle man den Ratsmitgliedern den Vortritt lassen und die Taxikosten übernehmen, sollte einem der Elferrätler nach durchzechter Nacht der Heimweg schwer fallen. Gute Aussichten für ein Gelingen der närrischen Zeit in der Rotweingemeinde.
Besonderer Dank galt den Mitgliedern, die dem Narrenverein seit 25 Jahren die Treue halten. Seien es gleich ganze Familien oder Einzelpersonen. Die Familien sind: Eugen Altenkirch, Hans Günther Altenkirch, Dieter Backes, Konrad Berg, Günther Dries, Heinz Fischer, Reinhold Forschner, Rudi Kappel, Norbert Kesseler, Wendelin Kilian, Walter König, Wolfgang Meckel, Günter Petry, Karl Hans Schön, Uwe Schilz, Michael Ummenhofer und Helmut Weber. Die Einzelpersonen sind: Ralf Bach, Peter Bauer, Helmut Berger, Peter Diehl, Mathias Dries, Rosi Engel, Hans Wolfgang Eulberg, Brigitte Fischer, Tobias Forschner, Hildegard Franz, Lieselotte Henninger, Peter Janz, Hedwig Kaimer, Herbert Kaiser, Angelika Kilian, Horst Kilian, Franz-Josef Kilian, Ralf Klein-Altstedde, Friedhelm Kopp, Marita Lichtenberg, Rudolf Ließ, Bernd Mohr, Swen Mohr, Käthe Petry, Karl Petry, Maria Poser, Waldemar Schmitt, Elke Schwarz-Lühr, Heiko Schwarz, Brigitte Strieth, Simone Werner, Bärbel Wahlen und Sabine Wolf. Eine große Anzahl der Geehrten konnte die Ehrenurkunde persönlich unter dem Applaus der närrischen Gäste in Empfang nehmen.
Zwei Kappensitzungen und der Rosenmontagszug werden in Assmannshausen während der Fassenacht angeboten. Auch die Kinder sollen bei einer Kinderfassenacht auf ihre Kosten kommen. |

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| Ein Lebensraum für die Menschen |
| Artikel vom 06.11.2011 |
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| Einweihung des neuen Vereinshauses Assmannshausen
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Bereits seit einigen Wochen sind die Assmannshäuser Vereine im neuen Vereinshaus in der Rheinallee aktiv. Der Turnverein hält in der Sporthalle seine wöchentlichen Übungsstunden ab und der Gesangverein „Cäcilia“ trifft sich zu seinen wöchentlichen Chorproben im Mehrzweckraum des Hauses, das jetzt offiziell von der Stadt Rüdesheim am Rhein eingeweiht wurde. Pfarrer Franz Grote gab dem Gebäude den kirchlichen Segen.
Auch befindet sich im neuen „Haus der Vereine“ die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer Gerätehalle und einem Unterrichtsraum. Der Schützenverein „Freischütz“ hat in dem Gebäude seinen Schießstand und ein Gemeinschaftsraum, genutzt wird das Haus vom Club der Carnevalfreunde, dem St. Nikolaus Schifferverein, dem Katholischen Frauenbund, der Katholischen Jugend und der AWO sowie vom Freundeskreis Juliénas-Assmannshausen.
„Eine Gemeinde braucht ein Zentrum für die Vereine“, sagte Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler, nachdem der gemischte Chor die zahlreich erschienenen Besucher begrüßte. Eine Stätte für das Vereinsleben sei sehr wichtig. Besonders dann, wenn in einer Gemeinde wie Assmannshausen die Einwohnerzahlen rückläufig seien. Lebten vor einigen Jahren hier noch 1.200 Einwohner, sind es heute rd. 900 Menschen die in dem Rüdesheimer Stadtteil leben. Ab der Rüdesheimer Bahnschranke zögen die jungen Menschen weg, so der Bürgermeister, und so sei es richtig, dass in Assmannshausen ein öffentlicher Baustein für die Jugend- und Vereinsarbeit geschaffen worden sei. Dies war mit Hilfe des Konjunkturprogramms des Landes Hessen und dem Verkauf des alten Vereinshauses möglich geworden. Die Entscheidung hierfür sei nicht einfach gewesen, sagte Bürgermeister Mosler, doch hätten die städtischen Gremien hier einen einhelligen Beschluss gefasst. Weil die Vereine in erheblichem Maße eigenen Einsatz zeigten, ist auch der Kostenrahmen von 1,07 Millionen Euro nicht überschritten worden. Bürgermeister Volker Mosler dankte allen, die sich für den Bau des Vereinshauses eingesetzt und gearbeitet haben. Mit Hilfe von Sponsoren soll sich nun dafür eingesetzt werden, dass im Vereinshaus auch noch eine Küche eingebaut wird, die Voraussetzungen dafür sind geschaffen, Mittel aber nicht vorhanden. Erst dann können die Vereine auch eine etwas größere öffentliche Veranstaltung ausrichten.
Der Stadtverordnetenvorsteher Michael Barth betonte, dass in Zeiten der tiefen Wirtschaftskrise der Beschluss zum Bau des Vereinshauses Assmannshausen gefallen sei. Es sei eine richtige Entscheidung gewesen und viele Vereine würden nun dafür sorgen, dass das Haus mit Leben gefüllt werde. Dessen sei er sich in Assmannshausen sicher.
Zwar bleibe noch einiges am und im Vereinshaus zu tun, es sei aber auch an der Zeit allen ein Wort des Dankes auszusprechen, so Ortsvorsteher Helmut Petry, der einen kleinen Rückblick zum Vereinshausbau gab.
Pfarrer Franz Grote gab dem neuen „Haus der Vereine“ seinen kirchlichen Segen. Das Haus möge ein Lebensraum für die Menschen in Assmannshausen sein, dem für das Vereinsleben eine Lebensmitte gefehlt habe. Es möge eine Stätte der Entfaltung, des Frohsinns, der gemeinsamen Tätigkeiten, des Spiels und der gemeinsamen Freude werden, sagte der Pfarrer. Damit dies gelinge, daran müssten alle mitarbeiten und es bedürfe des Segens Gottes.
Nach der offiziellen Einweihungsfeier, die der Gesangverein „Cäcilia“ unter der Leitung von Dirigentin Britta Jobst mitgestaltete, zeigten die Vereine den Gästen die Räumlichkeiten. So trafen sich die Kinder z.B. im Jugendraum zum Kinderschminken, bei den Sängerinnen gab es Kaffee und Kuchen, der Verein für deutsch-französische Freundschaft schenkte einen Beaujolais aus der Partnergemeinde ein, die Schützen zeigten ihren Schießstand und auch mit den übrigen Vereinsvorständen war man ins Gespräch gekommen. Diese würden sich freuen, wenn außer den bisherigen Vereinsmitgliedern neue Gemeindemitglieder hinzukommen. Schließlich wird einer intakten Dorfgemeinschaft eine gute Zukunft zugesprochen und die Vereine bieten ein großes Maß an Freizeitgestaltung.
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| Großer Tag für Rheingauer Sängerinnen und Sänger |
| Artikel vom 04.11.2011 |
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| Ehrungen des Rheingauer Chorverbandes |
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Zwar ist die oft angesprochene Sorge um die Zukunft der Rheingauer Gesangvereine immer noch berechtigt, aber muss man wirklich um die Singefreudigkeit der Menschen in der Region bangen? Eigentlich nicht. Zu den Rheingauer Chören stoßen immer wieder neue Sängerinnen und Sänger, und die Chorlandschaft verjüngt sich auch. Deutlich wurde dies beim großen Ehrungsabend des Rheingauer Chorverbandes im Oestricher Bürgerzentrum. Hier wurden die ältesten und somit langjährigen Sängerinnen und Sänger für ihr Engagement gelobt und mit Urkunden ausgezeichnet, und der jüng‧ste Chor im Chorverband, DaChor, hatte die musikalische Gestaltung, unterstützt vom Gesangverein Eintracht Johannisberg, übernommen. Lang anhaltender Applaus waren Dank und Anerkennung. Denn gerade DaChor ist es, der einen neuen modernen Chorgesang in die Chorlandschaft Rheingau einbringt.
In seinen Begrüßungsworten war der Erste Vorsitzende des Rheingauer Chorverbandes, Rudi Dormann, der Frage nach der Aktualität des Chorgesangs im Allgemeinen nachgegangen. Gerade in einer Zeit moderner Medien und dem Umgang mit Internet werde das miteinander Reden und Singen in den Hintergrund verdrängt. Es werde weniger gesungen als vor 50 oder 60 Jahren. Nicht aber im Rheingau, wo an allen Ecken gesungen und musiziert werde, sagte Dormann. Dort lebten Menschen, die am Gesang ihren Spaß haben. Und so stelle sich die weitere Frage, was man im Rheingau tun müsse, um noch mehr junge Menschen in die Gesangvereine zu führen, die Vereine interessant zu machen. Dormann riet offen zu sein für Veränderungen und eine interessante und moderne Chorliteratur. Dies sei nicht nur Aufgabe der einzelnen Vereinsvorstände, sondern aller Sängerinnen und Sänger. Denn Singen sei im Chor am Schönsten.
Bürgermeister Paul Weimann (Oestrich-Winkel) hieß die zu Ehrenden im Bürgerzentrum willkommen, dort wo sonst heftige politische Auseinandersetzungen stattfänden, dürfe man am Ehrungsnachmittag des Rheingauer Chorverbandes einmal die Seele baumeln lassen. Wenn man durch die Rheingauer Kulturlandschaft schaue, sei eine Renaissance erkennbar. Man komme wieder auf eine sinnvolle Freizeitgestaltung zurück, zu der auch das Singen im Chor gehöre. Und deshalb könne man in den Städten und Gemeinden froh darüber sein, Gesangvereine zu haben. Neue Medien und Internet könnten nicht das Miteinander beim Singen ersetzen, sagte Weimann, der sich sichtlich wohl fühlte und den ganzen Nachmittag bei den Rheingauer Sängerinnen und Sängern verbrachte.
Die meisten von ihnen erinnerten sich noch an ihre erste Gesangstunde, vor 25, 40, 50, 60, 65 und 70 Jahren. Nachdem DaChor die Gäste mit „Sing, sing, sing“ und „African Alleluia“ musikalisch begrüßt hatte, ehrte der Vorstand des Chorverbandes Sängerinnen und Sänger, die in ihren Vereinen seit 25 Jahren dem Chorgesang nachgehen: Brigitte Besier (Eintracht 1881 Oestrich), Albert Schwed (Liederblüte 1920 Kiedrich), Johanna Eismann, Alexandra Koenig, Alwine Zimmer (Frauenchor Laurentia Presberg), Karl Josef Löbig (MGV Cäcilia 1899 Eibingen), Karla Hierath (GV Sängerlust 1883 Martinsthal), Michael Moos (MGV Freundesbund 1893 Erbach), Margarete Clement, Hildegard Weber, Ingrid Strauch, Ria Nath, Finy Mackauer, Maria Dietz, Manfred Schmidt (GV Cäcilia 1878 Aulhausen), Uli Ockelmann (GV Eintracht 1869 Johannisberg), Helga Röder (GV Rheingold 1908 Johannisberg) und Maria Bauer (GV Cäcilia 1884 Assmannshausen).
Für 40 Jahre aktives Singen wurden geehrt: Joachim Wolf, Josef Maurer (MGV Cäcilia 1874 Oberwalluf), Kurt Lambrecht (MGV Cäcilia 1881 Johannisberg), Frank Zimmer (MGV Cäcilia 1899 Eibingen), Hans-Karl Bouesein, Klaus Erlewein (Sängervereinigung 1857 Kiedrich), Walter Korn (MGV Freundesbund 1893 Erbach), Irme Tömo, Karlheinz Bierschenk (GV Cäcilienverein 1848 Geisenheim), Gertrud Kilian, Margareta Forschner (GV Cäcilia 1884 Assmannshausen), Ruth Perabo (GV Eintracht 1922 Lorch), Alfred Klotz, Johannes Magnus (GV Eintracht 1902 Espenschied), Walter Jakobi, Egon Rodenbach (MGV Frohsinn 1920 Stephanshausen), Alfons Baldes (MGV 1875 Rüdesheim), Marianne Stettler (Winkler Frauenchor 1918), Heinz Baudisch, Dieter Walch (GV Rheingold 1908 Johannisberg), Friedrich Quetsch (GV Liederblüte 1920 Kiedrich), Willi Weisel, Siegisberth Strieht (MGV Harmonie 1904 Rüdesheim), Josef Fuchs und Karl Mayer (GV Harmonie 1869 Mittelheim).
Die Zeit zwischen den Ehrungen war gefüllt mit gelungenen Chordarbietungen. Die Chorverbands-Chorleiterin Isabella Mischock-Schenk wusste mit DaChor zu gefallen, Chorleiter Tassilo Schlenther mit den Sängerinnen und Sängern aus Johannisberg, die sich mit „Heimweh“ von Freddy Quinn und „So lange man Träume noch leben kann“ von der „Münchener Freiheit“ an eine unterhaltsame Art des Chorgesangs wagten. Oder Jana Luidl (Querflöte), die mit Isabella Mischock-Schenk die Titelmelodie aus „3 Nüsse für Aschenbrödel“ spielte und dafür nicht nur einen tollen Blumenstrauß, sondern sogar lang anhaltenden Applaus bekam.
Seit 50 Jahren singen im Chor: Willi Engers (MGV Harmonie 1869 Mittelheim), Gerhard Richter (MGV 1875 Rüdesheim), Günter Appel, Dieter Elberskirch (Sängervereinigung 1857 Kiedrich), Willi Petry, Karl Josef Strieth (GV Cäcilia 1884 Assmannshausen), Franz Josef Fendel (GV Liederkranz 1892 Lorch), Herbert Grundler, Wilfried Kalmbach (MGV Cäcilia 1881 Johannisberg), Karl Frank (MGV Cäcilia 1899 Eibingen), Josef Sockol (MGV Cäcilia 1878 Aulhausen), Franz Oskar Edinger, Rainer Stettler (MGV 1881 Hallgarten), Ottmar Gast (MGV Freundesbund 1893 Erbach), Georg Bildesheim (GV Liedertafel 1880 Hallgarten), Benno Bastian (GV Eintracht 1902 Espenschied), Alfred Jakob (GV Sängerlust 1883 Martinsthal), Walter Feierfeil und Karl-Hans Kaiser (MGV Freundesbund 1893 Erbach).
Seit 60 Jahren mit Engagement und Freude am Chorgesang dabei sind: Ferdi Meindl (MGV 1875 Rüdesheim), Helga Kreuz (Winkeler Frauenchor 1918), Emil Courtial (Sängervereinigung 1876 Niederwalluf), Volker Nassenstein, Gerhard Kremer (MGV 1862 Hattenheim), Hans Josef Kremer, Georg Hägele (GV Liederkranz 1880 Eltville), Hilde Hufer, Irma Happ (GV Eintracht 1922 Lorch), Walter Rößler, Paul Daum (GV Liederkranz 1892 Lorch), Michael Faust (MGV Cäcilia 1881 Johannisberg), Paul Dries (MGV Cäcilia 1899 Eibingen), Kurt Hemes, Alfred Mackauer (MGV Cäcilia 1878 Aulhausen), Horst Engelmann (MGV 1881 Hallgarten), Winfried Schell (MGV Harmonie 1904 Rüdesheim), Toni Heck (Sängervereinigung 1857 Kiedrich), Alfred Jakob (GV Sängerlust 1883 Martinsthal), Walter Feierfeil, Karl-Hans Kaiser (MGV Freundesbund 1893 Erbach), Franz Polzer, Karl Röser (GV Liedertafel 1880 Hallgarten), Franz Charwat, Franz Klee und Gerhard Klotz (GV Eintracht 1902 Espenschied).
Wer 65 Jahre und länger aktiv in seinem Verein singt, der beweist besondere Freude am Chorgesang, Treue zu seinem Verein und den Spaß am geselligen Miteinander. Dafür ehrte der Chorverband Rheingau Anton Schreiner (MGV 1881 Hallgarten), Gerhard Sickold (GV Liedertafel 1880 Hallgarten), Paul Scharhag (Eltviller Liedertafel), Hans-Josef Berg (Sängervereinigung 1857 Kiedrich), Irmgard König (GV Liederkranz 1892 Lorch) und Karl-Heinz Kremer (MGV Cäcilia 1899 Eibingen).
Karl Osterberg ist 1941 in den MGV Freundesbund 1893 Erbach eingetreten. Damals war er gerade einmal zwölf Jahre alt. Noch heute nimmt der seit 70 Jahren in Erbach singende Sänger den Weg von Hausen aus zu seinem Verein. Die Kameradschaft, der Gesang und der Rheingauer Wein ließen ihn vom Erbacher Freundesbund nicht mehr los, so Osterberg. Dafür gab es langanhaltenden Applaus.
Die Geisenheimerin Helga Jakobi hat sich besondere Verdienste um den Chorgesang erworben. Sie ist Mitglied des Winkeler Frauenchores und war lange Jahre im Vorstand des noch damaligen Sängerkreises Rheingau. Dafür wurde sie zum Ehrenmitglied im Rheingauer Chorverband ernannt. „Ich habe nie bereut so alt zu sein wie ich bin, aber wenn ich DaChor und die Sängerinnen und Sänger aus Johannisberg singen höre, wäre ich gerne 30 Jahre jünger um dabei zu sein, so die ehemalige Erste Vorsitzende der Winkeler Sängerinnen.
Nach einer weiteren Chordarbietung war die große Sängerfamilie auseinander gegangen, dankbar über viele treue Vereinsmitglieder und mit dem positiven Blick in die Zukunft.
Bild oben:
Dritte von links Maria Bauer vom GV Assmannshausen.
Bild unten:
Erste Reihe von rechts. Margareta Forschner und Gertrud Kilian vom GV Assmannshausen. |
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| Halloween-Party |
| Artikel vom 01.11.2011 |
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| Schaurige Gestalten im neuen Vereinshaus |
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Halloween-Party im neuen Vereinshaus Assmannshausen. Eingeladen hatten der Club der Carnevalfreunde Assmannshausen und die AWO-Jugendarbeit, beide ließen sich lustige aber auch schaurige Spielchen einfallen. Auch Breakdance oder „Die Reise nach Jerusalem“ waren angesagt und sorgten für spannende und heitere Unterhaltung. Beide Vereine sorgten außerdem für Getränke und Leckereien, denn wie heißt es so schön an Halloween: „Gib Süßes oder es gibt Saures“. Eine schaurige Kostümierung gehörte ebenfalls zur Halloween-Party. |
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| Damit sie gesehen werden |
| Artikel vom 31.10.2011 |
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| ADAC spendete Sicherheitswesten |
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Alle Erstklässler der Julius-Alberti-Schule und der Außenstelle Assmannshausen (Nikolausschule) erhielten vom ADAC gespendete Sicherheitswesten. Die Schulleiterin, Edith Everling, überreichte die Westen, die dafür sorgen, dass die Schulanfänger insbesondere in der dunklen, nebligen Jahreszeit besser und früher gesehen werden. Die Schülerinnen und Schüler nahmen die neuen Sicherheitswesten dankend entgegen.
Zum Bild:
Schulleiterin Edith Everling und die Klasse 1 d mit Lehrerin Tanja Kaniuth im Schulgarten der Außenstelle Assmannshausen. Bild: Schule |
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| Im Landesdurchschnitt ganz oben |
| Artikel vom 27.10.2011 |
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| Bewertung des St. Thomas-Morus-Hauses liegt vor |
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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheims St. Thomas-Morus-Haus Assmannshausen haben allen Grund stolz zu sein: Das Ergebnis einer Qualitätsprüfung von 658 geprüften Alten- und Pflegeheimen liegt vor und es kann sich sehen lassen.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der Pflege und Betreuung der Bewohner des direkt am Rhein gelegenen Hauses beteiligt sind, arbeiten kooperativ zusammen. Sie bieten den Heimbewohnern eine Atmosphäre, in der gegenseitige Toleranz, Respekt und Wertschätzung gelebt wird. Ziel ist, den alten Menschen ein neues Zuhause zu bieten und sie unter Berücksichtigung ihrer Einschränkungen individuell zu betreuen. Um diese bewohnerorientierte und individuelle Pflege sicherzustellen, wird die Pflegekompetenz durch Fort- und Weiterbildungen ständig weiter entwickelt. Die Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft und der Gerontologie fließen so in die praktische Arbeit ein.
Am 5. September wurde das St. Thomas-Morus-Haus zum dritten Mal nach der neuen Pflegetransparenzvereinbarung unangemeldet geprüft. Hierbei hat das sich seit 1950 in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz befindliche St. Thomas-Morus-Haus mit der Gesamtnote 1,1 abgeschnitten. In allen geprüften Teilbereichen hat die Pflegeeinrichtung mit sehr gut abgeschnitten, auch die Befragung der Bewohner ergab eine Note 1,1.
Die Einrichtung
Die Einrichtung, am Ortsende von Assmannshausen in Richtung Lorch gelegen, hat 71 vollstationäre Heimpflegeplätze und einen Kurzzeitpflegeplatz, aufgeteilt in sechs Doppelzimmer und 59 Einzelzimmer. Die Zimmer im Neubaubereich sind alle mit behindertengerechten Badezimmern versehen. Der Garten des Hauses bietet bei schönem Wetter Gelegenheit zur Erholung und Entspannung für die Heimbewohner mit Blick auf den Rhein und die gegenüber liegende Burg Rheinstein. Der Garten gilt als wichtiger Kommunikations- und Freibereich für die Heimbewohner. Die Wege der Außenanlage sind mit dem Gehwagen und dem Rollstuhl befahrbar. Die Bewohner erhalten jeden Tag eine zufriedenstellende und individuell abgestimmte Körperpflege. Ein Ziel dieser Körperpflege ist die Einbeziehung der vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner, die Selbstständigkeit zu erhalten und zu fördern.
Die hauseigene Küche wird den individuellen Bedürfnissen der Hausbewohner gerecht. Bei der Speisenzusammenstellung wird auf eine ausgewogene altersgerechte Kost geachtet. Zur Alltagsgestaltung zählt Bingo, tanzen im Sitzen, Backgruppe/Kaffee-nachmittage, Gymnastikgruppe, Singkreis, kreative Angebote, psychosoziale Betreuung und seelsorgerische Begleitung. |
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| Landskron Gold Bock traf auf Rindermedaillons |
| Artikel vom 27.10.2011 |
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| Kulinarium mit Bierbegleitung eine Abwechslung im Rotweinort |
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Zugegeben: Es ist schon etwas außergewöhnlich wenn in der historischen „Krone“ Assmannshausen ein Bier zum ausgefallenen Menü angeboten wird. Ist das Spitzenrestaurant doch eher dafür bekannt, gute Weine im Weinkeller zu haben, vor Jahren auch noch ein großes Sortiment aus dem eigenen Weingut. Neue Wege haben aber nun einmal neue Vorstellungen, und die müssen nicht schlecht sein. So hatten die Geschäftsleitung der Privathotels Dr. Lohbeck GmbH & Co. KG und Hoteldirektor Heiner Beckemeier (Krone Assmannshausen) zum „Kulinarium mit Bierbegleitung“ eingeladen. Er und der Geschäftsführer der Landskron Brau-Manufaktur, Matthias Grall, führten durch einen Abend ausgefallener Genüsse, der auch zukünftig im Angebot der „Krone“ zu finden ist. Auch privat kann man es buchen, zusammen mit Freunden aus besonderem Anlass, wie zum Beispiel einer Weihnachtsfeier.
Dabei weihen die private Landskron Brau-Manufaktur mit Sitz in Görlitz und die Privathotels Dr. Lohbeck Genießer bei einer Verkostung von Brau-Spezialitäten mit korrespondierendem Gourmet-Menü in die Geheimnisse des Biergenusses ein. In lockerer Vortragsform empfiehlt der Braumeister zu jedem Gang den passenden Gerstensaft. Die Harmonien mit den jeweiligen Speisen werden vom Küchenchef oder Hoteldirektor erklärt.
Angesprochen sind passionierte Weintrinker, denn gerade Weinliebhaber interessieren sich ganz besonders für die Aromen-Vielfalt, Düfte und Geschmacksnuancen. Das fruchtig-frische Aroma von Bananen und Nelken, die blumige Karamellnote oder der feinherbe Nachtrunk – beim Bier-Kulinarium „erschmeckt“ man ganz neue Nuancen. Landskron arbeitet zwar wie alle anderen Brauereien mit denselben Zutaten und nach dem deutschen Reinheitsgebot – jedoch kann die private Brau-Manufaktur aufgrund des traditionellen handwerklichen Brauverfahrens die Entfaltung der Aromen ganz individuell aussteuern. „Wir wollen nicht Masse, sondern Klasse bedienen“, sagte Braumeister Grall. Bei der Verkostung von fünf Landskron Brau-Spezialitäten mit einem korrespondierenden Fünf-Gänge-Menü hatte er mit Sous Chef Christian Mattke den Gästen diese Genussbiere als Erlebnis nahe gebracht. „Wir wollen auf besondere Art die ausgezeichnete Qualität unserer Brau-Spezialitäten unter Beweis stellen,“ so Bierexperte Grall. Die kulinarischen Köstlichkeiten wurden perfekt auf die Landskron Brau-Spezialitäten abgestimmt. Ein Aperitif in der Bar mit Namen „Landskron Kir-Bourgeois“ klang zu Beginn des Abend nicht schlecht und stimmte tatsächlich nach Lust auf Genuss ein. Im Restaurant dann ein Lachs-Carpaccio mit Limonen-Vinaigrette und gebackener Garnele, dazu ein Landskron Extra Hell untergäriges Schankbier. Danach eine Ochsenschwanzessenz mit Pilztortellini. Zum untergärigen Vollbier „Landskron-Kellerbier“, naturbelassen mit Hefebestandteilen und Proteinen, passte der Heilbutt in Rotebeete-Ingwernage perfekt. Die Medaillons vom Rinderfilet mit Artischockengemüse und Rosmaringnocchi waren vielleicht deswegen etwas üppiger ausgefallen, weil sie gegen den „Landskron Gold Bock“ anzutreten hatten. Das untergärige Starkbier mit seinen Malzaromen stellte sich auf das Filet ein, nicht dominierend, sondern geschmackvoll speisenbegleitend. Und wer da glaubte, zum Dessert müsse die Landskron Bier-Manufaktur passen, der musste sich eines Besseren belehren lassen: Die Passionsfruchttarte mit Himbeersorbet begleitete ein Lemon Radler im Sektglas. Das untergärige Biermischgetränk verhalf zum perfekten Menüabschluss.
Ganz nebenbei erfuhr der Gast Wissenswertes über Brauverfahren und die Arten- und Sortenvielfalt des Naturprodukts – die Expedition ins Bierreich war interessant und unterhaltsam und ist im weinfreudigen Rheingau mal etwas ganz abwechslungsreiches.
Über Landskron
Die Landskron Brauerei in Görlitz gehört mit über 140 Jahren Brauerei-Tradition zu den ältesten Industriedenkmälern Deutschlands. Seit 1869 werden in der privaten Brau-Manufaktur am Neiße-Ufer nach traditionellem handwerklichen Verfahren Biere mit offener handgeführter Gärung gebraut. Das Ehepaar Heidrun und Dr. Rolf Lohbeck erwarb die Brauerei 2006 und sicherte damit zahlreiche Arbeitsplätze. Das historische Brauereigelände selbst ist eine touristische Attraktion. Über 12.000 Menschen pro Jahr besichtigen die Brau-Manufaktur und das Brau-Museum. Mit 60.000 Besuchern jährlich hat sich die „KULTurBRAUEREI“ als Institution im kulturellen Leben von Görlitz etabliert. Im Festsaal und auf dem Brauereigelände finden über 100 Veranstaltungen pro Jahr statt, unter anderem Open Air Konzerte mit international bekannten Musikern oder das bekannte Braufest im Sommer. Zur Unternehmensgruppe Dr. Lohbeck gehören auch neun Dr. Lohbeck Privathotels, die Senioren-Residenz Vivaldi in Hagen und mehrere Luxus-Appartements für den Langzeitaufenthalt, darunter zwei Villen in Florida / USA. In Assmannshausen würde Dr. Lohbeck gerne den Neubau einer stationären Pflegeeinrichtung auf einem unmittelbar an der Krone gelegenen Gelände verwirklichen. Die Planungen laufen.
Zu den Bildern:
Braumeister Matthias Grall mit Maichael Westerburg vom Küchenteam, die Küche stimmte Bier und Speisen aufeinander ein.
Julia Halsband ist Verkaufsassistentin in der Krone Assmannshausen und für das Kronen-Programm verantwortlich.
Kulinarium mit Bierbegleitung, den Gästen gefiel das Angebot in der historischen Krone. |

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| Handballspaß pur |
| Artikel vom 07.10.2011 |
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| Ballsport-Schnuppertag an der Julius-Alberti-Schule |
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Das war genau der richtige Einstieg in die Herbstferien: 44 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren hatten beim eintägigen Ballsport-Schnuppertag in Assmannshausen ihren Spaß. Die Schüler und Schülerinnen der Grundschule hatten den Ballsporttag bei einem Gewinnspiel der Initiative „Süwag macht Schule“ gewonnen. Für ein abwechslungsreiches Training sorgten die drei Handball-Initiativen Trainer Stephan Metz, Jens Muntermann und Nicolai Elfner.
Die Erst- und Zweitklässler konnten einerseits eine spielerische Einführung in die Grundtechniken verschiedener Ballsportarten erfahren, andererseits ihr Können bei einem Handballabzeichen unter Beweis stellen. Um ein Handballabzeichen zu erlangen, mussten die Schüler sechs verschiedene Stationen mit unterschiedlichsten Anforderungen bewältigen. Vor allem Treffsicherheit, Beweglichkeit und Geschicklichkeit waren gefordert. Erfreulicherweise konnten alle 44 Kinder das Handballabzeichen ablegen.
Trainer Stephan Metz konnte sein Ziel – Kinder für den Ballsport zu begeistern – in die Tat umsetzen und war von den aufgeweckten Kindern begeistert. Auch die Klassenlehrerin der Schüler, Bianca Worf, war mehr als zufrieden: „So ein Tag ist für alle Kinder ein Highlight und wird so schnell nicht vergessen werden“. Die Kinder bedanken sich bei den Trainern mit selbstgemalten Bildern des Ballsports.
Zum Bild:
Zur Belohnung gab es am Ende des Tages für die eifrigen jungen Handballer noch ein T-Shirt, eine Urkunde und ein Handballabzeichen.
Anmerkung:
Die Grundschule Assmannshausen (Nikolausschule) ist eine Außenschule der Julius-Alberti-Grundschule Rüdesheim. Daher der Name Julius-Alberti-Schule. Julius Alberti war Bürgermeister in Rüdesheim am Rhein und hat entschieden zum Aufbau der Stadt nach dem 2. Weltkrieg beigetragen. |
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| Schießsport kann beginnen |
| Artikel vom 30.09.2011 |
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| Engagiertes Arbeiten im neuen Vereinshaus |
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Am vorletzten Wochenende im September wurde seitens der unermüdlichen Helfer die 1.000. Arbeitsstunde in den neuen Vereinsräumen des Schützenvereins Freischütz Assmannshausen im Obergeschoss des Vereinshauses Assmannshausen geleistet. Es sind nun nur noch kleinere Restarbeiten durchzuführen und die Schützen freuen sich bereits, endlich die Handwerkszeuge gegen die Sportgeräte zu tauschen.
Der Beginn der diesjährigen Rundenwettkämpfe steht bevor, sodass hierfür das Training wieder aufgenommen werden kann. Die Trainingszeiten finden wie folgt statt: Dienstags Schüler bis zwölf Jahre von 17.30 bis 18.15 Uhr. Jugendliche von 18.15 Uhr bis 19.00 Uhr jeweils unter der Leitung von Ulrike Wittmann. Freitags ab 19.30 Uhr freies Training bzw. Kreisrunden-Wettkämpfe. Weitere Trainingstermine für die 1. und 2 Mannschaft erfolgen nach Vereinbarung.
Interessierte, die den Schießsport gerne einmal ausprobieren möchten, sind zu den o.g. Zeiten recht herzlich willkommen. Es stehen hierfür zahlreiche vereinseigene Sportgeräte zur Verfügung.
Allen Mitgliedern und Angehörigen möchten die Schützen gerne die neuen Vereinsräume am Sonntag, 30. Oktober, ab 16 Uhr vorstellen. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls bestens gesorgt.
Zum Bild
Robert Wittmann, Stefan König, Ulrike Wittmann, Anamette König, Karl Petry und Thomas Petry (v.l.) sowie Renate Müller (nicht auf dem Bild) haben engagiert gearbeitet. |
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| Tag der offenen Tür |
| Artikel vom 19.09.2011 |
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| Zum ersten Mal im neuen Vereinshaus |
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Mit dem Durchtrennen eines Bandes symbolisierte die Freiwillige Feuerwehr Assmannshausen die offizielle Übernahme des neuen Feuerwehrgerätehauses im Vereinshaus Assmannshausen. Das Vereinshaus ist zwischenzeitlich von den Ortsvereinen in Betrieb genommen worden und mit zahlreichen Aktivitäten gefüllt. Das Gebäude soll am 15. Oktober von der Stadt übergeben und eingesegnet werden.
Die Freiwillige Feuerwehr stellte ihre Räumlichkeiten während des Tags der offenen Tür vor, zu dem an Kerb traditionell eingeladen wird. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um diese zu besichtigen und mit der Feuerwehr an zwei Tagen bei Musik und Unterhaltung zu feiern. Neben der Fahrzeughalle hat die Feuerwehr einen Unterrichtsraum und die nach den Richtlinien erforderlichen sanitären Anlagen.
An Ehrengästen konnte Wehrführer und Erster Vorsitzender Lothar Thewes Bürgermeister Volker Mosler, Ersten Stadtrat Wolfgang Weinem, Ortsvorsteher Helmut Petry, Christoph Wurster vom Stadtbauamt und Stadtbrandinspektor Jürgen Reich begrüßen, als die große Torte zum ersten Tag der offenen Tür in den neuen Feuerwehrräumen angeschnitten wurde. Sie wurde von den Feuerwehrfrauen gestiftet. Sie und die Gäste – sogar der Jahrgang 1935 Assmannshausen – konnten sich auch davon überzeugen, dass die Mitglieder der Feuerwehr einen erheblichen Teil zum Ausbau ihrer Räumlichkeiten beigetragen haben. So kamen neben dem ehrenamtlichen Engagement an geleisteten Stunden bei Brandeinsätzen, Unfällen oder nach Naturschäden auch noch handwerkliche ehrenamtliche Tätigkeiten hinzu. |
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| Sommerfest gefeiert |
| Artikel vom 07.09.2011 |
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| Carnevalclub lud sich Gäste ein |
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Zum Sommerfest hatte der Club der Carnevalfreunde Assmannshausen eingeladen. Das Fest fand auf dem Parkplatz in der Ortsmitte statt und erfreute sich bei den Gästen in der Rotweingemeinde wie den Einheimischen gleichermaßen. Tische und Bänke reihten sich aneinander und boten Platz für eine große Gästeschar. Die Carnevalisten boten am Nachmittag hausgebackenen Kuchen und Kaffee sowie am Grill- und Getränkestand alles für das leibliche Wohl der Sommerfestbesucher an. |
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| Weingüter präsentierten sich |
| Artikel vom 07.09.2011 |
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| Die neuen Weinjahrgänge kommen gut an |
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Zahlreiche Weinbaubetriebe in Rüdesheim und den Stadtteilen präsentierten am letzten Wochenende ihre neu abgefüllten Weine. Noch bevor die Lese richtig beginnt, wollte man seinen Weinkunden zeigen, was die neuen Jahrgänge gebracht haben. In Rüdesheim und Assmannshausen sind dies in erster Linie Riesling und Spätburgunder. Gerade der Umgang des Winzers mit dem hohen Säureanteil beim Ausbau des Jahrgangs 2010er interessierte bei den Proben der Weine. Er wurde von den Weinkennern als recht zufriedenstellend bezeichnet. So beeindruckte zum Beispiel der 2010 Rüdesheimer Berg Roseneck, Riesling Qualitätswein trocken „Alte Rebe“, den Kellermeister Peter Perabo im Bischöflichen Weingut Rüdesheim auf die Flasche brachte. Der Wein zählt in der Weinpreisliste zu den Spezialitäten, wie der 2009 Riesling Classic. Im Angebot befinden sich überwiegend Rieslingweine aller Qualitätsstufen, aber auch Spätburgunder Blanc de noir und Rotweine aus Rüdesheimer und Assmannshäuser Weinlagen. Silke Trick, seit Mai dieses Jahres die neue Geschäftsführerin des Bischöflichen Weingutes, war ständig im Gespräch mit den Weinkennern. Die 32-Jährige hat Betriebswirtschaft in Ravensburg und Frankfurt am Main studiert. Anschließend machte sie ihren Master of Science in Sales and Marketing an der Hochschule Wismar, wo sie zudem als Lehrbeauftragte tätig ist. Als gebürtige Lorcherin versteht sie etwas vom Wein.
Im Bischöflichen Weingut, an der Kirche in Eibingen gelegen, durfte auch der Weinkeller besichtigt werden. Zum Wein gab es leckere Speisen und am Nachmittag eine geführte Weinbergswanderung.
Jazz zum Abschluss
In Assmannshausen ist das Landhaus Kenner den Weinfreunden ein Begriff. Hier befindet sich das Weingut Robert König, das an gleich zwei Wochenenden zur Probe des neuen Weinjahrgangs eingeladen hatte. Winzer Robert König selbst kümmerte sich um die interessierten Weinkunden, um ihnen mit fachlichem Rat zur Seite zu stehen. Auf 7,5 Hektar des Weingutes mit Tradition wird fast ausschließlich Rotwein angebaut. Die Phyllitschiefer-Verwitterungsböden im Assmannshäuser Höllenberg sowie die Quarzit-Phylittböden im Frankenthal sind mit Spät- und Frühburgunderreben bepflanzt. Die Ergänzungsprodukte, weißer Burgunder und Riesling, wachsen in Rüdesheimer Lagen. Nach der Weinprobe war im Gutshof ausreichend Platz zum Wein trinken bei ausgesuchten Speisen. Jazzmusik rundete am letzten Tag der Weinpräsentation das Programm ab.
Zu den Bildern:
Kellermeister Peter Perabo (l.) schenkte die neu gefüllten Weine ins Glas.
Jazzmusik rundete die Tage des offenen Kellers bei Robert König ab. |
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| Cäcilia bedankte sich |
| Artikel vom 07.09.2011 |
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| Kaffeekonzert im Thomas-Morus-Haus |
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Mit einem kleinen Kaffeekonzert haben sich die Sängerinnen und Sänger bei den Bewohnern und MitarbeiterInnen des Alten- und Pflegeheims Thomas-Morus-Haus bedankt. Der gemischte Chor hatte in der Zeit vom Verkauf des ehemaligen Vereinshauses Alte Schule bis zur Fertigstellung des neuen Vereinshauses in der Rheinallee im dortigen großen Saal Chorproben abhalten dürfen. Zum Dank dafür brachte man einige Lieder zu Gehör, erfreute mit der Aufführung eines Strumpfpuppen-Theaters, mit hausgebackenem Kuchen, den die Sängerinnen gebacken hatten und einer Spende für die Gemeinschaftskasse.
Der Erste Vorsitzende des Gesangvereins Cäcilia Assmannshausen, Reinhold Forschner, bedankte sich bei der Hausleitung und beim Personal. Seine Frage, ob der Chor während seiner Probenabende gestört habe, verneinten die Bewohner des Hauses sofort, im Gegenteil, man habe sich gefreut darüber, den Sängerinnen und Sängern während der Raumnot helfen zu dürfen.
Seit drei Wochen probt der gemischte Chor nun im neuen Vereinshaus. Alles ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Während man im Thomas-Morus-Haus über einen großen Übungsraum verfügen durfte, muss man sich jetzt mit einem wesentlich kleineren Raum zufrieden geben. Die Chorproben sind immer donnerstags um 20 Uhr und der Verein würde sich über neue Sängerinnen und Sänger freuen. „Platz dafür haben wir dennoch und wir rücken zusammen“, so der Zweite Vorsitzende Herbert Kaiser. Wer also Freude am Gesang und an der Geselligkeit in einem Gesangverein hat, der ist in Assmannshausen herzlich willkommen. Zurzeit wird für kirchliche und weltliche Auftritte und vor allen Dingen für das Konzert im Dezember, das in der Pfarrkirche stattfindet, geprobt. Mitwirkende sind der Assmannshäuser Chor, das Rheinhessische Salonorchester und Trompetensolisten unter der Leitung von Chorleiterin Britta Jobst. |
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| Nachfolge gefunden |
| Artikel vom 07.09.2011 |
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| Cash-Gruppe kauft Ausbildungszentrum |
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Die Cash-Gruppe mit Sitz in Würzburg hat das ehemalige Ausbildungszentrum des Hessischen Baugewerbes in der Waldstraße in Assmannshausen gekauft. Der neue Eigentümer gilt als würdiger Nachfolger, zumal die Einrichtung hoch über dem Ort gelegen auch weiterhin ein Schulungszentrum bleibt, wie Rainer von Borstel, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Baugewerblicher Unternehmer Hessens, gegenüber dem Rheingau Echo betonte. In erster Linie sollen im Ausbildungszentrum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Cash-Gruppe aus ganz Deutschland geschult werden.
Die Wurzeln der Cash-Gruppe als Edelmetall-Händler reichen neun Jahre zurück. Einer der ersten Juweliere öffnete sein Geschäft 2002 in Trier. Heute hat sich die Cash-Gruppe zu einer Unternehmensgruppe entwickelt, der zahlreiche Juweliere und Goldankaufsstellen angehören. Ein besonderes Augenmerk richtet die Gruppe auf Juwelier-Geschäfte, die mit hochwertigem Markensortiment individuell und standortbezogen geführt werden. Ziel der Cash-Gruppe ist die Suche nach weiteren Geschäftspartnern, die mit ihr gemeinsam wachsen möchten. Die Cash-Gruppe und ihre Partner kaufen Gold, Silber, Platin und Palladium in allen Formen und Arten. Dazu zählen auch komplette Münzsammlungen, Antikschmuck, Brillantschmuck, Gold- und Silberbarren, Taschenuhren, Zahngold, Dentalgold sowie hochwertige Marken- und Luxusuhren. Die Gruppe ist keinem vorgegebenen Preisgefüge unterworfen. Daher kann sie nach Tageskurs Angebote unterbreiten. Wie Rainer von Borstel betonte, liege der Kauf des Ausbildungszentrums dem Grundbuchamt vor. |
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| Party in der Höllengasse |
| Artikel vom 29.08.2011 |
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| Assmannshausen feierte mit seinen Gästen |
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DJ Michael hatte sie alle im Griff, die vielen Gäste bei der diesjährigen Höllengassen-Party. Ein Teil der Niederwaldstraße in Assmannshausen war ab Samstag nachmittag bis zum Sonntag gesperrt, so konnte im Ortskern der Rotweingemeinde bei Wein, Bier und alkoholfreien Getränken zünftig gefeiert werden. Veranstalter waren die Wirte der Hotels Alte Bauernschänke, Rheinstein-Boppestübchen und der Gasthof Schuster. Am späten Abend tauchte die Gasse in rotes Licht und die Besucher genossen dabei eine besondere Atmosphäre. Die Höllengassen-Party wird immer am letzten Wochenende im August gefeiert. |

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| Schlamm auf der Straße L 3034 |
| Artikel vom 25.08.2011 |
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| Unwetter brachte Wassermassen vom Berg herab |
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Bis in die Abendstunden waren Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Assmannshausen, Aulhausen und Rüdesheim damit beschäftigt, Schlamm und Geröll von der Landesstraße L 3034 zwischen Aulhausen und Assmannshausen zu beseitigen. Ein heftiges Unwetter mit wolkenbruchartigen Regenfällen war am Mittwoch, 24. August über der Region nieder gegangen. Die gesamte Straße war durch die strömenden Wassermassen, die vom Niederwald kamen und im Straßenbereich wegen verstopfter Kanaleinläufe nicht ablaufen konnten, überflutet. Das Wasser floss in den Weg zum Höllenbachtal, den Innenhof des Staatsweingutes und bergab in Richtung Assmannshausen auf einem Streckenabschnitt von rund einem Kilometer bis Höhe der Ortseinfahrt Parkplatz Höllenbachtal. Die Schlammschicht, die die Straße bedeckte, musste durch ein Bauunternehmen entfernt werden. Aufmerksam beobachtet hatte die Szene die 15-jährige Annika Fass, die uns die Bilder zuschickte. |
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| Julienne Hetzert im Weinteam |
| Artikel vom 24.08.2011 |
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| Rüdesheim hat eine Weinkönigin und drei Weinprinzessinnen |
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Das Weinfest in Rüdesheim am Rhein hat eine lange Tradition. Es war das 79. Fest, das man in diesem Jahr feierte, und im nächsten Jahr gibt es dann wieder einen runden Geburtstag. Bis dahin heißt es in den Weinbergen und Kellern der Winzer, einen weiteren Weinjahrgang zu erzeugen. Dass sie hiervon etwas verstehen, hat man vergangenes Wochenende wieder erfahren können. Dominant waren die Rieslingweine aus den Toplagen Rüdesheimer Burgweg, Klosterlay, Berg Schlossberg oder Berg Roseneck, die es in nahezu allen Qualitätsstufen an den Weinständen der Winzer zu verkosten gab. Auch Weißherbste, Spätburgunder und Sekte waren während der Weinfesttage gefragt.
Am Freitag hatte das Weinfest nachmittags begonnen. Zur Eröffnung spielten Les Patrones aus Bingen auf und die Red HOT Auli Steppers sowie die T-Stars Show & Action Dance boten den Gästen etwas fürs Auge. Am Samstag mittag war es der Musikverein Reulbach-Brand aus der Rhön und am Abend die Sky-The Live Band aus Bingen, die für Unterhaltung sorgten.
Höhepunkt des Abends war die Krönung von zwei weiteren Weinprinzessinnen. Weinkönigin Viktoria Boos und Weinprinzessin Franziska Ahlbach freuten sich über Verstärkung. Mit den neuen Weinprinzessinnen Julienne Hetzert (Weingut Fendel) und Martha Ehrhard (Weingut Ehrhard) vervollständigte sich seit Jahren wieder einmal das Quartett des Weinköniginnen- Teams.
Hermann Schmoranz von den Winzern und Bürgermeister Volker Mosler begrüßten die vielen Festgäste auf dem geschmückten Marktplatz, der gerade in den Abendstunden ein besonderes Flair ausstrahlt. Unter den Lindenbäumen, durch die sich die Lichterketten schlängeln, saßen die frohgelaunten Gäste an den Tischen oder sie standen dicht gedrängt um die Weinstände, als Weinkönigin Viktoria Boos ihr zurückliegendes Amtsjahr Revue passieren ließ. Sie wird für ein halbes Jahr ihr Wissen um den Wein in Südafrika und Kanada erweitern, um dann mit neuen Kenntnissen nach Rüdesheim zurück zu kehren. Sie kann sich darauf verlassen, dass ihre vier Weinprinzessinnen während dieser Zeit in der Heimat einen guten Job machen werden. Viktoria I. dankte der Stadt, den Winzern und ihrer Familie für die Unterstützung in der bisherigen Amtszeit.
Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der T-Stars unter der Leitung von Tina Ewen-Weiß am späten Abend.
Der Weinfest-Sonntag begann mit einem Frühschoppen, bei dem die MG-Big Band Erzhausen aufspielte. Am Nachmittag war es die Gruppe „Alle für Alle“ aus Welgesheim, die für ihre Darbietungen verdienten Applaus erhielt. Dann hatte die Kindertanzgruppe der Turngemeinde Rüdesheim ihren Auftritt, bevor am Abend „Krüger rockte“ und die Festgäste mit fetzigem Rock`n`Roll unterhielt. Weit über 100 Konzerte jährlich im In- und Ausland haben eines gemeinsam: Sie hinterlassen Mengen begeisterter Fans.
Zum Frühschoppen am Montag spielte die Glahn-River Band. Wieder einmal war der Montag vormittag Treffpunkt der Rüdesheimer Seniorinnen und Senioren auf dem Marktplatz. Einige blieben bis zum Nachmittag, um die Tänze der Kinder zu sehen. „Voll besetztes Haus“ auch zum Heimatabend am letzten Festtag, zu dem viele Rüdesheimer kamen.
Auf der Bühne präsentierten sich nahezu alle Rheingauer Weinmajestäten mit ihren Weinprinzessinnen. Bürgermeister Volker Mosler und der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Burkhard Albers, richteten Grußworte an die Festgäste und die Weinköniginnen stellten redegewandt ihre Heimatgemeinden vor, die sie zu jeder Gelegenheit perfekt repräsentieren. Ein flotter Weinspruch durfte dabei nicht fehlen. Die Rheingauer Weinkönigin, Madeleine Rossel, sprach über die guten Rheingauer Weine und nannte das Rüdesheimer Weinköniginnen-Team eine „geballte weibliche Weinkompetenz“. Die Winzer hatten die Rheingauer Weinmajestäten bereits am Nachmittag zu einer Fahrt mit dem Rüdesheimer Winzerexpress durch die Stadt und die Weinberge zum Ramstein eingeladen. Auch waren sie Gäste im Weinmuseum Brömserburg. Dieser Weinfesttag wird ihnen in Erinnerung bleiben, und den Rüdesheimern und Gästen vier weinfrohe Tage beim Rüdesheimer Wein, den am Ende Roswitha Ruppelt besungen hatte: „Weinfest in Rüdesheim am Rhein“.
Zum Bild:
Von links Weinkönigin Viktoria Boos, Weinprinzessin Julienne Hetzert (aus Assmannshausen), Weinprinzessin Martha Ehrhard und Weinprinzessin Franziska Ahlbach. |
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| Der erste Bildkalender von Assmannshausen |
| Artikel vom 13.08.2011 |
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| Absofort im ASS Verlag oder im Versand erhältlich |
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Assmannshausen hat seinen ersten eigenen Bildkalender 2012. Er zeigt im Januar die Pfarrkirche Hl. Kreuz im Schnee. Vom Februar-Blatt grüßen die Kinder vom Club der Carnevalfreunde mit Helau, das Foto im März ist von der gegenüber liegenden Rheinseite mit Blick auf den Höllenberg aufgenommen. Die dem Höllenberg gegenüber liegende Seite steht für das Bild im April. Die Alte Dorfschänke (Mai) ist eines der zahlreichen Fachwerkhäuser in der Gemeinde. Der Juni zeigt den Blick von der Seilbahn in den Ort, der Juli die historische Alte Bauernschänke. Der August zeigt die Rotweinlaube hoch in den Weinbergen, der September den Binger Mäuseturm, der Oktober eine reife Spätburgundertraube, der November die Burg Rheinstein und der Dezember das verschneite alte Rathaus in der Rheinuferstraße.
Ein schönes Geschenk für liebe Freunde oder eine informierender Wandschmuck für die eigenen vier Wände.
Der Kalender hat das Format 21 x 29,7 cm (DIN A 4/Spiralaufhängung) und ist zum Preis von 6,50 Euro im ASS Verlag erhältlich, zzgl. Versandgebühr von 1,65 wird er auch zu Ihnen geschickt. |
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| Aktionstag der Feuerwehren |
| Artikel vom 07.08.2011 |
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| Assmannshausen und Aulhausen gründen Kinder- und Jugendfeuerwehr
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Damit auch in Zukunft der Brandschutz in Assmannshausen und Aulhausen gesichert ist, muss schon bei der Jugend das Interesse an der Freiwilligen Feuerwehr geweckt werden. Dessen sind sich auch die Feuerwehren in Assmannshausen und Aulhausen bewusst. Beide Wehren unterhielten bereits Jugendgruppen, die sich aber später wieder auflösten. Das Gute daran war, dass daraus einige Jugendliche im 16. Lebensjahr in die aktive Mannschaft wechselten und noch heute dabei sind. Gerade diese waren es, die sich besannen und nun selbst die Kinder und Jugendlichen in ihrer Freizeit unterhalten und ausbilden möchten. Dabei erfahren sie von ihren Feuerwehrkameraden volle Unterstützung.
Was passiert in der Jugendfeuerwehr, dieser Frage konnten Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Eltern nachgehen. Am Staatsweingut Assmannshausen hatten die Feuerwehrleute ihre Fahrzeuge und zahlreiches Gerät zur Schau gestellt. Die Kinder und Jugendlichen scheuten nicht mit Fragen, sie wollten alles genau wissen. Was befindet sich in einem Löschfahrzeug und warum tragen die Feuerwehrleute Schutzhelm und besondere Kleidung, wie zum Beispiel den Schutzanzug bei Chemieunfällen. Und warum muss gerade dieser Silbern sein? Frank Zimmer und Lothar Seibel von der Feuerwehr Aulhausen gaben bereitwillig Auskunft und ließen die Kinder in Schutzanzüge schlüpfen, auch wenn diese einige Nummern zu groß waren.
Wasserpumpen, der Umgang mit dem Feuerlöscher und spritzen mit dem Schlauch wurden praktiziert. Eine Schauwand verdeutlichte: „Bei uns wirst Du gebraucht!“. Und: „Jugendfeuerwehr ist Aktion, Freundschaft, Spaß, Spiel, Cool und Teamgeist“.
Die beiden Wehrführer Thorsten Sturm (Aulhausen) und Lothar Thewes (Assmannshausen) zeigten sich über die Teilnahme der Jugend an der besonderen „Werbeaktion“ sehr erfreut. „Einige der Kinder und Jugendlichen werden sich in die Liste eintragen“, sagte Lothar Thewes, und er gab den Hinweis, dass bereits kommenden Freitag, 12. August, Kinderfeuerwehr und Jugendfeuerwehr an den Start gehen. Die Kinder treffen sich um 18 Uhr, die Jugendlichen um 19 Uhr an den jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern beider Gemeinden. Von dort geht es dann per Fahrzeug an die vereinbarten Treffpunkte. Ab sechs Jahre könne man in der Kinderfeuerwehr aufgenommen werden, so Thorsten Sturm, es werde gebastelt, gespielt, Fahrrad gefahren und Ausflüge unternommen. Ab zehn Jahre kommt man in die Jugendfeuerwehr, hier warten dann bereits der erste Feuerwehrunterricht und Teamaktionen auf die Jugendlichen, fügte Lothar Thewes hinzu. In der aktiven Löschgruppe wird man ab dem 16. Lebensjahr aufgenommen.
Für die Jugendarbeit zeichnen in der Feuerwehr Aulhausen Christian Altenkirch, Markus Kaja und Frank Zimmer verantwortlich, in Assmannshausen sind es Nicole von der Heydt, Michael Petry und Paul Will.
Bürgermeister Volker Mosler besuchte den Aktionstag und zeigte sich erfreut über die Aktivität in beiden Rüdesheimer Stadtteilen. Auch darüber, dass beide Feuerwehren im Jugendbereich zusammenarbeiten. Für weitere Fragen stehen die Feuerwehrleute beider Gemeinden zur Verfügung. |
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| Sturm richtet Schaden an |
| Artikel vom 07.08.2011 |
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| Schwere Rotbuche vor Hotel Krone umgerissen
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Der Sommer zeigt sich in diesem Jahr nicht von schönster Seite, die ersehnten warmen Sommertage am Rhein ließen auch vergangene Woche auf sich warten. Stattdessen gab es immer wieder Schauer und sogar starke Regenfälle. Am Samstag, 6. August, richteten orkanartige Böen am Nachmittag in Assmannshausen Schaden an. Der Sturm fegte entlang des Rheins und hob im Park des Hotels Krone eine mächtige Rotbuche aus der Erde. Mit lautem Krachen sei sie auf das angrenzende Hotelschwimmbad gestürzt, so Hotelangestellte und Gäste. Zum Glück sei sie nicht in Richtung Parkhotel oder Gästehaus gestürzt. Das Schwimmbad wurde in Mitleidenschaft gezogen, Menschen kamen Gott sei Dank nicht zu Schaden.
Ein weiterer schwerer Baum stürzte auf einem angrenzenden Privatgrundstück zwischen Hotel Krone und ehemaligen Rathaus auf ein parkendes Fahrzeug. Es wurde unter Ästen und Baumstamm begraben. Auch hier kamen zum Glück keine Menschen zu Schaden.
Die Freiwilligen Feuerwehren Assmannshausen und Rüdesheim mussten die B 42 und die Rheinuferstraße in beiden Richtungen zeitweise für den Durchgangsverkehr sperren. Einige der Äste waren bis zum Rheinufer geflogen und mussten beseitigt werden. Beide Straßen wurden mit Wasser gereinigt, bevor der Verkehr wieder fließen konnte. Der Gesamtschaden stand nach dem Unfall noch nicht fest, er wird noch ermittelt.
Zu den Bildern:
Feuerwehrleute räumten die Straßen.
Ein Pkw wurde unter einem Baum begraben.
Die Rotbuche vor dem Hotel Krone wurde umgerissen.
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| Klara Strieth wurde 90 Jahre |
| Artikel vom 03.08.2011 |
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| Gratulanten wünschten Glück und Gesundheit
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Wenn man mit 90 Jahren noch so lebensfroh ist wie Klara Strieth in Assmannshausen, dann hat man allen Grund, den Geburtstag mit Verwandten und Freunden zu feiern. Die Jubilarin hatte in den Landgasthof Germania Aulhausen eingeladen, wo sich auch Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler einfand, um die besten Glückwünsche auszusprechen.
Die Jubilarin durfte sich über die Glückwünsche einer Enkelin und zweier Urenkel freuen.
Klara Strieth wurde in Krefeld geboren und zog zu ihrer Schwester, die nach einem Bombenangriff ihre Krawattenfabrik in Krefeld verlor, 1946 nach Assmannshausen. Dort lernte sie Willi Strieth kennen, dem sie zwei Jahre später das Jawort gab. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Klara Strieth arbeitete zunächst in der örtlichen Gastronomie, während ihr Ehemann eine Schmiede betrieb, die er vom Vater übernommen hatte. Später, als die Schmiede durch fortschreitende Technik nicht mehr gebraucht wurde, arbeiteten die Eheleute bei der Elektrofirma Jean Müller in Eltville.
Klara Strieth sucht auch mit 90 Jahren noch den Kontakt zu Freunden. So besucht sie zum Beispiel einmal wöchentlich den Kreis der Kartenspieler. In fröhlicher Runde und bei spannenden Spielen wird auch mal ein Gläschen Assmannshäuser Spätburgunder getrunken, der bekanntlich schon von dem „Assmannshäuser Rotwein-Doktor“ als Medizin verschrieben wurde, wie die Ortsgeschichte schreibt.
Zum Bild:
Klara Strieth in Assmannshausen feierte am 1. August ihren 90. Geburtstag, auch Bürgermeister Mosler zählte zu den Gratulanten. |
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| Dank an Pfarrer Hans Niermann |
| Artikel vom 31.07.2011 |
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| 50-jähriges Priesterjubiläum mit der Gemeinde gefeiert
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Pfarrer i.R. Hans Niermann hat in Assmannshausen sein Goldenes Priesterjubiläum gefeiert. Gute Wünsche trafen am Festtag bei dem Geistlichen ein, der im Alten- und Pflegeheim Thomas-Morus-Haus lebt und dort die geistliche Betreuung der Hausbewohner übernommen hat.
Hans Niermann wurde 1933 in Hachenburg im Westerwald geboren. Während seiner Jugendfreizeit in Kirch‧ähr und Marienstatt als junger Bursche verspürte der Jubilar den Wunsch, einmal Priester werden zu wollen. Nach der Klasse 7 in der Volksschule besuchte er das Gymnasium in Marienstatt, wo er im Juni 1955 sein Abitur bestand. Danach folgten das Priesterseminar in St. Georgen und vier Semester Philosophie in Leuven/Belgien mit Abschluss im Jahre 1961. Im gleichen Jahr weihte der Bischof von Limburg, Walter Kempf, Hans Niermann im Dom zu Frankfurt zum Priester. Danach wurden ihm Kaplanstellen in Wiesbaden Bierstadt und in Johannisberg/Rheingau bei Pfarrer Neuroth zugeteilt.
In den Folgejahren wirkte Pfarrer i.R. Hans Niermann im Ausland, ab Hamburg fuhr er mit dem Schiff nach Argentinien, wo er in einigen Gemeinden Pfarrstellen übernahm. Zurück in Deutschland, übernahm er 1967 zunächst eine Tätigkeit als Kaplan in Frankfurt-Oberrad und ging schließlich 1971 als Kaplan nach Weilmünster. Nachdem Niermann 1973 in Bad Ems als Kaplan-Aushilfe gearbeitet hatte, wechselte er 1974 in die Krankenhausseelsorge: Knapp 20 Jahre (1974 bis 1993) war Niermann als Krankenhauspfarrer in Rüdesheim am Rhein aktiv. In den Jahren 1993 bis 1997 engagierte sich Niermann als Seelsorger im Marienheim der Dernbacher Schwestern. Seit 1997 ist Pfarrer Hans Niermann im Ruhestand und wirkt, wie erwähnt, im Alten- und Pflegeheim in Assmannshausen.
Die katholische Gemeinde Heilig Kreuz Assmannshausen gratulierte zum Jubiläum herzlichst im Rahmen eines Empfangs. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Friedrich Bauer, und Herbert Kaiser vom Verwaltungsrat dankten unter anderem auch dafür, dass Niermann den Gottesdienst in Abwesenheit von Pfarrer Franz Grote mit der Gemeinde hält.
Im Dankgottesdienst in der Pfarrkirche Hl. Kreuz ging Pater Rainer Brähler OFM aus Marienthal in seiner Predigt der Frage nach, wer und was ein Priester sei. Er bezeichnete den Priester als ein von Jesus bestellter Mann der Kirche, der auf Erden für die Menschen bestimmt ist. Von Jesus gerufen, sei der Priester eingebunden in die geistliche Kirche, in der er sich mit seinen Mitmenschen auf eine Stufe stelle. Er sei dem Ruf Jesu gefolgt und habe bei der Priesterweihe gelobt, auf Erden zu helfen und das Wort Gottes in die täglichen Dinge des Lebens mit einfließen zu lassen.
Zum 50-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Hans Niermann waren auch Familienangehörige, Gemeindemitglieder aus früheren Wirkungsstätten und Freunde der Marienthaler Theatergruppe „Stella maris“ gekommen, in der er mehrfach musikalisch mitwirkte. Mit der Gitarre und eigenem Verstärker ausgestattet, unternahm der Jubilar auch von Assmannshausen aus mit Verwandten und Freunden eine kleine fröhliche Rheinrundfahrt, denn der Rheingau und der Rhein sind seine Heimat.
Zu den Bildern:
Herbert Kaiser vom Verwaltungsrat (links) und Friedrich Bauer vom Pfarrgemeinderat Hl Kreuz Assmannshausen (rechts) gratulierten Pfarrer i.R. Hans Niermann (2.v.l.) zum 50-jährigen Priesterjubiläum. Vor dem Empfang im Thomas-Morus-Haus feierte Pfarrer Franz Grote (2.v.r.) mit dem Jubilar den Festgottesdienst. Ein Empfang fand im Thomas-Morus-Haus statt. |
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| Justizminister informiert sich |
| Artikel vom 28.07.2011 |
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| Erste Informationen bei der Hessen Sommertour |
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Auf seiner Sommerreise durch Hessen hat der Hessische Minister für Justiz, für Integration und Europa, Jörg-Uwe Hahn, erste Station in Idstein und Rüdesheim gemacht. In Idstein besuchte Minister Hahn das Institut Fresenius, in Rüdesheim die Rüdesheimer Confiserie, ein Unternehmen der Reber-Gruppe, die unter anderem die Herstellung der Asbach-Pralinen übernommen hat. Danach bot sich an, mit Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler und Stadtverordnetenvorsteher Michael Barth über die Zukunft des ehemaligen Asbachgeländes zu sprechen. Hiermit wird sich auch der Asbach-Ausschuss befassen, der am Dienstag, 2. August um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen kommt.
Im Gespräch mit Kommunalpolitikern von Landkreis und Stadt waren auch der unerträgliche Bahnlärm, die Zunahme am Güterverkehr auf den beiden Rheinstrecken und der Radwegeausbau zwischen Rüdesheim und Assmannshausen Themen. Bezüglich des Radweges, der nicht in den Themenbereich des Justizministeriums fällt, will sich Minister Hahn trotzdem „schlau machen“. Der zeitliche Ablauf sei für ihn unverständlich. Neue Kenntnisse holte sich Minister Jörg-Uwe Hahn auch zum Sachstand Verlegung der Bahn in den Tunnel. Die letzte Gesprächsrunde fand am Niederwalddenkmal im Niederwald-Tempel statt, von dem aus der Minister den herrlichen Ausblick auf die Stadt und den Rhein genoss.
Zum Bild:
Justizminister Jörg-Uwe Hahn (rechts) im Gespräch mit dem Rüdesheimer FDP-Vorsitzenden Dr. Achim Boom. |
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| „ Aach Gude“ deckt`s auf |
| Artikel vom 27.06.2011 |
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| Michael Eulberg schreibt ein Rheingauer Wörterbuch |
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Menschen haben unterschiedliche Hobbys, die einen sammeln Briefmarken, andere befassen sich eingehend mit der Geschichte ihrer Heimat. Michael Eulberg, gebürtiger Assmannshäuser und wohnhaft in Eltville, beschäftigt sich mit dem Rheingauer Dialekt – mit der Historie des Landkreises hat sich die Familie Eulberg schon immer befasst. Jetzt will Eulberg, pensionierter Staatsanwalt, ein Buch verfassen. Es ist nicht ganz einfach, denn zwischen Lorchhausen und Walluf herrschen die unterschiedlichsten Ausdrucksweisen. „Aach Gude“ soll der Titel seines Rheingauer Wörterbuches lauten.
Michael Eulberg ist, wie er selbst sagt, in einer Großfamilie mit acht Erwachsenen und sechs Kindern hochdeutschfrei aufgewachsen. „Das erste Hochdeutsch habe ich von meinem Volksschullehrer gehört, der war Flüchtling.“ Auch in den 35 Berufsjahren als Staatsanwalt habe er sich nie weit von der Dialekt-Grundlage entfernt. Und bei Gerichtsverhandlungen habe seine dialektgefärbte Aussprache sogar hin und wieder zur entspannten Atmosphäre beigetragen, das Plädoyer einmal ausgenommen.
Bei all seinen Nachforschungen hat Eulberg erfahren, dass der Rheingauer Dialekt nicht immer leicht zu verstehen ist. Bedder sin die Betten und Hemder sind die Hemden. „Dann die Eeser von Aas, das Mensch und die Menscher. Das Mensch sei eine etwas abfällige Bezeichnung: „Die kann schnell zum Schimpfwort werden, wenn man ‚Dreckmensch‘ sagt. Wohlwollend wird aus dem jungen Mädchen ‚e goldisch Mensch‘. Das alles gibt es in unserem Dialekt“, so der Forscher nach dem Rheingauer „Gebabbel“. Der Rheingauer spreche nicht Hessisch, sein Dialekt sei eher mit dem Mainzerisch-Rheinhessischen verwandt, so Michael Eulberg.
Ist das Rheingauer Wörterbuch gedruckt und gebunden, soll es Hilfe zur Aussprache des Dialekts liefern und Rheingauer Kultur bewahren. Inhaltlich verspricht der Autor viel an Informationen, denn Dialekt drücke sich nicht nur durch regionaltypische Wortbildungen aus, sondern auch durch die regionaltypische Aussprache. Man müsse schon im Rheingau geboren sein, sagt Eulberg, um echt Rheingauerisch sprechen zu können. Deshalb gibt er unter anderem auch den Ratschlag, statt des „ch“ ruhig ein „sch“ zu sprechen, was so manche Chorleiterin oder manchen Deutschlehrer schon auf die Palme brachte.
Michael Eulberg möchte sein Werk aber erst dann vollenden, wenn es vollständig ist. Weiße Flecken sind für ihn noch Lorch und Kiedrich. Freundliche Mitmenschen, die noch die Sprache ihrer Eltern, Großeltern oder gar die der Urgroßeltern, die im Rheingau lebten, sprechen, könnten zur großen Hilfe werden. Kontakt kann man über E-Mail michael@eulberg.de aufnehmen. |
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| Pfarrfest im Pfarrgarten |
| Artikel vom 26.06.2011 |
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| Erlös für die Ausgaben in der Gemeinde
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An Fronleichnam führt die festliche Prozession mit den vier Altären in Assmannshausen durch die Bahnhofstraße, Rheinuferstraße in die Lorcher Straße zur Pfarrkirche. Pfarrer Franz Grote und Diakon Dr. Christoph Beuers, Seelsorger im St. Vincenzstift Aulhausen, waren die Zelebranten, die Blaskapelle Lorchhausen und der Gesangverein Cäcilia Assmannshausen wirkten musikalisch mit.
Dem Festgottesdienst und der Prozession folgte ein fröhliches Pfarrfest im Pfarrgarten. Dort begrüßte der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Friedrich Bauer, zahlreiche Gäste, die er auch über die bevorstehende Sanierungsmaßnahme an der Kirche unterrichtete. Die Kirche Heilig Kreuz ist vom Hausschwamm befallen, die Baustelle wurde in dieser Woche eingerichtet. Erfreut sei die Gemeinde über die zahlreichen Spenden, die den Ausgaben des Bistums Limburg hinzugefügt werden. Bei Veranstaltungen und durch Spenden hätten die Bürger der Gemeinde 37.000 Euro zusammen getragen, sagte Bauer. Das ist rund die Hälfte des Anteils, der von der katholischen Kirchengemeinde aufgebracht werden muss. Für die Aufstellung des Gerüstes und des Baukrans mussten nun die Bäume um die Kirche gefällt werden.
Zum Pfarrfest, bei dem es während des Tages immer wieder zu kurzen Regenschauern kam, sorgten „Bobb“ für Musik und der Gesangverein Cäcilia unter der Dirigentin Britta Jobst für Liedbeiträge zum musikalischen Frühschoppen. Für das leibliche Wohl der Besucher war am Grillstand gesorgt. Eine Kuchentheke organisierten die Frauen des Katholischen Frauenbundes, die Katholische Jugend bot schöne Gewinne bei der Tombola, und Kindergesichter bemalte Birgitt Derzbach-Rudolph mit bunten Motiven. Der Hobbykünstler Jochen Harms stiftete ein Bild zur Extraverlosung, der die Freiwillige Feuerwehr Gutscheine für ihren Tag der offenen Tür und die Familie Schwarz KD-Freifahrten hinzufügte. So war den gesamten Tag für Unterhaltung gesorgt. Bis in die Abendstunden saßen die Assmannshäuser mit den Gästen in der Gemeinde in froher Runde beisammen, zum letzten Mal an den großen Eiben, die der Kirchensanierung weichen mussten. |

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| Vereinshaus füllt sich mit Leben |
| Artikel vom 16.06.2011 |
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| Ortsvereine richten ihre Räume ein und ziehen um |
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Das Vereinshaus Assmannshausen füllt sich allmählich mit Leben, die ortsansässigen Vereine halten Einzug in dem neuen Gebäude in der Rheinallee. Zuvor haben sie in Eigenleistung ihre neuen Räume ausgestattet und auch für die Einrichtung Sorge getragen. Mitglieder des Gesangvereins „Cäcilia“ Assmannshausen, die nach der Sommerpause ihre erste Gesangstunde in neuer Umgebung abhalten, schleppten die Stühle ins neue Haus, wo man regelmäßig an Donnerstagen seine Chorproben abhalten wird. Der Verein ist im Obergeschoss des Hauses untergebracht.
Direkt nebenan hat der Schützenverein „Freischütz“ seine Schießanlage und seinen Aufenthaltsraum. Das „Schützenhaus“ hinter dem ehemaligen Rathaus musste aufgegeben werden, weil es zusammen mit dem alten Rathaus verkauft wurde. Bis das Haus seiner Aufgabe gerecht ist, gibt es noch einiges zu tun für die Katholische Jugend, die Feuerwehr, den Turnverein, den Katholischen Frauenbund, Club der Carnevalfreunde und Freundeskreis Juiénas-Assmannshausen. Sie alle finden im neuen Vereinshaus eine Bleibe. |
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| Schützen feierten mit vielen Gästen |
| Artikel vom 08.06.2011 |
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| Letztes „Kleines Rotweinfest“ an der Schützenklause |
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Zwei Tage feierte der Schützenverein „Freischütz“ Assmannshausen mit seinen Gästen. Alljährlich laden die Schützen an Christi Himmelfahrt und dem darauffolgenden Samstag zum „Kleinen Rotweinfest“ ein. Das Fest wurde aus der Taufe gehoben, nachdem das bekannte Rotweinfest in Assmannshausen nicht mehr stattfand. Heute wird das Rotweinfest durch die Großveranstaltung „Assmannshausen in ROT“ ersetzt. Allerdings gibt es bei den Schützen am Weinstand ebenso den Assmannshäuser Spätburgunder und viele Ausflügler nutzen nach wie vor den „Vatertag“ für einen Ausflug in die Rotweingemeinde. So zum Beispiel der Karnevalverein „Die Wespen“ aus Bad Kreuznach, dem Hans-Jürgen Kurz und Ingo Jung angehören. Beide sorgen mit Akkordeon und Gesang bei den Ausflügen für Stimmung und frohe Laune.
Das taten auch die Aartal-Musikanten, die das „Kleine Rotweinfest“ musikalisch mitgestalteten. Die vier Musiker verstehen es prächtig, für Stimmung und frohe Laune zu sorgen.
Keine Pause gab es für die Mannschaft am Grill, und am Weinstand herrschte reger Betrieb. Gerne angenommen wurde an den Nachmittagen das große Kuchenbüfett, das die Schützenfrauen mit hausgebackenem Kuchen bestückten.
Es war das letzte Fest dieser Art an der Schützenklause hinter dem ehemaligen Rathaus. Mit dem Verkauf des alten Verwaltungsgebäudes und dem Bau des Vereinshauses in der Rheinallee geben die Schützen den bisherigen Standort nun auf. Der Umzug ins neue Vereinsdomizil steht kurz bevor.
Zu den Bildern.
Die Aartal-Musikanten sorgten für frohe Laune.
Hans-Jürgen Kurz und Ingo Jung von den Kreuznacher „Wespen“.
Frühschoppen am Himmelfahrtstag. |

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| Rote Festmeile am Rhein und ein roter Sternenhimmel |
| Artikel vom 01.06.2011 |
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| Assmannshausen in ROT hat sein eigens Flair / Auch die Kinder kochten in ROT |
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Einmal im Jahr wird die Rheinuferstraße in Assmannshausen zur Festmeile, dann stellen Winzer, Gastronomie und Vereine die weißen Pagodenzelte auf, die in den Abendstunden rot ausgeleuchtet sind. Weil „Assmannshausen in ROT“ gefeiert wird, sind auch die an der Festmeile anliegenden Hotels in rotes Licht getaucht, selbst die historischen Straßenleuchten an den Gehsteigen werden mit roter Folie ausgelegt. Die Tische auf der Festmeile haben rote Tischtücher und der Blumenstock darauf ist angepasst. So entstehen ein besonderes Flair und eine harmonische Wärme, die zum Verweilen und Feiern einladen.
In diesem Jahr war es die vierte Auflage des Festes in neuer Form, die bei den Festbesuchern ankommt. Das alte Rotweinfest ruht in der Kiste, neue Wege werben für den Assmannshäuser Spätburgunder. Er wird angeboten aus den Weinlagen Höllenberg und Frankenthal. Die Reben in den Steillagen sind von der Sonne verwöhnt und die Winzer verstehen etwas vom Ausbau des Weines in den Weinkellern. Bereitwillig geben sie den Weinfreunden auf der Festmeile Auskunft und reichen den Rotwein vom Qualitätswein bis zur Auslese zur Probe. Aber auch Weißweine aus Rüdesheimer Weinlagen ergänzen das Weinangebot. Dazu gab es kulinarische Speisen wie Garnelen, Rote Wurst, Zisterzienserbrot oder gefüllte Quadrotti mit hausgemachter Tomatensoße. Passend zum Rotwein auch zartes Lamm. Die Festköche gaben ihr Bestes, um die Gäste mit Speisen zum Wein zu verwöhnen.
Rüdesheims Weinprinzessin Franziska I. begrüßte zur Festeröffnung am Freitag mit Bürgermeister Volker Mosler die Gäste. Beide wünschten frohe Stunden und dem Fest einen guten Verlauf. Bürgermeister Mosler zeigte sich erfreut darüber, dass das Fest sich etabliert hat und zahlreiche Höhepunkte vorzeigen könne. Unter anderem erwähnte er das prächtige Musikfeuerwerk, das von einer Fähre aus am Samstag vor Mitternacht in den Nachthimmel aufstieg. Rot waren die Sterne und böllernde Kugeln, die zum Takt der Musik dann vom Himmel herabfielen.
In Rot durften die kleinen Festbesucher kochen. Der Koch Torsten Schambach vom Hotel Zwei Mohren hatte mit seinem Küchenteam eine Küche aufgebaut und mit den Kindern Erdbeermarmelade gemacht. Es ist sein Ziel, Kindern zu erklären, wie gesund man kochen kann. Alles war gelungen, und so konnten die Kinder ein Glas Marmelade und den Holzkochlöffel mit nach Hause nehmen. Am Ende der Kinder-Kochveranstaltung waren strahlende Augen und die roten Fingerabdrücke auf den weißen Kochmützen zu sehen.
Wer am ersten Festtag „Assmannshausen in Rot“ besuchte, bekam zu jedem Glase Wein, das er bestellte, ein Los dazu. Die Festveranstalter verlosten während des Abends wertvolle Gutscheine der örtlichen Gastronomie und Weinpreise der Winzer. Aber auch einen märchenhaften Wochenendaufenthalt im Burg Hotel Trendelburg. So konnte Weinprinzessin Franziska I. als Glücksfee so manchen Gast glücklich machen.
Star-Band des ersten Festabends war „Krüger Rockt“. Harald Krüger gilt als der beste Jerry Lee Lewis der Republik. Der Heidelberger ist nicht nur das überregionale Aushängeschild kurpfälzischer Boogie Woogie Kultur, sein Name steht neben virtuosem Power-Piano auch für bestes Entertainment, schmachtenden Gesang und für die pure Freude am Pianospiel. Seine Bandmitglieder sind nicht nur ausgezeichnete Musiker, sondern auch Artisten am Bass, Schlagzeug und der E-Gitarre. Begeisterung bei den Konzertbesuchern war förmlich angesagt.
Sieben Meter lang war die Erdbeerkuchenmeile, die nicht allzu lange ihr rotes Bild zeigte, der Absatz bei den Kuchenfreunden florierte. Zum Aperitif am Samstagabend und Sonntagvormittag gab es einen Grundkurs der Sektbereitung, der gerne angenommen wurde. Dann brachte die „Beat-Box“ ihr breites Repertoire im Stil der 60er Jahre. Bis in die späte Nacht wurde beste Musik gemacht, die lediglich vom grandiosen Musikfeuerwerk unterbrochen wurde. Am Sonntag sorgte dann RED HOT JAZZ COMPANY für musikalische Unterhaltung. Edu Jung war mit bester Formation zu „Assmannshausen in ROT“ gekommen.
Der Vorstand der Festveranstalter zeigte sich zufrieden und plant weiter voraus. Allen voran Birgit Berg, zweite Vorsitzende der Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen e.V., die das Veranstalterteam führt und von Vera Jung unterstützt wird. Birgit Berg galt während der Festtage ein besonderes Dankeschön. So wird es „Assmannshausen in Rot“ vom 1. bis 3. Juni 2012 wieder geben, mit neuen Überraschungen. |

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| Fahrt zur Bundesgartenschau |
| Artikel vom 26.05.2011 |
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| Gesangverein in der Welt der bunten Blumen |
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Die Bundesgartenschau in Koblenz war Ziel des Gesangvereins Cäcilia Assmannshausen und Sonnenschein war der Begleiter. Die Sängerinnen und Sänger sowie fördernde Mitglieder zeigten sich begeistert von einem schönen Sonntag inmitten der Blumen- und Pflanzenwelt. In zwei großen Blumenhallen auf dem Festungsplateau Ehrenbreitstein trifft man auf wechselnde Hallenschauen auf einer Fläche von ca. 2.000 Quadratmetern. Für Liebhaber des Besonderen werden Raritäten und Exoten, die eher selten in heimischen Gärten anzutreffen sind, gezeigt: fernöstlicher Bonsai, Kakteen und fleischfressende Pflanzen. Weitere Themen sind Raumbegrünung, Hydrokulturen und Wasserpflanzen. Auch die Freilandschauen sind eine spannende Entdeckungstour durch die abwechslungsreichen Themen rund um den Gartenbau und veranschaulichen die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten. Auf einer Fläche von 40.000 Quadratmetern zeigt die BUGA Koblenz 2011 verschiedenste Pflanzungen und Gestaltungsmuster.
Die atemberaubende Fahrt mit der BUGA Seilbahn über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein zählt zu den Höhepunkten des Besuchs auf der Bundesgartenschau Koblenz 2011. Auch bei den Ausflüglern aus Assmannshausen. Mit einer Länge von knapp 850 Metern und bis zu 7.600 Fahrgästen pro Stunde zählt die BUGA Seilbahn in Koblenz zu den größten ihrer Art in Europa außerhalb der Alpen. Man genießt den spektakulären Blick ins Welterbe „Oberes Mittelrheintal“.
Abschluss des Tagesausfluges bildete die Einkehr im „Jägerhof“ in Kamp-Bornhofen, wo man beim gemeinsamen Abendessen die Erlebnisse des Tages austauschte. Am kommenden Wochenende lädt der Verein an seinen Stand bei „Assmannshausen in ROT“ ein. Angeboten werden Weine aus dem Staatsweingut Kloster Eberbach, dazu leckere Speisen sowie am Samstag und Sonntag nachmittags Kaffee und hausgebackener Kuchen. Nach dem Fest geht es an die Ausgestaltung des Vereinsraumes im neuen Vereinshaus. Der Umzug steht kurz bevor. |
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| Wahl der Ortsvorsteher in Rüdesheim |
| Artikel vom 26.05.2011 |
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| Michael Barth folgt Dieter Rosenbach / Helmut Petry wurde wiedergewählt |
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Die Ortsbeiräte Rüdesheim und Assmannshausen haben ihre Ortsvorsteher gewählt. Neuer Ortsvorsteher in Rüdesheim ist Michael Barth (FWG), in Assmannshausen wurde Helmut Petry (CDU) wieder gewählt. Der Ortsbeirat Presberg tagte am Mittwoch, 18. Mai, der Ortsbeirat Aulhausen am Donnerstag, 19. Mai.
Rüdesheim
Zur Wahl des Ortsvorstehers waren im Ortsbeirat Rüdesheim drei Kandidaten angetreten. Beworben hatten sich der bisherige Ortsvorsteher Dieter Rosenbach (SPD), Anton Mosler (CDU) und Stadtverordnetenvorsteher Michael Barth (WIR). Drei Sitze hat die CDU, 2 Sitze die SPD und je einen Sitz die OGL und WIR. Ein Mitglied der CDU hatte bei der Wahl gefehlt, bei der zunächst alle drei Kandidaten je zwei Stimmen erhielten. Das Los entschied für ein Weiterkommen von Dieter Rosenbach und Michael Barth, auf die dann jeweils drei Stimmen fielen. Das erneute Los fiel schließlich auf Michael Barth, der die Wahl annahm. Stellvertretende Ortsvorsteherin wurde Julia Bäumler (OGL).
In der konstituierenden Sitzung lehnte der Ortsbeirat das vom Magistrat vorgelegte Konsolidierungsprogramm ab. Wie Ortsvorsteher Michael Barth betonte, wolle man sich zunächst vordringlich um die Verbesserung der Verkehrssituation zum Friedhof und in der Taunusstraße kümmern. Am seitlichen Friedhofseingang Taunusstraße würden oft abgestellte Fahrzeuge den Durchgangsverkehr behindern. Auch Busse würden dort ihre Wartezeiten einhalten. Dazu, so der Ortsvorsteher, werde der Ortsbeirat ein Konzept beraten.
Assmannshausen
Helmut Petry (CDU) bleibt Ortsvorsteher in Assmannshausen. Der Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten im Rüdesheimer Stadtparlament konnte alle Stimmen auf sich vereinen. Stellvertreter sind Torsten Schambach und Inge Diehl, beide OGL. Die OGL hat es erstmals in den Ortsbeirat Assmannshausen geschafft. Die CDU hat drei Sitze, SPD und OGL jeweils zwei Sitze. Die Wählerinitiative Rüdesheim ist nicht mehr im Ortsbeirat vertreten, weil sie bei der Kommunalwahl keinen Kandidaten mehr aufstellen konnte.
Insgesamt sind im Ortsbeirat vier neue Mitglieder. Deshalb, so Helmut Petry, habe man auch das Konsolidierungsprogramm nicht beraten. Die Neuen müssten sich zunächst mit dem Zahlenwerk vertraut machen.
Nicht vergessen will der Ortsbeirat die noch offenen Punkte aus zurückliegenden Ortsbeiratssitzungen. Thema werden auch die Straßenschäden in den Gemeinden, die nicht nur vom vergangenen Winter herrührten. So sei das obere Stück der Waldstraße kaum mehr befahrbar. Schäden weise auch der Bereich Ortseinfahrt am Bahnhof auf.
Der Ortsbeirat nahm zur Kenntnis, dass die ehemalige öffentliche Toilette wieder geöffnet ist. Sie wurde mit dem Vereinshaus alte Schule verkauft und von der Stadt nun wieder angemietet, bis eine andere Lösung gefunden ist. Helmut Petry sagte, es müsse aber auch ein Hinweisschild auf die Einrichtung angebracht werden.
Zu den Fotos:
Michael Barth.
Helmut Petry. |
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| Landrat tauft das Flaggschiff der Rössler Linie |
| Artikel vom 02.05.2011 |
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| Die neue „Rhein Dream“ , schnittiger Schiffsbau mit schlichter Eleganz |
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Voll des Lobes waren die Redner, als das neue Flaggschiff der Rössler Linie, die „Rhein Dream“, am Rheinufer von Assmannshausen getauft wurde. Neben der „Rhein Star“, der „Rheingau“ und der „St. Nikolaus I“ ist es das vierte Schiff des mittelständigen Familienunternehmens, das seinen Dienst aufnahm. Bianka Rössler-Kullmann ist die Juniorchefin, sie ist stolz darauf, das Erbe der Vorfahren in siebter Generation fortführen zu dürfen. Dass sie dabei von ihrer Familie unterstützt wird, ließ sie während ihrer Begrüßungsworte spüren.
Zahlreiche geladene Gäste waren an Bord des neuen Schiffes, das in der Lux Werft in Mondorf gebaut wurde. Sie hat auch die „Rhein Star“ gebaut. 40 Meter ist die neue „Rhein Dream“ lang, 8,60 Meter misst sie in der Breite. 250 Personen können mit ihr auf fröhliche Rheinfahrt gehen und dabei das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal erleben. Fahrten können auch auf dem Main durchgeführt werden. Geht es unter den dortigen Brücken nicht hindurch, kann das Geländer am Oberdeck nach der Seite weggeklappt werden, sagte der Kapitän des Schiffes, Niko Gradowitsch. Er verbrachte viele Tage während der halbjährigen Bauphase des Schiffes in Mondorf. Severin Schenner, der nautische Gedanke der Lux Werft, kennt das Schiff in- und auswendig. Zwei Deutzmotoren mit je 196 Kilowatt treiben das Schiff an, das sich auch um 360 Grad auf der Stelle drehen kann. Die „Rhein Dream“ hat einen Tiefgang von nur einem Meter und ist somit auch bei Niedrigwasser des Rheins einsetzbar. Auf drei Decks kann man Platz nehmen. Im Steuerhaus gibt es kein Steuerrad mehr, es wird per Hebel mit den Schiffsschrauben gesteuert. Auf Bildschirmen sieht der Schiffsführer das gesamte Schiff bis in die zwei voneinander getrennten Maschinenräume hinein. Selbst wenn beide Maschinen ausfallen würden, ist das Schiff immer noch manöverierfähig, sagte Severin Schenner.
„Wir werden mit ganzem Herzen die Schifffahrt weiter betreiben“, sagte Bianka Rössler-Kullmann. Man legt großen Wert darauf, dass sich die Passagiere an Bord wohlfühlen. „Wir sind mit dem Siegel der ServiceQualität Deutschland ausgezeichnet und werden weiter daran arbeiten“, sagte Bianka Rössler-Kullmann. Dies sei eine Herausforderung für ein mittelständiges Unternehmen, das sich auf sein gesamtes Team verlassen könne. Eine Herausforderung sei es auch gewesen, mitten in der Wirtschaftskrise des Landes die Entscheidung für den Schiffsbau zu treffen.
Schiffspate ist der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Burkhard Albers. Auch er fand es beachtlich, die Entscheidung der rund 2,5 Millionen Euro-Investition in der schweren Zeit der bundesweiten Finanzkrise zu treffen. Das sei unternehmerischer Mut und beispielhaft. Überzeugungskraft und Zukunftsvision seien dabei entscheidend gewesen und muntere andere Menschen dazu auf, mitzuwirken. „Sie tun damit auch der gesamten Region etwas Gutes“, sagte Landrat Albers. Er bezeichnete es als erfreulich, dass der Rheingau gegenüber dem allgemeinen Trend keinen Rückgang im Tourismus verspüre. „Sie sind ein Unternehmen, das mit dafür sorgt“, so der Taufpate an die Familie Rössler gerichtet.
Der Vorstandsvorsitzende der Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen e.V., Udo Grün, sprach von bewiesenem Mut bei der Anschaffung des Flaggschiffes der Rössler Linie. Es sei ein schönes Schiff, was künftig durch die Welterberegion fahre, sagte Grün. Das Schiff sei eine Aufwertung für den Tourismus in Rüdesheim am Rhein und Assmannshausen.
Pfarrer Franz Grote gab dem Schiff den kirchlichen Segen: „... denn an Gottes Segen ist alles gelegen“. Das Schiff sei ein Lebensraum für die Menschen. Man möge auf Gott bauen, der alles in Liebe lenke. Der Pfarrer segnete das Schiff und alle, die mit ihm fahren.
Nun fehlte noch die weltliche Schiffstaufe. Mit sicherem Schub brachte Landrat Albers die Sektflasche am Rumpf des Schiffes unter dem Beifall der vielen Gäste zum Platzen. Danach wurde gefeiert, während einer Rundfahrt mit dem vierten Schiff der Rössler Linie. |
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| Michael Barth bleibt Stadtverordnetenvorsteher |
| Artikel vom 28.04.2011 |
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| Wolfgang Weinem ist neuer Erster Stadtrat / Hauptsatzung geändert |
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In der konstituierenden Stadtverordnetenversammlung ist Michael Barth (WIR) zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt worden. Barth erhielt 18 von den 30 möglichen Stimmen, sein Mitbewerber Hans Jörg Bathke (CDU) 12 Stimmen.
Zuvor hatte Bürgermeister Volker Mosler die konstituierende Sitzung im Sitzungssaal des Rathauses eröffnet. Das an Jahren älteste Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, Winfried Magnus (CDU), hatte den Wahlgang geleitet. „Wir alle haben uns bei der jüngsten Kommunalwahl wählen lassen, weil wir etwas für unsere Stadt tun wollen“, sagte Magnus. Er forderte dazu auf die Belange der Bürgerinnen und Bürger in der neuen Legislaturperiode zu vertreten und den politischen Streit, der zur Demokratie gehöre, sachlich zu führen. Auch fair bei allen Auseinandersetzungen miteinander umzugehen.
Bei der Wahl zum Stadtverordnetenvorsteher und dessen Stellvertreter hatte Heike Fass (CDU) namentlich zur Wahlurne aufgerufen. Stellvertreter von Michael Barth wurden Hans Jörg Bathke (CDU), Heiko Schwarz (SPD) und Tobias Zöller (OGL).
Nach der Änderung der Hauptsatzung, die auf Antrag der Wählerinitiative Rüdesheim künftig 12 statt bisher 9 Stadträte und den Bürgermeister im Magistrat vorsieht, konnten noch nicht alle gewählten Magistratsmitglieder ihre Ernennungsurkunden erhalten. Dies erfolgt nach Bekanntmachung des Beschlusses in der nächsten Stadtverordnetenversammlung. Zur Wahl lagen eine gemeinsame Liste der CDU und FDP (erhielt 14 Stimmen) und eine gemeinsame Liste von WIR, SPD und OGL (erhielt 16 Stimmen) vor. Die neuen Damen und Herren Stadträte sind Winfried Magnus, Sabine Muth, Thomas Schamari, Ralf Klein-Altstedde und Karlheinz Crass (wird später ernannt). Weiterhin Wolfgang Weinem, Markus Störzel, Carsten Hempel, Rolf Klein, Klaus Stadermann, Brigitte Strübing und Karl Heinz Lill (die beiden letztgenannten werden später ernannt). Wolfgang Weinem wurde zum 1. Stadtrat der Stadt Rüdesheim am Rhein ernannt.
Zu den Bildern:
Bild links oben: Im Magistrat der Stadt Rüdesheim am Rhein sind: Sabine Muth, Klaus Stadermann, Wolfgang Weinem (1. Stadtrat), Bürgermeister Volker Mosler, Rolf Klein, Thomas Schamari, Markus Störzel, Carsten Hempel, Winfried Magnus und Ralf Klein-Altstedde (v.l.). Hinzu kommen Karlheinz Crass, Brigitte Strübing und Karl Heinz Lill nach erfolgter Bekanntmachung zur Änderung der Hauptsatzung.
Bild links unten: Michael Barth bleibt Stadtverordnetenvorsteher.
Bild rechts: Wolfgang Weinem ist Erster Stadtrat und tritt die Nachfolge von Wolfgang Eulberg an, der nicht mehr kandidierte. |

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| OGL hat Flaggen gestiftet |
| Artikel vom 27.04.2011 |
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| Rheinfront in Assmannshausen schöner geworden |
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Mit der Spende von 20 Flaggen hat die Offene Grüne Liste Assmannshausen zur Mitgestaltung der Rheinfront in Assmannshausen beigetragen. Inge Diehl, Thorsten Schambach und Uwe Zalberg von der OGL überreichten die Flaggen an den Ersten Vorsitzenden des St. Nikolaus Schiffervereins Assmannshausen, Heinz Schneider (links). Peter Bauer und Peter Diehl vom Schifferverein hissten die Flaggen noch am gleichen Tag am Schiffermast in der Rheinuferstraße. So konnte bereits während der Osterfeiertage für eine noch schönere Rheinpromenade gesorgt werden. |
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| Infrastrukturgipfel in Berlin |
| Artikel vom 26.04.2011 |
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| Karl Ottes lud Minister Ramsauer und Bahnchef Grube ein |
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Karl Ottes, Welterbedezernent und Sprecher des Rheingau-Bundes gegen Bahnlärm hat Bundesverkehrsminister Ramsauer und Bahnchef Grube über die Bahnlärm-Demo am 7. Mai in Rüdesheim im Rahmen einer besonderen Veranstaltung zum „Infrastrukturgipfel 2011“ informiert. Thema einer Tagung, an der Ottes teilnahm, war, dass der Bund und die Bahn viel mehr Güter als seither von der Straße auf die Bahn verlagern wollen. Hinzu käme der transeuropäische Gütertransport aus Südeuropa in die Nordseehäfen, sagte Ottes. Das entspreche der Tendenz und dem Ruf nach mehr Umweltverträglichkeit im Transportgewerbe. Karl Ottes machte allerdings deutlich, dass dies nicht zu Lasten der Anwohner gehen dürfe, welche jetzt schon keine Lebensqualität entlang der Bahntrasse haben und zunehmend an ihrer Gesundheit Schaden leiden.
Es sei ebenso niemand mehr zu vermitteln, dass ein reiner Güterkanal eine touristisch bedeutende und von der UNESCO sogar als Welterbe anerkannte Region in diesen Ausmaßen negativ prägen soll. Die Menschen an der Güterstrecke im Rheintal sehen leider derzeit keine Möglichkeit einer entsprechenden Einflussnahme auf die „Politik in Berlin“ und seien zunehmend entmutigt, führte Ottes aus. Alle konkreten und schon seit Jahren angekündigten Maßnahmen zur Lärmreduzierung ließen auf sich warten und das führe verständlicherweise zu einer großen Verdrossenheit. Der Ruf nach einem öffentlichen Protest werde deshalb zunehmend lauter. Vor diesem Hintergrund informierte Karl Ottes, zugleich als Sprecher des Rheingau-Bundes gegen den Bahnlärm, die beiden Herren Ramsauer und Grube über die geplante erste größere Demonstration der Lärmgegner am 7. Mai in Rüdesheim. Er lud beide zur Teilnahme ein, damit sie sich ungeschminkt direkt vor Ort ein Bild von der Wirklichkeit und dem Protest der Betroffenen machen können.
Zum Bild:
Karl Ottes bei der Übergabe eines Flugblattes zur Lärm-Demo am 7. Mai an Bahnchef Dr. Rüdiger Grube in Berlin. (Bild privat) |
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| Bahnlärm lauter als Flughafen |
| Artikel vom 23.04.2011 |
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| Mit dem Bürgertreffen gegen Bahnlärm Zeichen setzen
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„Schwere Güterzüge machen das Mittelrheintal in der Nacht zu einem der lautesten Orte Deutschlands.“ Dieses Zitat aus einer Sendung von SWR4 ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Umweltministerien von Rheinland-Pfalz und Hessen. Beide Länder fordern vom Bund mehr Geld zum Schutz der lärmgeplagten Anwohner. Um der Forderung nun Nachdruck zu verleihen, haben sich die Bürgerinitiativen Pro Rheintal und die Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn sowie die Landkreise Rhein-Hunsrück, Rhein-Lahn, Mayen-Koblenz, Neuwied, Rheingau-Taunus und Mainz-Bingen mitsamt den Städten und Kommunen entlang der Rheinschiene zusammengetan und rufen zu einem Bürgertreffen gegen den immer dominanter werdenden Bahnlärm am Samstag, 7. Mai 2011, in Rüdesheim auf.
In dieser gemeinsamen und länderübergreifenden Aktion werden auch Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland und der Schweiz auf die Folge des Bahnlärms aufmerksam machen. „Wir sind in den vergangenen Jahren immer wieder vertröstet worden“, so Landrat Burkhard Albers. Mit der Studie könnten die Menschen im Rheintal im Detail belegen, dass „der Bahnlärm lauter als der Flughafen ist“. Der Landrat: „Wir müssen die deutliche Botschaft an das Verkehrsministerium und die Bundesregierung schicken: Die Zeit des Aussitzens des Problems ist vorbei!“
Die nachts - nur knapp an den Häuserwänden - vorbeifahrenden Güterzüge, die Pegelspitzen bis zu 100 Dezibel verursachen, müssten aus dem Rheintal verbannt werden. Die Menschen an der Bahnstrecke könnten kaum eine Nacht richtig durchschlafen. Landrat Albers weist zudem auf eine Studie aus Dänemark, die ein hohes Risikopotential belegt und in ihrer Aussage ganz klar ist: „Bahnlärm macht die Menschen krank“.
Alle Organisatoren des Bürgertreffens gegen den Bahnlärm hoffen nun, dass der Bund endlich die riesige Lärmbelastung und die Konsequenzen daraus akzeptiert und handelt. „Wir haben immer auf die Messungen im Rüdesheimer Stadtteil Assmannshausen hingewiesen, die eine mittlere Lärmbelastung von 78 Dezibel für die Dauer einer Nacht aufweisen.“ Güterzüge erreichen teilweise Spitzen von 87 bis 90 Dezibel. „Der unrühmliche Rekord liegt bei 104 Dezibel.“ Die Menschen an der Strecke dieser Lärmbelastung 24 Stunden am Tag auszusetzen, sei unverantwortlich und menschenverachtend, ergänzt der zuständige Dezernent Karl Ottes.
Die Zeit für PR-Auftritte mit Verkehrsministern an der Messstation in Assmannshausen, in denen die Güterzüge nicht fahren oder dem Schreiben von Briefen an das Verkehrsministerium, die so beantwortet werden, als seien die Menschen im Rheintal Bittsteller, die es abzuwiegeln gilt, sind vorbei. „Die Organisatoren des Bürgertreffens wollen gemeinsam deutlich machen: Der Bund muss endlich wirksame Maßnahmen zur Minderung des Bahnlärm ergreifen“. Er könne sich nicht mehr hinter fadenscheinigen Aussagen verstecken. Die Region spricht mit einer Zunge und lasse sich nicht mehr vertrösten, so die einhellige Meinung aller Beteiligten, die mit dem Bürgertreffen gegen Bahnlärm ein erkennbares Zeichen setzen wollen.
Wie Karl Ottes zudem berichtet, hat die Bingen Rüdesheimer Schifffahrtsgesellschaft ihre Unterstützung zugesagt. Am Samstag, 7. Mai, kann in der Zeit von 12 bis 16 Uhr die Fähre zwischen Bingen und Rüdesheim von Fußgängern kostenlos genutzt werden. „So können Teilnehmer des Bürgertreffens gegen Bahnlärm problemlos von Bingen aus den Rhein queren, um an der Demonstration teilzunehmen“, so Karl Ottes.
Zum Bild:
Dieselloks aus dem Ausland ziehen die ratternden Güterwagen zum Leitwesen der Menschen durch das Rheintal. |
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| 320 Kilometer Rheinsteig für guten Zweck |
| Artikel vom 21.04.2011 |
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| Ultraläufer spenden 50 Cent pro Kilometer für Duchenne-Kinder |
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Am 15. April sind die Ultraläufer um den Initiator Rudolf Mahlburg in Bonn wieder für eine gute Sache auf den Weg gegangen. Die 20 Läuferinnen und Läufer absolvieren dabei den gesamten Rheinsteig mit seinen 320 Kilometern von Bonn bis Wiesbaden-Biebrich. Die Gruppenläufer wurden am 20. April in Assmannshausen im Beisein von Claudia Schwarz, Geschäftsführerin Romantischer Rhein Tourismus GmbH von dem Welterbe-Dezernent des Rheingau-Taunus-Kreises, Karl Ottes, und dem Vorstand der Rüdesheim Tourist AG, Rolf Wölfert begrüßt.
Die Gruppenläufer laufen für einen guten Zweck. Jeder Läufer spendet 50 Cent pro gelaufenen Kilometer an den Veranstalter „laufendhelfen.de“ unter dem Vorsitz von Rudolf Mahlberg, der das Geld ohne Abzug an die „Aktion benny & Co.“ weiter gibt. In den „Rheinhotels Germania und Lamm“, wo die Gruppe für eine Nacht Quartier bezog, um am nächsten Tag weiter nach Kiedrich aufzubrechen, überreichte Mahlburg die bisherige Zwischensumme in Höhe von 6.000 Euro an Sabine Wedel vom Verein „benni Co.“ Der gemeinnützige Verein setzt sich für muskelkranke Kinder ein. Somit steht die Veranstaltung unter dem Motto „Gesunde Muskeln für kranke Muskeln“. Spenden und Etappenläufer sind immer herzlich willkommen. Über den Ablauf und die Etappen informiert man sich unter www.
rheinsteig-erlebnislauf.de.
Es sei faszinierend zu sehen, wie die Läuferinnen und Läufer sich einsetzten um kranken Kindern hilfreich zur Seite zu stehen, sagte der Welterbe-Dezernent Karl Ottes. „Für Ihr Wirken spreche ich meine Hochachtung aus“, sagte Ottes. Rolf Wölfert von der Rüdesheim Tourist AG sprach von einer spannenden Geschichte, die hier unternommen werde. Die Läufer würden nicht nur helfen, sondern sie seien gleichzeitig Botschafter der Region um den Rheinsteig geworden.
Die Idee, behinderten Menschen Hilfe durch die eigene Freude am Laufen zu teil werden zu lassen, hatten Brigitte und Rudolf Mahlburg. Beide sind schon Hunderte Kilometer durch die Wüste gerannt. Den Rheinsteig laufen sie mit Gleichgesinnten bereits seit sechs Jahren. Das soziale Engagement ihrer privaten Initiative „laufendhelfen.de“ ist als gemeinnützig anerkannt.
Aktuell laufen Brigitte und Rudolf Mahlburg für muskelkranke Kinder, die an der unheilbaren Krankheit „Duchenne Muskeldystrophie“ leiden. Die Hoffnung, den Duchenne-Kindern durch ein wirkungsvolles Medikament zu einem unbeschwerten Leben zu verhelfen, verleiht den beiden laufenden Helfern und ihren zahlreichen Mitstreitern die erforderliche Energie zur Umsetzung ihrer Idee.
Zum Bild:
Rudolf Mahlburg überreichte einen Scheck in Höhe von 6.000 Euro an Sabine Wedel (mit Sohn Linus) vom Vorstand benni & Co. e.V. (links) im Beisein von Claudia Schwarz (Romantischer Rhein Tourismus GmbH), Karl Ottes (Welterbe-Dezernent des Rheingau-Taunus-Kreises) und Rolf Wölfert (Rüdesheim Tourist AG). |
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| Der Teufel steckt im Detail |
| Artikel vom 21.04.2011 |
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| Assmannshausen in ROT ist im Mai |
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Teuflisch Rot wird es vom 27. bis 29. Mai in der Rotweingemeinde Assmannshausen zugehen. Der „Rotweinteufel“ im „Höllenberg“ arbeitet schon mächtig daran, damit den Gästen auf der Festmeile in der Rheinuferstraße der Assmannshäuser Spätburgunder und die kulinarischen Spezialitäten munden. Dazu bieten die Veranstalter von „Assmannshausen in ROT“ auch ein tolles musikalisches Programm und ein zauberhaftes Musikfeuerwerk auf dem Rhein.
Auch die Kinder lernen schmecken und kochen in Rot. Sie finden sich am Freitag, 25. Mai um 16 Uhr auf dem Festgelände ein, wo dann der Koch Torsten Schambach bereits alle Zutaten für ein rotes Menü parat hat. Unterstützt wird diese Veranstaltung von der „Eurotoques Stiftung“. Sie geht der Frage nach was man tun kann, damit Kinder und Jugendliche gesundheitsbewusst kochen und essen lernen. Die Mission von Euro-Toques ist es, Qualität, Sicherheit und Geschmack unseres Essens zu erhalten. Natürlich darf das Gekochte auch nachher von den kleinen festbesuchern gegessen werden. Und ein Kochlöffel gibt es zur Erinnerung an diesen Tag noch dazu.
Zahlreiche Aktionen wird es während der Festtage geben. So bietet sich am Samstag und Sonntag zum Aperitif ein Grundkurs der Sektbereitung, jeweils um 18 Uhr, an. Danach darf man sich den kulinarischen Gaumenfreuden der Festköche auf dem gesamten festgelände hingeben.
Das Fest eröffnet am Freitag, 27. Mai um 15 Uhr. „Krüger Rockt“ ab 19.30 Uhr. Harald Krüger gilt als der beste Jerry Lee Lewis der Republik. Er ist nicht nur das überregionale Aushängeschild kur-pfälzischer Boogie Woogie Kultur, sein Name steht neben virtuosem Power-Piano auch für bestes Entertainment, schmachtenden Gesang und einfach für die pure Freude am Pianospiel. Weit über 100 Konzerte jährlich im In- und Ausland haben eines gemeinsam: Sie hinterlassen Mengen begeisterter Fans. Er ist eben der absolute MuFuPi (Multifunktionspianist), der von seinen fachkundigen Fans liebevoll als GröPaZ (Größter Pianist alle Zeiten) bezeichnet wird.
Beim jedem Glas Wein gibt es außerdem an den Ständen während des ersten Festtages ein Los. Es berechtigt zur Teilnahme an einer Verlosung toller Sachpreise, die man noch am gleichen Tag erhält. Die Ziehungen sind um 19.30 Uhr und um 22 Uhr. |
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| Pfeifen oder schließen |
| Artikel vom 06.04.2011 |
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| Bahn ist für Lärmminderung im Rheintal |
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Die beiden unbeschrankten Bahnübergänge zwischen Rüdesheim und Assmannshausen sind bereits seit einiger Zeit Stein des Anstoßes. Nähert sich ihnen ein Zug, ist der Lokführer verpflichtet ein Pfeifsignal zu geben. Dies ärgert besonders die Bürger in Bingerbrück, bei denen der Pfeifton ganz besonders gut zu hören ist. Sie forderten Bürgermeister Volker Mosler bereits auf, hier tätig zu werden. Die DB Netz aber beharrt auf Sicherheit, der Pfeifton muss bleiben oder die beiden Bahnüberquerungen müssen geschlossen werden. Laut Bürgermeister Mosler werden sie aber vom Jagdpächter und von Winzern benutzt. Lieber wäre es der DB Netz, sie könnte die Überquerungen dicht machen, denn man sei bestrebt, die Lärmbelästigungen für Bahnanlieger im Rheintal zu lindern, heißt es in einem Schreiben an die Stadt.
Ärger gibt es jetzt wegen eines weiteren Übergangs zwischen Assmannshausen und Lorch in Höhe der Rheininsel Clemensgrund, genauer gesagt, wegen dem Übergang 71/5. Man ist auf ihn bei den derzeitigen Arbeiten zur Einrichtung eines elektronischen Stellwerks aufmerksam geworden. Auch hier muss der Lokführer demnächst ein Signal geben, weil „die Sicht nicht ausreicht“ für die Personen, die auf die andere Seite wechseln wollen. Oder der Übergang kommt weg. Es gibt aber auch technische Möglichkeiten um das Problem zu lösen, erinnert Bürgermeister Mosler. In Oberwesel zum Beispiel wird vor Ort auf eine Telefonnummer verwiesen, ruft man an, erhält man Auskunft darüber, ob sich ein Zug nähert. Der Magistrat, so Bürgermeister Mosler, bestehe auch weiterhin auf die Übergänge.
In Höhe der Rheininsel Clemensgrund werden die Lokführer demnächst ein Signal geben, oder diese Bahnüberquerung verschwindet.
Foto Stadt Rüdesheim am Rhein |
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| Auf der Mauer war Ende |
| Artikel vom 06.04.2011 |
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| Busunglück an der Nikolausschule |
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Beim wenden ist am heutigen Mittwoch ein Linienbus an der Nikolausschule Assmannshausen über eine Stützmauer hinaus gefahren. Der Bus fährt die Haltestelle im Bohrenweg an, um Schulkinder der Grundschule hinzufahren und abzuholen. Die Freiwillige Feuerwehr stützte den Linienbus um ein seitliches abkippen zu verhindern. Ein an der Stützmauer parkendes Fahrzeug hat ein schlimmeres Unglück vermeiden können, der Bus setzte auf dem hinteren Dachteil des Pkw auf.
Foto: Tobias Forschner |
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| Ohne städtische Förderung keine Leistungen |
| Artikel vom 23.03.2011 |
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| Neuwahlen des Vorstandes in der Jahresmitgliederversammlung |
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Zwar ist für den wiedergewählten Ersten Vorsitzenden der Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen e.V., Ralf Nägler, die Saison in diesem Jahr gut angelaufen, doch nach der Weltwirtschaftskrise wird der Konflikt in Nordafrika als nächstes dem Tourismus negative Zeichen setzen. Wie sich die Situation in Japan auf den europäischen Markt auswirke, sei nicht vorherzusagen. Verstärkt werde daher auch im Inland um den Gast geworben. Hierzu arbeitet der WTF mit der RÜD AG im Verbund mit der Rheingau-Taunus-Kultur und Tourismus GmbH, mit der Region Romantischer Rhein und in die Räume Nahe und Frankfurt/Main. Rüdesheim und Assmannshausen hätten qualitätsorientierte Betriebe und Weingüter sowie Museen und Freizeitangebote und seien somit ein attraktiver Standort für Aktivurlauber. „Die Bedürfnisse der Verbraucher haben sich geändert“, sagte Nägler, und darauf müsse man reagieren. Das Logo „Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal“ alleine helfe nicht weiter.
Ralf Nägler stellte das neue Medienkonzept vor, das in Zusammenarbeit mit der RTKT und dem Rheingauer Weinbauverband entstanden ist. Damit werde Rüdesheim auch alleine auf Messen und Veranstaltungen um den Gast werben. Dazu bedarf es finanzieller Mittel, und Nägler bedauerte es, das die Politik sich mit der Förderung des Tourismus sehr schwer tue. Seit 2009 bemüht sich der WTF um eine Vertragsverlängerung mit der Stadt auf Förderung touristischer Leistungen. Die Fraktionen im Stadtparlament tun sich schwer und zeigen unterschiedliche Auffassungen der Förderung, die alle unter dem Niveau vergleichbarer Touristenstädte liegen. Einzig die Offene Grüne Liste halte sich hier zurück, sagte Nägler – dies ist verständlich, denn Nägler ist Vorsitzender dieser Fraktion. 400.000 Euro jährlich sieht der WTF als angemessen an. „Wir müssen auch für eine gewisse Sicherheit bei den Aktionären in der RÜD AG sorgen“, fügte der Erste Vorsitzende an. Nägler sieht kein Problem darin, dass der WTF auch weitere touristische Leistungen übernimmt, wie zum Beispiel das Rüdesheimer Weinfest. Allerdings müssten die finanziellen Mittel dafür vorhanden sein. Weitere Events am Niederwalddenkmal, das Publikumsmagnet ist, seien nicht möglich, der Zweckverband Niederwald bewillige nur drei Events im Jahr. Obwohl allen Leistungsträgern in der Stadt bekannt sei, dass der Tourismus und der Weinbau die tragenden wirtschaftlichen Säulen seien, versuche man die Förderung einzuschränken.
Die Wirtschafts- und Tourismusförderung bittet außerdem um den Erhalt der Marktrechte im Bereich der Rüdesheimer Kernstadt. Ralf Nägler zeigte an einem Stadtplan auf, dass hier rund 100 Betriebe und touristische Geschäfte Tische, Stühle und Warenständer auf die Straßen stellen, vom Tourismus leben, ihn aber nicht als Mitglied im WTF fördern. Mit einem Marktrecht könnte die Notwendigkeit einer Mitgliedschaft geschaffen werden. Zahlten alle diese Betriebe einen Beitrag, könne auch die Politik entlastet werden.
Ein weiteres Thema könnte auch die Qualifizierung der Mitgliedsbetriebe durch den WTF sein. „Warum gibt man nicht die Basis zum Arbeiten?“, so die Frage Näglers an die Kommunalpolitiker. Sehe sich der WTF nicht mehr in der Lage für den Tourismus arbeiten zu können, müsse man diese Aufgabe wieder an die Stadt zurückgeben: „dann sage ich armes Rüdesheim und Assmannshausen“.
Ralf Nägler warnte auch vor der Einführung der in der Stadt umstrittenen Bettensteuer. Werde sie eingeführt, würden dem WTF die Leistungsträger wegfallen.
Wolfgang Eulberg legte der Mitgliederversammlung, zu der neben 18 Gästen 36 Mitglieder in den „Drosselmüller“ gekommen waren, den Finanzbericht vor. Die ordentliche Kassenführung führte zur Entlastung des gesamten Vorstandes.
Bei der Wahl des Vorstandes, geleitet von Hans-Walter Lill, wurde der geschäftsführende Vorstand bis auf eine Neuwahl wiedergewählt. Er setzt sich aus Ralf Nägler (1. Vorsitzender), Birgit Berg (2. Vorsitzende), Hubertus Bosch (Finanzen 1), Wolfgang Eulberg (Finanzen 2), Norbert Kesseler (neu, Dokumentation 1) und Markus Jost (Dokumentation 2) zusammen. In den erweiterten Vorstand wurden Hajo Meuer, Ralf Seifer, Peter Ohlig, Kurt Brühl, Torsten Schambach, Theresa Breuer, Hubert Schindler, Karsten Hempel und Martin Siegfried gewählt.
Weil sich die Politik seit zwei Jahren mit der finanziellen Förderung des WTF schwer tut, ist das Personal der Rüdesheim Tourist AG frustriert. Die Frustration dokumentierte man mit Fernbleiben bei der WTF-Mitgliederversammlung. Nicht zufrieden zeigte sich damit der Vorstand der RÜD AG, Rolf Wölfert, der der Versammlung von einer Umsatzsteigerung im Touristbüro berichtete. Die Zahl der Gäste bei den Ankünften sei um 1,7 Prozent, bei den Übernachtungen um 0,7 Prozent gestiegen. Dies sei der allgemeine Trend. Verstärkt werde daher im Bereich der Werbung gearbeitet, es gibt neues Bildmaterial und auf Servicequalität wird geachtet. Positiv steht Wölfert dem Erwerb des kreisteiligen Asbach Geländes gegenüber und er hofft, dass dort eine touristische Nutzung Einzug hält. Sein Gedanke: Die Präsentation aller 900 weltweiten UNESCO Welterbestätten, so etwas gäbe es noch nicht. Eine positive Zukunft sieht Wölfert in der Neugestaltung des Ostein`schen Parks auf dem Niederwald, im Bau des Rüdesheim Center und in der Neugestaltung der Rheinfront bei der Verlegung der Bahn in den Tunnel. Wichtig sei aber zunächst der Abschluss einer vertraglichen Vereinbarung über die Förderung des Tourismus zwischen Stadt und WTF, so Wölfert, der auch zur Teilnahme an der Bahn-Demo am 7. April aufrief.
Bild: Ralf Nägler, Erster WTF-Vorsitzender. |
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| Treue Mitglieder geehrt |
| Artikel vom 23.03.2011 |
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| Jahreshauptversammlung des Schützenvereins |
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Bei den Vorstandswahlen im Schützenverein Freischütz Assmannshausen haben sich keine Änderungen ergeben. Alle zu wählenden Vorstandsmitglieder hatten sich für eine weitere Wahlperiode bereit erklärt zu kandidieren. Dies waren der Erste Vorsitzende Stefan Petry, Schriftführer Franz-Josef Kilian, Schatzmeister Bernd Radloff, Sportwart Robert Wittmann Jugendwartin Ulrike Wittmann, 1. Beisitzer Karl Petry und 2. Beisitzer Stefan König. Zu Kassenprüfern bestellte die gut besuchte Versammlung in der Schützenklause Judith Kremer und Friedel Weigand.
In den Berichten des Vorstandes sprachen der Erste Vorsitzende und der Sportwart von einem positiven Vereinsjahr. Thomas Petry sprach zum neuen Vereinshaus. Er teilte mit, dass sich der dortige Einzug der Vereine weiterhin verzögern werde. Gleichzeitig dankte er den Mitgliedern, die sich am Ausbau des dortigen Schützenraumes und Schießstandes beteiligen.
Dank galt auch treuen Vereinsmitgliedern. Ehrenurkunden und Ehrennadeln gingen für 50-jährige Mitgliedschaft an Helga und Walter Retzel, Carl-Heinz Bauer und Bruno Retzel. Seit 40 Jahren hält Willi Olschewski den Assmannshäuser Schützen die Treue.
Neben den sportlichen Aktivitäten werden die Schützen auch das gesellige Miteinander pflegen. Thomas Petry hatte für dieses Jahr eine Wanderung am 1. Mai und die Ausrichtung des Kleinen Rotweinfestes angekündigt.
Bild oben:
Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder: Robert Wittmann, Carl-Heinz Bauer, Karl Petry, Stefan König, Franz-Josef Kilian, Elke Schwarz, Bernd Radloff und Thomas Petry (v.l.).
Bild unten:
Sie halten dem Verein schon lange die Treue: Willi Olschewski, Carl-Heinz Bauer, Helga Retzel, Thomas Petry (20 Jahre 1. Vorsitzender), Walter Retzel und Bruno Retzel (v.l.). |
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| 2,5 Millionen Euro für den Ostein`schen Park |
| Artikel vom 15.03.2011 |
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| Auch der Bahnlärm im Mittelrheintal war Gesprächsthema beim Ministerbesuch |
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70 Millionen Euro investiert die Bundesrepublik Deutschland 2011 in Einzelprojekte von Unesco-Welterbestätten. Das sei eine gute Investition in den Erhalt von Kultur und Geschichte, so Bundesminister Peter Ramsauer am Fuße der Germania auf dem Niederwald. Dort übergab er Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler den symbolischen Scheck in Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm des Bundesministeriums für Unesco-Welterbestätten, die für den 266 Hektar großen Ostein`schen Park verwendet werden. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellt den Unesco-Kommunen von 2009 bis 2014 insgesamt 220 Millionen Euro zur Förderung von Investitionen in die Welterbestätten zur Verfügung.
Wie der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Beisein des Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch, dem Landtagsabgeordneten Peter Seyffardt und der Ersten Kreisbeigeordneten Jutta Nothacker betonte, wisse man in Berlin um die einzigartige Kulturlandschaft im Oberen Mittelrhein. „Hier haben sich Baudenkmale in einer Fülle und Dichte erhalten, die in keiner anderen europäischen Kulturlandschaft zu finden sind. Der Erhalt dieses historischen Erbes ist eine große Aufgabe“, sagte Ramsauer. „Dabei unterstützen wir gerade die kleineren und mittleren Welterbekommunen gern.“
Der Ostein`sche Park auf dem Niederwald gehört bekanntlich zu den frühesten Landschaftsparks in Deutschland. Er soll mit Hilfe des Bundesministeriums restauriert werden und für die Besucher in seiner Gesamtheit erlebbar werden. Der Garten soll das Tor zur Welterbestätte „Oberes Mittelrheintal“ werden. Über 7 Millionen Euro steuert das Land Hessen hinzu.
Bahnlärm und Tunnel
Am frühen Nachmittag war Bundesminister Peter Ramsauer zum Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiativen gegen den Bahnlärm nach Assmannshausen gekommen. An der dort stehenden Messstation überzeugte sich Peter Ramsauer vor Ort vom hier angezeigten gesundheitsschädlichen Lärm, der vor allem von den zahlreichen Güterzügen ausgeht. Unternehmen, die auf den Schienen im Mittelrheintal altes Material einsetzten, müssten bei einer Einführung lärmabhängiger Trassenpreise höhere Gebühren bezahlen, so Ramsauer. Die Lebensqualität und die Gesundheit der Menschen an der Bahn hätten Vorrang.
Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr brettern an den Werktagen rund 90 Güterzüge durch das Mittelrheintal. Dabei verursachen sie einen Lärm von über 100 Dezibel. Als sehr verwunderlich bezeichneten es die beiden Gastronomen Thorsten Schambach und Uwe Zalberg (OGL), das ausgerechnet während des Besuches von Bundesminister Ramsauer kein einziger Güterzug die Strecke befuhr.
Bereits im letzten Jahr hatten Landrat Burkhard Albers (SPD) und Karl Ottes (CDU), Welterbedezernent und Sprecher des Rheingau-Bundes gegen Bahnlärm, den Bundesminister auf die erheblichen Lärmimmissionen und Erschütterungen aufmerksam gemacht, die täglich an der neuen Messstation in Assmannshausen festgestellt werden. Albers und Ottes begrüßten damals zwar ausdrücklich die Initiative „Leiser Rhein“, mit der Maßnahmen des aktiven und passiven Lärmschutzes erprobt werden sollen. Aber nur eine schnelle Verlagerung des Güterverkehrs aus dem Rheintal heraus und die Nutzung der Hochgeschwindigkeitstrasse „Köln-Frankfurt“ in der Nacht könne mittelfristig Abhilfe bringen.
In Rüdesheim äußerte sich Bundesminister Peter Ramsauer auch zum Projekt Bahntunnel, dessen Wirtschaftlichkeit noch einmal überprüft werde. Eine Gefahr, dass es nicht zur Verwirklichung des Jahrhundertprojektes kommen wird, sieht Ramsauer aber nicht. Es müssten jedoch der große Nutzen für die Region und eine kostengünstige Planung optimiert werden. Das Projekt liegt seit Februar dieses Jahres zur Prüfung vor, es ist nicht ausgeschlossen, dass es zu weiteren Auflagen kommt. Wann es zum Planfeststellungsverfahren kommen wird, wagt man noch nicht zu sagen. |
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| B42 ist eine Rennstrecke |
| Artikel vom 09.03.2011 |
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| OGL will Begrenzung auf 60 km/h |
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Ob es sich um die Bewohner des Alten- und Pflegeheims Tomas-Morus-Haus handelt oder um Spaziergänger am Rheinufer. Alle sind durch den Lärm von Lkw, Pkw und Motorrädern auf der B 42 betroffen. Hier ist die Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt, es halten sich allerdings die wenigsten Verkehrsteilnehmer daran, so Uwe Zalberg aus Assmannshausen.
Da der Abschnitt auch noch einer der wenigen zwischen Rüdesheim und Lorch ist, für den kein Überholverbot gilt, sei er zur Rennstrecke mutiert. „Zum Teil brettern die Kraftfahrzeuge mit 100 km/h an der schönsten Uferpromenade im Rheintal vorbei“, ärgert sich Torsten Schambach von der OGL (Offene Grüne Liste). Eine hohe Lärmbelästigung und gefährliche Fahrmanöver seien die Folge.
Torsten Schambach und Uwe Zalberg (OGL) setzen sich daher für eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 km/h für die B42 vor Assmannshausen ein. Diese Forderung werde von vielen Assmannshäusern begrüßt, so die beiden. „Nachts der Lärm des Güterverkehrs und tagsüber die Rennstrecke vor der Nase. Es wird Zeit etwas zu ändern“, so Schambach und Zahlberg, „am besten noch vor dem Frühjahr“.
Zum Bild:
Thorsten Schambach (links) und Uwe Zalberg (beide OGL) wollen 60 km/h vor Assmannshausen. |
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| Kinderfastnacht beim Club der Carnevalfreunde |
| Artikel vom 09.03.2011 |
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| Die kleinen Narren feierten im „Boppestübche“. |
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Unterstützt von der AWO-Jugendarbeit in Assmannshausen, die dem närrischen Treiben der Kleinen eine Jugend-Disco ausrichtete, gab es ein kunterbuntes Programm und auch leckeren Kuchen, den einige Mitglieder gebacken hatten. Zur Freude aller tanzte die Mini-Garde des CCA den Gardemarsch. |
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| Traditioneller Kreppelkaffee |
| Artikel vom 09.03.2011 |
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| Närrisches Programm für die Altenheimbewohner |
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Im St. Thomas-Morus-Haus waren wieder die Narren los. Ein fester Programmpunkt in jedem Jahr ist der „Kreppelkaffee“, auf den sich die Bewohner schon Tage zuvor einstimmen. Sie sollten nicht enttäuscht werden. Zunächst begrüßte der neue Heimleiter Michael Elsner die Bewohner. Diese hatten eigens für ihn ein Liedchen eingeübt.
Das Lorcher Kinder-Prinzenpaar gab sich die Ehre, die Gardemädchen des CCA erfreuten die Bewohner mit ihrem Tanz. Wie schon in den vergangenen Jahren unterhielt Paul Dries die Bewohner mit Liedern und Vorträgen. Es wurden gemeinsam Fastnachtlieder gesungen und dabei geschunkelt. Die Mitarbeiter des Hauses hatten schon im Vorfeld mit den Senioren gebastelt, dekoriert und Lieder einstudiert. Ein Höhepunkt war der Auftritt der „Jakobs Sisters“, welche drei Mitarbeiter vorführten. Auch Maria Hellwig gab sich die Ehre und ein wunderbarer Vortrag einer Mitarbeiterin rundete das Programm ab.
Mit hausgemachten Kreppeln sowie Himbeerbowle ließen es sich die Bewohner gut gehen. Alles in allem war es wieder ein gelungener Nachmittag im Thomas-Morus-Haus und bei den vielen Angeboten im Haus kann man sicher sein, dass es dort nie langweilig sein wird.
Bild: Thomas-Morus-Haus |
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| Assmannshausen mit Närrinnen und Narren voll gestopft |
| Artikel vom 09.03.2011 |
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| Rosenmontagszug mit vielen bunten Bildern und fröhlichen Menschen |
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Viel Platz zum Atmen gab es im Sinne des Wortes am Rosenmontag in Assmannshausen nicht. Als sich der närrische Lindwurm vom Höllenbachtal in Richtung Ortsmitte zum großen Parkplatz schlängelte, waren die Besucher den Zugteilnehmern hautnah. Deshalb ist es in der Rotweingemeinde besondere Pflicht, seinen Motivwagen rechts und links zu begleiten, damit ja keiner unter die Räder kommt.
Strahlende Sonne war dem Club der Carnevalfreunde Assmannshausen (CCA) im Wetterbericht versprochen worden und wurde eingehalten. Das stimmte alle froh und so wurde das närrische Treiben „uff de Gass“ zum Erlebnis. Viele der Motivwagen und Fußgruppen waren bereits an den Vortagen bei den Fastnachtsumzügen in Rüdesheim und Aulhausen dabei, aber von vielen Besuchern aus Lorch, Lorchhausen, Kaub oder St. Goarshausen wurden sie erstmals gesehen und fanden großen Beifall. Welch Mühe und Arbeit hinter den Motivwagen steckt, kann man oft nur erahnen. Die Jury, die in Assmannshausen alle teilnehmenden Motivwagen und Fußgruppen bewertet, weiß jedoch davon. So hatte es bei der Prämierung der Motivwagen gleich zwei erste Preise gegeben: für den Doppeldecker des Snowboardclub Fiesch und für den Motivwagen „Elvis lebt“. Gigantisch, wie sich die übergroßen Motivwagen durch den Ortskern bewegten. Bei den Fußgruppen waren die Legosteine der Rüdesheimer Kolpingfamilie schon in Rüdesheim aufgefallen. Ihr buntes Bild stach auch beim Rosenmontagszug in Assmannshausen ins Auge und veranlasste die Jury, einen ersten Gruppenpreis zu vergeben.
Aber auch alle anderen 45 teilnehmenden Fußgruppen und Motivwagen gefielen, insgesamt gab es je zehn Preise zu vergeben. Aus Assmannshausen stammte die „New Assi Jazz-Band“ in bunter Instrumenten-Zusammensetzung. Schick zeigten sich die Eskimos, die sogar Eisbären beim Umzug mitmarschieren ließen und für die Kinder einen alkoholfreien Eskimoflipp gemixt hatten. „Mir Zwerge komme mit viel Spaß, durch die enge Höllegass“, so die Zwergengruppe in ihren bunt karierten Zwergenkitteln.
Mit dabei waren auch die Aulhauser Gasseflicker, die auf die schlechten Straßenzustände nach dem strengen Winter hinwiesen, Showgirls and Friends aus Stephanshausen, Eisbären, Neptun mit seinen Nixen in edlem Blau, ganze Indianerstämme, Fledermäuse, die um die Fassenachtshochburg flatterten, die ACC Rotkäppchen aus Aulhausen mit Hexenhaus sowie weitere Gruppen und Wagen des Aulhauser Carnevalclubs, der bekanntlich in diesem Jahr seinen 44. Geburtstag feierte. Asterix und Obelix marschierten mit Hinkelstein im Umzug ebenso mit wie zahlreiche Rittersleute. Selbst Chinesen führten in der Enge des Ortes ihren mächtigen Tempel vor. Die Staraf war in Afrika und grüßte die ganze Narrenschar. 200 Meter Radweg vor Rüdesheim ließen die Frage nach seiner Fertigstellung zwischen Rüdesheim und Lorch aufkommen. Auf der „Schosch Fogg“ tanzte die Jugend und zog eine Menge „Bodenpersonal“ hinter sich her, das begeistert mittanzte. Denn ausgelassene Fröhlichkeit war beim Rosenmontagszug in Assmannshausen Trumpf. Lange wurde auf der Straße und in den umliegenden Lokalen die Assmannshäuser Fassenacht gefeiert. DJ Michael arbeitete im Auftrag des Clubs mit Händen und Füßen, um die Stimmung auf dem großen Parkplatz auf höchster Ebene zu halten. Es war gelungen. |

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| 25 Prozent des Stadtanteils gewünscht |
| Artikel vom 03.03.2011 |
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| Ortsbeirat hat den Vertragsentwurf mit dem WTF vermisst
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Der Vertrag zwischen der Stadt Rüdesheim und der Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen am Rhein über die Höhe des städtischen Zuschusses läuft im kommenden Jahr aus und hat bereits zu mehrfachen Diskussionen geführt. Jetzt bedauerte es der Ortsbeirat Assmannshausen, dass ihm für seine Beschlussempfehlung kein Vertragsentwurf zur Beratung vorlag. Dieser sei jedoch schon Gegenstand der Beratung in städtischen Ausschüssen und im Magistrat gewesen, weiß man. Stattdessen seien seitens der Verwaltung lediglich in sich divergierende Vertragsentwürfe verschiedener Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung bzw. Stellungnahmen/Absichtserklärungen von Fraktionen vorgelegt worden. Man sehe sich außer Stande, auf der Basis dieser Informationen abschließend über die weitere Zusammenarbeit der Stadt Rüdesheim am Rhein mit dem Verein Wirtschafts- und
Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen e.V. (WTF) zu befinden.
Der Ortsbeirat bittet darum, nach den noch anstehenden Beratungen im HFA – ggf. im Rahmen einer Sondersitzung des Ortsbeirates Assmannshausen – noch vor der kommenden Stadtverordnetenversammlung den unterschriftsreifen Vertragsentwurf vor‧gelegt zu bekommen. Er verweist dabei auf die Hessische Gemeindeordnung.
Der Ortsbeirat verweist auch auf die extrem angespannte Haushaltslage der Stadt Rüdesheim und erwartet, dass die Wirtschafts- und Tourismusförderung mit städtischen Haushaltsmitteln auf das absolut notwendige Mindestmaß beschränkt werde (z.B. Unterhaltung eines Tourismusinformationscenters). Auch bittet er zu prüfen, ob es sich bei der weiteren Zusammenarbeit mit dem WTF um die Vergabe eine, Dienstleistung im Sinne der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie (RL 2006/123/EG) oder um einen freiwilligen Zuschuss (Subvention) an einen Verein handelt. Im Falle einer Dienstleistungsvergabe vor Vertragsabschluss müsse geprüft werden, ob eine freihändige Vergabe der Dienstleistung möglich ist oder ob pro forma die Vergabe ausgeschrieben werden müsse. Der Umstand, dass der noch laufende Vertrag seinerzeit auch nicht ausgeschrieben worden sei, wäre dabei belanglos. Der Ortsbeirat verweist auch auf die Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofes über die freihändige Vergabe von Dienstleistungen für die öffentliche Hand.
Der Ortsbeirat empfiehlt, in der schriftlichen Vereinbarung mit dem WTF die vom WTF zu erbringenden Leistungen explizit zu benennen, darunter: die Unterhaltung je eines Tourismusinformationscenters in Rüdesheim und in Assmannshausen. Die Öffnungszeiten und die personelle Besetzung seien konkret festzulegen. Ebenso die vollständige eigenverantwortliche Ausrichtung der Veranstaltung „Assmannshausen in Rot“, d.h. ohne zusätzliche finanzielle, personelle oder materielle Aufwände für die Stadt Rüdesheim.
Weiterhin eine öffentliche Toilettenanlage einschließlich Reinigung in Assmannhausen für Gäste und Tagestouristen vorzuhalten. Und die dauerhafte Pflege der Grünanlagen entlang der Rheinfront in Assmannhausen als Teil des ortsbildprägenden Charakters des Gesamtensembles Rheinfront Assmannshausen.
Der Ortsbeirat Assmannshausen erwartet, dass in der schriftlichen
Vereinbarung der Stadt Rüdesheim mit dem WTF festgeschrieben wird, dass mindestens 25 Prozent der städtischen Haushaltsmittel, die an den WTF fließen sollen, für Maßnahmen in Assmannshausen verwandt werden (ortsbezogene Zweckbindung). Im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung der Verwendung der städtischen Haushaltsmittel für den WTF müsse diese Verwendung transparent gemacht werden.
Der Ortsbeirat Assmannshausen hält eine Laufzeit für die schriftlichen Vereinbarung der Stadt Rüdesheim mit dem WTF von fünf Jahren, beginnend rückwirkend zum 1. Januar, und mit der Option der Verlängerung um weitere fünf Jahre und ggf. Konditionenanpassungen, für ausreichend. Er ist der Auffassung, dass die städtischen Haushaltmittel, die an den WTF fließen sollen, einen jährlichen Gesamtbetrag von 350.000 Euro nicht überschreiten dürfen. |
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| Anker hoch zur närrischen Unterhaltung auf dem Rhein |
| Artikel vom 03.03.2011 |
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| Bombenstimmung auf der MS Rhein Star / Schelten für die Rüdesheimer Kommunalpolitiker |
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Bevor die Anker der MS Rhein Star der Rössler Linie eingeholt wurden und das Narrenschiff des CCA auf fröhliche Fahrt ging, galt es besondere Regeln zu beachten. Eingewiesen auf Notausgänge und den Standort kleiner roter Eimer zum Gebrauch bei hohem Wellengang ließ Sitzungspräsident Tobias Forschner die Schiffsschrauben starten. Zum ersten Mal fanden die Kappensitzungen des Clubs der Carnevalfreunde an Bord und nicht in einem Saal statt. Der Grund: Das neue Vereinshaus ist noch nicht bezugsfertig. Dafür mussten die Kommunalpolitiker über den gesamten Sitzungsverlauf humorvolle „Prügel“ einstecken.
Doch zuvor kamen die zahlreichen kleinen und großen Gardemädchen mit dem Elferrat aufs farbenfroh dekorierte Mitteldeck, um Kurs auf Narretei zu nehmen. „CCA-Hoi – nichts für Landnarren“ lautete das Motto und so waren viele der Närrinnen und Narrhallesen als Matrose und Kapitän verkleidet. „Wieder alles im Griff auf dem sinkenden Schiff“, so die Titelmelodie, zu der die CCA Minigarde ihre erste Tanzeinlage gab. Unter dem Kommando von Smutje Philipp König aus der Kombüse tanzten unter der Leitung von Nicole von der Heydt und Catharina Gaede: Alischa Altenkirch, Celine Altenkirch, Melanie Backes, Valentina Fass, Amelie Geilich, Asli Karagöz, Sarah König, Laura König und Jannik Wittmann.
„Ich brauch kei bundesdeutsche Sache, um hier en Protokoll zu mache“, so der Protokoller Horst Kilian, der das neue Vereinshaus zum Thema machte. „Das Haus, es hat noch keinen Namen, und als hätt man`s können ahnen, geplant wurd wild, und wie besesse, prompt hat mer`s Treppehaus vergesse!“ Der Protokoller vermisste eine öffentliche Toilette im Ort, beliebäugelte die Häusermeile des ortsansässigen Metzgermeisters und verurteilte den Bahnlärm auf`s schärfste.
Um die Seetauglichkeit des Schiffes zu testen, tanzte die CCA Jugendgarde nach der Titelmelodie „Atlantikmarsch“. Schwungvoll ließen Anna Berg, Miriam Giampapa, Julienne Hetzert, Samantha Kullmann, Lisa Ohlemacher, Isabel Steinhardt, Michelle Süper und Anna Maria Thewes die Beine fliegen.
Dani Katzenberger alias Jana Luidl, kam von Mallorca, um den Tourismus in Assmannshausen wieder auf Vordermann zu bringen. Die Seilbahn zum Niederwald hatte bereits um ihre Werbedienste angehalten. Es stellte sich heraus, dass die Blondine (zum ersten Mal in der Bütt des CCA) gute Werbeideen hat.
Seinen ersten Soloauftritt hatte auch Jan Wahlen, der von den Tagen vor Fassenacht berichtete. „Mei Mutter – läuft sowieso bisschen neben de Spur, ich frag mich manchmal – was hat sie nur? Kaum ruft de Tobi die Fassenacht aus, geht`s rund bei uns daheim im Haus!“ Mit Jana Luidl und Jan Wahlen darf sich der CCA auf einen tollen Büttennachwuchs freuen.
Von einem denkwürdigen Tag für Assmannshausen war die Rede bei der „Einweihung des Vereinshauses“. Fanfarenklang kündigte die Festredner an: „Endlich ist es soweit. Nach guten zehn Jahren Bauzeit könne wir heute unser langersehntes Vereinshaus einweihen“. Der Gesangverein könne sich jetzt frei entfallten, die Schützen bräuchten nicht mehr in der Bahnunterführung zu schießen und die Turner könnten den Turnstunden in der Kirche ein Ende setzen, meinten Louisa Petry, Lisa Ohlemacher, Jannik Petry, Lisa Freimuth, Daniela Schwarz, Karina Schwarz und Sina Freimuth.
„Hurra, hurra, die Schule brennt“ lautete der Titel des Showtanzes der CCA-Minigarde mit Celine Altenkirch, Melanie Backes, Nicole Backes, Valentina Fass, Asli Karagöz, Laura König, Sarah König und Jannik Wittmann, einstudiert, wie alle Tanzdarbietungen des gesamten Abends, von Nicole von der Heydt und Catharina Gaede.
Assmannshausen hat auch wieder eine Rotweinkönigin. Wie es dazu kam, davon berichtete Königin „Helene“ alias Siggi aus dem Pup. Durchlaucht hatte auf eine Anzeige in der Zeitung geantwortet und den Eignungstest bestanden. Sachverstand war dabei wichtiger als „Holz vor der Tür … das nutzt mir ja nichts, wenn ich kein Wein saufen kann!“.
Jetzt hat auch Assmannshausen seine Politesse und die Gelder aus den Knöllchen gehen nicht nach Rüdesheim in die Stadtkasse, sondern sind für den Rosenmontagszug im Ort bestimmt. Das meinte Anna-Mette König in ihrem ersten Solovortrag. Wie es sich für den CCA geziemt, war sie in rot-weißer Uniform erschienen. Auch dem Busverkehr in der Ortsmitte und den Hinterlassenschaften der Hunde hatte die Politesse den Kampf angesagt und wie alle Redner zuvor den Beifall verdient.
Sitzungspräsident Tobias Forschner lenkte das CCA Narrenschiff mit sicherem Griff. Geschliffene Verse und stets scharfe Antworten parat, zollten auch ihm Närrinnen und Narrhallesen herzlichen Beifall. Seinen Elferrat ließ er in der Samstagsitzung nicht ungeschoren davon kommen. Im Rat sei am Freitag nur mit Handys gespielt und Fleischwurst gegessen worden: „Derweil packt Horst in diesem Haus, in aller Ruh sei Brotbüchs aus, sei Iris hat mit viel Bedacht für die Nacht en Brot gemacht“.
Immer wieder wechselten Tanz, Büttenreden und Sketche und gaben dem Programmablauf eine närrisch bunte Unterhaltung auf der MS Rhein Star. Die CCA Jugendgarde, die einen Showtanz nach Lady Gaga tanzte, trat mit Anna Maria Thewes, Michelle Süper, Isabel Steinhardt, Lisa Ohlemacher, Samantha Kullmann, Julienne Hetzert, Miria Giampapa und Anna Berg auf und erhielt stürmischen Beifall.
Eine „Aus-Zeit“ auf der „Aida“ gönnte sich die „Familie Kesseler“ aus dem Hotel Germania, in dem man viele Jahre die Kappensitzungen abhalten konnte. Der Sitzungspräsident nahm nach dem Sketch von Stefanie Klingenburg, Silke Schuster-Ohlemacher, Ivetta Altenkirch und Lone Petry die Gelegenheit wahr, um im Namen des Clubs dafür zu danken. Zuvor aber befand man sich auf Fahrt durch die Karibik, bei der man weitere Assmannshäuser getroffen hatte. „Hätten sie des alles im Reisekatalog geschribbe, wär`n mir doch daheim in Assi geblibbe“. Das Männerballett des CCA sorgte für Riesenstimmung. Christian Fass als Loreley auf dem Felsen sein blondes Haar kämmend, zog die rudernden Schiffer in ihren Bann, wobei ihn die Nixen unterstützten. Jochen Schuster, Klaus Backes, Detlef Altenkirch, Stefan König, Stefan Petry und Marius Geilich tanzten mit ihrer Loreley nach dem gleichnamigen Titel von „Dschingis Khan“.
Der Rotweinteufel (Bärbel Wahlen) mit seinem geschärften Dreizack hat seinen Stammplatz in den CCA Sitzungen. Da wollte man besser kein Rüdesheimer Kommunalpolitiker gewesen sein, die seit Udo Grüns Abschied vom Bürgermeisteramt vergessen haben, dass Assmannshausen der schönste aller Rüdesheimer Stadtteile ist. Ihnen wurde höllischer Widerstand geleistet und das Braten im Höllenfeuer an den Hals gewünscht. „Drum fahret zur Hölle, ihr Ungerechten, die ihr uns nichts gönnt (das Vereinshaus), ihr Bösen und Schlechten, ich werde euch braten, ich weiß es genau, und grüße die Guten – CCA-Hoi und Helau!“.
Mit dem Auftritt der Schnude-Dunker ging die CCA Sitzung um Mitternacht zu Ende. Christoph Bauer (Drums), Stefan Petry (Gitarre) und Holger Unger (Bass) spielten und sangen vom bis zum Bruchteil fertigen Fahrradweg zwischen Rüdesheim und Assmannshausen, sorgten für „Long train running“ auf dem Rhein und ließen mit ihren bewährten Assi-Songs die Wellen der Stimmung hochschlagen. Beim Finale waren alle Akteure zu sehen, gedankt wurde auch allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die in der Maske und hinter den Kulissen zum Gelingen der zwei Kappensitzungen beitrugen. Jetzt freut man sich auf die nächsten Sitzungen im neuen Vereinshaus. |

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| Tschüss liebe Lesetante |
| Artikel vom 25.02.2011 |
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| Kinder verabschiedeten Ulla Schmidt-Schenk
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Mit frohen Liedern und einem kleinen Theaterstück haben die Kinder der Kindertagesstätte St. Petronilla Aulhausen ihre Lesetante verabschiedet. Mit ihren Erzieherinnen hatten sie einen großen Kreis im Pfarrsaal gebildet, um Ulla Schmidt-Schenk am letzten Tag ihrer 10-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit Danke zu sagen. Die Nachfolge tritt jetzt der Leseonkel Udo Grün an, der zur Verabschiedung von Ulla Schmidt-Schenk wegen Erkrankung leider nicht teilnehmen konnte.
Ulla Schmidt-Schenk war aus Holland zurück in den Rheingau gekommen und hatte sofort einen Lesekursus belegt. Man bezeichnete sie als einen begeisterten Bücherwurm. Ihre Begeisterung habe sie auf die Kinder übertragen, die in der Kindertagesstätte Aulhausen gerne in Büchern stöberten, so die Erzieherinnen. Die Vorlesetante habe den Kindern nicht nur Geschichten erzählt sondern auch deren Vertrauen gewonnen. Es waren viele Geschichten und Erzählungen, mit und ohne Bilder, die sie lebendig machte.
Nach zehn Jahren sei es aber an der Zeit einmal etwas anderes zu tun, zum Beispiel eine Reise zu machen. Ganz hängt Ulla Schmidt-Schenk ihr Ehrenamt allerdings nicht an den Nagel, sie liest jetzt hin und wieder in der Seniorenresidenz zur Freude älterer Menschen.
Ulla Schmidt-Schenk weiß nicht mehr, wie viel Mal sie die „Geschichte von der Mücke Picks“ vorlesen musste. Die Geschichte von Heinrich Hannover ist der Renner in der Kita Aulhausen. Was lag da näher, die Geschichte, die sich im Büro von Rechtsanwältin Aktenstaub abspielt, zum Abschied der lieben Lesetante einmal zu spielen? Dafür gab es großen Beifall, auch von Manfred Schmidt vom Pfarrverwaltungsrat der Katholischen Gemeinde St. Petronilla, der zur Verabschiedung gekommen war. Es waren natürlich weitaus mehr Geschichten, die in den letzten zehn Jahren zu hören waren. Die Lesetante kaufte ihre Bücher ganz gezielt, auch auf den pädagogischen Wert achtend. In einer großen Tasche brachte sie viele Bücher mit, aus denen nun der Vorleseonkel Udo Grün vorlesen darf. Die Kinder freuen sich schon darauf.
Die Kindertagesstätte besuchen auch Kinder aus Assmannshausen. |
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| Auszeichnungen verliehen |
| Artikel vom 25.02.2011 |
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| Qualität und Gastfreundschaft groß geschrieben
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Zwei weitere Rüdesheimer Hoteliers konnten in der Vinothek in „Berg's Auszeit“ in Assmannshausen ihre Klassifizierungsurkunden entgegen nehmen, sie besitzen für drei Jahre Gültigkeit. Verliehen wurden dabei Auszeichnungen für 3-Sterne Superior an das Hotel Alte Bauernschänke, Assmannshausen, und 3-Sterne an Hajo´s Hotel Germania garni . Damit beweisen die Rüdesheimer und Assmannshäuser Hoteliers zum wiederholten Mal die Bereitschaft und die Leistungsfähigkeit, die erreichte Qualität ihrer Häuser über Jahre zu erhalten und weiter auszubauen. Aber auch für die Hotel- und Dienstleistungslandschaft im gesamten Rheingau werde dadurch ein wesentlicher Akzent gesetzt, der dem Gast aufzeigt: „Hier werden Qualität und Gastfreundschaft groß geschrieben“. Sowohl für den deutschen, aber gerade auch für den internationalen Tourismusmarkt würden damit auch wichtige Übernachtungsstandards vorgewiesen, auf die Reiseveranstalter und Gäste aus aller Welt inzwischen Wert legten, hieß es bei der Übergabe der Urkunden und Gültigkeitsplaketten durch Bürgermeister Volker Mosler, Alexander Hauck (Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH), Ralf Nägler (WTF Rüdesheim und Assmannshausen am Rhein e.V.) und Rolf Wölfert (Rüdesheim Tourist AG).
Zum Bild:
Konrad Berg (links) und Hajos Meuer (rechts) zeigen mit stolz ihre Klassifizierungsurkunden. (Bild: RTKT) |
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| Wechsel im Alten- und Pflegeheim |
| Artikel vom 23.02.2011 |
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| Michael Elsner folgt Christine Gerhold in der Heimleitung |
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Noch pendelt Michael Elsner zwischen Wohnsitz und Arbeitsplatz, von Niederdürenbach in der Vulkaneifel nach Assmannshausen und zurück. Ein späterer Umzug ist für den neuen Leiter des Alten- und Pflegeheims St. Thomas-Morus-Haus Assmannshausen aber nicht ausgeschlossen. Der verheiratete Familienvater mit drei Kindern ist seit dem 1. Februar dieses Jahres in der Einrichtung der Katholischen Pfarrgemeinde Assmannshausen tätig. Im Bereich der Altenpflege hat Michael Elsner zuvor zahlreiche Positionen bekleidet, hinzu kommt eine kaufmännische Ausbildung, die ihm zuletzt im Dienste des Malteser Hilfsdienstes zugute kam, wo er für die Bereiche Ausbildung, Rettungsdienst und Unfallversorgung in verantwortlicher Position stand. Jetzt freut sich der 39-Jährige auf eine neue Herausforderung in der Einrichtung mit 72 Pflegeplätzen, von denen ein Pflegeplatz für die Kurzzeitpflege eingerichtet ist. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Altenpflege, Hauswirtschaft und Hausreinigung arbeiten mit dem neuen Heimleiter zusammen.
Michael Elsner will auf der bewährten Basis weiterarbeiten. „Ich treffe ein sehr gut geführtes Haus an“, so seine ersten Eindrücke. Damit spricht Elsner seine Vorgängerin Christine Gerhold direkt an, die neuneinhalb Jahre im St. Thomas-Morus-Haus tätig war. Das Lob lässt sie aber nicht auf sich alleine beruhen, es sei die gute Zusammenarbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf die sie habe bauen können. Immer wieder sei man vor neue Aufgaben gestellt worden. Im Bereich der Altenpflege bleibe die Entwicklung nicht stehen, die Gesetzeslage bleibe in ständiger Bewegung und dabei sei auch das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt. Nicht umsonst sei das Alten- und Pflegeheim nach eingehender Prüfung mit guten Noten bewertet und mit dem Zertifikat „Verbraucherfreundlich“ ausgezeichnet worden.
Christine Gerhold ist heute schweren Herzens in Richtung Ravensburg unterwegs, wo sie eine neue Stelle als Heimleiterin der Stiftung St. Franziskus angenommen hat. Das dortige Haus eröffnet zum 1. März und hat 31 Pflegeplätze. Der Umzug erfolge aus Familiengründen, „ich wäre gerne in Assmannshausen geblieben“, sagte Christine Gerhold, die nicht nur in „ihrem Hause“ sondern auch beim Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde geschätzt wurde. „Es hat immer eine gute und vertrauliche Zusammenarbeit bestanden“, sagte Gerhold. Durch die gute Besetzung des Verwaltungsrates habe man juristische wie finanzielle Fragen problemlos ansprechen und lösen können. Regelmäßige Zusammenkünfte seien entscheidend für die Zukunft des Hauses gewesen. Daraus resultierten während der Zeit ihrer Heimleitung unter anderem die Umbauarbeiten im Bereich des Altbaus, mit dem Einbau von Nasszellen in einzelnen Räumen, die Neugestaltung der Außenfassade oder der neue Fußbodenbelag im Eingangsbereich und in der Hauskapelle. Ein Alten- und Pflegeheim sei eben eine Einrichtung, in der man sich baulichen Anforderungen und Aufgaben im Bereich der Altenpflege ständig stellen müsse. Dazu wünschte Christine Gerhold ihrem Nachfolger Michael Elsner Freude und Erfolg.
Am Dienstagnachmittag verabschiedete sich Christine Gerhold beim gemeinsamen Kaffee von den Hausbewohnern, die ihr Gesundheit und Wohlergehen wünschten. Am Abend fand für sie die letzte Sitzung mit dem Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde Hl. Kreuz Assmannshausen statt, in der Pfarrer Franz Grote zusammen mit den Ratsmitgliedern herzliche Worte des Dankes aussprachen. |
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| Nicht nur verwalten |
| Artikel vom 06.02.2011 |
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| Vorstandswahlen und Ehrungen beim VdK
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„Wir geben uns Mühe die Mitglieder im Sozialverband VdK Ortsverein Rüdesheim zu betreuen und nicht nur zu verwalten, so der Erste Vorsitzende Martin Fömmel, in der Jahreshauptversammlung im Eibinger Magdalenenhof. Fömmel tritt seine dritte Amtsperiode an, erneut wurde er an die Spitze des Ortsvereins für die nächsten vier Jahre gewählt.
Die VdK-Mitarbeiter/innen in den 1.300 Ortsverbänden und Kreisverbänden beraten die Mitglieder in allen Fragen des täglichen Lebens, die im Zusammenhang mit Alter, Krankheit oder Behinderung auftreten können. Sie zeigen Lösungswege auf, vermitteln Hilfen, übernehmen den Schriftverkehr oder begleiten zu Arzt- oder Behördengängen, so auch in Rüdesheim und den Stadtteilen.
Bei den Vorstandswahlen wurde Gabriele Wallenstein zur Zweiten Vorsitzenden gewählt, Kassierer ist Günter Bär, Schriftführerin wurde wieder Christa Fömmel, Mitgliedsbetreuerinnen sind Leonore Schmitz und Anneliese Jeydecker. Beisitzer im Vorstand sind Heinz Hönke, Renate Thewes, Eva Schmidt und Kirsten Schäfer-Bartholdt.
Der Sozialverband VdK Ortsverband Rüdesheim hat 374 Mitglieder, so Martin Fömmel, zum Jahresanfang könne man einen erneuten Mitgliederzuwachs verzeichnen. Seit 25 Jahren ist Gisela Römer Mitglied, Anerkennung und Dank galt ihr im Rahmen der Ehrungen, die Martin Fömmel zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Bernd Wengel vornahm. Weiter Mitglieder wurden mit Ehrennadel und Ehrenurkunde für 10-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Der Vorstand machte darauf aufmerksam, dass vom Kreisverband ein Bus zur Fahrt zum Hessentag in Oberursel zur Verfügung gestellt wird. Bei Interesse kann man sich an den Vorstand wenden. Ein Ausflug des Ortsverbandes, so Martin Fömmel, werde für den August organisiert, das Ziel noch bekannt gegeben. Bei den monatlichen Stammtischen sind nicht nur das Gespräch untereinander Inhalt, auch die aktuellen Aktivitäten und Mitteilungen kommen zur Aussprache.
Bild oben:
>br>Martin Fömmel und Bernd Wengel (v.r.) ehrten zahlreiche treue Mitglieder.
Bild unten:
Der Vorstand mit dem Kreisvorsitzenden Bernd Wengel (r.). |
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| Fahrzeug rostet vor sich hin |
| Artikel vom 05.02.2011 |
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| Hat Rüdesheim am falschen Ende gespart? |
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Wird am am falschen Ende gespart? Weil angeblich kein Geld für die Trocknung des neuen Vereinshauses in der Rheinallee vorhanden ist, rostet das dort stehende Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr langsam vor sich hin. Es steht in der Fahrzeughalle des Feuerwehrbereichs und ist Tag für Tag dem nassen Putz ausgesetzt. „Das Fahrzeug ist um Jahre gealtert“, sind sich Stadtbrandinspektor Jürgen Reich und Wehrführer Lothar Thewes einig. Der Rost werde sichtbar.
Aber auch mit der Alarmierung durch Sirenen geht es in Assmannshausen nicht voran. Die Sirene ist vom ehemaligen Vereinshaus abgenommen worden und soll auf das neue Vereinshaus montiert werden. Aber nur dann, wenn eine Installation einer Sirene vom Bistum Limburg und dem Denkmalschutz auf dem Kirchturm nicht gestattet wird. Angefragt sei bei beiden, sagte Bürgermeister Volker Mosler, aber geantwortet werde nicht. Dies sei nach Worten von Wehrführer Lothar Thewes kein haltbarer Zustand. Der Brandschutz müsse so schnell wie möglich gesichert werden, zumal stille Brandmelder nicht immer funktionierten, die Sirene vom alten Vereinshaus abgenommen und die in der oberen Niederwaldstraße defekt sei. Die zuständige Firma sei informiert, aber sie komme nicht, so Thewes, der darum bat, mit Nachdruck Abhilfe zu schaffen.
Bürgermeister Volker Mosler gab in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Assmannshausen einen Sachstandsbericht zum neuen Vereinshaus Assmannshausen. Der Bau, der in diesem Frühjahr abgeschlossen sein soll, sei für die Assmannshäuser Vereine ein wichtiger und richtiger Schritt gewesen. Mosler dankte den aktiven Feuerwehrleuten für ihre Einsätze, die dazu beigetragen haben, große Schäden zu verhindern. Der Bürgermeister erinnerte zum Beispiel an den Brandeinsatz in der Pumpstation unterhalb des Thomas-Morus-Hauses. Auch an den dortigen Wassereinbruch beim Hochwasser. Allein diese beiden Einsätze hätten verdeutlicht, wie wichtig eine Feuerwehr vor Ort ist.
Dies bestätigte auch Stadtbrandinspektor Jürgen Reich. Nicht zufrieden ist er allerdings mit dem Umgang des Löschfahrzeuges. Reich sagte auch, dass sich nach der Inbetriebnahme der neuen Feuerwehrgerätehalle und der dazugehörigen Räumlichkeiten der technische Prüfdienst angekündigt habe. Zu den Einsätzen aller Rüdesheimer Feuerwehren sagte Reich, dass die Wehren zu 282 Einsätzen ausgerückt seien. Dies seien deutlich mehr Einsätze als in den Vorjahren. Genauere Informationen will der Stadtbrandinspektor bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Rüdesheimer Feuerwehren bekannt geben.
Wehrführer Lothar Thewes berichtete, dass 15 Aktive – davon zwei Feuerwehrfrauen – in der Feuerwehr Assmannshausen sind. Sie sind 2010 zu elf Einsätzen ausgerückt. Thewes bittet die Bevölkerung von Assmannshausen, bei großem Schneefall nicht die Hydranten an den Straßen unter Schneeberge zu schaufeln. Dies erschwere im Ernstfall den Feuerwehreinsatz. „Die jetzige Situation spottet jeder Beschreibung“, so Thewes zur derzeitigen Gesamtsituation der Feuerwehr. Während das Löschfahrzeug in der nassen neuen Feuerwehrhalle vor sich hin roste, sei die Einsatzkleidung privat untergebracht. Und trotzdem blicken die Feuerwehrleute optimistisch in die Zukunft.
Uwe Schilz verlas der Versammlung das Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung, Willi Meckel gab den Kassenbericht, worauf der Vorstand einstimmig entlastet wurde.
Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Klaus-Peter Rössler und Ralf Klein- Altstedde geehrt. Wolfgang Kaimer gehört der Wehr seit 50 Jahren an. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft zeichnete man Helmut Petry aus, der in seiner Eigenschaft als Ortsvorsteher zur Situation Vereinshaus sprach. Kassenwart Willi Meckel gehört der Feuerwehr seit 50 Jahren an. Nach bestandenen Lehrgängen wurden Jochen Petry zum Oberlöschmeister und Nicole von der Heydt zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Bürgermeister Volker Mosler überreichte außerdem Jochen Petry die Ernennung zum stellvertretenden Wehrführer.
Zu den Bildern:
Ehrungen Bild oben: Helmut Petry, Wehrführer Lothar Thewes, Willi Meckel, Ralf Klein-Altstedde, Klaus-Peter Rössler, Reinhard Petry und Wolfgang Kaimer (v.l.).
Beförderungen Bild unten: Wehrführer Lothar Thewes , Nicole von der Heydt, Jochen Petry, Stadtbrandinspektor Jürgen Reich und Bürgermeister Volker Mosler (v.l.).
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