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ASS-News |
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Hier finden Sie die Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und sonst noch wissenswertes aus der Rotweingemeinde Assmannshausen, dem Sitz des ASS-Verlag. |
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| Mit Dampf über Zähne |
| Artikel vom 06.06.2010 |
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| Von der Zahnradbahn zur Seilbahn Assmannshausen |
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Würde es die Zahnradbahn in Assmannshausen noch geben, könnte sie 2010 ihr 125. Jubiläum feiern. Heute ist von ihr nicht mehr viel zu sehen. Im Wald, unterhalb des Jagdschlosses auf dem Niederwald, sind vereinzelt noch Aufschüttungen zu sehen, auf denen das Gleis der Bahn verlief. An der Talstation der Niederwald-Seilbahn in der Niederwaldstraße ist es der steile Treppenaufgang, der eigens für die frühere Zahnradbahn gebaut wurde. Die Streckenführung der Zahnradbahn war fast die gleiche wie die der Niederwald-Seilbahn. Heute erinnern nur noch wenige Bilder an den relativ kurzen Zahnradbahnbetrieb. Das neu erschienene Büchlein soll an die Bahn erinnern und der jungen Generation ein Stück Heimatgeschichte bewahren helfen.
Es ist naheliegend, in diesem Zusammenhang auch auf den Bau des Niederwald-Denkmals einzugehen. Das Denkmal war der Grund für den Bau der Zahnradbahnen in Rüdesheim und Assmannshausen.
1883 tauchten bereits nach dem Projekt einer Drahtseilbahn zum Niederwald auch Pläne für den Bau einer Zahnradbahn auf und die Gemeinde Assmannshausen verhandelte darüber mit den beiden Interessengruppen, Krahé aus Verviers (Belgien) und Soenderop & Co. aus Berlin. Die Niederwald-Seilbahn wurde 1953 gebaut und konnte 2003 auf ihr 50jähriges Bestehen zurück blicken. Vom Bau der Sesselbahn gibt es Bilder.
„Mit Dampf über Zähne“ beschreibt die Idee und Verwirklichung des Baus der Zahnradbahn vor 125 Jahren, zu der die Bürgerversammlung in Assmannshausen 1885 ihre Einwilligung gab. Bilder zeigen die ehemalige Talstation in der Niederwaldstraße, genau an dem Punkt, auf den der Autor den Blick von seinem Wohnhaus richten kann. Was liegt da näher, als sich mit dem Bau der ehemaligen Bahn zu beschäftigen. Bildmaterial aus dem eigenen Archiv und von Sammlern unterstützten das Thema und gaben Aufschluß zur Geschichte.
Da die Zahnradbahnen in Rüdesheim und Assmannshausen unter einer Firmierung liefen, bleibt die Zahnradbahn in Rüdesheim auch nicht unerwähnt.
Das Büchlein zeigt die im Einsatz gewesenen Lokomotiven, berichtet in einem Abschnitt vom Bau des Niederwald-Denkmals und erinnert an den Bau der Niederwald-Seilbahn im Jahr 1953, die heute die Menschen auf den Niederwald befördert. Schneisen wurden geschlagen, Masten aufgestellt, Stationen gemauert, dies alles in nur zehn Wochen, dann konnten die ersten Fahrgäste durch den Niederwald und über Weinberge schweben.
Das Büchlein erschien im ASS Verlag Assmannshausen, Niederwaldstraße 31, 65385 Rüdesheim am Rhein. E-Mail: ass.verlag@t-online.de
Erhältlich ist es an der Niederwald-Seilbahn Assmannshausen, bei Textilhaus Kunz Assmannshausen und bei „Berg`s Auszeit“, Niederwaldstraße sowie im Rheingau Echo Verlag.
Reinhold Forschner
„Mit Dampf über Zähne“
Format DIN A 5
50 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Preis: 7,20 Euro
bei Versand zuzüglich Porto. |
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| 200 Meter Radweg vor Rüdesheim |
| Artikel vom 26.08.2010 |
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| Baumaßnahme ist vorerst eingestellt worden |
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Während der Radwegebau zwischen Lorchhausen und Lorch immer weitere Fortschritte macht, sind vor Rüdesheim die Baumaschinen abgezogen worden. 200 Meter Radwegstrecke sind so gut wie fertig gestellt, und damit 1,7 Millionen Euro verbaut. Erfreulich für die Radfahrer? Sie geben sich keineswegs zufrieden, denn nützlich ist der teure Bauabschnitt nicht wirklich. Von allen Seiten hagelt es herbe Kritik und man hofft, daß in nächster Zeit doch weiter gebaut wird. Der Radweg wird als weiterer touristischer Aufschwung gesehen, und den braucht die Region dringend.
Mit dem kurzen Radwegestück sei nichts anzufangen, kommentierte Bürgermeister Volker Mosler (Rüdesheim) den gebauten Teilabschnitt. Mosler erinnert das gut 200 Meter lange Teilstück des Radwegs zwischen Rüdesheim und Assmannshausen an Schilda. Wenn wenigstens das Stück zur Fähre gebaut worden wäre, hätte das noch einen gewissen Sinn gemacht, so der Bürgermeister. Jetzt fange der Radweg so unvermittelt mitten auf der Straße an, wie er auch aufhöre.
Fakt ist, daß überhaupt noch nicht feststeht, wo der Radweg zwischen Rüdesheim und Assmannshausen herführen soll. Das Hessische Straßenbauamt und die Deutsche Bahn diskutieren darüber, wo er auf Kragarmen über den Rhein ragt oder entlang des Straßenverlaufs gebaut werden kann. Führt der Radweg unmittelbar neben der Straße, bedarf es bahnseitiger Stützmauern. Bürgermeister Mosler erinnert daran, daß zwar wegen des Tourismus eine Sommerpause ausgemacht war, aber dann müsse unverzüglich weitergebaut werden.
Der eingetretene Baustopp sei auch Thema des Kreisausschusses gewesen, so Karl Ottes. „Es wurde eine massive Nachfrage beim zuständigen Landesamt für Straßenbau beschlossen“, so der Welterbedezernent. Auch der Zweckverband werde sich im Interesse der Welterberegion positionieren. Schließlich sei der Anschluß an das Radwegesystem in Rheinland-Pfalz entlang der B 42 noch vor wenigen Monaten vom damaligen hessischen Verkehrsminister Riehl öffentlich verkündet und auch dem Zweckverband Welterbe versprochen worden. Gerade für Lorch und auch den Rüdesheimer Stadtteil Assmannshausen sei die Durchgängigkeit des Radweges von entscheidender touristischer Bedeutung, sagte auch Ottes.
Die Meinung des SPD-Ortsvereins Lorch: „Es sieht aus wie ein Stück aus dem Tollhaus oder eine Steilvorlage für den Bund der Steuerzahler“. Was müsse eine Region noch alles erdulden, bis es wirklich zu Verbesserungen kommt? Eine Region, die dem Tourismus und der schönen Rheinlandschaft verschrieben sei, habe während der Bauzeit dort im Stau oder an der Ampelanlage des Fährbetriebes und danach an der legendären Rüdesheimer Bahnschranke gestanden. Um den Raum Wiesbaden nicht zu schnell zu erreichen, seien zwei weitere Baustellen bei Eltville und ab Walluf auf der B 42 / A 66 eingerichtet worden. Man stellt sich bei der SPD die Frage: „Sieht niemand bei den politischen Entscheidern, daß Bürger aus Lorchhausen, Lorch oder Kaub keine ,Lustfahrten‘ auf diesem Teil der B 42 vornehmen, sondern im Raum Wiesbaden – Frankfurt arbeiten gehen (müssen) oder die dortige Wirtschaftskraft durch Einkäufe stärken?“
„Ich habe keinen Glauben daran, daß die Hessische Landesregierung den Radweg nicht konsequent durchgeplant hat. Die genannten Gesamtkosten mit 40 Millionen Euro und die entsprechenden Jahresraten sind feste Planwerte der Straßenbauverwaltung im Landesetat. Oder sollte es sich herausstellen, daß es sich hier wieder einmal um eine Wahlkampfnummer handelt, nur um wenige Tage vor der Kommunalwahl im März 2011 die ,Wieder-Eröffnung‘ der Baustelle zu feiern?“, so Volker Lewalter von der Lorcher SPD. Er sagt: „Der Radweg muß fertig gebaut werden, und zwar schnell. Ich appelliere an die beiden Rheingauer CDU Landespolitiker Peter Seyffardt und Petra Müller-Klepper und sage ihnen meine volle Unterstützung zu: Freie Fahrt bis zur Landesgrenze bei Kaub! Den Radweg für Radfahrer und Fußgänger – die Fahrbahn der B 42 den Autos!“ Die Lorcher glaubten daran: Was Koch begonnen habe, müsse Volker Bouffier vollenden. |
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| Assmannshäuser Roten probiert |
| Artikel vom 26.08.2010 |
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| Essen und trinken und der Erlös war für`s Kirchendach |
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Mit einer Probe Assmannshäuser Rotweine und einem guten Essen wurde erneut die Sanierung des Daches der Kirche Heilig Kreuz Assmannshausen unterstützt. Auf Initiative von Rudolf Ließ, Mitglied des Pfarrgemeinderates, fand ein gemütlicher und unterhaltsamer Abend im Vereinshaus statt. Ließ fand durch einige Mitstreiter großzügige Unterstützung, und so war dem Gelingen der Veranstaltung nichts mehr entgegen gestellt.
Carpaccio von roter Beete mit Räucherforellenmousse und Sahnemeerrettich begleitete die Probe Assmannshäuser Weißherbste der Weingüter Karl Schön, Hessische Staatsweingüter und Weinhaus Wolfgang Eulberg, die, wie die anderen Winzer auch, alle Weine kostenlos zur Weinprobe gaben.
Markus Mosler (Köln), der die Weinprobe mit Texten begleitete, forderte zum Riechen, Schmecken, Kosten und Genießen auf. Gleichwohl dem Frater Kellermeister, den es einst an den Rhein zog, um für das Kloster besten Wein einzukaufen. Die Winzer Karl Theo Dahlen, Peter König und Konrad Berg reichten zur Pilzcremesuppe trockene Spätburgunder aus der Lage „Höllenberg“. Zwischendrin gab es musikalische Unterhaltung von Dr. Friedemann Mosler (Hadamar), Ehrendirigent des GV Cäcilia Assmannshausen. Hans Günter Altenkirch und Wolfgang Meckel kredenzten „Rote Assmannshäuser“ zu Winzergulasch mit Spätzle, auch Robert König und Paul Hetzert, alles Spätlesen aus dem „Höllenberg“ und „Frankental“. Zu Apfeltarte und Rotweinkuchen mit Vanillesahne reichten die Winzer Ernst Schütz, Reinhard Petry und Dieter Backes ihre Spätburgunder aus dem milden Bereich. Unter den Gästen war die Erste Kreisbeigeordnete des Rheingau-Taunus-Kreises, Jutta Nothacker. Sie lobte die Initiative zur Veranstaltung und den ehrenamtlichen Einsatz der Helferinnen und Helfer, verdeutliche dies doch, daß in Assmannshausen die Kirche im Dorf bleiben soll. Verwurzelt im Glauben werde die Kirche deutlich in der Mitte der Gemeinde gesehen, und dies sei sehr lobenswert. Durch verschiedenste Veranstaltungen von Assmannshäuser Vereinen und Spenden von Bürgern ist bereits eine beachtliche Summe für das vom Hausschwamm befallene Kirchendach eingegangen. Das schmälert die Sorge der Katholischen Kirchengemeinde, die anteilige Kosten tragen muß. Den Hauptanteil an den Sanierungskosten trägt das Bistum Limburg. |
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| Eisenteile vom Güterzug? |
| Artikel vom 26.08.2010 |
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| Heftige Einschläge mitten auf der Ortsdurchfahrt |
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„Assmannshausen ist wohl knapp einer Katastrophe entgangen“, so Holger Altenkirch, er ist direkter Bahnanlieger mitten in Assmannshausen. Am letzten Sonntag entdeckte er bei einem Spaziergang an den Bahngeleisen herumliegende Eisenteile, Teile eines Geländers und eine große Platte. Ob sich diese von einem Güterzug lösten oder herabfielen, das konnte die zuständige Stelle bei der Bahn noch nicht mitteilen. Sie könnten auch unterwegs irgendwo abgerissen worden sein und sich dann mitten in Assmannshausen gelöst haben.
Dank der am Schienenrand gewachsenen Hecken und Sträucher konnte wohl Schlimmes verhindert werden. Die Wucht der herumfliegenden Teile haben an ihnen deutliche Spuren hinterlassen und sind auch durch die Einschläge auf dem Boden zu sehen. Unmittelbar hinter den Hecken und Sträuchern parken Fahrzeuge auf einem Parkplatz.
Der Hergang muß wohl in der Nacht oder am frühen Morgen passiert sein. Durch den sehr lauten Bahnlärm mitten in Assmannshausen haben die Anlieger nichts gehört. Eine Anliegerin sah nur, wie ein Mitarbeiter der Bahn die Teile an die Seite des Bahnkörpers räumte. Die Teile könnten auch, so ein Sprecher der Bahn, von einem ausländischen Güterzug stammen, die Ermittlungen würden laufen.
Nicht daran denken darf man, daß sich der Vorfall auch am Tag hätte ereignen können. Dann spielen Kinder in der Umgebung und auf dem Parkplatz, benutzen Fußgänger die direkt anliegende Fußgängerunterführung. Die Eisenteile hätten Menschen erschlagen können. Oder vielleicht auch einen Wagen aus den Geleisen werfen können – und dies mitten in Assmannshausen! |

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| Berthold von Henneberg ließ nach den heißen Quellen suchen |
| Artikel vom 05.08.2010 |
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| Assmannshausen benennt nach dem Erzbischof und Kurfürst von Mainz eine Straße / Grab im Dom zu Mainz |
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Auf Empfehlung des Ortsbeirates Assmannshausen bekommt die Straße (am ehemaligen ASS-Brunnen) von der Lorcher Straße zur Rheinallee führend den Namen Berthold-von-Henneberg-Straße. Der Name Berthold von Hennberg steht in engem Bezug zum Rüdesheimer Stadtteil Assmannshausen.
Berthold von Henneberg wurde 1441 als zwölftes Kind des Grafen Georg von Henneberg-Römhild aus dem fränkisch-thüringischen Adelsge‧schlecht derer von Henneberg geboren. Am 20. Mai 1484 wurde von Henneberg zum Erzbischof von Mainz gewählt; die Konfirmation erhielt er am 20. September 1484 durch Papst Innozenz VIII., die Weihe durch den Wormser Bischof Johann von Dalberg am 13. März 1485 in Mainz. Von Henneberg bemühte sich um die Wahrung der Grenzen des Mainzer Kur‧staates und forderte bereits damals nötige Reformen und Landfriede zwischen den Herrschern im Reich.
Als Mainzer Erzbischof war er Mitglied des Reichstages zu Worms, wo ihn die Fürsten zum Wortführer der Reichsstände wählten. In dieser Funktion rang er dem späteren Kaiser Maximilian I. die Zustimmung zu einem Reichsregiment ab. Der Ewige Landfrieden war ebenso seinem langwierigen Einsatz zu verdanken wie die Einsetzung des Reichskammergerichts und die „Handhabung Friedens und Rechts“ als Vertrag zwischen König und Ständen.
Am 6. Mai 1489 erteilte Berthold von Henneberg dem Hansen Sigellter aus Aschaffenburg die Ermächtigung, „das warme Wasser im Ryne by Hasemanneshusen im Ryngaw zu suchen”. Damit beginnt die Geschichte der Thermen in Assmannshausen. „Das warme Wasser im Rhein suchen”, war leichter gesagt als getan. Man muß wissen, daß der Rhein das ganze Gelände, auf dem heute das St. Thomas-Morus-Haus steht, überspült haben muß und bis zu den aufsteigenden Uferfelsen reichte (alte Stiche deuten dies). Die warmen Quellen waren also tatsächlich im Rhein, und es kostete viel Arbeit und viel Geld, den Strom zurückzudämmen und die Quellen zu fassen.
Nach einer Urkunde von 1489 soll sich auch Bernhard von Breitenbach, ein führender Beamter und Politiker des Erzbistums Mainz, an der Erschließung der Assmannshäuser Quellen beteiligt haben. Von Breitenbach machte sich auch als Herausgeber zweier Druck- und Kulturgeschichten und seines Reiseberichts und Kräuterbuches einen Namen.
1491 ließ Berthold von Henneberg eine starke Ringmauer errichten, die gegen Feinde gleichzeitig nützlich war. Mauerteile sind im Bereich des „Großen Tores“ erhalten geblieben. Der Turm der Kirche diente zur Befestigung der Mauer.
Am 21. Dezember 1504 starb Berthold von Henneberg. Sein Grabdenkmal im Mainzer Dom wurde von Hans Backoffen gestaltet.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gerieten die Quellen wieder in Vergessenheit. Erst ab 1660 unternahmen die Kurfürsten von Mainz erneut langjährige Versuche zur Auffindung und Fassung der Quelle. Nach vielen Kosten und Arbeiten brachte man im Jahre 1705 eine Fassung der Quelle zustande.
Man errichtete hierauf, nachdem vier weitere Quellen am Fuße des Gebirges gefunden worden waren, ein Bad, das damals stark besucht wurde. Dies hielt jedoch nicht auf Dauer. Auch spätere Versuche Anfang des 19. Jahrhunderts, die Quellen wiederum zu fassen, scheiterten. Zu dieser Zeit, und zwar von 1803 bis 1866, gehörte Assmannshausen zum Herzogtum Nassau.
1872 wurden die Arbeiten von neuem aufgenommen, die warme Lithion-Quelle zu fassen, die als Graf Adolph Quelle bekannt wurde. Sie wurde vor allem bei rheumatischen Beschwerden in Form eines Bades angewandt; auch Moorbäder waren im Angebot. Damit begründete sich der Bade- und Kur-Betrieb in Assmannshausen.
Das ehemalige Kurhaus wurde nach der Beendigung des regulären Kurbetriebes im Oktober 1950 an die Katholische Kirchengemeinde Assmannshausen verkauft und untersteht dem Bistum Limburg. Es wurde zu einem Alten- und Pflegeheim umgebaut und ist uns heute als Sankt Thomas Morus Haus bekannt.
Zum Bild: Das Grabdenkmal des Berthold von Henneberg im Mainzer Dom. |
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| Internet-Breitband-Versorgunglücke |
| Artikel vom 07.07.2010 |
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| In Assmannshausen könnte sie in diesem Jahr geschlossen werden |
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Nachdem bereits der Haushalts- und Finanzausschuß der Stadt Rüdesheim am Rhein in seiner Sitzung am 24. Juni die Haushaltsmittel für den städtischen Kostenanteil an der Projektfinanzierung freigegeben habe, liege nun auch der Zuwendungsbescheid der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen über rd. 21.000 Euro vor. Mit dem Zuwendungsbescheid übernehme das Land Hessen 60 Prozent der Projektkosten in Form eines Zuschusses, so Ortsbeiratsmitglied Wolfgang Weinem, Leiter des Projektes zur Schließung der Internet-Breitband-Versorgungslücke im Rüdesheimer Stadtteil Assmannshausen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 35.000 Euro werde nach Worten Weinems die Firma Unitymedia ihr vorhandenes Kabelnetz auf den neuesten technischen Stand bringen und dadurch in der Lage sein, flächendeckend Internet-Breitband-Anschlüsse mit einer Bandbreite von bis zu 32 MBit/s anzubieten. Die Preise für Endkunden seien marktüblich.
Unitymedia ging aus einer Ausschreibung Anfang dieses Jahres als günstigster Anbieter hervor, wie auch schon von Bürgermeister Volker Mosler zu erfahren war. Großer Vorteil der jetzt zur Realisierung anstehenden Lösung der Firma Unitymedia sei es, daß nicht nur die Versorgungslücke im Stadtteil Assmannshausen geschlossen werde, auch die Kernstadt Rüdesheim und die Stadtteile Aulhausen und Eibingen profitierten von der Maßnahme und könnten demnächst auch auf breitbandige Internetanschlüsse mit bis zu 32 MBit/s zurückgreifen, so Wolfgang Weinem. „Aber mehr noch: Die Firma Unitymedia hat sich in dem vorliegenden Vertragsentwurf bereit erklärt, ihr Kabelnetz auch im gesamten Stadtgebiet von Geisenheim auf 32 MBit/s-Anschlüsse aufzurüsten. Dies bedeutet also, daß insbesondere auch die Versorgungsdefizite in den Stadtteilen Stephanshausen und Johannisberg bald der Vergangenheit angehören können“, so der Assmannshäuser Kommunalpolitiker. Mit Erreichen des jetzigen Meilensteins könne der vorliegende Vertrag nun zügig unterzeichnet und mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden. Unitymedia habe im Vertragsentwurf einen Realisierungszeitraum von ca. sechs Monaten angegeben. Bleibt das von Wolfgang Weinem geleitete Projekt wie bisher weiter im Zeitplan, wird die Maßnahme also noch im Jahr 2010 abgeschlossen werden können.
Das Projekt begann im Frühjahr 2009 mit einer Bedarfserhebung im Stadtteil Assmannhausen, erinnert Weinem: „Den Rahmen bilden die Förderrichtlinien des Landes Hessen, beschrieben im Förderleitfaden ,Breitbandversorgung ländlicher Räume‘. An die Erhebung schloß sich die formale Feststellung der Nichtversorgung sowie des Marktversagens an. Marktversagen liegt vor, wenn kein Telekommunikationsunternehmen bereit ist, im Sinne eines selbsttragenden Geschäftsmodells, die notwendigen Investitionen in die Netzinfrastruktur nur auf eigene Kosten durchzuführen“. Nur nach diesen beiden Feststellungen konnte die Ausschreibung erfolgen, aus der die Firma Unitymedia als Realisierungspartner hervorging. „Nach den Förderrichtlinien besteht übrigens nur ein Anspruch des Endkunden auf Internet-Breitband-Anschlüsse mit 2 MBit/s Übertragungsraten“, so Weinem abschließend. |
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| In Assmannshausen fruchtbare Arbeit leisten |
| Artikel vom 07.07.2010 |
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| CDU Ortsverband gegründet / Ralf Klein-Altstedde ist Erster Vorsitzender |
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„Es ist gut, daß wir in Assmannshausen wieder einen CDU Ortsverband gründen, bei all den Problemen die wir im Stadtteil Assmannshausen haben“, so der CDU Stadtverband-Vorsitzende Anton Mosler. Dabei dachte er in erster Linie an die politischen Auseinandersetzungen, die zum Thema neues Vereinshaus geführt werden. Auch Bürgermeister Volker Mosler (CDU), der zur Gründungsversammlung gekommen war, stimmte dem zu: „Teile der Politik stehen nicht mehr hinter dem Vereinshaus“. Der Bürgermeister hofft dennoch auf eine Fertigstellung des Baues in der Rheinallee bis Ende diesen Jahres oder Januar 2011. „Man diskutiert nicht mehr zur Sache, obwohl man in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen hat, mit den Mitteln aus dem Konjunkturprogramm und dem Verkauf des alten Vereinshauses eine neue Unterkunft für die Vereine in Assmannshausen zu schaffen“, sagte Mosler.
Aber nicht nur die Sorge um den Bau des Vereinshauses bewegt die Assmannshäuser Christdemokraten. Sie wollen sich laut Ortsvorsteher Helmut Petry gegen die Zunahme des Bahnlärms wehren, die Breitbandversorgung verbessern (der Vertrag ist abgeschlossen und man ist dem Landkreis weit voraus), den Bau eines Steigers am Rheinufer, damit auch Hotelschiffe in Assmannshausen anlegen können. „Wir müssen den Tourismus in Assmannshausen fördern“, sagte Petry. Man brauche auch ein Vereinshaus, um das örtliche Miteinander zu festigen und man brauche eine öffentliche Toilette, weil die bisherige mit dem Verkauf des alten Vereinshauses verschwinden werde.
Für dies und einiges mehr will sich der neue Vorstand des CDU Ortsverbandes Assmannshausen einsetzen. Er besteht aus dem Ersten Vorsitzenden Ralf Klein-Altstedde, dessen Stellvertreter Eugen Altenkirch, der Schriftführerin Birgit Derzbach-Rudolph, dem Beisitzer Heinz Fischer und Kraft seines Amtes dem Ortsvorsteher Helmut Petry. Einstimmige Wahlen gingen voraus. „Ich bin mir sicher, daß wir in Assmannshausen eine fruchtbare Arbeit leisten werden“, sagte Klein-Altstedde.
Zur Gründung des CDU Ortsverbandes waren auch der CDU Landtagsabgeordnete Hans-Peter Seyffardt und die Erste Kreisbeigeordnete Jutta Nothacker (CDU) gekommen, die beide die Versammlung und Wahl leiteten. Seyffardt berichtete vom Rücktritt des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, dem er eine gute Arbeit bescheinigte. Er habe Hessen voran gebracht, betrachte man zum Beispiel Schulsystem oder Polizeiwesen sowie die wirtschaftliche Stellung des Landes. „Hessen ist ein modern aufgestelltes Land mit der Handschrift von Roland Koch“, sagte Seyffardt, der auch zur Sparpolitik Hessens sprach. Minus 3,5 Prozent in allen Verwaltungsbereichen sollen auf Dauer durchgesetzt werden. Mit dem bisherigen Innenminister Volker Bouffier komme ein guter Nachfolger an die Hessenspitze.
Die Erste Kreisbeigeordnete Jutta Nothacker hatte um Unterstützung bei der Kommunal- und Landratswahl gebeten. „Wir wollen kämpfen, und das geht am besten vor Ort“, sagte Nothacker. Im Landkreis komme man nicht mehr richtig voran, nachdem die Arbeit in der großen Koalition von CDU und SPD mehr oder weniger zum Erliegen gekommen sei. Gegenseitige Vorwürfe seien jetzt fehl am Platz und man dürfe sie nicht für den Schuldenberg des Rheingau-Taunus-Kreises verantwortlich machen. „Man muß bei den Fakten bleiben“, sagte sie zu den „Devisenspekulationen“ des Kreises, und in die Bücher zurückliegender Jahre schauen, dann sehe man, wer Verantwortung getragen habe.
Bürgermeister Volker Mosler berichtete über die Entwicklung der Kläranlage und den Hochwasserschutz in Assmannshausen, den verbesserten Internetzugang in der Zukunft und den Bau des neuen Vereinshauses.
Zum Bild: Gründung des neuen CDU Ortsverbands Assmannshausen, von links: Rüdesheims CDU Vorsitzender Anton Mosler, Heinz Fischer (Beisitzer), Hans-Peter Seyffardt (CDU Landtagsabgeordneter), Ralf Klein-Altstedde (1. Vorsitzender), Bürgermeister Volker Mosler, Eugen Altenkirch (stellv. Vorsitzender), Helmut Petry (Ortsvorsteher), Jutta Nothacker (1. Kreisbeigeordnete) und Birgit Derzbach-Rudolph (Schriftführerin). |
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| Herrlicher Blick auf steile Elbsandsteine |
| Artikel vom 23.06.2010 |
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| Gesangverein lernte Dresden und seine Umgebung kennen |
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Seit Jahrhunderten ist Dresden als eine der europäischen Kunstmetropolen bekannt und viel gerühmt. „Blühe, deutsches Florenz!“ rief schon Gottfried Herder begeistert aus, dessen Denkmal in Weimar zu sehen ist. Vor 450 Jahren richtete Kurfürst August im Dresdner Schloß eine Kunstkammer ein. 2005 war die in den letzten Kriegstagen zerstörte Frauenkirche wieder aufgebaut und strahlte in neuem Glanz. Dresden war Ziel des Gesangvereins Cäcilia Assmannshausen, der nach seiner 4tägigen Sängerreise mit vielen guten Eindrücken zurück kehrte.
Von Pirna aus, wo man Quartier bezogen hatte, führten die Tagesausflüge in Begleitung einer Reiseleitung in die Umgebung, die sich vielseitiger nicht darstellen kann.
Seit dem 30. September 2005 überragt die Dresdner Frauenkirche wieder das Stadtpanorama. Der Wiederaufbau des evangelischen Gotteshauses ist ein eindrucksvolles Symbol internationaler Versöhnung nach dem zweiten Weltkrieg. Die Sängerinnen und Sänger nahmen zusammen mit ihren mitreisenden Freunden am Versöhnungsgebet aus der Kathedrale von Coventry und der sich anschließenden zentralen Kirchenführung teil. Die Weihe der Kirche erzielte weltweite Aufmerksamkeit, seitdem haben Millionen Menschen die Frauenkirche besucht.
Beim Rundgang durch Dresden lernten die Ausflügler den Zwinger, die Semperoper und das Grüne Gewölbe kennen. Der Zwinger gilt als Dresdens schönstes barockes Bauwerk und befindet sich im Zentrum der Altstadt. Kurfürst Friedrich August I. war es, der 1710 und 1728 die ersten Bauten errichten ließ. Heute beherbergt der Zwinger kostbare Sammlungen, so die weltberühmte Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer, die Porzellansammlung, das Tierkundemuseum und den Mathematisch-Physikalischen Salon. Bei der Semperoper angelangt, erfuhr man davon, das der Architekt Gottfried Semper 1838 den Auftrag erhielt, ein repräsentatives Opernhaus am Theaterplatz zu errichten, das jedoch 1869 abbrannte. 1871 bis 1878 entstand der zweite Bau unter der Leitung von Sempers Sohn Manfred im Stil der italienischen Renaissance. Im Krieg zerstört, wurde die Semperoper 1977 und 1985 in originalgetreuer Form wieder aufgebaut. Heute zählt die Semperoper zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt.
Als eine der reichsten Schatzkammern Europas genießt das „Grüne Gewölbe“ Weltruf. Mit der Wiedereröffnung im Jahr 2006 war auch der zweite Teil der berühmten Sammlung der wettinischen Fürsten in das Dresdner Residenzschloß zurück gekehrt. Das Museum beherbergt heute zwei Dauerausstellungsbereiche unterschiedlichen Charakters. Kunstwerke aus Gold, Silber, Edelsteinen und Email, aus Elfenbein, Bronze und Bernstein in ganz eigener Weise erlebbar, ließen die Besucher vom Rhein staunen.
Eine Tagestour durch die Ferienregion Bastei hinterließ ebenfalls Eindrücke. Der Besuch der Festung Königstein und der Bastei mit dem Blick durch eine aufregende Felsenschlucht hinein in das Elbtal wird unvergeßlich bleiben. Zwischen allen Erlebnissen kamen auch das gesellige Miteinander und der Chorgesang nicht zu kurz. Bei der Fahrt mit dem alten Raddampfer „Meissen“ durfte man entspannen und die Steinriesen des Felsenmeeres von der Elbe aus betrachten.
Bei der Heimfahrt machte man Stop in Weimar, um ein wenig den Spuren von Schiller und Goethe zu folgen. Den Regen hatte man während des gesamten Sängerausfluges in der Heimat gelassen. |
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| Eugen Grötenhardt wurde 90 Jahre |
| Artikel vom 16.06.2010 |
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| Früherer Betriebsleiter der Seilbahn |
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Seinen 90. Geburtstag feierte am 14. Juni Eugen Grötenhardt in Assmannshausen. Bürgermeister Volker Mosler überbrachte die Glückwünsche der Stadt Rüdesheim am Rhein, des Landrates und des Hessischen Ministerpräsidenten. Der Jubilar wurde in Brattendorf/Thüringen geboren und kam 1952 nach Assmannshausen. Zunächst fand er eine Anstellung beim damaligen Bauunternehmen Schuster. 1953, mit Beginn des Seilbahnbaus in der Rotweingemeinde, wechselte er zur Niederwald-Seilbahn, wo er bis zur Pensionierung Betriebsleiter war. Eugen Grötenhardt war ein leidenschaftlicher Schütze und somit Mitglied im örtlichen Schützenverein „Freischütz“. Viele Jahre war er auch musikalischer Leiter der Jagdhorn-Bläsergruppe. Zum Geburtstag gratulierten Tochter und Sohn mit Familien sowie vier Enkel. Ihnen schließt sich das Rheingau Echo an. |
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| Assmannshausen in Rot – ein Weinfest mit Charakter |
| Artikel vom 16.06.2010 |
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| Gigantisches Musikfeuerwerk auf dem Rhein |
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Drei Tage zeigte sich Assmannshausens Rheinpromenade ganz in Rot. Bei dem besonderen Weinevent zu ehren des rubinroten Spätburgunders aus den Weinlagen Höllenberg, Frankental und Hinterkirch tragen sogar die Standbetreiber die roten Poloshirts, sind die Tische mit roten Tischtüchern und in rot gehaltenem Tischschmuck geschmückt. Zum dritten Mal feierte Assmannshausen das Fest direkt am Rhein, abseits vom Bahnlärm an der herrlichen Rheinpromenade.
Assmannshäuser Winzer, Gastronomen und Vereine waren die Festausrichter, die mit Birgit Berg von der Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen am Rhein das Festprogramm gestalteten. Galt es beim ersten Fest die 900-Jahrfeier Assmannshausens in das Festgeschehen einzubeziehen, war es im letzten Jahr das 125jährige Bestehen des örtlichen Gesangvereins „Cäcilia“. In diesem Jahr erinnerte man sich des Baus der Zahnradbahn in Assmannshausen vor 125 Jahren. „Mit Dampf über Zähne“ schnaufte sie vom Ortskern zum Jagdschloß-Niederwald hinauf, von wo aus die Gäste der Rotweingemeinde zum Niederwald-Denkmal spazierten. „Mit Dampf über Zähne“ lautete denn auch eine Bilddokumentation und der Titel eines kleinen Buches, das der Autor Reinhold Forschner verfaßte und vorstellte. Im nächsten Jahr wollen die Programmgestalter den Dichtern auf die Spur gehen, die zum Beispiel in der historischen Assmannshäuser Krone beim roten Wein manch bekannte Verse schmiedeten.
Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler hatte „Assmannshausen in ROT“ am Freitag eröffnet. Gleich darauf kamen die Kinder auf ihre Kosten. Ausgestattet mit weißen Kochmützen und Kochlöffeln standen der Koch Thorsten Schambach und sein Gehilfe an den Herdplatten, um mit den Kindern Speisen in ROT zu kochen. Spaß machte es, den hausgemachten Nudelteig durch die Nudelmaschine zu drehen und Spaghetti herzustellen. Erstaunt zeigten sich die Kleinen darüber, daß die leckere Tomatensoße wirklich aus frischen Tomaten gemacht werden kann. Paul ging eifrig zur Sache, er überlege, ob er nicht doch einmal Koch werden solle. Celine mag gerne Spaghetti, weiß aber auch eine gut belegte Pizza zu schätzen. Jonas entpuppte sich als Fischspezialist, er mag Spaghetti, viel mehr aber ein Stück geräucherten Barsch. An einem der zahlreichen Stände war er bestimmt auf seine Kosten gekommen, denn die Speisenkarten waren vom Feinsten. Hier seien lediglich der hausgebeizte Graved Lachs an Dill-Honig-Senfsauce mit Ciabatta oder das Medaillon vom Lammrücken auf lauwarmem, mediterranem Kartoffel-Gemüsesalat vom großen Speisenangebot erwähnt. Knusperstangen, überbacken mit Käse und Speck, gab es in der „Roten Tüte“, und wer lieber Süßes wollte, der holte sich ein Stück von dem neun Meter langen Rotweinkuchen oder ein Stück Torte am Kuchenstand.
Beim Kauf jedes Glas Weines erhielt man am ersten Festtag eine Losnummer. Alle halbe Stunde hatte die hervorragende Band „Beat Box“ eine kurze Unterbrechung einlegen müssen, weil wieder einmal ein wertvoller Preis zur Verlosung kam.
Der DJ Michael sorgte am zweiten Festtag für Musik. Die Rüdesheimer Hobbykünstler Renate Holleitner, Ehrfried Grob und Werner Müller stellten ihre Bilder im Kunstzelt aus, Lotar Seibel hatte seine Drechselbank dabei und formte wunderschöne Weinrömer aus Holz. Am Abend war es die Band „Rewind“ mit Jennifer Braun („Unser Star für Oslo“), die für eine prallvolle rote Festmeile sorgte. Assmannshausen dankte mit einem Riesenapplaus nach Mitternacht. Zuvor wurde mitten auf dem Rhein ein gigantisches Musikfeuerwerk abgebrannt, es hatte den Atem von weit über 1.000 Menschen zum Stocken gebracht, auch Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen aus Berlin-Wilmersdorf, die mit zahlreichen Bürgern rund um den dortigen Rüdesheimer Platz nach Rüdesheim am Rhein angereist kam, um die Stadt einmal zu erleben. Sie hat eine Bildausstellung mitgebracht, die im Rathaus Rüdesheim zu sehen ist. Begrüßen konnte man auch die Rheinreisenden von Bord der beiden Schiffe der „Mittelrhein-Lichter“, die zum Fest kamen.
Sonntags zum Frühschoppen spielte die Blaskapelle Gladbachtal unter der Leitung von Jürgen Haller vortrefflich zur Unterhaltung auf. Dazu leistete auch die jüngste Musikerin Anna mit ihren zehn Jahren einen erheblichen Beitrag.
Rote Gesichter gab es bei den Kindern zu sehen, die Stylistinnen des Festes hatten den Kindern jeden Wunsch von den Augen abgelesen und konnten sogar mit Haarsträhnen in den Farben Schwarz-Rot-Gold anläßlich der Fußball-WM Kindern eine Freude machen, und das alles kostenlos. Luftsprünge konnte man auf einem großen Trampolin machen, gegen die vielen roten Luftballons mit Grußkarten aus Assmannshausen, die in den Himmel aufstiegen, hatte man allerdings keine Chancen. Langsam kam man dem Festausklang entgegen, beim roten Wein und ausgesuchten Rieslingweinen und Sekten durfte man noch Dixieland vom Feinsten erleben. Edu Jung aus Rüdesheim hatte eine Formation mit ins Rotweinstädtchen gebracht, wie man sie dort schon lange nicht mehr hörte.
Für alle Erlebnisse und den Spaß bei Assmannshäuser, Lorcher und Rüdesheimer Weinen sorgten: bar(e)motion, Domaine Assmannshausen, Gasthof Schuster, Hotel Alte Bauernschänke, Hotel Krone, Hotel Rheinstein, Hotel Zwei Mohren, Gesangverein Assmannshausen, Imbißbetriebe Gerd Brömser, Rheinhotel Lamm, Turnverein Assmannshausen, Weinbau P.&P. König, Weingut H.G. Altenkirch, Weingut Krone und das Weingut Eduard Scholl. |

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| Pfarrfest mit Verlosung |
| Artikel vom 10.06.2010 |
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| Viele Gäste im Pfarrgarten |
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Nach der festlichen Prozession durch die Straßen hatte die katholische Pfarrei Heilig Kreuz Assmannshausen das Pfarrfest im Pfarrgarten gefeiert. Ein gemütlicher Ort für alt und jung mit besonderer Atmosphäre zwischen Pfarrkirche und historischem Pfarrhaus. Dort hatte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Friedrich Bauer, zahlreiche Gäste begrüßen können. Ihnen wurden neben Spezialitäten vom Grill und kühlen Getränken bei sommerlicher Temperatur auch Unterhaltung geboten. Der gemischte Chor des Gesangvereins „Cäcilia“ unter der Leitung von Chorleiterin Britta Jobst begleitete nicht nur die Fronleichnamsprozession, sondern er sang auch zum Frühschoppen heitere Lieder. Die Katholische Jugend hatte wieder eine Tombola mit vielen Gewinnen auf die Beine gestellt und der Katholische Frauenbund für Kaffee und hausgebackenen Kuchen am Nachmittag gesorgt. Der Hobbykünstler Jochen Harms malte das Rheinufer Assmannshausen vor hunderten von Jahren und stiftete das Bild mit Rahmen zur gesonderten Verlosung. Die Einnahmen hieraus, wie auch aus dem Pfarrfest, sind für die katholische Kirchengemeinde bestimmt. Sie muß für die Sanierung des Kirchendaches in nächster Zeit viel Geld in die Hand nehmen, denn ein Eigenanteil ist neben dem großzügigen Zuschuß von seiten des Bistums Limburg dennoch notwendig. So kann sich Pfarrer Franz Grote über die Unterstützung aus der Gemeinde freuen. Immer wieder kommt es zu privaten Geldspenden und Zuwendungen von den Ortsvereinen. Ein Spendenkonto ist bei der Rheingauer Volksbank eingerichtet.
Zu den Bildern: Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Friedrich Bauer, begrüßte die Gäste. |
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| Bagger sind angerollt |
| Artikel vom 21.05.2010 |
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| Bau des Vereinshauses Assmannshausen |
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Die Bagger waren angerückt und der Bau des Vereinshauses Assmannshausen in der Rheinallee ist durch das Geisenheimer Bauunternehmen Wald aufgenommen worden. Im Zuge der Planung war es zu erheblichen Verzögerungen gekommen, Stadt und Architekturbüro machten sich hier gegenseitige Vorwürfe. Darauf hatte der Anfangsplaner seinen Vertrag mit der Stadt gekündigt, die nun die Firma Jäger & Merbach Architekten AKH GmbH mit der weiteren Planung in Zusammenarbeit mit dem Stadtbauamt beauftragte.
Es wird in Frage gestellt, ob die vorgesehene Fertigstellung des Mehrzweckgebäudes für alle ortsansässigen Vereine zum 1. November diesen Jahres eingehalten werden kann. Man werde versuchen, so Bürgermeister Volker Mosler, daß zumindest die Freiwillige Feuerwehr Assmannshausen ihren vorgesehenen Gebäudeteil nutzen kann, denn das jetzige Vereinshaus mit Feuerwehrhof ist zum 1. November 2010 verkauft. Der Schützenverein Freischütz könnte noch einige Zeit die Einrichtung hinter dem Rathaus benutzen und der Turnverein in der anliegenden Turnhalle den Turnbetrieb bis zu einem Umzug in die Rheinallee aufrecht erhalten. Ortsvorsteher Helmut Petry gibt zu bedenken, daß aber noch weitere Vereine im alten Vereinshaus ihre Zusammenkünfte haben. |
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| Pumpstation wieder in Betrieb |
| Artikel vom 21.05.2010 |
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| Komplett neue Elektroanlage eingebaut |
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Die Pumpstation vor dem Klärwerk in Assmannshausen ist wieder in Betrieb. Lediglich herumliegende Kabel und letzte Handanlegung an der Belüftungsanlage durch Handwerker ließen noch an den Schwelbrand in den Schaltschränken erinnern. Die Elektroanlage war völlig zerstört worden und mußte komplett erneuert werden. Bürgermeister Volker Mosler und Helmut Ulges vom Abwasserverband Unterer Rheingau, der die Kläranlage in Assmannshausen mit betreut, konnten sich von einer ordentlichen Arbeit und der Inbetriebnahme vor Ort überzeugen. Die elektronischen Einrichtungen für Schmutzwasserpumpe, Regenwasserpumpe, Restenleerrungspumpe, Abluft, Rührwerk und Schieber seien auf dem neuesten Stand, sagte Helmut Ulges. Im Zuge der Instandsetzungsmaßnahmen werde man noch einen Schieber austauschen, der inzwischen veraltet ist. Die Pumpstation wurde 1985 in Betrieb genommen und dient der Förderung von Oberflächenwasser in den Kanälen. Seit dieser Zeit, außer bei dem Extremhochwasser 1988, war Assmannshausen von Hochwasser verschont geblieben.
Bürgermeister Mosler und Geschäftsführer Ulges sprachen von einer schnellen Bauzeit. Der Brand war am 5. März ausgebrochen und wegen der starken Rauchentwicklung waren die Anlieger über den Rundfunk aufgefordert worden, ihre Fenster geschlossen zu halten. Rund 250.000 Euro kostet die neue Elektroanlage, die Kosten werden von der Versicherung getragen. |
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| Kochen nach Hildegard von Bingen |
| Artikel vom 19.05.2010 |
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| Rote Beete-Carpaccio mit Räucherforellennockerln |
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In Rüdesheim und Bingen kann man den Spuren der hl. Hildegard auch in der Küche folgen. Nicht nur die Wirkungsstätten beiderseits des Rheins erinnern an die große Frau des Mittelalters, auch ihre gut gemeinten Ratschläge zur Ernährung und Gesundheit des Menschen. Das brachte die Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen e.V. (WTF) auf den Plan, sich der guten Ratschläge im „Jahr der Hildegard“ anzunehmen und sie zu befolgen. Davon sollten auch die Touristen und Bürger in der Stadt etwas erfahren und haben.
Es gibt ein Hildegard-Ticket, mit dem man mit der Fähre nach Bingen und zurück fahren und das dortige Museum besuchen kann. Umgekehrt kann man von Bingen nach Rüdesheim und Eibingen zu den Wirkungsstätten Hildegards kommen. Und hier gibt es auch die sogenannten „Hildegard Gastgeber“. Die Hotels und Gastronomiebetriebe erkennt man am sogenannten „Hildegard-Gastgeber“, der am Hause angebracht ist. Er sagt, daß hier die Ratschläge Hildegards befolgt werden. Zum Beispiel sind beim Frühstück-Büfett Dinkelprodukte, Kürbiskerne, Fencheltee und vieles mehr aufgetragen, Dinge, die Hildegard zu Beginn eines neuen Tages empfiehlt. Auch auf der Speisenkarte trifft der Gast auf sogenannte Hildegard-Menüs und Hildegard-Gerichte.
Dies alles ist nur mit geschulten Gastronomen und Köchen zu bewältigen. Man muß darüber Bescheid wissen, was Hildegard empfiehlt und was sie ablehnt damit der Mensch sich wohlfühlt und gesund bleibt.
Im Rahmen eines Koch- und Ernährungskursus haben sich WTF-Mitglieder bei Rudolf Ließ in Assmannshausen informiert. Rudolf Ließ ist in der Kunst des Kräuterkochens bewandert und kennt sich auch bestens in der Küche Hildegards aus. Er empfiehlt als guten Start in den Tag ein Habermus: Drei Tassen Dinkelschrot oder Dinkelflocken, sechs Tassen Wasser, drei Eßlöffel Honig, eineinhalb Teelöffel Zimt, ein Meßbecher Bertram (aus der Kamillenfamilie), drei Meßbecher Galgant, eineinhalber Apfel, zwei Teelöffel Mandelblättchen, Rosinen nach Belieben und eine halbe Zitrone. Teils gekocht und dann die frischen Zutaten hinzugegeben, soll nach Meinung Hildegards der Start in den Tag gelingen. Hildegard schreibt: „Solange ein Mensch nüchtern ist, soll er zunächst ein Gericht zu sich nehmen, das aus Früchten und Mehl zubereitet ist, weil dies eine trockene Speise ist und dem Menschen gesunde Stärke verleiht. Auch soll er zuerst eine warme Speise verzehren damit sein Magen warm wird. Alles Obst und alle Saft und Feuchtigkeit enthaltenden Dinge, wie zum Beispiel (frische) Kräuter, soll er bei seiner ersten Mahlzeit vermeiden, weil diese ihm Fäulnis und Schleim sowie Unruhe in den Säften bringen würden.“
Auch empfiehlt Hildegard einen Basilikum-Brotaufstrich zum Dinkelbrot. Zum Mittagstisch ein Rote Beete-Carpaccio mit Räucherforellennockerln und Sahnemeerrettich, oder zur Jahreszeit passend, einen Fenchel-Spargelflan. Zum Dessert gibt es ein Kastanien-Creme-brulée. Übrigens: Solche Gerichte sind nicht nur den Gästen vorbehalten, auch den Rüdesheimern und Rheingauern werden sie empfohlen – im Jahr der Hildegard. |
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| Rotwein und Musik |
| Artikel vom 19.05.2010 |
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| Feiern mit den Assmannshäuser Schützen |
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Immer an Christi Himmelfahrt und dem darauf folgenden Samstag lädt sich der Schützenverein „Freischütz“ auf den Hof hinter dem ehemaligen Rathaus Gäste ein. Er nennt das Event „Kleines Rotweinfest“, weil es seit einigen Jahren das große Rotweinfest in der Rotweingemeinde nicht mehr gibt. Heute nennt sich die große Präsentation der Assmannshäuser Weine, begleitet von leckeren Gaumenfreuden zahlreicher Köche, „Assmannshausen in ROT“, das vom 11. bis 13. Juni gefeiert wird.
Die kühle Witterung hatte den Freischützen Sorge bereitet, und dennoch fanden sich immer wieder Festgäste auf dem Platz vor dem Schützenhaus ein. Dort standen der Grill, Weinstand und Bierausschank, die mit ihrem Angebot einiges vorhalten konnten. Musikalisch versorgte die Blasmusik der „Aartal Musikanten“ die Besucher. Und wenn das Wetter auch nicht gerade freundlich war, so waren es die Festbesucher, die sich das lange Wochenende nicht vermiesen ließen. Gut gekleidet machten sich viele Menschen zur Wanderung auf, und einige von ihnen legten bei den Assmannshäuser Schützen eine gemütliche Rast ein. |

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| Kunst und Wein vereint |
| Artikel vom 19.05.2010 |
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| Offener Weinkeller im Staatsweingut |
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Kunst und Wein hatten sich in der Domaine Assmannshausen der Hessischen Staatsweingüter zusammengefunden. Im großen Holzfaßkeller, wo interessierte Weinkunden die Gutsweine verkosten konnten, waren auch Bilder des Sandkünstlers Wolfgang Holthues aus Wiesbaden ausgestellt. Den Sand als Kunstform lernte Holthues bei Besuchen in Asien und Afrika kennen. Beim Besuch in Dakar sah er Künstler, die sehr naive, einfache Sandbilder herstellten. Diese Art kreativ mit Sand umzugehen gefiel ihm. Auch andere Orte wie Wüsten, Sanddünen, Vulkane und Strände faszinierten Holthues. Ob als Siliziumkristalle im Computer, oder Mandalas als Meditation tibetischer Mönche, ob mit Sandstrahlen behandelte Gegenstände oder In-den-Sand-Schreiben von Zeichen und Buchstaben für die Geister der Navajo-Indianer Nordamerikas, Sand ist für Holthues allgegenwärtig und inspiriert ihn zu neuen Ideen aus denen wundervoller Werke entstehen.
Wie die gezeigte Kunst, so erweckte auch der 2009er Spätburgunder bereits die Aufmerksamkeit der Weinkenner und Freunde des Assmannshäuser Spätburgunders. Noch im Faß reifen ein Qualitätswein, eine Spätlese und eine Auslese dieses Jahrgangs aus der Lage Höllenberg. Die Faßproben erwiesen sich als frisch, sehr gehaltvoll und fruchtbetont und wurden bereits für eine spätere Auslieferung vorbestellt, so Ralf Bengel von den Hessischen Staatsweingütern. Aber auch die übrigen Weine fanden guten Absatz bei der Weinpräsentation, zu der die Küche der „Alten Bauernschänke“ Assmannshausen ausgesuchte Speisen reichte. Der 2009er Höllenberg übertreffe den Weinjahrgang 2003, sagte Ralf Bengel. Die Erntemenge hätte allerdings höher sein können, um die Wunschlieferung der Kunden zu erfüllen. Der trockene Spätsommer habe zum Ernteausfall beigetragen, auf der anderen Seite aber eine sehr gute Qualität wachsen lassen.
Zum Bild: Ute und Ralf Bengel von den Hessischen Staatsweingütern mit dem Wiesbadener Sandkünstler Wolfgang Holthues. |
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| Berg`s Auszeit |
| Artikel vom 11.05.2010 |
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| Wellness & Wein zusammen erleben |
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„Berg`s Auszeit“ – dies bedeutet Wellness & Wein pur! Vom „Marktplatz“ im 1. Stock des Wellnesshauses in der Niederwaldstraße 14, auf den durch das gläserne Dach das helle Tageslicht einfällt, begleiten Wein und die Kunst um den Wein die Entspannungsuchenden in die einzelnen Räumlichkeiten zur kosmetischen Behandlung, Sauna oder Massage. Birgit und Konrad Berg, von der „Alten Bauernschänke“ Assmannshausen, haben hier eine Oase der Ruhe und Entspannung geschaffen, die aber auch der Gesundheit dienlich ist. Diese Oase der Ruhe und Entspannung kann man während der „Tage der offenen Tür“ am 22. und 23. Mai 2010 besichtigen, zu denen auch die staatlich anerkannte Physiotherapeutin und Masseurin, Manuela Steinberger, und die staatlich geprüfte Kosmetikerin, Anette Schmelzeis, einladen. Beide werden sich um die Besucher von „Berg`s Auszeit“ kümmern und für deren Wohlbefinden verantwortlich zeichnen. Dies ist nicht nur den Hotelgästen der „Alten Bauernschänke“ vorbehalten, auch privat darf die Einrichtung genutzt werden. Das Gesundheitsprogramm von Manuela Steinberger ist für alle Krankenkassen zugelassen.
Die mit leuchtenden Bildern der Hamburger Künstlerin Sybille Homann (Flaschenobjekte) geschmackvolle Einrichtung bietet physiotherapeutische Behandlungen wie enegetische Massagen, Hot Stone Massagen, Sauna mit Aufgüssen rund um den Wein oder gar ein Traubenkernölbad zu zweit in der Duo-Badewannen-Abteilung. Denn ganz nach dem Stil der neuen Einrichtung sollen Wein und Wellness den Körper, Geist und die Seele auffrischen.
Dazu bietet sich auch die SanVino Gesichtspflege an, die die Haut verwöhnt und ihr neue Vitalität schenkt. Dies gilt für das SanVino Gesichts-Ritual ebenso, das die Haut durchblutet und regeneriert. Dabei ist die regulierende Traubenkernmodelage ein besonderes Highlight. Die vitalisierende Weinlaubfußpflege mit Extrakten aus rotem Weinlaub, Birke und Rosskastanie belebt die müden Füße. Frische, Klarheit und Leichtigkeit für den Herrn bewirkt die Anwendung SanVino-Herrlichkeit. Es ist etwas Besonderes den Duft grüner Reben im Tau des morgendlichen Weinbergs zu spüren.
Im Erdgeschoss bietet sich in der einladenden Vinothek die Probe von Weinen aus dem hauseigenen Weingut der Familie Berg an. Dazu werden auf Bestellung kleine Gerichte angeboten, die sich den Rieslingweinen und Spätburgundern anpassen. Hier ist die selbstständige Hotelfachfrau Angela Wagner die Ansprechpartnerin für die Gäste. Sie reicht die Weinproben, richtet die kleinen Speisen an und sorgt für den Weinverkauf. Die Vinothek ist täglich geöffnet.
Der Saunabereich ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 14 bis 21 Uhr geöffnet, Mittwoch, Samstag und Sonntag von 11 bis 21 Uhr. Für die Abteilungen Physiotherapie/Massage und Kosmetik bedarf es der telefonischen Terminvereinbarung, da die Hotelgäste der „Alten Bauernschänke“ die Möglichkeit der Vorausbuchung bei der Hotelreservierung haben.
Zum Bild:
Birgit Berg (r.) und Konrad Berg (Mitte) haben mit „Berg`s Auszeit“ eine Oase der Entspannung rund um Wellness und Wein geschaffen. Maunela Steinberger (l.) zeichnet für die Physiotherapie, Anette Schmelzeis (2.v.l.) für Kosmetik und Angela Wagner (2.v.r.) für die Vinothek verantwortlich. |
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| Treffen auf dem Bauplatz |
| Artikel vom 21.04.2010 |
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| Vereine sind besorgt wegen des hingehaltenen Baubeginns |
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Der Stadtverwaltung ein großes Lob ausgesprochen haben Vereinsvertreter in Assmannshausen, die sich jetzt auf dem Bauplatz für das neue Vereinshaus mit Bürgermeister Volker Mosler und Mitarbeitern des Stadtbauamtes vor Ort trafen. Sie stehen den Sorgen der Ortsvereine von Assmannshausen positiv gegenüber, denn nach dem sich immer länger hinaus ziehenden Baubeginns glaube schon niemand mehr an eine Fertigstellung des neuen Vereinshauses zum 1. November diesen Jahres. Mit Vertretern des Ortsbeirates Assmannshausen erinnerten die Vereinsvorstände an den Termin 30. Oktober, an dem die Übergabe des alten Vereinshauses an seinen neuen Besitzer stattfindet. Dann habe der Gesangverein zum Beispiel keinen Proberaum mehr, die Jugend sitze wieder auf der Straße. Man stellte sich die Frage, ob von Seiten des Architekten nicht genügend Einsatz gezeigt werde, da trotz Baugenehmigung durch den Landkreis immer noch nicht mit dem Bauvorhaben begonnen werden konnte.
Auf dem für den Bau abgesteckten Platz in der Rheinallee hat die Freiwillige Feuerwehr bahnseitig bereits kleinere Bäume für das Bauvorhaben beseitigt. Wie Bürgermeister Volker Mosler betonte, werde man von Seiten der Verwaltung alles daran setzen, daß zumindest die Feuerwehr zum 1. November mit ihrem Gerät im neuen Vereinshaus einziehen kann. Noch hätten der Turnverein und Schützenverein in ihren jetzigen Räumen die Möglichkeit, dem Sport nachzugehen, aber dies sei nicht befriedigend, sagte Bürgermeister Mosler. Die Vereinsvertreter baten die Stadt, mit Nachdruck das Bauvorhaben zu begleiten, auf das man sich sehr freue. |
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| Das gab es noch nicht: Drei Königsketten |
| Artikel vom 21.04.2010 |
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| Judith Kremer schoß sich dreimal an die Spitze |
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Die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins „Freischütz“ Assmannshausen bot ein regelrechtes Highlight. Judith Kremer vom Verein hatte im Schießsport im wahrsten Sinne des Wortes den Vogel abgeschossen. „Das gab es in der Vereinsgeschichte noch nicht“, verkündete der Erste Vorsitzende Thomas Petry. Judith Kremer ist Schützenkönigin des Vereins, sie setzte sich beim Königsschießen auf Kreisebene durch und gewann schließlich auch noch das Gauschützenkönigsschießen 2010 in Talheim. Dies berechtigte sie zur Teilnahme am Landesschützenkönigsschießen in Usingen, wo vier Frauen und sechs Männer aus allen hessischen Gauen um die Königswürde schossen. „Ich war jetzt so richtig aufgeregt“, gestand die junge Assmannshäuser Schützin, die eine Ausbildung bei der Rheingauer Volksbank macht. Doch es reichte in Usingen für Platz drei, und damit die Ehre des zweiten Ritters mit nach Assmannshausen zu nehmen.
Auch die übrigen Vereinsschützen konnten auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, wie aus den Berichten des Ersten Vorsitzenden und des Sportwarts Robert Wittmann hervorging.
Der Dank galt auch langjährigen Mitgliedern. Thomas Petry ehrte für 40jährige Mitgliedschaft Johanna Springer, Ernst Schütz, Heiko Schwarz und Franz-Josef Kilian. Ebenfalls 40 Jahre ist Jürgen Ringelstein im Verein, Bruno Retzel bringt es auf 50jährige Vereinszugehörigkeit.
Im Rahmen der turnusgemäßen Wahl zum Vorstand wurde Karl Petry im Amt des 1. Beisitzers bestätigt, ebenso der 2. Beisitzer Stephan König und Pressewartin Elke Schwarz-Lühr. Zu Kassenprüfern bestellte die gut besuchte Jahreshauptversammlung im Schützenhaus Wolfgang Kaimer und Friedel Weigand.
Jetzt heißt es das nächste Fest vorzubereiten. Ab Himmelfahrt (13. Mai) laden die Schützen zum sogenannten „Kleinen Rotweinfest“ auf das Vereinsgelände hinter dem alten Rathaus am Rhein.
Bild oben: Ausgestattet mit drei Königsketten: Judith Kremer.
Bild unten: Thomas Petry (l.) ehrte für lange Vereinstreue Franz-Josef Kilian, Ernst Schütz, Heiko Schwarz (v.l.) und Johanna Springer. |
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| Gaumeister Luftgewehr |
| Artikel vom 12.04.2010 |
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| Schützen schossen sich an die Spitze |
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Die Mannschafts-Altersklasse des Schützenverein Freischütz Assmannshausen ist Gaumeister Luftgewehr geworden. Sie setzte sich bei der Gaumeisterschaft in Wiesbaden mit Robert Wittmann, Franz-Josef Kilian und Thomas Petry (v.l.) souverän gegen zehn Mannschaften des Gau 7 durch. Mit einer Gesamtringzahl von 1094 Ringen gewannen sie am Ende deutlich vor Steinfischbach mit 1078 Ringen und dem dritten Oberbrechen mit 1054 Ringen. |
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| Im Zeichen der Sonnenblume |
| Artikel vom 11.04.2010 |
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| Erstkommunion der Kinder von Aulhausen und Assmannshausen |
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Im Zeichen der Sonnenblume haben am Weißen Sonntag Celina Conrad, Christopher Heim, Lara Keifer, Valentin Keiffer, Philipp Müller, Sarina Reutershahn, Marion Skalbaniok (alle Aulhausen), Celine Altenkirch, Marius Kastien und Michelle Santorce (alle Assmannshausen) erstmals den Heiland in Form der Brotsgestalt empfangen. In feierlicher Prozession gingen sie vom Kindergarten mit Pfarrer Franz Grote in Begleitung der "Winzerkapelle Rüdesheim am Rhein" und der Eltern und Geschwister zur Kirche St. Petronilla. Das Bild der Sonnenblume in der Kirche sollte die Verbindung zu Gott zeigen. Die Blütenblätter zeigten die Namen der Kinder auf und wieviel Liebe und Kraft von Gott ausgehen, der sich symbolisch mit dem Blütenkern der Sonnenblume darstellte. Am Nachmittag gingen die Kinder mit den Angehörigen zur Andacht, um Gott für diesen schönen Tag zu danken. |
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| Osterlicht gebracht |
| Artikel vom 05.04.2010 |
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| Kommunionkinder besuchten Altenheim |
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Die Kommunionkinder der Pfarrgemeinden Hl. Kreuz Assmannshausen und St. Petronilla Aulhausen haben nach dem Gottesdienst am Ostermontag das Osterlicht in das Alten- und Pflegeheim Thomas-Morus-Haus getragen. Pfarrer Franz Grote hat das Licht an der Osterkerze angezündet. Im Thomas-Morus-Haus wurde dann während eines Gottesdienstes in der Hauskapelle die dortige Osterkerze angezündet. Damit setzten die Kommunionkinder ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den Gemeindemitgliedern und den Bewohnern des Alten- und Pflegeheimes, die sich über den Besuch der Kinder freuten. |
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| 5.500 Euro für Benni & Co. |
| Artikel vom 03.04.2010 |
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| Rheinsteigwanderer liefen für die Forschung |
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Bereits zum fünften Mal ist Rudolf Mahlburg von „Laufendhelfen e.V.“ mit seiner Frau Brigitte und weiteren Wanderfreunden den Rheinsteig gelaufen. Nicht nur, weil dieser immer wieder faszinierend ist, sondern um für die „Aktion Benni & Co. e.V.“ Spenden zu sammeln. In Assmannshausen konnten Rudolf Mahlburg, Claudia Schwarz von der Romantischer Rhein Tourismus GmbH und dem Kreisbeigeordneten und Welterbedezernenten Karl Ottes einen Scheck von 5.500 Euro an Sabine Wedel von der „Aktion Benni & Co. e.V.“ überreichen. Der Betrag setzt sich aus eingegangenen Spenden während der Rheinsteigwanderung und 50 Cent pro gelaufener Kilometer der Teilnehmer zusammen. Sichtlich gerührt und mit offenem Herzen hatte Sabine Wedel die Spende entgegen genommen.
Die Idee, behinderten Menschen Hilfe durch die eigene Freude am Laufen zu Teil werden zu lassen, stammt von Brigitte und Rudolf Mahlburg. Sie laufen dabei nicht nur dem Rheinsteig, sondern auch mal hunderte von Kilometern durch die Wüste, oder sie lassen auf zwei Beinen die Nacht zum Tag werden. Sie gründeten den Verein „Laufendhelfen e.V.“, der mit seinen Aktivitäten auf die Notwendigkeit der Unterstützung behinderter Menschen aufmerksam macht und so Spender, Sponsoren und Mäzene für seine Idee gewinnt. Beim Rheinsteiglauf geht es darum, sich für muskelkranke Kinder, die an der unheilbaren Krankheit „Duchenne Muskeldystrophie“ leiden, einzusetzen. Die Hoffnung, den Duchenne-Kindern durch ein wirkungsvolles Medikament zu einem unbeschwerten Leben zu verhelfen, verleiht Brigitte und Rudolf Mahlburg und ihren laufenden Helfern die erforderliche Energie zur Umsetzung ihrer Idee. Die 2.500 betroffenen Kinder in Deutschland (weltweit eine halbe Million) haben nicht viel Zeit. Die Forschung ist ihre einzige Hoffnung und sie ist auf einem guten Weg. Sie ist auf Spendengelder angewiesen.
Die Organisation „Aktion Benni & Co. e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Forschung auf dem Gebiet der immer noch unheilbaren Krankheit „Duchenne Muskeldystrophie“ (DMD) zu fördern. Sie ist ein Verein von Eltern mit Duchenne-Jungen, arbeitet unermüdlich daran, Spenden für seriöse Wissenschaftler heranzuschaffen und wird von „Laufendhelfen e.V.“ unterstützt. Dies beeindruckte Claudia Schwarz, Geschäftsführerin von Romantischer Rhein Tourismus GmbH und Welterbedezernent Karl Ottes sehr. Beide Vereine zu unterstützen war für sie selbstverständlich und sie fanden im Rahmen der Scheckübergabe lobende Worte für die Rheinsteig-Aktion. Mit vielen kleinen Schritten könne die Welt verändert werden. Karl Ottes stockte spontan den Spendenbetrag um weitere 100 Euro auf, weil er spürte, wie notwendig es ist die Forschung zu unterstützen. Sabine Wedel bestätigte noch einmal, daß die Spende in Forschungsprojekte eingehe. Die erkrankten Kinder hätten von Geburt an Gene, die sie später an einen Rollstuhl binden. Wedel dankte für die Hilfe, die auf einer der schönsten Wanderstrecken Deutschlands zusammen kam.
Zum Bild: Claudia Schwarz, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH, Sabine Wedel von der "Aktion Benni & Co. e.V.", Rudolf Mahlburg Welterbedezernent Karl Ottes bei der Scheckübergabe im Rheinhotel "Germania" Assmannshausen. |
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| Der 47. Schuß hatte getroffen |
| Artikel vom 22.03.2010 |
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| Judith Kremer ist neue Schützenkönigin |
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Judith Kremer (20) ist die Schützenkönigin 2010 im Schützenverein „Freischütz“ Assmannshausen. Nachdem sie bereits den Königstitel auf Kreisebene und beim Gauwettkampf in Talheim holte, war sie jetzt auch im eigenen Verein beim Schießen auf den Königsadler treffsicher. Der 47. Schuß der insgesamt 20 aktiven Schützen, der den Kopf des aus Holz gefertigten Adlers zu Boden fallen ließ, gehörte Judith Kremer. Mit zwölf Jahren trat sie dem Schützenverein in Assmannshausen bei, und sie bringt nach eifrigem Training heute die 1. Mannschaft auf die vorderen Plätze. Am 10. April fährt die neue Schützenkönigin, die nun die aus dem Jahr 1960 stammende Königskette mit Stolz tragen darf, zum Hessischen Schützentag nach Usingen. Sollte sie auch dort erfolgreich sein, steht der Teilnahme am deutschen Königsschießen nichts mehr im Wege.
Zum Königsteam im Schützenverein „Freischütz“ gehören weiterhin zwei Ritter. Erster Ritter ist Robert Wittmann (nach weiteren 45 Schuß), 2. Ritterin ist Elke Schwarz-Lühr (nach weiteren 88 Schuß). Der Erste Vorsitzende des Vereins, Thomas Petry, gratulierte dem neuen Königsteam, ihm schlossen sich alle aktiven Schützen an, die darauf im Schützenhaus feierten. |
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| In acht Metern Höhe auf Hilfe gewartet |
| Artikel vom 17.03.2010 |
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| 150 Rettungskräfte fanden sich zur Rettungsübung an der Seilbahn ein |
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In einer spektakulären Rettungsübung haben rund 150 Einsatzkräfte der Arbeitsgruppe Seilbahn von der Freiwilligen Feuerwehr Rüdesheim, unterstützt von Feuerwehrleuten der Wehren aus Assmannshausen, Aulhausen und Presberg, dem DRK, ASB und weiteren Rettungsorganisationen 24 Erwachsene und Kinder sowie einen Hund aus den Sesseln der Niederwald-Seilbahn Assmannshausen „befreit“. Angenommen wurde ein Stillstand der 940 Meter langen Seilbahn aus technischen Gründen. Die zu rettenden Personen warteten über eine Stunde bei kalter Witterung mit Thermodecken versorgt geduldig auf Hilfe. Nach ihrer „Befreiung“, sicher aus dem Steilhang an einen Sammelpunkt gebracht, wurden Maßnahmen der Ersten Hilfe eingeleitet, denn unter den Fahrgästen befanden sich auch vier Personen, die „krankheits- und körperlich bedingt“ zu versorgen waren. Bei der Abschlußbesprechung wurde klar, daß bei einem tatsächlichen Ernstfall schnelle Hilfe gewährleistet ist.
Die Arbeitsgruppe Seilbahn (AGS) wurde 2005 aufgrund der Notwendigkeit zur Sicherstellung von Personenrettung aus der Seilbahn Rüdesheim bei einer Störung des geregelten Seilbahnbetriebs gegründet, so Andreas Schmidt von der Rüdesheimer Feuerwehr. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Bornack (Heilbronn), die Hersteller des zum Einsatz gebrachten Rettungs-/Fahrgerätes ist, der Unfall-Kasse Hessen und den Ausbildern der ASG Rüdesheim konnte ein feuerwehrzugelassenes und den Sicherheitsrichtlinien entsprechendes Rettungsgerät zur Personenrettung an Seilbahnen entwickelt werden. Diese Entwicklung, Ausbildung der AGS-Mannschaft und entsprechende Weiterbildungen der AGS-Ausbilder, konnte dann bis Mitte 2007 abgeschlossen werden und wurde auch durch eine entsprechende Rettungsübung an der Seilbahn Rüdesheim mit Erfolg demonstriert. Um eine Rettung an der Seilbahn Assmannshausen vornehmen zu können, habe man das vorhandene Rettungssystem weiter fortentwickelt, sagte Wolfgang Wolf von der Firma Bornack. Wolf zeichnete auch mitverantwortlich bei der Ausbildung der Feuerwehrleute in Rüdesheim. Das fortentwickelte Gerät sei in Assmannshausen wegen der zum Teil extremen Steillage der Streckenführung notwendig gewesen. Schnell wurde während der Rettungsaktion deutlich, daß an der Niederwald-Seilbahn Assmannshausen ein Drehleitereinsatz zur Personenrettung nicht in Frage kommen kann.
Die Rettungsaktion fand auf unwegsamem steilem Gelände an den Stützen vier und fünf statt. Hier kletterten die Feuerwehrleute gut gesichert in Führungsseilhöhe, um die Rettungsgeräte dort anzubringen. Talwärts fuhr von dort ein Feuerwehrmann von Sessel zu Sessel (jeweils 28 Meter), aus denen die zu bergenden Personen ebenfalls gut gesichert zu Boden gelassen wurden. Dabei zeigten sich Einsatzleiter Wolfgang Schmidt (stellvertretender Stadtbrandinspektor) und die einzelnen Abschnittsleiter zufrieden. Unter der Anwesenheit politischer Mandatsträger, des Bürgermeisters und des Kreisbrandinspektors konnten innerhalb von 3,5 Stunden die Betroffenen gerettet und nach erfolgter Registration zum Feuerwehrgerätehaus Aulhausen verbracht und verpflegt werden.
Zum ersten Mal hatten die Malteser aus Oestrich-Winkel mit 20 Helferinnen und Helfern an einer solchen Aktion mit vier Einsatzfahrzeugen des 2. Sanitätszuges Rheingau-Taunus teilgenommen. Bei ihrem Eintreffen durch die Weinberge in den unwegsamen Streckenabschnitt der Seilbahnführung wurde eine Vielzahl von Materialkisten mit Verbandmaterialien und Decken zur Einrichtung eines Sichtungsplatzes durch die Einsatzkräfte aus den Fahrzeugen entnommen und im Gelände aufgebaut. Zwei Rettungstrupps gingen parallel ins Gelände, um Patienten zu versorgen.
MHD-Einsatzleiter Mathias Bock ließ Einsatzabschnitte „Rettung“, „Sichtung“ und „Transport“ bilden, die unverzüglich eigenständig arbeiteten. Bis zum Übungsende wurden durch die Malteser-Einsatzkräfte mehr als 14 Personen registriert, gesichtet und versorgt. Besondere Anforderungen an die Sanitäter stellte die ungewohnte Arbeit in der Steillage mit Sicherungsseil sowie das besondere Zusammenspiel mit den anderen Fachdiensten dar, so Lutz Papalau von den Maltesern. Durch das ruhige und eingeübte Arbeiten sei es aber kein Problem gewesen, auch kurzfristig auf neue Einsatzsituationen zu reagieren und den Einsatz routiniert zu Ende zu bringen. „Die Übung hat deutlich aufgezeigt, welche besonderen Anforderungen die Rettung aus dem Sessellift an die Führungs- und Einsatzkräfte stellt, sagte Papalau. „Wir sind mit dem Übungsergebnis mehr als zufrieden und für einen Realeinsatz gut vorbereitet“, fügte der MHD-Abschnittsleiter in der Einsatznachbesprechung an.
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| 200 Euro gespendet |
| Artikel vom 17.03.2010 |
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| Bratwurstverkauf beim Rüdesheimer Fastnachtszug |
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Spaß haben und dabei Gutes tun, das dachten sich beim Rüdesheimer Fastnachtszug Rosemarie Christ-Maier, Elke Siegfried und die Bäckerei Aulmann am Fastnachtsamstag diesen Jahres. Sie verschenkten beim Rüdesheimer Fastnachtszug, den Rosemarie Christ-Maier einst mit ins Leben rief, am Haus in der Marienthaler Straße Bratwürste, zu denen die Bäckerei Aulmann die Brötchen stiftete. Dabei baden sie um eine Spende für das Thomas-Morus-Haus. Den Erlös von 100 Bratwürsten in Höhe von 200 Euro überbrachten Rosemarie Christ-Maier und Elke Siegfried dem Alten- und Pflegeheim Thomas-Morus-Haus in Assmannshausen. Die Spende wurde auf der Station 3 von Betreuungsassistentin Petra Riedel und Frau Schilson vom Heimbeirat mit Freude entgegen genommen. In netten Gesprächen erfuhren die Rüdesheimer Spenderinnen Näheres über die Arbeit im Alten- und Pflegeheim in Assmannshausen, und sie stellten dabei fest, daß ihre Spende an diesem Ort gut gebraucht werden kann.
Zum Bild:Rosemarie Christ-Maier und Elke Siegfried (hintere Reihe 2. und 3.v.r.) übergaben Petra Riedel vom Thomas-Morus-Haus eine Spende. |
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| Bauarbeiten am Niederwaldtempel sind im Gange |
| Artikel vom 17.03.2010 |
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| Gestaltung wird nach dem Vorbild historischer Aufnahmen vorgenommen |
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Im Dezember letzten Jahres gab es den Startschuß zu den Landschaftsbauarbeiten zur Gestaltung des Tempelumfeldes nach historischem Vorbild. Jetzt ist die Baustelle eingerichtet und die Arbeiten schreiten voran, so daß im Sommer diesen Jahres ein weiterer Hingucker auf dem Niederwald geschaffen ist. Die Erdarbeiten und Geländemodellierung ist vorgenommen, und um den Tempel herum zeigt sich die Einfriedung in Form einer Bruchsteinmauer, ganz nach dem Vorbild historischer Aufnahmen. Möglich sind die Bauausführungen durch die Initiative des Tempelvereins Rüdesheim am Rhein e.V. geworden, so Landschaftsarchitektin Petra Bittkau. So wurden hierzu Fördergelder vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erfolgreich beantragt. Weitere finanzielle Zuwendungen erfolgten durch die Stadt Rüdesheim und zahlreiche Privatspenden. Das Büro Die LandschaftsArchitekten Bittkau-Bartfelder und Ingenieure aus Wiesbaden hat die Planung erarbeitet und zeichnet sich auch für die Bauüberwachung verantwortlich. Dieses Büro hatte im Vorfeld bereits den Masterplan erarbeitet und hat auch verantwortlich den ersten Bauabschnitt geplant und betreut.
Als Vorbild für die Gestaltung der Freiflächen am Tempel stehen, wie anfangs erwähnt, zahlreiche historische Abbildungen zur Verfügung, die den ursprünglichen Tempel mitsamt seinem Umfeld gut dokumentieren. Der Entwurf zeigt, daß die Neugestaltung sich deutlich an den historischen Darstellungen zum Beispiel aus 1829 und 1930 orientiert. Der Tempel stand früher auf einem Plateau, von einer kreisförmigen Bruchsteinmauer gefaßt, und gab erst beim Betreten des Tempels die besonderen Aussichten entlang des Rheinverlaufes in Richtung Mainz, ins Nahetal und bis hin zum Donnersberg frei. Nach dem Entwurf wird die radiale Stützmauer um den Tempel wieder hergestellt. Hierbei finden die alten Tempelstufen ihre Wiederverwendung.
Der Zuweg und die runde Platzfläche um den Tempel herum werden im gleichen farbigen Splitt-Mastix-Belag wie die neu angelegten Flächen an der Germania ausgebildet. Entlang der Mauerkrone wird die neue Fläche mit einem Rosenbeet aus üppigen Strauchrosen gerahmt. Zwei Säulen des Tempels werden mit historischen Kletterrosen malerisch in Szene gesetzt.
Da der Tempel und sein Umfeld weiterer Investitionen und Pflege bedarf, freut sich der Verein über Spenden. Steuerabzugsfähige Zuwendungsbestätigungen können ausgestellt werden. Spendenkonto: Nr. 10181518 bei der Rheingauer Volksbank am Rhein (BLZ 51091500). |
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| Neuer Vorstand beim Turnverein Assmannshausen |
| Artikel vom 09.03.2010 |
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| Urkunden für langjährige Vereinsmitglieder |
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Heinz Fischer ist als Erster Vorsitzender des Turnvereins Assmannshausen in seinem Amt bestätigt worden. Die Jahreshauptversammlung fand in der „Winzerschänke“ statt und war gut besucht. Zur Zweiten Vorsitzenden wurde Kerstin Schaal gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Schatzmeister Peter Schütz und die erste Schriftführerin Christine Messerschmidt. Heiko Schwarz wurde zweiter Schriftführer. Heinz Fischer ist 1. Sportwart des TV Assmannshausen, während die Stelle des 2. Sportwartes nicht besetzt werden konnte. Ebenfalls nicht besetzt werden konnte das Amt des Jugendvertreters. Wanderwartin bleibt Edelgard Fischer, Geräte- und Platzwart wurde Norbert Stassen. Beisitzer im Vorstand sind Maria Ruff und Anne-Mette König. Zu neuen Kassenprüfern wurden Marita Lichtenberg und Christian Fass bestellt.
Aus dem Rechenschaftsbericht über das zurückliegende Vereinsjahr gingen zahlreiche Aktivitäten hervor, die sich in diesem Jahr neben dem allgemeinen Turnbetrieb wiederholen. Dazu zählen die Wanderung am 1. Mai mit einem anderen Ziel, die Teilnahme mit einem Stand an „Assmannshausen in ROT“ vom 11. bis 13. Juni, Spiel und Spaß mit Germanischen Wettspielen am 21. August, die Adventsfeier am 26. November und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Assmannshausen am 4. und 5. Dezember. Darüber hinaus werden sich zahlreiche Mitglieder am diesjährigen Gauwandertag beteiligen, der am Donnerstag, 13. Mai (Christi Himmelfahrt) stattfindet.
Der Jahresausflug im letzten Jahr führte am 13. September mit dem Schiff nach St. Goar. Dort besuchte man das Puppen- und Bärenmuseum. Mit dem „Burg-Expreß“ war man anschließend zur Burg Rheinfels gefahren.
Dank galt treuen Vereinsmitgliedern. Edelgard Fischer und Kerstin Schaal ehrten im Namen des Vorstandes Josef Springer für 50 Jahre sowie Friedrich Bauer und Horst Kilian für 40 Jahre Vereinstreue. Ebenfalls 40 Jahre sind im TV Assmannshausen Jochen Harms und Klaus Backes, beide konnten nicht anwesend sein, wurden aber in den Dank für die lange Vereinszugehörigkeit eingeschlossen.
Zum Bild: Für treue Mitgliedschaft im Turnverein Assmannshausen ehrten Kerstin Schaal (l.) und Edelgard Fischer (r.) Horst Kilian (40 Jahre), Josef Springer (50 Jahre) und Friedrich Bauer (40 Jahre) v.l.. |
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| Brand in der Pumpstation |
| Artikel vom 09.03.2010 |
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| Elektroanlage für den Pumpenbetrieb ist völlig zerstört |
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Bei einem Brand in der Pumpstation nahe dem Alten- und Pflegeheim Thomas-Morus-Haus ist die Elektroanlage völlig zerstört worden. Die Brandursache war zum Zeitpunkt des Brandes noch nicht geklärt, man ging von einem technischen Defekt aus, was sich nach den genauen Untersuchungen bestätigte. Das Feuer hatte die gesamte Pumpanlage außer Betrieb gesetzt, sie hat die Aufgabe, gesammeltes Oberflächenwasser zur Reinigung in die höher und Richtung Lorch gelegene Kläranlage zu fördern. Dies war nicht mehr möglich, hätte sich das Auffangbecken an der Pumpstation gefüllt, wäre das ungereinigte Wasser über einen Auslauf in den Rhein gelaufen. Darüber wurde die Umweltbehörde informiert. Heute wurde eine Saugpumpe installiert, die den Pumpbetrieb für eine der drei Pumpen wieder aufnahm, sagte Bürgermeister Volker Mosler, Kosten rund 2.500 Euro.
Am Einsatzort waren Feuerwehrleute der Wehren aus Rüdesheim, Assmannshausen, Aulhausen und Geisenheim. Bürgermeister Volker Mosler kam, um sich über das Ausmaß des Feuers zu informieren. Die Brandbekämpfung wurde durch starke Rauchentwicklung erschwert. Wegen der Rauchentwicklung durch die brennenden Stromverteilerkästen wurden die Anwohner über den Rundfunk darüber informiert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Abschalten des Stromes durch die Süwag war zunächst nicht möglich, da Brandrauch durch unterirdische Leitungen aus dem Brandbereich bis in das nahe gelegene Verteilerhaus gezogen waren.
Der entstandene Sachschaden beträgt rund 250.000 Euro. Es werden Probebohrungen an der Decke des Gebäudes vorgenommen, um die Stabilität des Daches festzustellen. Sämtliche Wasserleitungen müssen erneuert werden. Außer den 36 Einsatzkräften der Feuerwehren wurden die Polizei und ein Rettungswagen des DRK eingesetzt. Die B 42 war während des Einsatzes nur einseitig befahrbar. |
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| À votre santé |
| Artikel vom 09.03.2010 |
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| Essen und trinken wie Gott in Frankreich |
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„Leben wie Gott in Frankreich“ ist ein oft zitierter Wunsch, und einmal im Jahr geht er beim Freundeskreis Juliénas-Assmannshausen, wenn auch in etwas kleinerem Rahmen, in Erfüllung. So hatte der Verein auch in diesem Jahr wieder zum „Fête de Printemps“, dem Frühlingsfest eingeladen. Von Frühling gab es draußen allerdings keine Spur, heftiger Schneefall hatte erneut für einen kurzen Wintereinbruch in der Region gesorgt. Dies hielt aber nicht davon ab, zum Fest ins Vereinshaus zu gehen, und so durfte sich der Verein unter seinem Ersten Vorsitzenden Stefan Werner vieler Gäste erfreuen. Für sie hielt man nicht nur den guten Beaujolais aus der französischen Partnergemeinde von Winzer Vinzent Audras bereit, sondern auch Assmannshäuser und Rüdesheimer Weine. Auf der Speisenkarte standen Quiche Lorraine, Ragout fin „St. Vincent“, eine Plat de Juliénas mit leckerer Wurst und Käse und ein Creme Roquefort mit Rotweincassis an Birne, also für jeden Genießer etwas. Das Küchenteam um Eugen Altenkirch mit Marion Altenkirch, Angelika Kilian und Gretel Forschner hatten sich Gutes einfallen lassen und Annerose Trapp für den frühlingshaften Tischschmuck gesorgt. Der Festerlös trägt zur Förderung der Partnerschaft zwischen Juliénas und Assmannshausen bei, die seit über 40 Jahren besteht und mit Leben gefüllt ist. |
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| Jahreshauptversammlung des St. Nikolaus Schiffervereins |
| Artikel vom 26.02.2010 |
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| Verein ehrte langjährige Mitglieder |
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Für treue Mitgliedschaft im St. Nikolaus Schifferverein Assmannshausen hat dessen Erster Vorsitzender Heinz Schneider in der Jahreshauptversammlung drei Mitglieder ehren können. Er überreichte eine Ehrenurkunde an Marlene Wahlen für 40jährige Mitgliedschaft, an Helga van de Lücht für 25jährige Mitgliedschaft sowie an Peter Bauer, der dem Verein ebenfalls seit 25 Jahren angehört. Zu den langjährigen Mitgliedern zählen auch Günther Unger (40 Jahre), Jürgen Unger (25) und Wendelin Kilian (25).
Der St. Nikolaus Schifferverein Assmannshausen hat sich dem Erhalt zweier Nikolauskapellen, sie stehen in Assmannshausen am Binger Riff und in der Rheinstraße, verschrieben. Aber auch der Wahrung einer langjährigen Tradition, der St. Nikolaus Schiffsprozession um den 6. Dezember eines jeden Jahres. Dabei bittet man um den Segen des Schutzpatrons der Binnenschiffer, den heiligen Nikolaus, auf den Wasserstraßen. Hieran erinnerte der Erste Vorsitzende, Heinz Schneider, in seinem Rechenschaftsbericht. Darüber hinaus finden regelmäßige Stammtische und ein geselliges Miteinander innerhalb des Vereins statt, dessen Präses Pfarrer Hans Jörg ist.
Pfarrer Hans Jörg verlas das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2009, der Kassenwart Burkhard van de Lücht gab den Kassenbestand bekannt, der von Kassenprüfer Willi Schäfer für in Ordnung befunden wurde. Darauf wurde dem Vorstand einstimmige Entlastung erteilt.
Der Verein wird auf Beschluß der Mitgliederversammlung am 7. März an der Bezirksversammlung in Kamp-Bornhofen teilnehmen. Die nächsten Stammtische, zu denen alle Mitglieder eingeladen sind, finden am 13. April in Assmannshausen, am 11. Mai in Geisenheim und am 7. Juni in Erbach statt. Einladungen hierzu ergehen durch die Presse.
In der Jahreshauptversammlung wurde auch auf den diesjährigen Vereinsausflug verwiesen. Er findet vom 24. September bis 27. September statt und führt durch das Elbsandsteingebirge mit Besuch der Stadt Dresden. Quartier beziehen die Reiseteilnehmer in Neustadt/Sachsen, von wo aus die Tagesfahrten starten. Informationen zum Ausflug erhält man unter Telefon 06723/913722 oder 0171/77114949.
Die diesjährige St. Nikolaus-Schiffsprozession ist auf Sonntag, 5. Dezember 2010 terminiert. Sie beginnt am Vormittag um 10 Uhr mit einem Festhochamt in der Pfarrkirche Assmannshausen und wird um 14 Uhr mit den Schiffen zum Binger Riff fortgesetzt.
Zum Bild. V.l. Heinz Schneider ehrte in der "Winzerschänke" Marlene Wahlen (40 Jahre), Peter Bauer (25 Jahre) und Helga van de Lücht (25 Jahre). |
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| 90. Geburtstag |
| Artikel vom 23.02.2010 |
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| Alle gratulierten der lieben Tante Resi |
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Ihren 90. Geburtstag feierte im Kreise der Familie Unger und zahlreicher Freunde Therese Horstmann geborene Unger in Assmannshausen. Die Jubilarin wurde am 15. Februar in Köln als eines von vier Kindern geboren. Die Familie führte einen eigenen Gastronomiebetrieb, hatte aber während des Krieges die Domstadt am Rhein verlassen müssen und war nach Assmannshausen gekommen, wo der Bruder der Jubilarin, Josef Unger, lebte. Unterkunft fand die Familie im zum Thomas-Morus-Haus gehörenden „Schweizerhaus“.
In Assmannshausen lernte Therese Horstmann ihren Mann Rudolf kennen, der während des Krieges Oberhausen verlassen mußte. Er war bei der „Gutehoffnungshütte“ (GHH) angestellt, die im Krieg ihr Büro in das Hotel Krone verlegt hatte. Ursprünglich als reiner Bergbau- und Hüttenbetrieb gegründet, wandelte sich die GHH im 20. Jahrhundert zum größten Maschinenbauer Europas und ging später in der heutigen MAN AG auf.
1946 ging Therese Horstmann mit ihrem Partner nach Oberhausen zurück, wo man 1948 den Bund fürs Leben schloß. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor, der heute in Hamburg lebt und Vorsitzender des Vorstands des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin ist. Enkelsohn John kam zur Geburtstagsfeier von Oma Therese mit, die im großen Familienkreis auch liebevoll „Tante Resi“ genannt wird. Sie zog nach dem Tode ihres Mannes 1995 von Oberhausen nach Assmannshausen zurück und erwarb am Rhein eine Eigentumswohnung, in der sie sich selbst versorgt und von der aus sie den herrlichen Blick auf den Rhein genießt. „Ich bin dankbar dafür, daß sich die große Familie Unger um mich kümmert, und wenn sie in den Gastronomiebetrieben meine Hilfe und meinen guten Kartoffelsalat brauchen, bin ich für sie da“, so „Tante Resi“, die sich über die besten Glückwünsche aller Gratulanten sehr freute.
Zum Bild: Therese Horstmann mit Sohn Prof. Dr. med. Rolf Horstmann und Enkelsohn John. |
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| Karnevalistische Chorprobe |
| Artikel vom 12.02.2010 |
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| Beim Gesangverein gings richtig närrisch zu |
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Närrisch ging es an Altweiber-Fassenacht in der Chorprobe im Vereinshaus zu. Chorleiterin Britta Jobst war mit närrischen Ideen aus Mainz wegen des starken Schneefalls mit der Bahn angereist. Im Gepäck hatte sie allerlei Masken für die Sängerinnen und Sänger. Ausgeschnitten und aufgesetzt machte man sich an die Einstudierung heiterer Lieder. Kaum zu glauben wie lernwillig da die einzelnen Singstimmen zur Tat schritten. Auch das Theaterspiel durfte nicht fehlen und sorgte für so manchen Lacher. Nach der Chorprobe wurde in geselliger Runde auch noch gefeiert. Willi Petry, bereits über 50 Jahre ein treuer Sänger im Tenor, war 70 Jahre jung geworden und ließ eine Runde springen. Die Sängerinnen und Sänger laden herzlich dazu ein, die Chorproben am Donnerstag zu besuchen. Sie beginnen immer pünktlich um 20 Uhr und enden immer beim Glase Wein. Das Jahresprogramm darf man sich beim Vorstand des Vereins anfordern. |

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| Ritter Volker Mosler ging die Kraft aus |
| Artikel vom 12.02.2010 |
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| Narren aus gesamt Rüdesheim eroberten das Rathaus und nahmen den Stadtschlüssel |
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Keine Chance hatte Bürgermeister Volker Mosler an Altweiberfassenacht. Auch der einzige anwesende Stadtverordnete Tobias Zöller hatte dem Verwaltungschef im Ritterkostüm keine große Hilfe leisten können, als die Groß-Rüdesheimer Narrenschar um 15.11 Uhr das Rathaus stürmte. In wenigen Minuten waren sie in Besitz des Stadtschlüssels, um bis zum Aschermittwoch die Macht an sich zu reißen. Fortan war das gesamte Rathaus in Besitz genommen und der große Sitzungssaal voller Narren.
Die Erste Vorsitzende des Rüdesheimer Carnevalvereins (RCV), Ria Nath, und der RCV-Sitzungspräsident, Stefan Dries, forderten zuvor die Narren zum Rathaussturm auf. Danach war auch schnell das Rüdesheimer Narrenparlament gewählt, dem Inge Diehl (1. Vorsitzende des CCA), Ria Haber (RCV), Sitzungspräsident Stefan Dries (RCV), Sitzungspräsident Tobias Forschner (CCA), Sitzungspräsident Gerd Brömser (ACC), Sitzungspräsident Sebastian Zimmer (MGV Presberg), Antonia Brömser (ACC-Ballett) und Melissa Meuer (RCV-Ballett) angehörten. Danach hagelte es in gereimten Worten zahlreicher Anträge. Tobias Forschner forderte für den RCV und CCA Säle ein, in denen im nächsten Jahr Fastnachtsveranstaltungen und Fastnachtstreiben stattfinden können. Er forderte neben dem Stadtschlüssel auch die Herausgabe der Stadtkasse, um das wenige Geld selbst gleichmäßig unter den Vereinen verteilen zu können. Der „Assmannshäuser Rotweinteufel“ Bärbel Wahlen rief mit lauter Stimme die Macht der Hölle und Narren aus. Rüdesheim könne mit den Assmannshäusern nicht machen was es wolle, so in der einmal ganz anderen Haushaltsrede. Die Mandatsträger wollten doch sicherlich nicht in der Hölle schmoren, wo sich bereits die Aulis befänden.
Der „Assmannshäuser Rotweinteufel“ nahm die städtischen Volksvertreter ins Gericht, schade war es jedoch, daß sie nicht anwesend waren. Ansonsten preisen diese doch das Ehrenamt mit der gleichzeitigen Bitte, weiter dafür einzustehen. Auch die 5. Jahreszeit gehört zum Vereinsleben in der Stadt, und Spaß an der Freud verdient auch die Anwesenheit der Kommunalpolitiker – eine Stunde Zeit kann man sich nehmen!
Bürgermeister Volker Mosler freute sich über den Besuch der Narren im Rathaus, er ließ von den Azubis Brezel verteilen, Sekt ausschenken und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit tun. Wer weiß, hätte er doch bestimmt eins von den nicht anwesenden Kommunalpolitikern über den Ritterhelm bekommen, weil die Arbeit in der Amtsstube geruht hätte.
Alle Gegenwehr war umsonst, die Gardemädchen nahmen Bürgermeister Mosler den Stadtschlüssel ab.
In wenigen Minuten war im großen Sitzungssaal das neue Rüdesheimer Narrenparlament gegründet.
Der „Assmannshäuser Rotweinteufel“ drohte mit mächtiger Stimme und warnte vor Ungerechtigkeit.
Der große Sitzungssaal war voll mit lauter lustigen Narren aus der Groß-Rüdesheimer Fassenacht. |

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| Lebensqualität im Altenheim |
| Artikel vom 12.02.2010 |
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| Thomas-Morus-Haus freute sich über Auszeichnung |
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Alten- und Pflegeheime werden auch in Zukunft trotz des Entstehens neuer Wohnformen im Alter, wie Haus- und Wohngemeinschaften, und des Aufbaus ambulanter Hilfen in der breiten Palette sozialer, hauswirtschaftlicher und pflegerischer Betreuungsangebote, ihren Platz im Marktgeschehen haben. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der Änderungen in den Familienstrukturen kann davon ausgegangen werden, daß die Bedeutung stationärer Betreuung noch zunehmen wird.
Dies hat zur Folge, daß der Informationsbedarf der älteren Menschen und ihrer Angehörigen nach einem passenden Altenheim, das zum eine die persönlich bevorzugten Ausstattungsmerkmale aufweist und Leistungsangebote vorhält, zum anderen aber auch die Voraussetzungen für Lebensqualität erfüllt, zunimmt. Die Heimleiterin des Thomas-Morus-Hauses Assmannshausen, Dipl. Pflegewirtin (FH) Christine Gerhold, ist von der Heimqualität ihres Hauses (Träger ist die Katholische Kirchengemeinde „Heilig Kreuz“ Assmannshausen) überzeugt, stellte sie aber dennoch freiwillig auf einen Prüfstand. Zwei Mitarbeiter der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderungen e.V. (BIVA) und des Instituts für Soziale Infrastruktur GbR kamen zur Befragung der Heimleitung, des Heimbeirates und natürlich der Heimbewohner. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Ziel des Projektes ist der Aufbau einer unabhängigen Datenbank, die neben Strukturdaten auch Informationen über Lebensqualität im Heim bietet.
Die beiden Prüfer arbeiteten nicht nur ihren umfangreichen Fragenkatalog ab (52 Kriterien zum Thema Autonomie, 37 Kriterien zum Thema Teilhabe und 32 Kriterien zum Thema Menschenwürde), sondern erfuhren in einem persönlichen Gespräch mit Christine Gerhold alles über das Wohnen, die Pflege und Betreuung im Alten- und Pflegeheim in Assmannshausen, das alleine schon mit seiner herrlichen Lage am Rhein bestach. Von Bedeutung war für die Prüfer weiterhin das persönliche Gespräch mit einigen der von ihnen ausgewählten Heimbewohner. Sie saßen mit ihnen am Mittagstisch, um gemeinsam zu essen und besuchten die Zimmer. Sie fragten nach der Teilhabe am Heimgeschehen und nach Menschenwürde. Im Gespräch mit dem Heimbeirat, dem Else Kuschewitz (Vorsitzende), Cornelia Eckert (stellvertretende Vorsitzende), Barbara Schilson, Rosa Klotz und Maria Becker angehören, wollten sie feststellen, ob sich Heimbewohner beklagten, oder ob sie die Heimleitung, das Pflegepersonal und das Freizeitangebot lobten.
„Mindestens 80 Prozent der geforderten Kriterien mußten erfüllt werden“, sagte Heimleiterin Christine Gerhold. Hier lag das Thomas-Morus-Haus da‧rüber und man war mächtig stolz darauf, daß dies mit der Urkunde „Lebensqualität im Altenheim“ dokumentiert wurde. „Man hat die Verbraucherfreundlichkeit festgestellt, die im Internet unter www.heimverzeichnis.de einzusehen ist“, sagte Christine Gerhold im Beisein des Heimbeirates. Diese Seiten sollen bundesweit eine Stütze bei der Suche nach einem Heimplatz sein.
Besonders erfreut waren die Prüfer, eine Übereinstimmung nach den Einzelgesprächen mit der Heimleitung, dem Heimbeirat und den Heimbewohnern gefunden zu haben. 72 Pflegeplätze werden im Thomas-Morus-Haus angeboten. „Die Mitarbeiter sind motiviert, achten die Privatsphäre, gehen auf Essenswünsche der Hausbewohner ein und sind sehr freundlich“, so die Prüfer. Das Recht auf Willens- und Entscheidungsfreiheit werde bei Bewohnerinnen und Bewohnern beachtet, die ihren Willen nur durch ihr Verhalten zum Ausdruck bringen könnten. Auch Bewohnerinnen und Bewohner mit eingeschränkter Alltagskompetenz würden in Entscheidungsprozesse, die ihre Person betreffen, einbezogen. Und die Bewohnerinnen und Bewohner hätten die Möglichkeit, ihren persönlichen Wohnbereich nach eigenen Wünschen zu gestalten, und würden dabei unterstützt.
Zum Bild: Dipl. Pflegewirtin Christine Gerhold mit Else Kuschewitz, Cornelia Eckert (hintere Reihe v.l.), Barbara Schilson und Maria Becker vom Heimbeirat. |
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| Im Märchenjahr wurden sieben Zwerge zu Schneewittchen |
| Artikel vom 12.02.2010 |
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| Wortgewandter Sitzungspräsident am Steuer des Narrenschiffs |
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Mit zwei Kappensitzungen ist der Club der Carnevalfreunde in die heiße Phase der Fassenacht gestartet. Zum letzten Mal im Rhein-Hotel „Germania“, sollte es zur Fertigstellung des neuen Vereinshauses in diesem Jahr noch kommen. Grund genug für den wortgewandten und schlagfertigen Sitzungspräsidenten Tobias Forschner, der Familie Kesseler herzlichst zu danken, die über viele Jahre ihren Saal für Fastnachtsveranstaltungen zur Verfügung stellte, nicht ohne erhebliche Umbauten mit dem Mobiliar vorzunehmen. Die Fassenacht und die „Germania“ haben lange Tradition. Bevor der CCA mit seinen Sitzungen vor 24 Jahren startete, waren es der Schützenverein „Freischütz“ und der Gesangverein „Cäcilia“, die mit ihren Kappensitzungen und Bunten Abenden für stets ausverkaufte Säle sorgten.
„Der CCA im Märchenjahr“, so das Motto der Kappensitzungen in diesem Jahre. Alles drehte sich um Märchen und Geschichten, die teils wahr, aber auch frei erfunden waren. Präsident Tobias Forschner hieß in gereimten Versen die Närrinnen und Narrhallesen im Märchenland willkommen, das eine Abwechslung von Sketches, Büttenreden und Gardetänzen bot. Beginnend mit dem Gardetanz der CCA Kinder-Garde, mit Asli Karagötz, Valentina Fass, Nicole Backes, Melanie Backes, Laura König, Celine Altenkirch und Sara König, einstudiert von Catharina Gaede und Nicole von der Heydt.
Das Thema neues Vereinshaus hatte auch der Protokoller Horst Kilian in mahnende und humorvolle Worte gefaßt. Wegen der immer wieder geprüften Alternativen zum Standort Rheinallee durch die Kommunalpolitik verzögere sich der Baubeginn, aber „wer Hindenburgdamm und ein Postamt kann kaufe, und fällt so vom Regen in die Traufe, wer Trottewar pflastert, und reißt´s wieder raus, der hat auch Geld für unser Haus!“, meinte der Chef des Protokolls. Thema war auch der neue Pastorale Raum Rüdesheim-Lorch: „Wenn Du sterben willst, das sind neue Welten, dann sollst Du am Anfang des Monats dies melden“.
Paul Linckes „Folies Bergére“ (Pariser Theater) setzten Catharina Gaede und Nicole von der Heydt in einen Showtanz um, bei dem Anna-Maria Thewes, Isabel Steinhardt, Michelle Süper, Miria Giampapa, Samantha Kullmann, Svenja Wittmann, Karina Schwarz, Julienne Hetzert und Anna Berg zu gefallen wußten.
Die „Simulantin“ (Siggi der Pupwirt) klagte über den Einsatz zahlreicher bunter Pillen, um den Wehwehchen zu begegnen, und sie „tat in bunten Bildern ein Stück von ihrem Leben schildern“. Es war dabei selbstverständlich, daß an Fastnacht jedoch wieder alles in Butter ist.
Vielleicht hätte sich die „Simulantin“ von der Krankenschwester (Catharina Gehde) behandeln lassen sollen. Zu ihrer Kundschaft zählte auch der Elferrat, in dem einer der Herren unter dem sogenannten Posthornsyndrom leide. Dessen „Stuhlgang klappt nicht mehr richtig, doch ein freies Rohr ist immer wichtig!“, so die Erkenntnis.
Gelungen war der „Runde Tisch“ der Assmannshäuser Vereine (Lone`s Kids) , die Bürgermeister Volker Mosler die Wünsche zur Ausstattung des neuen Vereinshauses in der Rheinallee vortrugen. Am Tisch saß auch Ortsvorsteher Helmut Petry (Karina Schwarz), der zugleich die Feuerwehr und deren Wünsche vertrat. Lisa Ohlemacher trug als Tobias Forschner die Wünsche des Carnevalvereins vor. Jannik Petry als Thomas Petry vom Schützenverein schwärmte von einer Tontauben-Abschußanlage und Sina Freimuth (Heinz Fischer vom Turnverein) wollte eine Glaskuppel eingebaut wissen, die möglichst hohe Trampolinsprünge erlaubt. Der Gesangverein brauche vor allem bequeme Stühle für die Chorproben und gepanzerte Fensterscheiben, die beim hohen C nicht bersten, betonte Gertrud Kilian (Daniela Schwarz) vom Verein. Der Bürgermeister (Lisa Freimuth) sah schwarz, was die vielen Wünsche anging, das Geld aus dem Konjunkturpaket reiche hierfür nicht aus. Was gab es da noch Schöneres, als daß die gute Fee (Louisa Petry) das gesamte Zahlenwerk nach unten korrigierte. Und wenn das Geld dann immer noch nicht reiche, will der Bürgermeister eine Politeß mit „Knollezettel nach Aulhause schicke“.
Für reichlich Turbulenzen sorgte das „Krimidinner“ der Gebrüder-Grimm-Treuhand-Gesellschaft mit Anna Mette König, Alexandra Kunz, Ivetta Altenkirch, Lone Petry, Silke Schuster-Ohlemacher, Ramon Kunz (Prinz) und Christian Fass (Schneewittchen). Es galt im Rahmen einer Dinnerveranstaltung einen Mörder aufzudecken. Aber anstatt in der historischen Assmannshäuser Krone zu gastieren, landeten die Schauspieler im Alten- und Pflegeheim Thomas-Morus-Haus, wo man für reichlich Turbulenzen sorgte.
Mit der „Paffert-Party-Posse“, dem Showtanz der CCA-Garde, startete man in die zweite Sitzungshälfte. Lisa Freimuth, Sina Freimuth, Jane Jakobi, Louisa Petry, Jannik Petry und Yannik Perabo hatten in „Lones gut Stubb“ den Showtanz selbst einstudiert, sogar die Nachbarn hätten den Song schon mitsingen können, sagte Sitzungspräsident Tobias Forschner. Großer Applaus verabschiedete die Truppe, von der man sich wünscht, daß sie auch im nächsten Jahr wieder auftritt.
„Die Hexe“ (Alexandra Kunz) war in Assmannshausen erstmals in der Bütt. Die schwarze Krähe auf ihrer Schulter und die große Pappnase wirkten schaurig, als sie den Besserwissern eine deutliche Absage erteilte. Als Querkopp berichtete sie von täglichen Erlebnissen und sie kam zur Erkenntnis: „Scheinbar hat mich keiner gern, abber was nit is, kann ja noch wern!“
„In my Arms“ von Kylie Minoge hatte sich die CCA Jugend-Garde als Titelmusik für einen weiteren Showtanz ausgewählt. Es tanzten Anna-Maria Thewes, Isabel Steinhardt, Michelle Süper, Miria Giampapa, Samantha Kullmann, Svenja Wittmann, Karina Schwarz, Julienne Hetzert, Lisa Ohlemacher und Anna Berg.
Wenn der „Assmannshäuser Rotweinteufel“ (Bärbel Wahlen) seinen Auftritt hat, dann wackelt förmlich „die Bude“. Lauthals bekommen dann die Narrhallesen im Saal die Qualen der Hölle zu spüren, und sie erfahren Ortsgeschehen pur: von geschlossenen Kneipen und zukünftigen Zeiten in Konrads Wellneß-Paradies. „Da kann mer bald saune un bade, knackische Mädscher masiern dir die Wade“. Der Rotweinteufel warnte vor einer aussterbenden Höllengasse, in der es Gott sei Dank noch das Kaufhaus Kunz gäbe: „Dort kaufe ich, der Höllenverwalter, für die Höllenfrauen die Büstenhalter“.
Aus 7 Zwergen wurden 7 Schneewittchen, nicht im wirklichen Märchen der Gebrüder Grimm, aber auf der Bühne des CCA, als das Männerballett seinen umjubelten Auftritt hatte. Für Freudentränen in den Augen sorgten Jochen Schuster, Marius Geilich, Detlef Altenkirch, Christian Fass, Stefan König, Stefan Petry und Klaus Backes, die von Catharina Gaede und Nicole von der Heydt zu gekonnten Schritten herangezogen wurden. Hier sei erwähnt, daß diese beiden Trainerinnen für den CCA ein Glücksfall sind.
Nun galt es einmal hinter den Lattenzaun eines Presberger Hobby-Gärtners (Gerrit Geilich) zu blicken, dem es gelang, menschliches Bedürfnis in ein Hühnerei zu verwandeln. Dabei handelte es sich um einen Aulhauser, dem Gärtner Gerrit zunächst ein Ei, dann aber einen Topf untergeschoben hatte: „Jetzt weiß ich es auch, was Euch ist lang schon bekannt, warum de Aulhäuser wird Dibbescheißer genannt“.
Musikalisch mit Bravour begleitet wurden die CCA-Sitzungen von der CCA-Hofkapelle mit Markus Schura, Moritz Bendieck und Christian Weidt, die für tolle Stimmung sorgten. Den Abschluß und das große Finale stimmten die „Schnudedunker“ des CCA mit Christoph Bauer, Holger Unger und Stefan Petry ein. Aktuelle Themen und Assmannshäuser Fassenachtshauer sorgten für Party pur am Ende zweier toller Sitzungen. „Tschüs und Helau „Germania“, Du wirst lange in Erinnerung bleiben!“ |

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| Ein Jahr unter neuer Chorleitung |
| Artikel vom 30.01.2010 |
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| Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Cäcilia |
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Auf ein recht aktives Vereinsjahr 2009 konnte der Gesangverein Cäcilia Assmannshausen zurückblicken. Der gemischte Chor feierte sein 125jähriges Bestehen im Rahmen mehrerer Veranstaltungen, wie akademische Feier, "Assmannshausen klingt", einer Straußwirtschaft und einem großen Jubiläumskonzert in der Pfarrkirche, bei dem der Chor der Hessischen Wasserschutzpolizei mitwirkte. Darüber hinuas wirkte der Chor bei zahlreichen Veranstaltungen in der Gemeinde und Kirchengemeinde mit. So nimmt zum Beispiel der Chorgesang an kirchlichen Hochfesten einen nicht unerheblichen Anteil im Jahresprogramm ein. Erfreut war die gut besuchte Jahreshauptversammlung über das erste Jahr unter neuer Chorleitung. Dirigentin Britta Jobst aus Mainz hatte zu Jahresbeginn von Dr. Friedemann Mosler den Dirigentenstab übernommen, Mosler führte den Chor 20 Jahre lang und war anschließend zum Ehrendirigenten ernannt worden. Mit der neuen Chorleiterin wurde nicht nur neues Chormaterial angeschafft und einstudiert, es fanden auch neue Sängerinnen und Sänger den Weg zu den Chorproben am Donnerstag, ab 20 Uhr im Vereinshaus.
Nach verlesen des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2009 durch Schriftführerin Angelika Kilian und dem Kassenbericht von Silke Schuster-Ohlemacher wurde dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.
Dank galt langjährigen Vereinsmitgliedern. Der Verein konnte Heinz Schmelzeis (60 Jahre), Liselotte Henninger, Pietro Semeraro, Hans-Günther Altenkirch und Karl Petry (alle 25 Jahre) Ehrennadel, Ehrenurkunde und ein Präsent überreichen. Besondere Dankesworte richtete der Zweite Vorsitzende Herbert Kaiser an den Ersten Vorsitzenden Reinhold Forschner, der seit 25 Jahren im Amt und seit über 40 Jahren aktiver Sänger ist. Dabei erinnerte Kaiser unter anderem an die zahlreichen mehrtägigen Vereinsfahrten, die vom Ersten Vorsitzenden organisiert wurden. In diesem Jahr fährt der Verein von Donnerstag, 17. bis Sonntag, 20. Juni nach Dresden und Pirna, von dort aus werden zahlreiche Ziele und Besichtigungen angesteuert. Die Aktiven nehmen auf dieser Reise auch gerne die fördernden Mitglieder und Freunde des Vereins mit. Auskunft erteilt der Vorstand, man sollte allerdings nicht mit der Anmeldung zögern, denn die Sängerreisen sind stets ausgebucht.
Das Jahresprogramm sieht außerdem die Teilnahme am Fest "Assmannshausen in Rot (10.-13. Juni), und am Freundschaftssingen der Sängervereinigung Budenheim am 28. August vor. Der dortige Verein feiert an diesem Wochenende sein 150jähriges Bestehen. Wenige Tage zuvor geht es auf Wanderung mit Einkehr. Die Freunde der Straußwirtschaft sollten sich den 23. Oktober vormerken. Sie wird in diesem Jahr wegen des Verkaufs des Vereinshauses früher als gewohnt ausgerichtet. Weiterhin singt man zu Veranstaltungen in der Gemeinde und gestaltet wieder zahlreiche Gottesdienste mit. Die Weihnachtsfeier wurde auf den 11. Dezember terminiert. Wer am ausführlichen Jahresprogramm und an einer aktiven Mitgliedschaft interessiert ist, der sollte dies den Vereinsvorstand wissen lassen.
Zum Bild: Ehrungen beim Gesangverein Cäcilia Assmannshausen, v.l. Erster Vorsitzender Reinhold Forschner, Hans-Günther Altenkirch, Pietro Semeraro, Heinz Schmelzeis, Lieselotte Henninger und Karl Petry. |
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| Schubverband blockierte Fahrrinne |
| Artikel vom 19.01.2010 |
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| Niederländisches Container-Schiff konnte wieder freigeschleppt werden |
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Ein Schiffsunfall auf dem Rhein bei Rhein-Kilometer 532 in der Ortslage Assmannshausen sorgte Anfang der Woche für eine Blockade des Schiffsverkehrs.
Der niederländische Schubverband, der sich am Montagmorgen gegen 2.20 Uhr auf dem Rhein festgefahren hatte, konnte mittlerweile aber wieder freigeschleppt werden.
Der 180 Meter lange und mit Containern beladene Verband geriet während eines Überholvorgangs außerhalb der Fahrrinne und fuhr sich in unmittelbarer Ufernähe fest.
Die Schiffahrt war zwischen 6 und 10.40 Uhr am Montag komplett von Bingen bis Trechtingshausen auf dem Rhein gesperrt. Alle Versuche den Verband frei zu schleppen verliefen erfolglos. An den Versuchen waren drei Schleppboote beteiligt. Die Wasserschutzpolizei Wiesbaden, Rüdesheim und Bingen waren mit Polizeibooten für Verkehrssicherungsmaßnahmen und Unfallaufnahme im Einsatz.
Während dieser Zeit kam es zu einer Schiffsansammlung von 40 Binnenschiffe, die ihre Fahrt nicht fortsetzen konnten. Durch das zuständige Wasser- und Schiffahrtsamt Bingen wurde die Schiffahrt eingeschränkt im „Einbahnverkehr“ freigegeben.
Gegen 13.30 Uhr wurde die Schiffahrt dann erneut komplett gesperrt, um weitere Versuche zum Freischleppen des Havaristen zu unternehmen. Diesmal unterstützte ein großes Binnenschiff die Bergungsarbeiten. Erst nach drei Stunden, gegen 16.30 Uhr, kam der Havarist frei. Nach ersten Überprüfungen und Fahrversuchen sind kein Wassereinbruch und keine Beeinträchtigung der Manövrierfähigkeit festzustellen. Nach Abschluß der Peilarbeiten durch ein Schiff des Wasser- und Schiffahrtsamtes Bingen wurde die Schiffahrt um 18.10 Uhr am Montagabend wieder frei gegeben. Damit konnten dann weitere 40 Fahrzeuge ihre Fahrt fortsetzen.
Warum der 25jährige niederländische Schiffsführer letztlich während des Überholvorganges eines Tankmotorschiffes am Klemensgrund mit seinem Verband die Fahrrinne verlassen hatte und sich in der Folge dann festgefahren hat, ermittelt die Hessische Wasserschutzpolizei noch. Als Unfallursache können aber nach ersten Ermittlungen Unachtsamkeit oder auch ein Fahrfehler nicht ausgeschlossen werden.
Hinzu kommt, daß der Schubverband die Fahrwassertonne bei Rhein-Kilometer 532 abgefahren hat und die Kette in der Ruderanlage geraten war, was ihn manövrierunfähig macht.
Problematisch war die gesamte Lage dadurch, daß die Beladung des Schiffes aus Containern bestand und ein Leichtern des Schiffes so erschwert wurde. Dazu hätte es eines geeigneten Bergungsschiffes mit Verlade-Kran bedurft. Insofern war die Erleichterung bei allen Beteiligten groß, daß das Freischleppen doch noch gelang.
Bericht Michael Gamisch/Foto: Reprosent Mediendesign |
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| Ehrenkreuz in Gold |
| Artikel vom 06.01.2010 |
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| Auszeichnung für Uwe Schmelzeis |
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Aus der Hand des Chefs des Stabes im Wehrbereichskommando II (WBK II) in Mainz, Oberst im Generalstab Dieter Weigold, erhielt der aus Assmannshausen stammende Stabsoffizier Uwe Schmelzeis die höchste Auszeichnung der Bundeswehr, das Ehrenkreuz in Gold. Schmelzeis, Oberstleutnant und Leiter der Informationsarbeit im WBK II, wurde „für beispielhafte Erfüllung der Soldatenpflichten“ gewürdigt. Die Auszeichnung ist im Rahmen des Stabsabends im Osteiner Hof verliehen worden.
Bei dem WBK II handelt es sich um einen Großverband mit Führungsverantwortung für unterstellte Kräfte der Streitkräftebasis. Mit seinen Führungsunterstützungs- und Feldjägerkräften leistet es einen substantiellen Beitrag zu Auslandseinsätzen, indem es leistungsfähiges und gezielt vorbereitetes Personal dauerhaft abstellt. Der Wehrbereich II umfaßt die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, das Saarland und Nordrhein-Westfalen. Hier nimmt das WBK II die „Territorialen Aufgaben“ wahr und koordiniert die Zivil-Militärische Zusammenarbeit sowie Hilfseinsätze der Bundeswehr bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen.
Zum Bild: Uwe Schmelzeis (rechts) wurde mit dem Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet. |
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| Johanniswein gesegnet |
| Artikel vom 06.01.2010 |
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| Trinke die Liebe des heiligen Johannes |
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In den Kirchen des Pastoralen Raums Rüdesheim-Lorch ist am Johannistag der Wein gesegnet worden. Danach reichten die Pfarrer den Gottesdienstbesuchern den Wein mit den Worten „Trinke die Liebe des heiligen Johannes“. Mitgebrachten Wein nahm man aber auch in Flaschen mit nach Hause.
Anlaß zur Einführung der Johannisweinsegnung gab vor vielen Jahren die uralte Sage, daß ein gewisser Götzendiener Aristomedus dem heiligen Johannes vergifteten Wein zum Trinken mit der Erklärung überreichte, Christ werden zu wollen, wenn Johannes den Wein ohne Nachteil trinken könne. Johannes hatte den Giftbecher angenommen, trank den Wein und fühlte sich wohl. Nachdem er das Kreuzzeichen über dem Becher gemacht hatte, habe sich das Gift in eine Natter verwandelt und vom Wein getrennt. So wird Johannes oft mit einem Kelch in der Hand abgebildet, an dem sich eine Natter emporwindet. Im Hinblick auf diese Legende drückt auch die Kirche bei der Segnung den Wunsch aus, es möge geistliche und leibliche Wohlfahrt den Trinkern zuteil werden. Dies geht aus dem Buch „Legende der Heiligen“ von 1863 hervor.
In der Pfarrkirche Hl. Kreuz Assmannshausen segnete Pfarrer Franz Grote den Johanniswein.
Der Winzer Karl Fischer in der Höllenbergstraße hatte ihn zum wiederholten Male für die Segnung gestiftet. Es war ein Spätburgunder aus der Lage „Höllenberg“. |
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| Spende für das Kirchendach |
| Artikel vom 02.01.2010 |
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| Weitere 900 Euro für Sanierungsmaßnahme |
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Die Sanierung des vom Hausschwamm befallenen Kirchendaches der katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz Assmannshausen ist in die Bauliste des Bistums Limburgs für das Jahr 2010 aufgenommen worden. Dies sagten Pfarrer Franz Grote und der Vorsitzende des Pfarrverwaltungsrates, Hans-Günther Altenkirch, beim Neujahrsempfang der Kirchengemeinde im Pfarrhaus. Diesen hatte der Gesangverein „Cäcilia“ Assmannshausen dazu genutzt, um einen Spendenscheck in Höhe von 900 Euro für die Kirchendachsanierung zu überreichen. Der Chor hatte zusammen mit dem Chor der Hessischen Wasserschutzpolizei am 4. Oktober 2009 anläßlich des 125jährigen Bestehens in der Pfarrkirche ein Konzert ausgerichtet, aus dem der Erlös stammt. Der Chor der Hessischen Wasserschutzpolizei hatte wegen der Kirchenspende das Konzert wohlwollend mitgestaltet. Bei der Spendenübergabe überbrachten der Erste Vorsitzende des Gesangvereins „Cäcilia“, Reinhold Forschner, und der Zweite Vorsitzende, Herbert Kaiser, die Grüße des Chores der Wasserschutzpolizei, der unter der Leitung von Laurine Anne McGowan steht, die auch als Solistin mitwirkte.
Nach Worten von Pfarrer Franz Grote muß die Kirchengemeinde 48.600 Euro von den insgesamt erforderlichen Mitteln in Höhe von 486.000 Euro aufbringen. Auf dem eingerichteten Spendenkonto für die Sanierung des Kirchendaches seien bereits über 36.000 Euro zweckgebunden angelegt. Eine beachtliche Summe, die eine sehr erfreuliche Spendenbereitschaft in der Gemeinde darstelle, so der Pfarrer. Dem Gesangverein dankte Pfarrer Grote besonders, er habe bereits mehrfach das Sanierungsvorhaben unterstützt.
Zum Bild: Der Gesangverein "Cäcilia" Assmannshausen und der Chor der Hessischen Wasserschutzpolizei spendeten 900 Euro für die Sanierung des Kirchendaches, v.l.: Herbert Kaiser (2. Vorsitzender), Pfarrer Franz Grote, Reinhold Forschner (1. Vorsitzender) und Hans-Günther Altenkirch (Vors. Verwaltungsrat). |
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| Adolf Fass wurde 90 Jahre |
| Artikel vom 02.01.2010 |
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| Glückwünsche vom Gesang- und Schifferverein |
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Adolf Fass hatte am 19. Dezember 2009 seinen 90. Geburtstag bei seiner Tochter und deren Familie im Westerwald gefeiert. Wieder zum Jahreswechsel in Assmannshausen eingetroffen, gratulierten der Erste Vorsitzende des St. Nikolaus Schiffervereins, Heinz Schneider, und der Erste Vorsitzende des Gesangvereins Cäcilia, Reinhold Forschner, nachträglich zum runden Geburtstag. Adolf Fass ist gebürtiger Assmannshäuser, und er war von seinem Schulabschluß an bis zur Pensionierung in der Rheinschiffahrt tätig, außer während seiner Soldatenzeit. Zunächst in der Ausbildung bei der Köln-Düsseldorfer Rheinschiffahrt, später selbständig mit dem eigenen Personenschiff. Unzählige Gäste setzte der Jubilar zur anderen Rheinseite über, von wo aus sie zur Besichtigung von Burg Rheinstein und zum Besuch des „Schweizerhauses“ bergauf stiegen. Rundfahrten führten rheinab- und rheinaufwärts.
Heinz Schneider dankte für den Schifferverein für die langjährigen Mitgliedschaft. Dabei ließ er die freiwilligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden bei Aufbau und der Sanierung der St. Nikolauskapellen am „Binger Riff“ und in der Rheinuferstraße Assmannshausen nicht unerwähnt. Fass habe vorbildliche Vereinsarbeit geleistet und auch sein Schiff für den Verein zu den traditionellen Schiffsprozessionen am Nikolaustag kostenlos zur Verfügung gestellt.
Lange Jahre ist Adolf Fass Chorsänger im Baß des Gesangvereins Cäcilia Assmannshausen gewesen. Wenn er auch nicht mehr aktiv singe, so begleite er den Chor noch bei zahlreichen Anlässen wie Weihnachtsfeiern, Vereinsausflügen und geselligen Vereinstreffen. Gerne erinnere man sich nach Worten des Ersten Vorsitzenden Reinhold Forschner auch an die fröhlichen Rheinfahrten mit dem Boot „Wilma“ im Rahmen von Tagesausflügen. Fass förderte den Gesangverein aber auch durch seine langjährige Vorstandszugehörigkeit. Sein guter Rat sei gefragt gewesen und habe stets Beachtung gefunden. Mit guten Wünschen für das Jahr 2010 verabschiedete man sich am Silvesterabend im Hause Schneider in der Lorcher Straße.
Zum Bild: Adolf Fass feierte seinen 90. Geburtstag. Heinz Schneider (links) und Reinhold Forschner (rechts) gratulierten dem Jubilar nachträglich. |
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| Ahmadiyya Muslim Jamaat im Einsatz |
| Artikel vom 17.12.2009 |
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| Große Laubberge im Park am Altenheim |
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Von schwerem nassen Laub befreit hat die Gemeinschaft der Ahmadiyya Muslim Jamaat Rüdesheim den Rasen des Parks im Alten- und Pflegeheim Thomas-Morus-Haus Assmannshausen. Bürgermeister Volker Mosler, der am gleichen Tag die Rüdesheimer Hausbewohner vor dem Weihnachtsfest besuchte und Geschenke überreichte, sprach von einem vorbildlichen Einsatz der Gemeinschaft. Sie kommt einmal jährlich nach Assmannshausen um einen guten Dienst zu erweisen. Dafür dankte auch die Leitung des Thomas-Morus-Hauses herzlich. Der Einsatz erfolgte am vergangenen Samstag. Bürgermeister Mosler versprach, bei der nächsten Aktion Gerät des städtischen Bauhofs zur Verfügung stellen zu wollen. Damit könne die ehrenamtliche Tätigkeit leichter und schneller von der Hand gehen. |
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| Dank an treue Vereinsmitglieder |
| Artikel vom 14.12.2009 |
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| Feiern im Jubiläumsjahr der „Cäcilia“ sind zu Ende |
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Mit der sehr gut besuchten Weihnachtsfeier in der „Alten Bauernschänke“ gingen die Feiern im 125. Jahr des Vereinsbestehens zu Ende. Worte des Dankes galten all denjenigen, die den Verein bei seinen Planungen und Festausführungen tatkräftig unterstützten. In einem kleinen Rückblick wurde noch einmal auf Einzelheiten eingegangen, die an den Vereinsgeburtstag erinnerten.
Das 125. Vereinsjahr war auch mit einem Chorleiterwechsel verbunden, Nachfolgerin von Dr. Friedemann Mosler wurde Britta Jobst aus Mainz, die nach Worten des Vereinsvorstandes bereits im ersten Jahr den gemischten Chor erfolgreich führe.
Im Rahmen der Weihnachtsfeier, die der Chor musikalisch mitgestaltete, und in der es schöne Gewinne der reichhaltigen Tombola gab, galt es auch langjährige Mitglieder zu ehren. Für 60jährige Mitgliedschaft wurde Karl-Heinz Schön gedankt. 50 Jahre aktiv im Verein ist Karl-Josef Strieth, er erhielt wie die fördernden Mitglieder Manfred Strieth und Helmut Weber (beide 50 Jahre) eine Ehrenurkunde, verbunden mit dem Wunsch, auch weiterhin dem Verein die Treue zu halten.
Zum Bild: Ehrungen beim Gesangverein Cäcilia Assmannshausen, der erste Vorsitzende, Reinhold Forschner (Mitte) dankte Karl-Josef Strieth (50 Jahre), Manfred Strieth (50), Karl-Heinz Schön (60) und Helmut Weber (50) mit Ehrennadeln, Ehrenurkunden und einem Präsent. Foto: Isabel Steinhardt |
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| Weihnachtslaune trotz Regen |
| Artikel vom 10.12.2009 |
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| Wieder Spendenübergabe beim Weihnachtsmarkt |
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Für den Weihnachtsmarkt in Assmannshausen wurde auch in diesem Jahr wieder ein kleiner Teil der Rheinuferstraße gesperrt. Bärbel Wahlen und Nicole Süper hatten den Markt auch in diesem Jahr organisiert und zahlreiche Ortsvereine als Mitstreiter gewinnen können. So wurde an den Ständen Schmuck für die Advents- und Weihnachtszeit angeboten. Diverse kleine Geschenke zum Weihnachtsfest gehörten ebenso dazu wie ein umfangreiches kulinarisches Angebot und eine Vielfalt an Getränken. Angesichts der zwei regennassen Wintertage war der Glühwein gefragt.
Die beiden Organisatorinnen hatten auch eine große Tombola organisiert. Der Erlös hieraus ging zu gleichen Teilen an das Rote Kreuz, den Malteser Hilfsdienst und an die Clowndoktoren in Wiesbaden. Aus der Tombola, der Versteigerung eines von Jochen Harms gemalten Bildes und eines Tannenbaumes sowie aus Spenden der Marktbeschicker gingen 1.356 Euro hervor, die Bärbel Wahlen und Nicole Süper im Beisein von Bürgermeister Volker Mosler am Ende der Veranstaltung überreichten. Alleine aus dem Verkauf selbst gebackener Weihnachtsplätzchen konnte der katholische Frauenbund 242 Euro dazu geben.
Jürgen Schmalfeld, Geschäftsführer des DRK, verwendet die Spende für den weiteren Aufbau der Jugendarbeit. Franjo Caharija von den Maltesern sagte, daß man den Kindern in Bosnien-Herzegowina eine Weihnachtsfreude bereiten werde. Der Clowndoktor will mit seinem Betrag Gutes tun, damit schwer kranke Kinder wieder zu ihrem Lebensmut finden.
Die von Jürgen Schmalfeld (Bild) gebauten Weihnachtskrippen brachten die Betrachter aus dem Staunen nicht heraus. Insgesamt 35 Weihnachtskrippen hat Schmalfeld bereits gebaut und ein Teil davon war beim Weihnachtsmarkt in einer Ausstellung zu sehen. Der Krippenbauer baut im „Südtiroler Baustil“ nach alten Vorlagen, rund 50 Arbeitsstunden braucht er für einen Krippenbau. Der besondere Reiz liegt im Detail. |
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| Nikolaus, ein Helfer in der Not |
| Artikel vom 10.12.2009 |
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| Tag zu Ehren des Schutzpatrons der Binnenschiffer |
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Um den Schutz des heiligen Nikolaus für die Binnenschiffahrt zu erbitten, treffen sich jährlich zahlreiche Mitglieder des Schifferstandes in Assmannshausen. Dort finden, wie letzten Sonntag, ein Festhochamt in der Pfarrkirche Hl. Kreuz und eine Schiffsprozession statt, bei der die Wasserstraßen gesegnet werden. Nikolaus ist nicht nur der Schutzpatron zahlreicher Handwerker und Zünfte, sondern auch der Binnenschiffer.
Zum Festhochamt in der Pfarrkirche hatte Ortspfarrer Franz Grote den Generalpräses der katholischen Schifferseelsorge in Deutschland, Werner Paquet aus Duisburg, dessen Stellvertreter Pfarrer Franz Jörg (Rheingau) und Diakon Günther Johannes Barth von der Schifferseelsorge Mannheim-Ludwigshafen begrüßen können. In dem vom Gesangverein Cäcilia Assmannshausen mitgestalteten Gottesdienst sprach Diakon Barth vom hl. Nikolaus als bedeutende Gestalt für die Kinder und den Schifferstand. Auf das Lebenswerk des Heiligen eingehend, sagte Diakon Barth, daß Nikolaus es als seine Aufgabe ansah, Menschen in Not zu helfen. Diesen Charakter habe sich Nikolaus bis in unsere heutige Zeit bewahrt, und so könne gerade im Advent dem Wirken des großen Heiligen besondere Bedeutung zugemessen werden. Nikolaus stelle sich den Kleinen und Schwachen zur Seite – eine Art Sozialromantik in der heutigen Zeit, in der die Rechte der Kinder unter die Räder des Fortschritts zu geraten drohen.
Aber nicht Romantik und Volksfrömmigkeit hätten die Gläubigen von je her in Assmannshausen zusammen geführt, so Diakon Barth in seiner Festpredigt. In früheren Jahren habe man auch an der Nikolauskapelle bei der Durchfahrt des Binger Lochs inne gehalten und um den Segen des Schutzpatrons gebeten: „St. Nikolaus am Ruder steht, kein Schiff jemals zu Grunde geht“.
Am Nachmittag führte eine Schiffsprozession zum Binger Riff, gegenüber der an der B 42 gelegenen Nikolauskapelle fand die Segnung der Wasserstraßen statt. Zum anschließenden Gebet kamen die Wallfahrer mit Weihbischof Otto Georgens (Bistum Speyer) an der Nikolauskapelle in der Rheinuferstraße zusammen. Daß sich eine lange Tradition fortsetzen möge, ist der Wunsch des St. Nikolaus Schiffervereins Assmannshausen, der für den Tagesablauf verantwortlich zeichnete und dessen Mitgliederzahl in den letzten Jahren leider arg geschrumpft ist. |
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| Der CCA im Märchenjahr |
| Artikel vom 16.11.2009 |
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| Fastnachtsausgrabung mit närrischer Gesetzgebung |
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Mit einem dreifach donnerndem Helau und neuen Gesetzen ist der Club der Carnevalfreunde Assmannshausen am Weinstand Bauer (Rheinuferstraße) in die Kampagne 2009/2010 gestartet. Unter großem Beifall gab Sitzungspräsident Tobias Forschner die neuen Anordnungen bekannt, die bereits bei einer Ja-Stimme aus dem närrischen Volk ihre Gültigkeit erlangten.
Nachdem man feststellte, daß die Herren Stadträte nicht mehr in der Lage seien das Gemeindeschiff zu steuern, will man bis zum Aschermittwoch nun selbst das Ruder in die Hand nehmen. Wann und wo Gemeindesteuern gehoben werden, ist nunmehr Sache des CCA-Elferrates. Auch den Bau des Vereinshauses will man mit aller Macht vorantreiben, die Entscheidungen in Rüdesheim fielen hier viel zu langsam. Das alte Rathaus soll nicht verkauft, sondern zu einem ganz besonderen Seniorenheim umgebaut werden. Und das Wichtigste: „Es fahren bis Aschermittwoch keine Züge mehr, der Bahnlärm wird eingestellt“, verkündete der Sitzungspräsident mit lauter Stimme. Danach wird die Bahnlinie von Lorch aus durch das Wispertal, über Presberg und dann durch die Rüdesheimer Grabenstraße in Richtung Asbachbad führen. Selbst die Finanzierung für das zu sanierende Kirchendach müsse schneller gesichert werden, sonst sei es bis zum 4. Vatikanischen Konzil noch nicht erneuert. Auch vor der Verwirklichung von Etablissements im alten Ortskern machten die Narren nicht halt, bevor dieser wegen Schließung der Lokalitäten auszusterben droht.
Der Start in die fünfte Jahreszeit war mit der Ausgrabung der Fastnacht mehr als geglückt. Zwei Kappensitzungen sind im nächsten Jahr geplant, sie stehen unter dem Motto „Der CCA im Märchenjahr“. Das Motto gilt auch für den Rosenmontagszug, auf den die Obernarren schon jetzt aufmerksam machten. |
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| Nachdenken und Handeln |
| Artikel vom 16.11.2009 |
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| Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Kriegerehrenmal |
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Im Beisein der Ortsvereine und einiger Bürger hat die Zivil- und Kirchengemeinde den Opfern der Weltkriege und des Terrors am Kriegerehrenmal gedacht. Im Gebet gedachte Pfarrer Franz Grote den Verstorbenen und Vermißten und bat Gott um den Frieden in der Welt.
„An keinem anderen Tag im Jahr werden wir unmittelbar mit unserer Vergangenheit als Volk und Nation konfrontiert ..., da wir an die Gräber der Toten zweier Kriege treten“, sagte Ortsvorsteher Helmut Petry in seiner Ansprache. Die Bilanz dieser beiden Kriege übersteigt alles, was Menschen denken können.“ Der Tod zeige, wohin Haß, Gewalt und Verblendung führten, er zeige, zu welcher Unmenschlichkeit der Mensch fähig sein könne. Die Frage nach dem Warum lasse sich letztlich vielleicht nie beantworten, aber sie müsse immer neu gestellt werden. Denn die Welt heute kenne nicht nur Frieden und Mitmenschlichkeit, sagte Petry. Er fügte an: „Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde“. Oder weil sie Widerstand gegen die Gewaltherrschaft geleistet hätten. Wir alle seien dazu aufgerufen, am Frieden in der Welt mitzuarbeiten. Und so möge der Volkstrauertag nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Handeln anregen. |
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| Spende für Sanierung |
| Artikel vom 13.11.2009 |
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| Planung für die Beseitigung des Hausschwamms in 2010 |
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Eine Spende in Höhe von 355 Euro überreichte Marion Kremer vom Textilhaus Kunz in Assmannshausen an Pfarrer Franz Grote (rechts) und den Verwaltungsratsvorsitzenden der Kirchengemeinde, Hans Günther Altenkirch, für die Sanierung des vom Hausschwamm befallenen Daches der Pfarrkirche Hl. Kreuz. Die Spende kommt aus einer Spendenbox, die Marion Kremer in ihrem Textilgeschäft aufstellte. Sie fand bei ihren Kunden Beachtung. „Die Spendenbereitschaft in der Gemeinde ist überwältigend“, sagte Pfarrer Grote erfreut. Über die Hälfte der Summe, die anteilig von der Kirchengemeinde für die Dachsanierung getragen werden müsse, sei bereits auf dem Spendenkonto eingegangen. Hans Günther Altenkirch fügte an, daß der Finanzausschuß des Bistums Limburg, das den größten Anteil der Sanierung trägt, in Kürze die Planungskosten bewilligen werde. Die Planung für die Sanierung des Daches könne dann im nächsten Jahr aufgenommen werden. |
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| Lass die Moleküle rasen |
| Artikel vom 11.11.2009 |
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| Begegnung zwischen traditioneller und molekularer Küche |
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Küchenchef Jens Kottke, der stellvertretende Küchenchef Holger Stehr und das Küchenteam der historischen „Krone“ in Assmannshausen haben im Rahmen der Glorreichen Rheingautage die Moleküle rasen lassen – was sie auch zusammenknobelten. Den Gästen des Abends boten sie eine Begegnung „traditioneller“ und „molekularer“ Küche, wie sie interessanter nicht sein konnte.
Sind das naturbelassene Produkt und die kulinarisch verfeinerte oder die gar verfremdete Speise lediglich ein Nebeneinander oder sogar ein Miteinander? Was erlebt ein Eiweißmolekül beim Garen vom Fleisch? Jens Kottke und seine Brigade führten die Gäste in die Welt einer anderen Kochkunst ein. Mit Anekdoten, kurzweiligen Erklärungen über das Rasen und Knobeln der Moleküle und seinem ganz speziellen „Charme & Esprit“ begleitete Professor Dr. Leo Gros durch den interessanten Gourmetabend. Mit Jakobsmuscheln und Gänsestopfleber, der Milch beigegeben wurde, die in Kürbiskernöl mit Metil stockte. Zum Garneleneis (Eis mit gemixten Garnelen, Sesam und fruchtiger Note) gab es passend den 2008 Charta aus dem Weingut Spreitzer. Dem geschäumten Gelee wurde Stutenmilch, in flüssigen Stickstoff gefroren, beigelegt, dazu reichte man die 2003 Erbacher Hohenrain Spätlese von Jakob Jung. Und zum Hirsch zauberte die Küchen‧brigade Preiselbeeren als Sphären mit Alginat und Calcid sowie Blutwurst gemixt, verändert und in Form gestockt.
Die Molekulargastronomie oder auch Molekularküche befaßt sich mit den biochemischen und physikalisch-chemischen Prozessen bei der Zubereitung und beim Genuß von Speisen und Getränken. Sie setzt Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Untersuchung biochemischer, physikalischer und chemischer Prozesse bei der Zubereitung von Speisen und Getränken um, die mit der Änderung von Texturen einzelner Produkte oder allgemein mit Wechselwirkungen zwischen physikalisch-chemischen Prozessen und Veränderungen eines Produktes zu tun haben.
Es war ein hochinteressanter Abend, der die Küchenbrigade forderte und die Gäste begeisterte. Und wie man ihn nicht alle Tage in der „Krone“ erleben kann.
Zu den Bildern:
Er gab kurzweiligen Erklärungen über das Rasen und Knobeln der Moleküle: Professor Dr. Leo Gros (Bildmitte/oben rechts).
Küchenchef Jens Kottke und sein Stellvertreter Holger Stehr kosten Stutenmilch in flüssigem Stickstoff gefroren (unten links).
Hoteldirektor Arndt Mohr mit der Rheingauer Weinkönigin Sarah Alt (Oben links). |

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| Symphonie der Roten |
| Artikel vom 11.11.2009 |
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| Assmannshäuser Spätburgunder sind sehr gefragt |
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Zwölf Erzeuger von Assmannshäuser Rotweinen haben im Rahmen der „Rubinroten Symphonie“ ihre ausgezeichneten Weine präsentiert. Zuvor kritisch geprüft, überzeugten sie bei rund 150 Weinfreunden, die in das Staatsweingut gekommen waren. Die Präsentation der Spätburgunder, Blauen Portugieser, Frühburgunder und Weißherbste aus den Weinlagen Höllenberg, Frankenthal und Hinterkirch fand während der „Glorreichen Rheingautage“ statt und ist inzwischen zur bedeutenden Weinvorstellung im unteren Rheingau geworden.
Die insgesamt 50 Proben kamen aus den Weingütern Hans Günther Altenkirch, Walter Altenkirch, Chat Sauvage, Klaus König, P. & P. König, Robert König, Krone, Mumm, Hessische Staatsweingüter, Karl Schön, Thilo Strieth und Wolfgang Eulberg und boten eine breite Palette an Qualitäts- und Prädikatsweinen.
Unter den Rotweinkennern war auch Walter Mengel aus Ingelheim, der 27 Jahre die Domäne in Assmannshausen verwaltete. Wie Mengel betonte, sei er überrascht von den hervorragenden Weinangeboten im historischen Faßkeller und im Verkaufsraum der Domäne. Die Staatsweingüter seien längst nicht mehr Vorreiter in Sachen Rotweinanbau, spielten wohl aber noch eine sehr bedeutende Rolle im Konzert roter Weine. Walter Mengel hatte zu seiner Zeit einen Kreis von Rotweinerzeugern gegründet, der in regelmäßigen Abständen an einen Tisch kam und über den Rotweinanbau und die neue Ernte diskutierte. Mengel war sehr daran gelegen, daß sich die Assmannshäuser Spätburgunderweine in gewissem Sinne einheitlich in der Weinwelt präsentierten. Daß die Anfänge nun Früchte tragen, ist wohl Walter Mengel zu verdanken. Aber auch den Winzern, die sich intensiv mit dem Ausbau roter Weine beschäftigen und die Weinfreunde mit ihren Roten überzeugen.
2009 fiel die Ernte wesentlich geringer als in den Vorjahren aus. Dafür stimme aber die Qualität, sagte der Vorsitzende des Weinbauvereins Assmannshausen, Robert König. Es seien ausschließlich hohe Mostgewichte in die Weinkeller eingefahren worden. Der Weinjahrgang 2009 dürfe in etwa mit dem des Jahres 2003 verglichen werden. 2008 hatte es sowohl QbA, Kabinett als auch Spätlesen gegeben. Sie stellten bei der „Rubinroten Symphonie“ den größten Anteil der Proben dar. Es durften aber auch die Weinjahrgänge 2003 bis 2007 in kleinen Mengen verkostet werden. Weinkenner sind sich darüber im klaren, daß der Spätburgunder aus Assmannshausen ruhig etwas länger auf der Flasche reifen darf und nicht schon ein Jahr nach seiner Ernte getrunken werden muß. |

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| Diamantene Hochzeit |
| Artikel vom 16.10.2009 |
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| Johanna und Josef Springer feiern |
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60 Jahre Freud und Leid geteilt haben Josef und Johanna Springer, geborene Weisel, die am Donnerstag, den 22. Oktober in Rüdesheim, Im Magdalenenkreuz 3, das Fest der Diamantenen Hochzeit feiern. Die Jubilarin wurde am 14. April 1929 in Assmannshausen geboren, der Jubilar am 26. Oktober 1925 im tschechischen Pscheheischen. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft war er 1947 in den Rheingau gekommen, wo er in Winkel seine Frau für`s Leben kennen lernte. Der ausgebildete Dachdecker und die ausgebildete Näherin heirateten in der Pfarrkirche Hl. Kreuz zu Assmannshausen, in der man am Sonntag nach dem Jubeltag Gott für seine Gnade danken möchte.
Johanna Springer war zunächst als Näherin nach ihrer Ausbildung in Assmannshausen angestellt, bevor sie in die damalige Kleiderfabrik Kanebo nach Winkel wechselte. Mit der Geburt des Sohnes widmete sie sich ihrer häuslichen Verantwortung im gerade erbauten Eigenheim in der Aulhauser Straße, später kamen zwei Töchter hinzu. Josef Springer wechselte vom Handwerk in die Gastronomie, fand in Hotels verantwortliche Anstellungen und führte später zusammen mit seiner Ehefrau selbständig die "Ankerstube". Nach einer Anstellung bei Jean Müller in Eltville ging er schließlich in den wohlverdienten Ruhestand.
1950 trat der Jubilar in die Freiwillige Feuerwehr Assmannshausen ein, in der er einmal stellvertretender Ortsbrandmeister war. Josef Springer ist begeisterter Schütze und Mitbegründer des Schützenvereins "Freischütz" Assmannshausen im Jahre 1958. Dreimal war er Schützenkönig. Auch ist er Mitbegründer der Jagdhorn-Bläsergruppe des Schützenvereins. Das Paar ist außerdem Mitglied in zahlreichen Assmannshäuser Ortsvereinen, die sich den vielen Gratulanten anschließen und Gesundheit und Wohlergehen wünschen. Zu den Gratulanten zählen auch fünf Enkel und fünf Urenkel. |
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| Seit 125 Jahren ein bedeutender Kulturträger in der Gemeinde |
| Artikel vom 07.10.2009 |
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| Konzert zum Sängerjubiläum der Cäcilia Assmannshausen |
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„Der Gesangverein Cäcilia 1884 e.V. Assmannshausen ist stolz darauf, seit 125 Jahren ein bedeutender Kulturträger in unserer Gemeinde zu sein. 2009 war und ist ein besonderes Sängerjahr, in dem wir bereits mit einigen Veranstaltungen auf unser Vereinsjubiläum aufmerksam machten“, so der Erste Vorsitzende Reinhold Forschner. Er konnte anläßlich des Jubiläums-Konzertes ein voll besetztes Gotteshaus begrüßen. Man freue sich auch, geladene Ehrengäste, zu denen Ortspfarrer Franz Grote, der Landtagsabgeordnete Peter Seyffardt, die Erste Kreisbeigeordnete Jutta Nothacker, Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler, der ehemalige Bürgermeister Udo Grün, der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Dormann und Ortsvorsteher Helmut Petry gehörten, begrüßen zu dürfen. Auch der Ehren-Chorleiter des GV Cäcilia, Dr. Friedemann Mosler, und viele Vertreter aus Assmannshäuser Ortsvereinen waren gekommen.
Das Jubiläums-Konzert war in drei Blöcke aufgeteilt. Zunächst hörte man den gastgebenden gemischten Chor, der seit Januar diesen Jahres unter der musikalischen Leitung von Britta Jobst aus Mainz steht. Vorgetragen wurde die lateinische Messe von Charles Gounod – das Kyrie, Gloria, Sanktus und Agnus Dei. Dabei wurde der Chor von Robert Schütz an der Orgel begleitet. Eine einfühlsam und majestätisch klingende Messe des französischen Komponisten, die die Chorleiterin mit ihren Sängerinnen und Sängern genauso begeisterte wie die Zuhörerinnen und Zuhörer. Bei den danach folgenden Chorvorträgen begleitete Gerlinde Borngässer den Chor am Klavier. Dargeboten wurden der „Irische Segen“ von Bob Chilcott, „Schau auf die Welt“ von John Rutter und „Ubi Caritas“. Das erste Konzert mit der neuen Chorleiterin fand Anerkennung unter der Zuhörerschaft.
Im zweiten Teil des Konzertes erfreute die Sopranistin Laurie Anne McGowan mit ihren Liedvorträgen (u.a. Vilja Lied von Franz Lehar). Beim Phantom der Oper im Theater „Neue Flora“ in Hamburg und später am Colloseum Theater in Essen übernahm sie für längere Zeit die Rolle als Operndiva Carlotta Giudicelli. Ihre Stimme füllte die Pfarrkirche.
Frau McGowan ist auch die Chorleiterin des Chores der Hessischen Wasserschutzpolizei, der im dritten Konzertteil mit seinen Darbietungen erfreute. Der Chor feierte im März diesen Jahres sein 40jähriges Bestehen. Die Sänger in ihren schmucken Uniformen tragen in erheblichem Maße zum guten Verhältnis zwischen Bürgern und Polizei bei. „Vineta“ von Heyer bildete den Auftakt des Männerchores mit Akkordeonbegleitung. „Möwe, du fliegst in die Heimat“, „Der Störtebecker“ oder „Drunken Sailor“ waren weitere Titel der gekonnten Darbietungen. Die Akustik der Pfarrkirche unterstützte den vollen Klangkörper des Männerchores.
„Time to Say Goodbye“, gesungen von Laurie Anne McGowan, ging am Ende des sehr schönen Jubiläums-Konzertes unter die Haut.
Anläßlich des Jubiläums-Konzertes sahen die Konzertbesucher die Pfarrkirche in einem anderen Licht. Der Chorraum mit seinem um 1500 geschaffenen Bild aus der Schule des Malers Matthias Grünewald wirkte nahezu ehrfurchtsvoll. Das gesamte Chorprojekt wurde vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. „Freundliche Unterstützung haben wir auch vom Welterbedezernenten des Rheingau-Taunus-Kreises, Herrn Karl Ottes erfahren“, fügte der Erste Vereinsvorsitzende hinzu. Dies wird dazu beitragen, daß der Chor erneut die Sanierung der Kirche unterstützen kann. „Der Hausschwamm macht ihr schwer zu schaffen“, sagte Reinhold Forschner. „Wir möchten, daß unsere Kirche im Hessischen Teil des UNESCO Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal erhalten bleibt, nicht nur für unsere Gäste, sondern auch als unser Haus Gottes“, in dem man einen eindrucksvollen Konzert-Nachmittag erleben durfte.
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| Konzert zum Chorjubiläum des Gesangvereins Cäcilia 1884 e.V. |
| Artikel vom 01.10.2009 |
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| Geselligkeit zwischen zahlreichen Konzertproben |
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Das 125jährige Bestehen des Gesangvereins Cäcilia Assmannshausen ist in diesem Jahr auf vielfältige Art und Weise gefeiert worden. Die Jubiläumsveranstaltungen begann mit einer Akademischen Feier und setzten sich mit einem Freundschaftssingen zahlreicher Gastchöre im Rahmen der Veranstaltung „Assmannshausen klingt“ fort. Doch nicht nur der Chorgesang stand bis jetzt im Mittelpunkt des Jubiläumsjahres, auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz.
So war letzten Sonntag zu einer Tagesfahrt in das Freilichtmuseum Bad Sobernheim eingeladen. Dort fand das große Museumsfest statt, mit zahlreichen Attraktionen. Rund um die historischen Baugruppen, die in Rheinland-Pfalz abgetragen und im Museumsdorf neu aufgestellt wurden, herrschte lebhaftes Treiben, präsentierten sich Marktstände und Musikkapellen zur Unterhaltung mehrerer 1.000 Besucher. Sie hatten ihre Freude am historischen Schulunterricht, Apfelsaftkeltern mit dem Obst- und Gartenbauverein oder der Alarmübung der historischen Feuerwehr.
Vom Besuch des Freilichtmuseum beeindruckt, setzte man die Tagesfahrt nach Steinhardt fort wo man im Weingut Tullius Einkehr hielt. Eine Probe von Gutsweinen und eine Winzervesper trugen zum geselligen Miteinander in froher Sängerrunde bei.
Jetzt heißt es wieder eifrig üben für das Jubiläumskonzert am Sonntag, 4. Oktober um 16 Uhr in der Pfarrkirche Hl. Kreuz Assmannshausen. Neben dem Jubiläumschor wirken Laurie Anne McGowan (Sopran) und der Chor der Hessischen Wasserschutzpolizei mit. Zusammen wird ein ansprechendes Repertoire bei freiem Eintritt geboten. Während des Konzertes zeigt sich der Chorraum der Kirche mit seinem Altarbild aus der Schule von M. Grünewald (15. Jahrhundert) in bisher noch nicht dagewesenem Licht.
Es wird nach dem Konzert am Kirchenausgang um eine Spende gebeten, die für die Chorarbeit und Sanierung des Kirchendaches bestimmt ist. |
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| Die Idee lag auf dem Dachboden |
| Artikel vom 01.10.2009 |
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| „Allastra“ – Christian Faß präsentierte seinen Roman |
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Christian Faß, Jahrgang 1966, machte seine Liebe zur Natur zum Beruf und ist seit 20 Jahren selbständig im Garten- und Landschaftsbau. Nun erfüllte er sich seinen langgehegten Kindheitstraum und vollendete den Fantasy-Roman „Allastra“.
„Ich wußte plötzlich, daß ich es schaffe“, im Alter von 13 Jahren hatte er die komplette Geschichte dazu schon im Kopf. Aus dieser Zeit stammen auch die Landkarten, die die Welt seiner Geschichte darstellen. Die Idee mit dem Buch hatte er aus Zeitgründen immer wieder verworfen, erst recht, nachdem er sich vor 20 Jahren mit Garten- und Landschaftsbau selbständig gemacht hatte. „Da war kaum noch genug Zeit für die Familie“, sagte er. Also verschwanden die Aufzeichnungen und Karten in einer Kiste auf dem Dachboden.
Doch dann passierte etwas Merkwürdiges: im Frühjahr 2008 las Christian das Buch „The Secret“. Hierin wurde immer wieder betont, daß man alles erreichen kann, wenn man sich optimis‧tisch und selbstsicher auf den Weg zu seinem Ziel macht. Plötzlich kreisten seine Gedanken wieder um die Geschichte seiner Kindheit. Eines Tages stieg er auf den Dachboden seines Elternhauses, um nach der Kiste mit den Unterlagen zu suchen. „Ich hatte wenig Hoffnung, denn der Dachboden war im Laufe der Jahre immer wieder geräumt, gesäubert und umgestaltet worden“, sagte Faß. „Aber bereits mein erster Blick erfaßte, was ich suchte“. Erstaunt öffnete er die alte Kiste und hielt alles in Händen, was er damals als Kind so begeistert hatte entstehen lassen. Dann begann er zu schreiben. Manchmal konnte er gar nicht so schnell schreiben, wie ihm die Szenen zuflogen. Als wäre er dabei gewesen – als wäre er in „Allastra“. Seine Frau Jenny tippte alles in den Computer, und knappe 6 Monate später hatte er den ersten Teil der geplanten Trilogie fertig gestellt: 400 Seiten.
Die Handlung
„Es war die größte Mobilmachung, die Allastra je erlebt hatte. Sämtliche Einheiten marschierten in Richtung Nordwest, in einer nicht enden wollenden Heerschau. Im Hintergrund wähnte man schon die heranrückenden Truppen der Royalischen Verbände...“
230 Jahre lang herrschte nun Frieden auf Allastra und der Schrecken, den El-Satro über die Völker gebracht hatte, geriet in Vergessenheit. Die kriegslüsternen Medrox hatten jedoch ihren ursprünglichen Plan, Allastra zu beherrschen, nie aufgegeben, und lange Zeit nach den „Nordkriegen“ fanden sie abermals den Weg zurück – durch die Tore zur 5. Dimension. El-Soran, neuer Herrscher in der Royalischen Linie, verbündet sich – wie einst El-Satro – mit den Medrox und baut mit deren Hilfe die gefürchtete „Armee der Verdammnis“ auf. Eine alte Schrifttafel, die sich in seinem Besitz befindet, gibt El-Soran Hinweise auf die Besonderheit des El-Sol-Clans. Voller Machtgier unterwirft er zunächst die Großfestung „Medronas“, um von hier aus weitere Angriffe und Eroberungszüge in Richtung Senegaliana anzuführen. Klastra, 1. Kommandant der Royalischen Truppen, sympathisiert mit El-Sorans Plänen und strebt die Position des Großimperators an. Während er bereit ist, alles Erforderliche dafür zu tun, steuert er unaufhaltsam dem Wahnsinn entgegen.
MarixVerlag GmbH Wiesbaden.
Christan Faß.
„Allastra“.
Eine neue Größe.
Roman, 400 Seiten im Format 125x200 cm mit farbigen und schwarz-weißen Karten.
ISBN 978-3-86539-219-0.
19,90 EUR.
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| Feuerwehr lud sich Gäste |
| Artikel vom 21.09.2009 |
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| Tag der offenen Tür an Kerb |
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Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Assmannshausen. Immer am Kirchweihfest laden sich die Feuerwehrfrauen und -männer Gäste ein. Das Gerätehaus am Vereinshaus wird geöffnet und auf dem Platz davor weißt die alte Drehleiter schon von weitem darauf hin, daß gefeiert wird. Doch nicht nur die Geselligkeit steht im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung. Gerne stehen die aktiven Feuerwehrleute den Fragen interessierte Besucher Rede und Antwort. Denn beim ehrenamtlichen Engagement kommt es nicht alleine darauf an die Mitbürger vor Gefahren zu schützen, sondern auch, um dem Brandschutz vorzubeugen. In diesem Jahr hatten die Assmannshäuser Feuerwehrleute auch Besuch benachbarter Feuerwehren. Sie zeigten Interesse am zukünftigen Standort der Freiwilligen Feuerwehr Assmannshausen, die ihr jetziges Domizil wegen des verkauften Vereins- und Gerätehauses aufgeben muß. |
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| Ausbildungszentrum ist geschlossen |
| Artikel vom 02.09.2009 |
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| Verband baugewerblicher Unternehmer sucht nach einem Käufer |
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In Hessen hat letzte Woche wieder die Schule begonnen. Das gilt auch für die Berufsschüler. Die in Ausbildung befindlichen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger in Hessen werden allerdings nicht mehr zur theoretischen Ausbildung das Ausbildungszentrum des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. in Assmannshausen besuchen. Dort wurden noch vor einigen Jahren bis zu 150 Auszubildende monatlich unterrichtet, die im Ausbildungszentrum übernachteten und auch verpflegt wurden. Der Ausbildung in Assmannshausen wurde eine hohe Kompetenz zugesprochen und sie führte zu guten Abschlüssen am Ende der Ausbildungszeit. Das hat ein Ende, das Ausbildungszentrum ist mit Beginn des neuen Schuljahres geschlossen worden und die Auszubildenden fahren zum Unterricht nach Fulda (Fliesenleger) und Schlüchtern (Stukkateure). Weil die Zahl der Auszubildenden drastisch zurück ging, war das Ausbildungszentrum in der Waldstraße in Assmannshausen nicht mehr tragbar für den Verband baugewerblicher Unternehmer, sagte Hauptgeschäftsführer Rainer von Borstel gegenüber dem Rheingau Echo.
Schuld an der Situation, so Rainer von Borstel, sei auch die Änderung der Handwerksrolle, die zum Beispiel nicht mehr für den Schritt in die Selbständigkeit eines Fliesenlegers die Ausbildung und Meisterprüfung voraussetze. Seit dem 1.1.2004 gehört das Fliesenleger-Handwerk zu den zulassungsfreien Gewerben, für die keine Eintragung in die Handwerksrolle mehr erforderlich ist.
Noch ist die Zukunft der Liegenschaft in der Assmannshäuser Waldstraße 5 ungewiß. Wie von Borstel betonte, gäbe es Interessenten mit denen man verhandele. Ein Interessent sei bereits abgesprungen, weil er nur den vorderen Trakt erwerben wollte. Wichtig sei, so von Borstel, daß das ehemalige Ausbildungszentrum im Ganzen eine ähnliche Nutzung wie bisher erfahre. Borstel sagte, daß er bereits mit Landrat Burkhard Albers und Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler das Anwesen besichtigte. Zwischenzeitlich ist das Haus auch als neues Vereinshaus von Assmannshausen bei einigen Rüdesheimer Kommunalpolitikern ins Gespräch gebracht worden. Bürgermeister Mosler hält das Anwesen jedoch nicht für ideal (besonders für die Feuerwehr) und favorisiert auch weiterhin den Bau eines neuen Vereinshauses in der Rheinallee, dessen Planung weiter verfolgt wird. Dem stimmen auch die Ortsvereine zu. Von Borstel sagte, das weitere Verkaufsgespräche im September anstehen. |
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| Rotweinteufel kam zur Party |
| Artikel vom 02.09.2009 |
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| Die Höllengasse wurde zur teuflischen Festmeile |
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Die „Höllengasse“ in höllisches Rot verwandelt haben anliegende Hoteliers und Gastronomen letztes Wochenende. Besonders in den Abendstunden zeigten sie den Besuchern der „Höllengassen-Party“ die Farben und den Rauch der Hölle, als der „Rotweinteufel“ (Bärbel Wahlen) offiziell das Event eröffnete. Mit teuflischen und weinfrohen Sprüchen machte der Rotweinteufel den auswärtigen Gästen klar, daß sich ein Aufenthalt in der Rotweingemeinde lohne und es sich beim Assmannshäuser Spätburgunder um ein teuflisch gutes Getränk handle.
In der Niederwaldstraße, die seit dem vergangenen Jahr auf dem Teilstück zwischen Bahnübergang und Kirche auch die „Höllengasse“ heißt, waren Tische und Bänke aufgestellt. DJ Michael unterhielt die Partybesucher auf beste Weise und der teuflisch rote Wein schillerte in den Gläsern. Natürlich servierten rote Teufel auch andere Getränke. Fire-Dancer begeisterten mit ihren fliegenden Fackeln in der Dunkelheit.
Am Sonntag gab es noch einen Frühschoppen, zu dem sich zahlreiche Besucher auf die Partymeile machten. Am Nachmittag war vom höllischen Treiben nichts mehr zu sehen und die Autofahrer hatten auf dem für das Fest gesperrten Teilstück wieder freie Fahrt. |
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| Waldstraße feierte |
| Artikel vom 20.08.2009 |
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| Nachbarschafts-Fest mit Rheinblick |
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Die Anwohner der Waldstraße können den Blick auf den Assmannshäuser Höllenberg und hinunter zum Rhein genießen. Das ist das Schöne an dieser Wohngegend in Assmannshausen. Einziger Nachteil, es geht über die Niederwaldstraße in die Waldstraße steil bergauf, was gerade in den Wintermonaten hin und wieder ein Problem bereiten kann. Die ersten Häuser wurden in den 50er Jahren dort gebaut. Der Ortschronik ist 1961 zu entnehmen: „Zu Jahresbeginn gab Bürgermeister Bode eine Übersicht über Planungen der Gemeinde für die nächsten Jahre. Die Zukunftsprojekte werden schätzungsweise rund 1,3 Millionen DM kosten: eine neue Volksschule 650.000 DM, die Kanalisation 500.000 DM, der Ausbau von Straßen 100.000 DM, damit müßten der Niederwaldweg, die Waldstraße, die verlängerte Lorcher Straße und die Oberstraße hergerichtet werden.“ Doch zunächst kam es im Mai 1964 zum Ausbau der Straße vom Kapellchen bis zu dem damaligen Kreisjugendheim. Die Chronik schreibt weiter: „Auch die Waldstraße soll ausgebaut werden.“
Aus dieser Zeit gab es auch sicherlich beim diesjährigen „Waldstraßen-Fest“ zu berichten. Hier trafen sich zahlreiche Nachbarn, um in froher Runde zu feiern, den herrlichen Ausblick zu genießen und den Jungen aus den Anfängen der Waldstraße zu berichten. Der laue Sommerabend tat sein übriges dazu. |
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| Madeleine Hetzert ist neue Weinkönigin |
| Artikel vom 19.08.2009 |
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| Viele Gäste und ein guter Wein beim Rüdesheimer Weinfest |
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Rüdesheim am Rhein hat eine neue Weinkönigin, im Rahmen der Weinfesttage setzte die Rheingauer Weinkönigin Anna Maria Mucke der ehemaligen Weinprinzessin Madeleine Hetzert (Assmannshausen) aus dem Weinhaus Friedrich Fendel die Rüdesheimer Weinkrone auf. Die Krönung am Weinfest-Samstag war einer der Höhepunkte, der hunderte von Zuschauern auf dem Festplatz am Markt beiwohnten. Hilfreich zur Seite stehen der neuen Weinmajestät die beiden Weinprinzessinnen Christiane Dries und Victoria Boos.
Als Ortsweinkönigin sei es eine Ehre für den wunderbaren Wein ihrer Heimatgemeinde werben zu dürfen, ließ die Rheingauer Weinkönigin Anna Maria Mucke die neue Weinkönigin wissen. Man dürfe ihn im In- und Ausland präsentieren und für ihn werben. Für sie als Gebietsweinkönigin des Weinanbaugebiets Rheingau komme der Besuch von Messen und anderen großen Veranstaltungen hinzu. Es wäre ein Traum, einmal in Hawaii den Rheingauer Wein vorstellen zu dürfen, sagte sie lächelnd. Weinkönigin Madeleine Hetzert weiß, daß die Rebsorten Riesling und Spätburgunder, die sie für Rüdesheim und Assmannshausen vertritt, starke und beliebte Rebsorten sind. Ihre erste Weinreise tritt sie nach Berlin an. Madeleine Hetzert begrüßte die Festgäste perfekt in englischer und französischer Sprache. Es sei ihr eine Freude, in dritter Generation den Wein präsentieren zu dürfen. 1955 war es Großmutter Marlene Blanto (geb. Lill) die den Rüdesheimer Wein präsentierte. Madeleines Mutter Lydia Hetzert (geb. Blanto) war 1984 Rotweinkönigin von Assmannshausen. Beim Wein lernten sich die Menschen kennen, es komme Freude beim Wein auf. Madeleine dankte schon jetzt den Winzern und Gastronomen in der Stadt, die das Weinköniginnenteam unterstützen werden. |
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| Die Pflege der Fahrzeuge steht im Mittelpunkt |
| Artikel vom 12.08.2009 |
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| Historische Opelfahrzeuge waren unterwegs am Rhein und im Taunus |
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Die Herzen der Oldtimer-Fans schlugen höher beim Betrachten historischer Fahrzeuge der Marke Opel, die letzten Sonntag den Parkplatz am Bahnhof belegten. Nicht alltäglich läßt sich der Blick auf Kühlwasserthermometer, Tachometer bis 160 km/h, eine Oeldruckanzeige oder einen langen Schalthebel lenken, was Begeisterung hervorhob und zu Fachgesprächen ermunterte.
In Assmannshausen im Hotel „Zwei Mohren“ hatten die Besitzer historischer Opel-Fahrzeuge der Sektion Rhein-Main (eine von 26 bundesweit) während einer Ausfahrt zum gemeinsamen Frühstück angehalten. Äußerst seltene Opel-Fahrzeuge waren zu sehen, so zwei Admiral Cabrios Baujahr 1938, die zu ihrer Zeit den höchsten Standard an Bequemlichkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit boten und sich heute in Oldtimerkreisen größter Wertschätzung erfreuen. Die meisten Fahrzeuge dieser Baureihe wurden im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt, der Generalität zugeordnet, an den Fronten eingesetzt und dort vernichtet, weiß Norbert Eickermann aus Bad Homburg zu berichten. Eickermann hatte die Ausfahrt organisiert.
Der Geländesportwagen „Autenrieth“ von 1937 war eines von zwei noch bekannten Fahrzeugen. Zwei weitere Vorkriegsfahrzeuge, je ein Kapitän Limousine und Cabriolet aus dem Baujahr 1939, ergänzten die Reihe der Teilnehmer. Alle Fahrzeuge waren mindestens 30 Jahre alt.
Norbert Eickmann ist Leiter der Sektion „Rhein-Main“, der Interessengemeinschaft der Freunde historischer Opel-Fahrzeuge, einer IG, die sich alle zwei Monate zum Gedankenaustausch trifft. Eickermann wollte seinen Begleitern den Rheingau mit einer Fahrt am Niederwald-Denkmal vorbei durch das Wispertal und den Taunus nach Bad Homburg nahe bringen.
„Opel der Zuverlässige“ ist ein Wertbegriff von hochwertigen Fahrzeugen seit 1898, so Norbert Eickmann. Gleichzeitig war Opel Fahrradhersteller, mit 4.000 Fahrrädern täglich der weltgrößte Hersteller. Der Fahrradbau wurde 1936 an die NSU Motorenwerke in Neckarsulm verkauft. Die Oldtimerfreunde geraten ins Schwärmen: 1937 war Opel Europas größter Automobilhersteller. Namen wie der „Doktorwagen“ (kleiner wendiger Zweisitzer, ideal für Ärzte), Laubfrosch (wegen der einheitlich grünen Lackierung), P 4 (Inbegriff für die Motorisierungswelle in den 30er Jahren), Kapitän und Admiral (ab 1939) und viel später der Diplomat (1964) sprachen für Luxus pur in der Oberklasse und gaben Zeugnis von den Fähigkeiten der Adam-Opel AG im Fahrzeugbau. 1939 startete Opel mit der Lastwagenfertigung von „Opel-Blitz“, 1967 kam der Opel GT.
„Ziel ist es, unsere Fahrzeuge zu erhalten, zu pflegen und dem gemeinsamen Hobby nachzugehen“, so Norbert Eickmann. Der Nutzen sei, daß die Gemeinschaft stark mache, so zum Beispiel bei der Ersatzteilbeschaffung und Nachfertigung von Teilen. „Der Aufwand ist schon recht beachtlich“, gesteht Eickmann, manche Frau sei da schon etwas eifersüchtig, „weil wir Männer angeblich diesen Liebhaberstücken mehr Aufmerksamkeit als den Damen des Herzens widmen“. Dem ist sicherlich nicht ganz so, sicherlich hatten die Damen auch ihre Freude an der Fahrt an den Rhein und durch das Wispertal. |
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| Assmannshausen hatte Rotwein dabei – das mußte was werden |
| Artikel vom 29.07.2009 |
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| Ehrung für Wendelin Kilian und Eugen Altenkirch |
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Beim Besuch einiger Mitglieder des Freundeskreises Juliénas-Assmannshausen in Juliénas sind Wendelin Kilian und Eugen Altenkirch mit der Überreichung eines Diploms und einer Ehrengabe in den Stamm besonderer Weinleser aufgenommen worden. Damit ehren die Winzer Juliénas Personen, die sich in zurückliegender Zeit um eine Sache verdient gemacht haben. Die Auszeichnung fand beim Weinfest in Juliénas statt, bei dem eine große Anzahl an Weinen zur Probe gereicht wurden und ihre Liebhaber fanden.
Wendelin Kilian ist ein Mann der ersten Stunde der Partnerschaft Assmannshausen-Juliénas im französischen Beaujolais. Die Partnerschaft besteht seit 42 Jahren, und Kilian zählt zu denen, die in Juliénas zu den Förderern der Freundschaft zwischen den Gemeinden bis hinein in die Familien zählen. Eugen Altenkirch machte sich als ehemaliger Vorsitzender des Freundeskreises Juliénas-Assmannshausen während seiner Zeit als Ortsvorsteher um die Partnerschaft verdient. Aber auch zuvor schon und heute noch sind familiäre Kontakte und Beziehungen zu Kommunalpolitikern in Juliénas für ihn und seine Familie von Bedeutung. Wendelin Kilian und Eugen Altenkirch wurden zusammen mit weiteren verdienten Bürgern geehrt. Dazu zählte auch der Arzt Marc Lagrange, der in Publikationen und Büchern den Wein als Medizin beschreibt oder ihm in gereimten Worten Beziehungen zur Erotik zuordnet.
Ein Wochenende verbrachten die Mitglieder des Freundeskreises Juliénas-Assmannshausen in Juliénas. Gleich beim Empfang war in herzlichen Worten die Rede von einer guten Hochzeit, die man vor über 40 Jahren eingegangen sei. Sie habe sich bewährt und dazu geführt, daß immer wieder neue Menschen von dieser Ehe überzeugt seien, so die angehende Vorsitzende des Partnerschaftsvereins in Juliénas, Noël Sebe. Sie überbrachte auch die Grüße des Ersten Vorsitzenden Paul Grosso, der beim Treffen nicht anwesend sein konnte.
Mit Stolz könne man auf eine erfolgreiche Partnerschaft blicken, fügte Bürgermeister Lilian Matray hinzu. Er dankte allen, die hier Verantwortung tragen. Matray wünschte der Freundschaft ein langes Leben, auf daß sie auch weiterhin zum vereinten Europa beitragen möge. Beim nächsten Besuch der Franzosen in Assmannshausen werde er mit dabei sein.
Den Freunden vom Rhein wurde während ihres Aufenthaltes ein unterhaltsames Programm geboten. Neben dem Weinfest galt das Interesse dem Besuch des Museums von Pierre-François Guillon (Romanèche-Thorins) mit seinen gesammelten Bauzeichnungen und Meisterstücken aus der Zunftvereinigung „Freiheitspflicht“, die europaweite Anerkennung fand. Auch bei der feierlichen Namensgebung des neuen „City stade“ in Juliénas durfte man Ehrengäste sein. Der Gemeindeangestellte René Briday (1973 bis 1988) hatte nach seinem Tode sein gesamtes Vermächtnis der Gemeinde für soziale und sportliche Einrichtungen hinterlassen, was unter anderem zum Bau eines Volleyballstadions mit angrenzendem Kinderspielplatz führte.
Erfolgsgeschichte
Beim gemeinsamen Abendessen am Samstag (ansonsten fand man sich im Kreise der Familien zusammen) überbrachte Eugen Altenkirch die Grüße des Rüdesheimer Bürgermeisters Volker Mosler. Darin wurde zum Ausdruck gebracht, daß die Partnerschaft zwischen Juliénas und Assmannshausen ein wichtiger Teil des kommunalen Alltags geworden sei. Dies liege nicht zuletzt daran, daß die Botschafter der ersten Stunde ihre Mission erfüllt hätten. Mit Recht könne man von einer Erfolgsgeschichte sprechen, denn man sei dem Ziel des geeinten Europas nahe gekommen. In den Prozeß des Zusammenwachsens seien nun auch die osteuropäischen Länder einbezogen. Die Bürgerinnen und Bürger hier mit einzubringen, sei entscheidend, denn die europäische Einigung könne nur gelingen, wenn die Menschen in den beteiligten Ländern sie wollten. Beschlüsse von Politikern seien gut und schön, aber auch die Normalbürger müßten sich einander nahe genug fühlen, um sich eine gemeinsame Politik vorstellen zu können. Hier sei auch schon durch die Einführung des Euro viel erreicht. Zur Beziehung zwischen Juliénas und Assmannshausen sagt Bürgermeister Volker Mosler: „Die Städtepartnerschaften waren von Beginn an nicht bloß eine Angelegenheit von Funktionsträgern. Städtepartnerschaften leben davon, daß die Menschen beider Städte zu Partnern werden. Die Bürgerinnen und Bürger von Juliénas und Assmannshausen haben seit 1967 ein dichtes Netz persönlicher Bindungen geknüpft.“
Einen Erfolg der Partnerschaft sieht auch der ehemalige Bürgermeister und Mitbegründer der Jumelage, Paul Audras (83). Im Gespräch mit dem Rheingau Echo blickte der große Mann der Partnerschaft zwischen Assmannshausen und Juliénas mit Stolz auf die geleistete Arbeit zurück. Auf zusammengewachsene Familien und Gemeinschaften, ja auf das Zusammenwachsen zweier entfernt liegender Weinanbaugemeinden. Vor 1967, so Paul Audras, hätten die Regionen des Beaujolais und des Rheingaus Ausschau nach Möglichkeiten zu Partnerschaften gehalten und zahlreiche Gespäche innerhalb der Kommunalpolitik geführt. Dabei habe Landrat Leopolt Bausinger (Rheingau) auch Presberg ins Gespräch gebracht. „Die waren in Ordnung, hatten aber keinen roten Wein wie Assmannshausen“, sagte der „Vater der Jumelage“ (Bürgermeister von 1959 bis 1983) lächelnd, der für sein Wirken bereits vor zwei Jahren in Assmannshausen geehrt wurde. Mit seinen Mitstreitern Condemine, Revillon und anderen hatte er damals die ersten Assmannshäuser an der Nationalstraße in Villefranche abgewartet, um ihnen den Weg durch weite Weinbergslandschaften nach Juliénas zu weisen. „Die Assmannshäuser hatten Spätburgunder dabei – passend zu unserem Beaujolais, das mußte ja etwas werden“, sagte Audras. Auch der Weinfachmann Walter Mengel habe dies damals schon geahnt (ehem. Verwalter Staatsweingut Assmannshausen), und Robert König sen. sei auch davon überzeugt gewesen, so Audras. Es sei nicht von Bedeutung, wie oft man sich innerhalb eines Jahres sehe, wichtig sei vielmehr, daß die Verbindung zwischen beiden Gemeinden auf Dauer halte, so der Erste Vorsitzende des Freundeskreises Juliénas-Assmannshausen, Stefan Werner. Er wisse nicht, ob die Herren Bürgermeister Paul Audras (Juliénas) und Josef Bode (Assmannshausen) bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden das Ausmaß guter Beziehungen geahnt haben. Ihnen sei heute aber in jedem Fall dafür sehr zu danken. Stefan Werner sprach von einem herzlichen Empfang in Juliénas, der die Freundschaft zwischen beiden Gemeinden zum Ausdruck gebracht habe. Die Zusammengehörigkeit habe mit der Aufnahme von Wendelin Kilian und Eugen Altenkirch in den Kreis der Weinbruderschaft einen weiteren Höhepunkt erfahren. Beim Austausch von Gastgeschenken sagte man, daß man sich auf ein nächstes Wiedersehen in Assmannshausen freue. |

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| DVD – 900 Jahre Assmannshausen und Aulhausen |
| Artikel vom 03.07.2009 |
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| Jetzt auch über den ASS Verlag erhältlich |
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Im vergangenen Jahr haben Assmannshausen und Aulhausen die erste urkundliche Erwähnung vor 900 Jahren gefeiert. Von der Akademischen Feier im Staatsweingut Assmannshausen über die Feste in beiden Rüdesheimer Stadtteilen berichtet der Film von Renate Fluder und Horst Reese. In die aktuellen Szenen wird die Geschichte beider Orte eingebracht. Damit gibt die DVD dem Betrachter nicht nur die Festabläufe in Erinnerung, sondern sie trägt in erheblichem Maße zur Bewahrung der Heimatgeschichte bei. Die Filmemacher haben sozusagen ein Dokument für die Zukunft geschaffen.
"900 Jahre Assmannshausen - Aulhausen 1108 - 2008 kostet 19,90 EUR plus Versandkosten bei Versendung an den Besteller.
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| „ Assmannshausen klingt“ litt unter widrigem Wetter |
| Artikel vom 12.06.2009 |
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| Dauerregen führte zu vielen Absagen / Zusammenhalt zwischen Ortsvereinen gestärkt |
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(hhs) — Die 125-Jahrfeier des Gesangvereins „Cäcilia“ Assmannshausen stand unter keinem guten Stern. Das große zweitägige Sängertreffen „Assmannshausen klingt“ litt unter widrigen Wetterbedingungen und vielen Absagen. Gleichwohl verbuchte Cäcilia-Vorsitzender Reinhold Forschner die Veranstaltung als Erfolg.
Es war alles perfekt geplant. Für das Jubiläum hatte die Cäcilia ein abwechslungsreiches Musikprogramm zusammengestellt; 35 Chöre hatten ihre Zusage gegeben, beim zweitägigen Freundschaftssingen aufzutreten. Darunter waren viele Vereine aus der unmittelbaren Nachbarschaft von Lorch bis Oestrich-Winkel, aber auch etliche, die von weiter her anreisen wollten. Gerade für diese hatten sich die Assmannshäuser am Samstag auch ein touristisches Programm ausgedacht, um ihnen die Schönheiten der Region zu zeigen.
Doch angesichts von Dauerregen und kühlen Temperaturen verloren ein Ausflug auf den Niederwald, eine Fahrt mit dem Sessellift oder eine Bootstour auf dem Rhein an Attraktivität. So startete Forschner am Samstagmorgen einen Rundruf und gab den deprimierenden Sachstand: „Der Rhein liegt im Nebel, es ist kalt und es regnet“. Im Endergebnis kamen dann von 19 angemeldeten Chören gerade einmal sieben nach Assmannshausen.
Enttäuscht, aber mit „vollem Verständnis“ reagierten die Assmannshäuser auf die Absagenflut. Am Sonntag sah das Bild schon erfreulicher aus; das Wetter wurde – etwas – besser und es gab nur noch eine einzige Absage. Insgesamt blieben also immer noch 22 Chöre, die dem Jubiläumsverein ihre Aufwartung machten. Auch das war noch ein zufriedenstellendes Ergebnis für die „Cäcilia“.
Zwar gab es immer wieder kurze Regenschauer, doch die Sängerinnen und Sänger ließen sich die Freude am Gesang nicht verderben. Bedauerlich war nur, daß viele nicht allzulange blieben und so die „Festmeile“ in der Rheinuferstraße selten gut gefüllt war.
„Wenn alle Chöre gekommen wären und in ihrer Begleitung auch noch die erhofften Besucher, hätten wir einige Tausend Leute gehabt“, trauerte Reinhold Forschner den entgangenen Einnahmen nach, die die Winzer und Gastronomen sich erhofft hatten, die auf der Festmeile ihre Stände aufgebaut hatten.
Positive Bilanz
Dennoch konnte Forschner zumindest für seine „Cäcilia“ am Ende eine positive Bilanz ziehen. Die Politik hatte sich wohlwollend zum Fest geäußert – auch wenn Landrat Albers in seinem Grußwort den „Zahlendreher“ 1884 zu 1884 nicht bemerkt hatte – und dem im Jahr 1884 gegründeten Verein seine Glückwünsche zum 125jährigen Jubiläum aussprach und ihn gleichzeitig in die Nähe der „revolutionären Freiheitsbewegung des deutschen Vormärz von 1848“ rückte. Mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch hatte die Cäcilia einen prominenten Schirmherren gefunden, der gleichwohl keinen Schutzschirm gegen das schlechte Wetter über Assmannshausen halten konnte.
„Dank vieler Sponsoren“ habe man zumindest kein finanzielles Defizit zu verzeichnen, bilanzierte Forschner. Die Zusammenarbeit zwischen den Assmannshäuser Vereinen sei sehr gut gewesen, die „Cäcilia“ habe viel Unterstützung von den Gastronomen und Winzern erfahren, die das Sängertreffen unter dem Motto „Assmannshausen klingt“ als Teil ihrer Veranstaltung „Assmannshausen in rot“ integriert hatten.
In seinem Verein selbst sei das Engagement bewundernswert gewesen. Mehr als 100 Kuchen wurden gebacken und verkauft, dabei halfen auch viele passive Mitglieder und zeigten damit eine hohe Identifikation.
Auch wenn sich Assmannshausen wettertechnisch von seiner schlechteren Seite zeigte, waren die anwesenden Vereine vom Ambiente und der Organisation doch beeindruckt. „Viele würden gerne nächstes Jahr wiederkommen“, wertete Reinhold Forschner die positiven Rückmeldungen als Erfolg seines Vereines. Er selbst schien nicht abgeneigt, lehnte aber eine reine Neuauflage eines Freundschaftssingens ab. „Aber einen Tag mit einer Mischung aus Chorbeiträgen und beispielsweise Musikzügen könnte ich mir gut vorstellen“. Fotos: Hans Helmut Schmitt |

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| Gesangverein Assmannshausen feiert 125. Geburtstag |
| Artikel vom 25.05.2009 |
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| Lob und Anerkennung für bedeutenden Kulturträger |
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Mit einer akademischen Feier startete der Gesangverein „Cäcilia“ Assmannshausen ins Jubiläumsjahr anläßlich seines 125jährigen Bestehens. Im Staatsweingut hatten sich viele Gratulanten eingefunden, um dem gemischten Chor zum runden Geburtstag zu gratulieren.
Der Erste Vorsitzende Reinhold Forschner konnte maßgebliche Vertreter des Hessischen Sängerbundes und des Sängerkreises Rheingau begrüßen, auch die Politik und die heimischen Vereine waren stark vertreten.
Selbstbewußt sprach der Vorsitzende von seinem Verein als einem bedeutenden Kulturträger, der das Gemeindeleben wesentlich mitgestalte – und das bereits seit 125 Jahren. Seinerzeit als Kirchenchor gegründet, wurde später daraus ein Männerchor, der sich im Zeitalter rückläufiger Mitgliederzahlen zum aktuellen gemischten Chor weiter entwickelte. „Nur wer die Geschichte bewahrt, kann auch in die Zukunft blicken“, begründete Forschner seinen ausführlichen Rückblick auf das Vereinsleben.
Zukunft bedeutet zunächst einmal das Jubiläumswochenende vom 5. bis 7. Juni, wenn es heißt: „Assmannshausen klingt – Festival der Chöre am Rhein“. Unter dem Dach der Großveranstaltung „Assmannshausen in ROT“ werden dann 34 Gesangvereine mit rund 1.000 Sängerinnen und Sängern in die Rotweingemeinde kommen. Am 4. Oktober steht dann das große Jubiläumskonzert mit dem Chor der Hessischen Wasserschutzpolizei an.
Für die weitere Zukunft freut sich die „Cäcilia“ auf das neue Vereinshaus, das im Rahmen des Konjunkturprogramms nun endlich auf den Weg gebracht werden soll. Dank des Zuwachses durch einige neue Mitglieder sieht Forschner gute Chancen, daß seine „Cäcilia“ auch noch das 150jährige Jubiläum feiern kann.
Diese Zeitvorgabe nahmen etliche der weiteren Festredner gerne auf – von Landrat Albers bis zum Sängerkreisvorsitzenden Rudi Dormann versprachen alle, in 25 Jahren zum nächsten großen Jubiläum zu kommen.
Für den Hessischen Sängerbund gratulierte dessen Ehrenpräsident Gerd Jürgen Raach. Er hob die „Faszination des Chorgesangs“ und seine vielen positiven Aspekte hervor. Singen und Chorgesang seien „Kultur zum Anfassen“, mit der man „Freude gewinnen und Freude schenken“ könne. Die „Cäcilia“ könne stolz auf das Erreichte sein und positiv in die Zukunft blicken.
Landrat Burkhard Albers lobte in seinem Grußwort die Rolle des Vereins als Botschafter von Assmannshausen. Mit seinen 35 aktiven Sängerinnen und Sängern sei die „Cäcilia“ ein wichtiger Kulturträger. Albers dankte aber auch den rund 120 fördernden Mitgliedern für ihr Engagement, das oft über den Gesang hinaus gehe. Ganz besonders hob der Landrat die Rolle von Reinhold Forschner hervor, der dem Verein mittlerweile im 25. Jahr als Vorsitzender vorsteht.
Während die ersten Redner ihre Grußworte jeweils mit einem Spendenscheck abschließen konnten, kam Bürgermeister Volker Mosler ohne direkte finanzielle Unterstützung. Gleichwohl kam er mit einer frohen Botschaft: Dank der zugewiesenen Mittel aus dem Konjunkturprogramm des Bundes könne das lange ersehnte Vereinshaus nun endlich realisiert und dem Verein eine bessere Infrastruktur geboten werden.
Reinhold Forschner hörte es mit Freuden und bot dem Sängerkreisvorsitzenden Dormann spontan an, nach der für das Jahr 2010 geplanten Fertigstellung des Vereinshauses die nächste Jubiläumsfeier des Sängerkreises auszurichten.
Die wichtige Stellung der Cäcilia in der eigenen Gemeinde unterstrichen gerne die Kommunalpolitiker wie auch die Ortsvereine. Landrat Albers schien erfreut darüber, daß neben Volker Mosler keine weiteren Festredner aus Rüdesheim gekommen waren und statt dessen mit dem Ersten Stadtrat Wolfgang Eulberg und dem stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Heiko Schwarz Bürger aus Assmannshausen die Politik vertraten. „Wenn es Assmannshausen gelingt, Rüdesheim in den Griff zu bekommen, kann ich dazu nur gratulieren“. Er sagte es scherzhaft, doch jedem in der Domäne war klar, auf wen seine Bemerkung zielte.
Den Reigen der heimischen Gratulanten setzte Ortsvorsteher Helmut Petry fort, gefolgt von Vertretern der Feuerwehr, des Schützenvereins, des Freundeskreies Julienas-Assmannshausen, des Carneval Clubs, des Turnvereins und des katholischen Frauenbundes – alle neben warmen Worten mit einem Spendenscheck ausgestattet. Für Reinhold Forschner war das Fazit klar: Die Vereinsarbeit in Assmannshausen funktioniert.
Die akademische Feier wurde umrahmt von Gesangsbeiträgen des Jubiläumschors, aufgelockert wurde das Programm von den drei jungen Musikerinnen Isabel Steinhardt, Annette Thümmel und Barbara Meinl aus Assmannshausen, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin Christine Galka Stücke auf der Geige spielten. Den jungen Künstlerinnen galt Forschners Dank ebenso wie der seit Jahresanfang amtierenden Chorleiterin Britta Jobst und dem Ehepaar Bengel, das dem Verein zum wiederholten Male Gastrecht im Staatsweingut gewähre.
An die offizielle Feier schloß sich ein gemütliches Beisammensein an – wobei der Gesangverein „Cäcilia“ bewies, daß er auch auf kulinarischem Gebiet seine Qualitäten hat.
Text und Bild: Hans Helmut Schmitt |

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| Güterzug-Marathon zerstört das Mittelrheintal |
| Artikel vom 18.05.2009 |
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| Demonstration gegen den Bahnlärm / Politiker wollen mitkämpfen |
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Bahnlärm macht krank, Erschütterungen zerstören Häuser, die Wirtschaft im Rheintal leidet, die Immobilienwerte verfallen und der Welterbestatus ist in Gefahr. Das waren Aussagen bei der Demonstration gegen den Bahnlärm in Assmannshausen, zu der die Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V. und das Bürgernetzwerk Pro Rheintal aufgerufen hatten. Obwohl der Unmut im Mittelrheintal und im Rheingau groß ist, kamen weniger betroffene Menschen als erwartet. Dennoch war der Protest ausdrucksstark und er sollte die Verantwortlichen bei der Bahn zu schnellem Handeln bewegen.
„Wir wissen keinen anderen Ausweg mehr“, so Willi Pusch, Vorsitzender der Bürgerinitiative nach dem Protestmarsch durch Assmannshausen vor dem Vereinshaus. Der Bahn müsse klar werden, daß man mit der ständigen Hinhaltetaktik nicht mehr einverstanden sei. Der Lärm sei unerträglich, die Güterwagen würden gebremst wie die Ochsenkarren im Mittelalter. Die Züge rauschten über ein verschraubtes Gleisbett wie in längst vergangenen Zeiten. Der Bahnlärm, so Pusch, grenze an Körperverletzung, und das in einem Weltkulturerbe. Die ganzen Tests und Planungen, die von der Bahn durchgeführt würden, „nutzen uns nichts, wir wollen Taten sehen“, rief Willi Pusch unter lautem Beifall der Protestierenden. Das keine finanziellen Mittel zur Umsetzung von lärmmindernden Maßnahmen vorhanden seien, glaubt Willi Pusch nicht. Das sehe man an großen Bahnprojekten, wie jetzt in Stuttgart. „Wir fordern, das Schienennetz im Mittelrheintal sofort zu sanieren“, rief Pusch den Leuten zu und bat gleichzeitig die zahlreich anwesenden Politiker um Unterstützung. Denn die wirtschaftlichen Interessen, die bei der Bahn im Vordergrund ständen, „beeinträchtigen unsere Heimat und unser Leben“, so Pusch.
Staatssekretärin Petra Müller-Klepper (CDU) garantiert: „Wir wollen mit dafür sorgen, daß die Hilferufe aus dem Mittelrheintal nicht untergehen.“ Was die Anlieger der Bahn verkraften müßten, sei nach Worten von Müller-Klepper nicht mehr hinnehmbar, Messungen würden dies bestätigen. Der Güterzug-Marathon zerstöre das Mittelrheintal. Müller-Klepper stimmte zu, daß die Nutzung der Schienen für Transporte umweltschonend sei, sie dürfe aber nicht gesundheitsschädigend sein. „Die Maßstäbe stimmen nicht“, sagte die Staatssekretärin, wegen des Vogelschutzes dürften am Rhein keine Strandbäder entstehen, der Bahnlärm aber sei erlaubt. Petra Müller-Klepper forderte den Bau einer Alternativstrecke, auf die der Güterverkehr verlagert werden müsse. „Wir bewegen etwas, wenn eine ganze Region aufsteht, wir werden keine Ruhe geben“, so Petra Müller-Klepper.
Der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) fügte hinzu, daß umfangreiche Schallschutzmaßnahmen durch die Bahn ausgeführt und bezuschußt worden seien. Sie reichten aber bei weitem nicht mehr aus. Das Mehraufkommen an Güterzügen habe vieles wieder genommen. Assmannshausen werde in die Aktion „Leiser Rhein“ aufgenommen, die Meßergebnisse bezüglich des Bahnlärms verlangten dies, dafür will Willsch sorgen. „Wir brauchen Güter auf der Bahn, aber nur dann, wenn der Bahnlärm die Menschen im Mittelrheintal nicht krank macht“, sagte Willsch, „ich werde weiter dafür kämpfen“.
Der zunehmende Bahnlärm und die damit verbundene erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität seien für Mensch und Umwelt nicht länger hinnehmbar, sagt auch der Landtagsabgeordnete Peter Seyffardt (CDU). Vor diesem Hintergrund habe unter anderem am 10. Februar diesen Jahres ein Gespräch mit dem Chef der Staatskanzlei, Stefan Grüttner (CDU), unter Beteiligung von Willi Pusch, des Kreisbeigeordneten Karl Ottes und seiner Person stattgefunden. Der Minister habe unmißverständlich zu verstehen gegeben, daß nun durch alle Beteiligten geeignete Maßnahmen unbürokratisch angestoßen werden müßten, um vor allem eine schnelle Verringerung des Bahnlärms herbeizuführen. Die bislang erarbeiteten Lösungsvorschläge müßten umgehend in die Tat umgesetzt werden. Hierzu gehörten aus seiner Sicht insbesondere die Sanierung des 150 Jahre alten Gleisbettes nach dem neuesten Stand der Technik; somit müsse eine lärmarme Bauausführung (Masse-Feder-System) zum Einsatz kommen. Grüttner spricht sich für den Einsatz des Trassenpreissystems aus, um einen Anreiz zur Umrüstung auf leisere Drehgestelle zu schaffen. Ebenso für den Einbau der lärmmindernden K-Sohle an den Waggons, für ein Tempolimit für Güterzüge, insbesondere auch auf der rechtsseitigen Strecke und für eine Alternativtrasse.
Es sei nicht hinzunehmen, daß die einzigartige Kulturlandschaft mit Welterbestatus in diesem Ausmaß weiterhin belastet werde. „Ich versichere Ihnen, daß ich mich in meiner Funktion als Rheingauer Landtagsabgeordneter im Hessischen Landtag und auch auf europäischer Ebene mit allen Kräften und verantwortlichen Personen dafür einsetze, um den derzeitigen Bahnlärm in erheblichem Maße zu verringern“, sagte Seyffardt.
Eine Podiumsdiskussion mit dem Europaabgeordneten Michael Gahler zum Thema „Bahnlärm und Lösungsansätze auf europäischer Ebene“ findet am 2. Juni um 17.30 Uhr im Kulturtreff „Die Scheune“ in Geisenheim statt. Der Europaabgeordnete war ebenfalls zur Demonstration nach Assmannshausen gekommen. Auch Rüdesheims Bürgermeister Volker Mosler und zahlreiche seine Amtskollegen aus dem Rheingau und vom Mittelrhein. Für dringend notwendige Lärmschutzmaßnahmen sprach sich auch der anwesende SPD-Vorsitzende des Rheingau-Taunus-Kreises, Martin Rabanus aus.
Pro-Rheintal-Sprecher Frank Groß betonte, daß die Bahn nirgendwo in Deutschland oder Europa größeren Lärm verursache als am Oberen Mittelrhein und daß es erste Pflicht der Landes-, Bundes- und Europapolitiker sei, die Bürgerinnen und Bürger nicht länger zu vertrösten, sondern für eine sofortige Abhilfe zu sorgen. Zu lange habe man mit „Almosen für die erste Reihe“ (Schallschutzfenster und Schallschutzwände) und auf die Zukunft gerichtete Versprechen versucht, einer Problematik Rechnung zu tragen, die es so dramatisch in ganz Europa nicht gebe und die inzwischen das gesamte Tal, dessen Bürger und Wirtschaft betreffe.
Tatsächlich habe man die Menschen im Rheintal in den letzten 20 Jahren einem zunehmend aggressiven und gnadenlosen Verkehr ausgesetzt, der sie 24 Sunden am Tag und 365 Tage im Jahr nicht mehr zur Ruhe kommen lasse. Damit würde gegen Grundrechte, wie das auf „Körperliche Unversehrtheit“ und das „Recht auf Eigentum“, verstoßen sowie gegen die Auflagen der UNESCO zum Schutze des Welterbes. Dabei profitierten Bund, Bahn und Privatbetreiber mit Milliarden-Umsätzen vom Transitverkehr durch das Rheintal. Insbesondere nachts und an Wochenenden, wenn weniger Personenverkehr die Trassen belege, würden Güterfahrzeuge ohne Schallschutz mit Lärmpegeln von über 100 dB (A) durch das Rheintal dröhnen.
„Stellt Euch Assi einmal vor, ohne Bahnlärm ohne Gleise“, spielte die Band „Beatbox“, die für den Unterhaltungsteil während der Demo verantwortlich zeichnete. Assmannshäuser Vereine und Betriebe sorgten für leibliches Wohl. |
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| Der GV Cäcilia feiert ein stolzes Jubiläum |
| Artikel vom 07.05.2009 |
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| Ein bedeutender Kulturträger in Assmannshausen ist 125 Jahre geworden |
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Das alte Protokollbuch Kirchenchor Assmannshausen 1884 wird teilweise von Klebestreifen zusammengehalten. Seine Seiten sind am Rande vergilbt und flattrig, die mit einer Feder geschriebenen Zeilen sind ein bedeutendes Stück Vereins- und Ortsgeschichte. Ein wichtiges Dokument des Anfangs, es wurde vor einigen Jahren auf dem Dachboden der Pfarrkirche Hl. Kreuz in einer Kiste gefunden. Spannend ist es, darin zu lesen.
Auf den ersten Seiten stehen die „Statuten des Kirchenchors zu Assmannshausen“ geschrieben. 14 Paragraphen regeln das neue Vereinsleben, das im April 1884 begann. Unterschrieben von Friedrich Kohlhof, dem ersten Dirigenten des Vereins, Martin Brandscheid, Adam Backes II, Johann Meckel, Josef König, Johann Rheinberger, Friedrich Backes, Philipp König II, Christian Schütz, Alphons Meckel, Anton Müller, Nikolaus Meckel, Josef Meckel, Wilhelm Fischer, Anton Brandscheid, Andreas Lebensky, Peter Lebensky, Johann König und Johannes Schütz.
Es dauerte nicht lange bis sich sangesfreudige Männer dem Verein anschlossen. Neben den wöchentlichen Chorproben wurden Monatsversammlungen abgehalten. Man beschloß, welche Lieder einstudiert werden, wem und wann ein Ständchen darzubieten ist, wann zum vergnüglichen Tanzkränzchen eingeladen oder welches Theaterstück aufgeführt wird. 1890 ist davon die Rede, und es ist der Beweis dafür, daß sich im Verein nicht nur die Vorliebe für den Gesang entwickelte, sondern auch die Liebe zur volkstümlichen Unterhaltung. Streng wurde damals darauf geachtet, wer die Chorprobe nicht besuchte, wer es nicht tat, hatte sich beim Chorleiter schriftlich zu entschuldigen.
Es würde den Rahmen sprengen hier alle wichtigen Termine aufzulisten. Einige Daten seien aber erwähnt. Am Sonntag, dem 22. April 1888, faßte die Generalversammlung den Beschluß, eine Vereinsfahne anzuschaffen. Es muß nicht lange gedauert haben bis diese Fahne eintraf, denn die Chronik berichtet, daß die Generalversammlung am 7. April 1889 Peter Joseph Kup zum Fähnrich und Friedrich Backes sowie Philipp König zu Fahnenbegleitern wählte. Leider gibt es diese erste Vereinsfahne nicht mehr, über ihren Verbleib ist heute nichts mehr bekannt.
Zweimal in der Woche wurde in den Anfangsjahren eine Chorprobe abgehalten, man probte in der Schule, und Dekan Bohn achtete streng darauf, daß dabei keine Zigarren geraucht wurden, den Kindern zuliebe, die ja am nächsten Morgen zum Schulunterricht mußten.
Die Hl. Cäcilia gilt als Schutzpatronin der Sängerinnen und Sänger und zahlreiche Vereine tragen ihren Namen. Am 5. August 1900 war der Assmannshäuser „Cäcilienverein“ Ausrichter der zweiten Bezirksversammlung Rheinischer Cäcilienvereine.
Auf Anregung des Vorsitzenden Jean Schütz fanden sich bald Frauen und Mädchen am „Cäcilientag“ (22. November) 1901 bereit, „dem erhabenen Zweck zu dienen“ und wurden Sängerinnen. Sofort wuchs die Mitgliederzahl im Chor auf 33 Sängerinnen und Sänger an. Von nun an wurde auch wieder zweimal in der Woche geprobt. Man gestaltete nicht nur die Gottesdienste, man sang fortan zu Familienfesten, Feiern anderer Ortsvereine und Veranstaltungen der Gemeinde. Nach vier Jahren ließ der Chorprobenbesuch der Frauen allerdings wieder nach, und es sang nur noch der Männerchor.
Der erste Weltkrieg bedingte eine Unterbrechung der Vereinstätigkeit bis 1920. In diesem Jahr kam man am 13. Juni 1920 zur „Erneuerungsversammlung“ zusammen. Hier wurde auch beschlossen, den Verein als gemischten Chor weiterzuführen. Es entwickelte sich nach Worten des Chronisten eine „leistungsfähige Chorgemeinschaft“. 1922 wurde auch das Theaterspiel wieder aufgenommen. Der Erlös war für den Kauf der Kirchenorgel bestimmt. 1923 sangen 24 Herren und zehn Damen.
Man ist stolz auf die heutige zweite Vereinsfahne, die man vor einiger Zeit restaurieren ließ. Am 29. April 1934 wurde sie anläßlich des 50jährigen Vereinsbestehens während eines Festgottesdienstes von Pfarrer Jeuck gesegnet. Am Nachmittag des gleichen Tages fand im Saale des Hotels „Germania“ eine feierliche Festversammlung statt.
Im Zweiten Weltkrieg kam das Vereinsleben erneut zum Erliegen, und 1946 trafen sich die sangesfreudigen Assmannshäuser wieder, um das aktive Vereinsleben fortzuführen. Von hier an trat der Verein als „Gesangverein Cäcilia Assmannshausen 1884“ auf. Schwerpunkte lagen in der Mitgestaltung von Gottesdiensten an hohen Festtagen und Auftritten zu besonderen Anlässen in der Gemeinde. Ab dieser Zeit gibt es auch die ersten Herbstkonzerte. Statt Theaterspiel gab es nun „Bunte Abende“ zur Fastnachtszeit.
1953 wurde der Verein Mitglied im Deutschen Sängerbund.
Aus Anlaß des 70jährigen Bestehens fand 1954 ein Freundschaftssingen im „Rotweindorf“ (Aufbauten für das Rotweinfest) statt. Zahlreiche Vereine waren gekommen. Da sich unter ihnen auch einige gemischte Chöre befanden, kam erneut der Gedanke auf, die Damen zum Singen einzuladen. So wurde am 27. November 1954 neben dem Männerchor ein Frauenchor gegründet. Beide Chöre sollten zunächst getrennt auftreten, bei der Mitgestaltung von Gottesdiensten jedoch gemeinsam. Jetzt zählte der Verein 125 Mitglieder: 25 Sängerinnen, 30 Sänger und 70 fördernde Mitglieder.
1959 feierte der Verein sein 75jähriges Bestehen. Vom 6. bis 8. Juni hatten 32 Vereine an den Freundschaftssingen teilgenommen. In einem großen Festzelt wurden ein Festkommers, Freundschaftssingen und Heimatabend ausgerichtet. Im Festzelt fand auch ein Gottesdienst statt.
Zum 90jährigen Bestehen, das man ebenfalls in einem Festzelt feierte, kamen 1.700 Sängerinnen und Sänger in 38 Vereinen nach Assmannshausen. Das Fest wurde vom 18. bis 20. Mai 1974 gefeiert.
Danach begannen die ersten großen Sängerfahrten über mehrere Tage. Die erste Fahrt, an der 90 Personen teilnahmen, führte nach Scheffau am Wilden Kaiser, eine weitere Fahrt nach Westendorf in Tirol.
Auch stellte man sich den Kritikern bei dem vom Sängerkreis Rheingau organisierten Kritiksingen und besuchte Sängerwettstreite und Freundschaftssingen außerhalb des Rheingaus. Auf die Erfolge durfte man stolz sein.
1984 feierte der Verein sein 100jähriges Bestehen im Rahmen eines großen Sängerfestes. Zuvor hatte man am 1. April zu einem Konzert unter dem Motto „Ein bunter Melodien‧strauß“ in die Rheinhalle Rüdesheim eingeladen. Freundschaftssingen mit 52 Gastvereinen, vom 29. Juni bis 1. Juli, lösten Begeisterung aus.
Beim 29. Hessentag im Lampertheim überreichten Kultusminister Hans Krollmann und der Präsident des Hessischen Sängerbundes, Alfred Engelmann, dem Verein die „Zelter-Plakette“, eine Ehrung des Bundespräsidenten. Der damalige Erste Vorsitzende, Otto Banner, nahm die Auszeichnung entgegen. Banner war ein sehr rühriger Erster Vorsitzender, dem der Verein vieles zu verdanken hat.
Der 1974 gegründete Kinderchor feierte sein 10jähriges Bestehen im Rahmen des Jubiläumsjahres. Waren es zu Beginn 40 Kinder aus Assmannshausen und Aulhausen die zu den Chorproben kamen, wurden es später weniger. Der Kinderchor mußte nach über zehn Jahren wegen fehlendem Interesse, und aus Kostengründen aufgegeben werden.
Zu dieser Zeit sangen im gemischten Chor 64 Sängerinnen und Sänger.
An dieser Stelle sei wieder einmal erwähnt, daß sich die mehrtägigen Sängerfahrten immer größerer Beliebtheit erfreuten. Im April 1985 führte die Vereinsfahrt nach Prien an den Chiemsee, das Programm war sehr umfangreich. Man brachte in der Kurklinik St. Irmgard in Prien-Stock ein Chorkonzert mit „Volksweisen aus aller Welt und Lieder vom Wein“ zu Gehör.
Von dieser Zeit an hatte Reinhold Forschner den Vereinsvorsitz übernommen, den er bis heute ausübt.
Im Advent des gleichen Jahres richtete der Verein ein Kirchenkonzert aus, dessen Erlös an den Assmannshäuser Missionar Pater Willi Riedel in Indonesien ging.
1987 folgte eine mehrtägige Fahrt nach Pertisau am Achensee, wo man einen Gottesdienst in der Pfarrkirche mitgestaltete.
Ab 1990 fanden die beliebten Herbstkonzerte im Staatsweingut Assmannshausen statt. Über die Gastfreundschaft der Hessischen Staatsweingüter zeigt man sich bis heute besonders dankbar, fehlt es doch in Assmannshausen an Räumlichkeiten, in denen der Verein seine Konzerte abhalten kann. Stets wurden zu den Konzerten Solistinnen und Solisten, Musikgruppen und auch Jugendliche aus der Gemeinde zur Mitwirkung im Programm eingeladen. Ausgesuchte Speisen – von Vereinsköchen zubereitet – und Assmannshäuser Weine sind Begleiter der Konzerte.
Das 110jährige Bestehen feierte der Verein im Rahmen mehrere Veranstaltungen. Den Auftakt machte ein Sängerball mit festlichem Menü in der „Alten Bauernschänke“. Dabei wurden verdiente Sängerinnen und Sänger ausgezeichnet. Es folgte ein Konzert im Staatsweingut, an dem der Männerchor Hadamar mitwirkte. Der Saal im Vereinshaus wurde in eine „Straußwirtschaft“ umgewandelt, in der man frohe Stunden beim Wein verbrachte. Seither findet die „Straußwirtschaft“ des Vereins in jedem Herbst statt und erfreut sich großer Beliebtheit.
Ein „Weinkonzert im Höllenberg“ richtete man am 9. Juni 1995 im Staatsweingut Assmannshausen aus. Mitgestaltet wurde es von Rüdesheimer Chören.
Neben dem Chorgesang und dem Erhalt eines Kulturgutes fühlt sich der Verein auch dem dörflichen Miteinander verpflichtet. 2001 übernahm der Chor die Patenschaft für die Sanierung des großen Sandsteinkreuzes auf dem Friedhof. Die Übernahme der Patenschaft erfolgte mit einem Weihnachtskonzert in der Kirche, bei dem die Bläsergruppe „Sickingen“ aus Sauerthal mitwirkte. Der Erlös ging als erste Einzahlung auf ein Spendenkonto. Mit Unterstützung vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger, sowie der Stadt Rüdesheim am Rhein, wurde die Sanierung des Kreuzes in Auftrag gegeben und ausgeführt.
Die große Sängerfahrt vom 5. bis 9. Juni 2003 führte nach Bayerisch Eisenstein im Naturpark Bayerischer Wald. Von dort unternahm man eine Tagesreise nach Prag. Schöne Erinnerungen brachten die Reiseteilnehmer vom Vereinsausflug im Jahre 2005 aus dem Raum Bodensee mit zurück. Hier sang der Chor in der Wallfahrtskirche Kloster Birnau. Die Chorreise 2007 führte nach Ellmau am Wilden Kaiser mit Tagesfahrt nach Salzburg.
Es sind die zahlreichen Chorauftritte innerhalb der Gemeinde, die das Vereinsleben prägen. Man singt zu kirchlichen Hochfesten, Gedenkfeiern und örtlichen Veranstaltungen. 2008 war es die große 900-Jahrfeier von Assmannshausen. Erstmals wurde der Ort 1108 mit der Schenkung eines Weinberges urkundlich erwähnt, ein Grund zum Feiern. Der Verein beteiligte sich an einer Bildausstellung und richtete eine historische Straußwirtschaft aus. Den Gesamterlös des Festes stifteten die teilnehmenden Ortsvereine für die Sanierung des Kirchendaches der Kirche Hl. Kreuz. Ständchen erfreuen die Menschen, denen sie dargebracht werden.
Im Rahmen der Weihnachtsfeier 2008 verabschiedete der Verein seinen Chorleiter Dr. Friedemann Mosler. Er hatte während seiner 20jährigen Tätigkeit das Vereinsleben entscheidend mitgeprägt. Dafür ernannte man ihn zum ersten Ehren-Chorleiter in der Vereinsgeschichte.
Zu den Bildern:
Der Männerchor hatte zum 70jährigen Bestehen ein Freundschaftssingen ausgerichtet.
Verleihung der Zelterplakette 1984. |
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| Architekten planen neues Vereinshaus im alten Rathaus |
| Artikel vom 05.03.2009 |
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| Fördermittel lösen großes Problem in der Gemeinde |
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Nach dem Gespräch mit den Fraktionen des Stadtparlamentes und der jüngsten Beratung im Magistrat steht der Planung Vereinshaus Assmannshausen wohl nichts mehr im Wege. Wie bereits berichtet, soll Rüdesheim eine Million Euro von den erwarteten 17 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Landes vom Landkreis erhalten. Davon sind 750.000 Euro für ein Vereinshaus im ehemaligen Rathaus Assmannshausen vorgesehen.
Wie Bürgermeister Volker Mosler betonte, hat der Magistrat bereits vier Rüdesheimer Architekten beauftragt, ihre Angebote für ein Planwerk abzugeben und diesem zeichnerische Inhalte beizufügen. Danach tritt man in die Beratung ein. Gewünscht werden dabei auch drei Vertreter des Ortsbeirates und drei Vereinsvertreter von Assmannshausen. Damit würden Ortskenntnisse und Vereinsbedarf in die Planung mit einbezogen, so Bürgermeister Mosler.
Mit dem Verkauf des jetzigen Vereinshauses erzielt die Stadt Rüdesheim am Rhein einen Verkaufserlös in Höhe von 320.000 Euro. Auch dieser Betrag ist für die Aus- und Anbaumaßnahmen des neuen Vereinszentrums eingeplant.
Die verbleibenden 250.000 Euro sollen in den Ausbau von Ortsstraßen fließen. Der Ausbau würde allerdings bei weitem den genannten Betrag überschreiten.
Bild: Das Vereinshaus alte Schule ist an Norbert Kesseler, Besitzer der Rheinhotels "Germania" und "Lamm" verkauft. |
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